DE336233C - Vorrichtung zum Umwenden der Notenblaetter - Google Patents

Vorrichtung zum Umwenden der Notenblaetter

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DE336233C
DE336233C DE1920336233D DE336233DD DE336233C DE 336233 C DE336233 C DE 336233C DE 1920336233 D DE1920336233 D DE 1920336233D DE 336233D D DE336233D D DE 336233DD DE 336233 C DE336233 C DE 336233C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D9/00Bookmarkers; Spot indicators; Devices for holding books open; Leaf turners
    • B42D9/04Leaf turners
    • B42D9/06Leaf turners having an arm reset after each operation

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  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Umwenden der Notenblätter. Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Umwenden der Notenblätter, deren. Merkmal im wesentlichen in einer quer über das Notenblatt hinweggeführten, durch Feder- oder Gewichtsantrieb bewegten Schnur besteht, in welcher geeignete Anschläge angeordnet sind, die bei der Bewegung der Schnur gegen eine an dem umzuwendenden Notenblatt angebrachten Klammer treffen und bei der Weiterbewegung der Schnur das Blatt umwenden.
  • Die Zeichnung zeitigt den Gegenstand der Erfindung in einer einfachen Ausführungsform, bei welcher nur ein Blatt in nur einer Richtung umgelegt werden soll, und zwar in Fig. i in einer Vorderansicht, irr Fig. 2 in einem Schnitt nach der Linie A-B der Fig. i und in Flg. 3 in einem Schnitt nach der Linie C-D cler Fig. i.
  • Fig.4 veranschaulicht schaubildlich die Sperrvorrichtung für die Schnur.
  • Fig. 5 zeigt in Vorderansicht und in Draufsicht ein Notenheft mit der an dem einen Blatt angebrachten. Klammer, während Fig. 7 bis 9 eine besondere Ausführung der Klammer zur Darstellung bringen.
  • i ist das Notenpult, an welchem die neue Vorrichtung angebracht ist. Die zum Umwenden des Blattes bestimmte Schnur ist mit ihrem einen Ende an einem Gewicht .2 befestigt, über die Rolle 3 vorn über das Notenpult i hinweggeführt, über die Rolle 4 auf der Rückseite des Notenpultes i nach der kolle'6 geleitet und trägt an ihrem anderen. Ende das Gewicht 7, das schwerer ist als das Gewicht 2. Sich selbst überlassen, würde sich durch das Gewicht 7 die Schnur in Richtung des Pfeiles io (Fig. i) an der Vorderseite dies Notenpultes nach links bewegen.
  • An .der Schnur sind die Kugeln 8 und 9 befestigt, und zwar liegt die Kugel 8 bei der Stellung der Teile nach Fig. i unterhalb der vorderen Rolle 3, während die Kugel 9 auf der Rückseite des Notenpultes i liegt. Die Sperrung der Schnur erfolgt durch eine Gabel 5, die bei der Stellung der Teile nach Fig. i vor der Kugel 9 liegt und dadurch eine Bewegung der Schnur verhindert. Diese Gabel 5 ist an einer Stange 13 befestigt, die sich in einem Auge 14 des Ständers 18 führt und mit ihrem unteren Ende bei 15 an einem Fußtritt 16 angreift. Dieser Fußtritt 16 ist bei 17 'an einem an dem Ständer 18 angeordneten Arm i9 drehbar gelagert, und eine Feder 2o ist bestrebt, die Stange 13 mit der Gabel 5 nach oben zu drücken. Tritt man auf den Fußtritt 16, so bewegt sich die Gabel 5 nach unten und gibt die Kugel 9 frei, worauf sich die Schnur unter der Wirkung des schwereren Gewichtes 7 in Richtung des Pfeiles io vor dem Pult nach links bewegen kann. Läßt der Drück auf den Fußtritt 16 nach, so geht die Gabel 5 unter der Wirkung der Feder 2o wieder in ihre Anfangsstellung zurück und unterbricht die - Weiterbewegung, der Schnur, sobald die nächste Kugel 8 an die Gabel 5 anstößt. Unmittelbar vor der Gabel 5 ist an dem Notenpult i eine Führung 33 (Fig. i und 4) angeordnet, in welche sich die die je- weilige Sperrung bildende Kugel einlegt, und die verhindert, daß bei der Niederbewegung der Sperrgabel 5 die Schnur mit der Kugel mit nach unten gezogen: wind.
