DE335718C - Schmiervorrichtung fuer Lager - Google Patents
Schmiervorrichtung fuer LagerInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
- B61F17/00—Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles
- B61F17/02—Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles with oil
- B61F17/04—Lubrication by stationary devices
- B61F17/06—Lubrication by stationary devices by means of a wick or the like
- B61F17/08—Devices for pressing the wick or the like against the rotating axle
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description
Die bekannten Lager mit einer Lagerschale, wie sie z. B. bei Waggon- und
Lokomotivachsen verwendet werden, sind derart eingerichtet, daß der sich drehende
Zapfen oder Achsstummel gegen eine Pilzunterlage lehnt, welche mit öl getränkt und
auf diese Weise seine Schmierung erhält. Diese Einrichtung hat die Nachteile, daß die
Filzunterlage sich schnell abnutzt, das
ίο Schmiermittel sich verschmutzt und der sich
drehende Teil nicht genügend Schmierung erhalt, was das häufige Heißlaufen der Achsen zur Folge hat.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet nun eine Vorrichtung, bei welcher
eine gründliche Schmierung bei reichlicher Zufuhr des Schmiermittels dadurch erfolgt,
daß das Schmiermittel durch eine außerhalb der Lagerschale sich gegen den Zapfen leh>
nende Abstreifvorrichtung abgenommen und einem Sammelbehälter zugeführt wird, von
welchem es bei Drehung des Zapfens wieder in den Hauptschmiermittelbehälter gelangt.
Die Abstreifvorrichtung umfaßt einen Teil des Zapfens derart, daß das Öl nach! Austritt
aus der Lagerschale vom Zapfen abgenommen und in an der Abstreifvorrichtung angeordnete
Sammelbehälter geführt wird, von welchen es durch int und1 an der Abstreifvorrichtung
angeordnete Schmiermittelführungen zu dem Zapfen gelangen kann, der es wieder durch diese Führungen zu weiteren
Schmiermittelführungen leitet, die ihrerseits mit dem Hauptschmiermittelbehälter verbunden
sind.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
dargestellt. Es zeigen
Fig. ι einen senkrechten Längsschnitt,
Fig. 2 einen senkrechten Querschnitt der Vorrichtung,
Fig. 2 einen senkrechten Querschnitt der Vorrichtung,
Fig. 3 eine Abwicklung der Lagerschale, Fig. 4 eine Seitenansicht der Abstreifvorrichtung,
Fig1. 5 eine Abwicklung.
In einem Rahmen α liegt eine Lagerschale l·,
über welcher der Hauptschmiermittelbehälter c angeordnet ist. Unterhalb der Achse,
im unteren Teil des Rahmens α ist ein zweiteiliger Behälter d, d1 vorgesehen, dessen zwei
Teile durch eine sich in einem Metallkissen g· befindende Nut oder eine Bohrung e mitein^
ander verbunden sind. Das Metallkissen besitzt außer dieser noch die zwei Bohrungen
f, f1, welche die an die Achse anliegende Fläche des Kissens mit der Nut bzw. den
Bohrungen e verbinden. Die Bohrungen /, f1
münden in in dieser Fläche liegende Nuten h bzw. h1, die mit Bohrungen i bzw. i1 verbunden
sind und ihrerseits wieder in Steigröhren! k, fe1 münden. Diese Steigröhren
führen zu dem Ölbehälter c. Von diesem gehen in bekannter Weise Schmierlöcher
oder Tüllen I zu der Lagerschale b, deren
Mündungen in der Lagerschale durch eine Nut m verbunden sind. Ferner befinden sich
an beiden Seiten der Lagerschale Sammeltaschen η, Φ, deren Kanten 0 bzw. o1 so ausgebildet
sind, daß sie das öl zwingen, sich längs der A'chse zu den Satnmel- und Ab-
flußstellen p, p1 zu bewegen, von wo es durch
die Achse oder Welle bis zu den Abstreifkanten q bzw. q1 des· Metallkissens g mitgenommen
werden kann.
Die Behälter d, d1 und Metallkissen g werden
durch eine Feder r, die sich ihrerseits gegen den Boden eines Ölbehälters s, der im
Rahmen« angeordnet ist, stützt, gegen die Achse gepreßt, um ein richtiges Zusammenwirken
dieser Teile zu bewerkstelligen. Neben dem Metallkissen sind noch in bekannter Weise Filzkissen, die mit dem zuletzt genannten
Ölbehälter.? in Verbindung stehen, angeordnet.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Das Schmiermittel fließt aus dem Hauptbehälter c durch die Tüllen oder Schmierlöcher
I nach der Nut m, wo es sich verteilt und von dem sich drehenden Teil bis zu den
scharfen Kanten 0 bzw. o1 (je nach der Drehrichtung)
der Tasche η bzw. n1 mitgenommen
wird. Die Kanten 0 bzw. o1 veranlassen das
Schmiermittel, sich gegen die Stelle p bzw. ^1
zu bewegen, von wo es durch die sich drehende Achse zu den Kanten q bzw. q1
mitgeführt wird. Diese streifen es ab und führen es zu den Behältern d bzw. d1, von wo
es in die Nut e gelangt. Durch die Saugwirkung der Welle wird es durch die zwei Öffnungen
/ bzw. f1 hochgezogen, in die Nut h
bzw. K1 gebracht und von hier in die Löcher i
bzw. i1 gedrückt, von wo es in der angegebenen Weise durch die Steigrohre k bzw. k1
in'den Hauptschmiermittelbehälter ο zurückkehrt.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Schmiervorrichtung für Lager mit einer Lagerschale, bei der das Schmieröl durch besonders ausgebildete Schmiernuten zwecks Wiederverwendung nach höhergelegenen Stellen gefördert wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Schmiermittel durch eine außerhalb der Lagerschale sich gegen den zu lagernden Drehteil lehnende Abstreifvorrichtung abgenommen und einem Sammelbehälter zugeführt wird, von welchem es bei Drehung des Drehteils wieder dem Hauptschmiermittelbehälter zugeführt wird.
- 2. Schmiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreifvorrichtung einen Teil des Drehteils (Zapfen) umgreift, gegen diesen federnd angedrückt wird und seitlich mit untereinander verbundenen Sammelbehältern versehen ist, von welchen das Schmiermittel durch in und an der Abstreifvorrichtung angeordnete Schmiermittelführungen zu dem sich drehenden Teil gelangen kann.
- 3. Schmiervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmiermittelführungen der .Abstreifvorrichtung an Schmiermittelführungen, die zum■ Hauptölbehälter führen, angeschlossen wird. . -Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE336339T | 1919-08-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE335718C true DE335718C (de) | 1921-04-08 |
Family
ID=6220258
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919335718D Expired DE335718C (de) | 1919-08-30 | 1919-08-05 | Schmiervorrichtung fuer Lager |
| DE1919336339D Expired DE336339C (de) | 1919-08-30 | 1919-08-30 | Schmiervorrichtung fuer Lager |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919336339D Expired DE336339C (de) | 1919-08-30 | 1919-08-30 | Schmiervorrichtung fuer Lager |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE335718C (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7182777B2 (en) * | 2004-02-09 | 2007-02-27 | Mills Matthew A | Thermal device and method |
-
1919
- 1919-08-05 DE DE1919335718D patent/DE335718C/de not_active Expired
- 1919-08-30 DE DE1919336339D patent/DE336339C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE336339C (de) | 1921-04-29 |
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