  • Auf die einzelnen Blätter 2i (Fig. 5 und 6) des Notenheftes sind Klammern 22 geschoben, die mit den gabelförmigen Ansätzen 23 versehen sind. Das. Buch wird beim Aufstellen auf das Notenpult i hinter die Schnur geschoben und die Schnur in die Gabel 23 des Blattes eingelegt. Drückt man alsdann mit dem Fuße den Fußtritt 16 nieder, wobei die Gabel 5 die hintere Kugel 9 freigibt, so bewegt sich unter der Wirkung des Gewichtes 7 die Schnur vor dem Notenheft nach links. Dabei läuft die Kugel 8 zunächst über die Rolle 3, trifft dann gegen die Gabel 23 des Notenblattes 2i, nimmt die Gabel mit nach links, legt dadurch das Notenblatt um, gleitet alsdann aus der Gabel 23 heraus, läuft über die Rolle q. und trifft, nachdem inzwischen der Fußtritt 16 freigegeben und die Gabel 5 unter der Wirkung der Feder 2o in ihre Anfangsstellung zurückgekehrt ist, gegen die Gabel 5, wodurch die Bewegung der Schnur unterbrochen ist. Sollen mehrere Blätter in derselben Richtung umgelegt werden, so muß die Schnur mit ebensoviel Kugeln. 8 versehen sein, die in entsprechenden Abständen voneinander angeordnet sind. Die gabelförmigen Klammern 22, 23 an den, einzelnen Blättern 21 sind dann so anzuordnen, daß die Gabel des obersten Blattes am weitesten nach außen übersteht, so daß die erste Kugel, die in den Bereich des Buches kommt, zunächst nur die oberste Gabel erfaßt und dadurch nur das oberste Blatt umlegt. Die zweite Kugel trifft dann an die Klammer des zweiten Blattes und so fort.
  • Soll in diesem Falle ebenfalls ein Gewichtsantrieb für die Bewegung der Schnur in Anwendung kommen, so muß hierzu ein Flaschenzug angewandt werden, damit ein genügend langes Ende der Schnur- bei geringer Bewegung des Gewichtes 7 abläuft.
  • Eine besondere, für den vorliegenden Zweck geeignete Blattklammer ist in den Fig. 7 bis 9 dargestellt.
  • An der Klammer 25, die auf das Blatt aufgeschoben wird, ist mittels eines Scharnieres 26 der Schenkel 27 angeordnet, der durch eine Feder 28 beeinflußt wird und mit einem geeigneten Anschlage so versehen ist, daß er sich unter der Wirkung der Feder 28 gegen die Klammer 25 in die Lage nach Fig. 7 und 8 einstellt. In derselben Weise ist der gabelförmig gestaltete Schenkel 31 mit dem Schenkel 27 durch ein Scharnier 29 verbunden und wird durch eine Feder 3o beeinflußt. Dadurch lassen sich die Schenkel 31 und 29 in Richtung des Pfeiles 32 flach auf die Klammer 25 niederlegen, wie es in Fig.9 gezeigt ist.
  • Auf jedes Blatt wird eine solche Klammer aufgeschoben, und das daraufliegende Blatt hält die Klammer in der Lage nach Fig. 9. Die ziemlich straff gespannte Schnur, die über dem obersten Blatt liegt, verhindert dadurch einAufrichten der unteren Klammern. Nur die Klammer des obersten Blattes richtet sich unter der Wirkung der Feder 26 und 30 selbsttätig in die Lage nach Fig. 8 auf. Sobald sich die Schnur vor dem Notenheft entlangbewegt, trifft die erste Kugel gegen die Klammer des obersten Blattes und lebt das Blatt um. Sobald dadurch die Klammer des darunterliegenden Blattes frei wird, richtet sich diese selbsttätig in die Stellung nach Fig.8 auf, so daß jetzt diese Klammer den Halt für die nächste Kugel bildet und so fort.
  • Ist es beabsichtigt, das Blatt nach beiden Seiten umlegen; zu können, so wind eine zweite Schnur in, Anwendung gebracht, die in der gleichen Weise angetrieben und gesperrt wird, die aber so angeordnet ist, daß sie sich in umgekehrter Richtung wie die erste Schnur bewegt. Dadurch läßt sich jedes Blatt des Buches nach Belieben durch Auslösen der Fußtritte 16 vor- und zurückblättern.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Vorrichtung zum Umwenden der Notenblätter, gekennzeichnet durch eine mit Anschlägen (8, 9) versehene, durch Feder- oder Gewichtswirkung angetriebene Schnur, die quer über das Notenblatt hinweggeführt ist, und durch auf die umzuwendenden Notenblätter aufgeschobene gabelförmige Klammer (2:2,:23), in welche die Anschläge (8, 9) der Schnur bei deren Bewegung eingreifen und dadurch das Notenblatt umlegen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine durch einen Fußtritt (16) zu bewegende Gabel (5), in welche die Schnur mit den Anschlägen (8, 9) eingelegt ist, und die als Sperrung für die Anschläge (8, 9) dient, um die Bewegung der Schnur zu unterbrechen.
DE1920336233D 1920-04-13 1920-04-13 Vorrichtung zum Umwenden der Notenblaetter Expired DE336233C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE336233T 1920-04-13

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DE336233C true DE336233C (de) 1921-04-28

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ID=6220145

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DE1920336233D Expired DE336233C (de) 1920-04-13 1920-04-13 Vorrichtung zum Umwenden der Notenblaetter

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