DE33544C - Vorrichtung zum leichten Auswechseln der Triebfeder bei Feder-Uhrwerken - Google Patents

Vorrichtung zum leichten Auswechseln der Triebfeder bei Feder-Uhrwerken

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DE33544C
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clockworks
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DENDAT33544D
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L. N. VAN BEMMEL in Maastricht, Holland
Publication of DE33544C publication Critical patent/DE33544C/de
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B33/00Calibers
    • G04B33/14Calibers of which the mainsprings or barrels are easily removable

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 83: Uhren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Mai 1885 ab.
Bei den Uhrwerken, welche mit in Federgehäusen befindlichen Federn betrieben werden, ist: die treibende Feder unmittelbar im Federhause befestigt. Das Neue der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, dafs die Triebfeder in einer besonderen Trommel aufgerollt ist und mit derselben leicht in das Federhaus eingesetzt oder aus demselben herausgenommen werden kann, so dafs, bei Beschädigung der Feder, dieselbe schnell und leicht durch Herausnehmen der Trommel mit der gebrochenen Feder und durch Einsetzen einer anderen Trommel mit neuer Feder in jedem Uhrwerke ersetzt werden kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigen:
Fig. ι die Oberansicht des Federgehäuses mit Deckel und niedergeschlagener, zum Losschrauben des Deckels und zum Ersatz der Federaufzugsvorrichtung bestimmter Klappe;
Fig. 2 die Seitenansicht des Federhausdeckels mit aufgeschlagener Klappe;"
Fig. 3 die Seitenansicht des Federhauses ohne Deckel; ■
Fig. 4 die Oberansicht des Federhauses ohne Deckel; .
Fig. 5 den verticalen Schnitt durch die Achse des Federhauses nebst Trommel und Feder;
Fig. 6 die Seitenansicht der Trommel;
Fig. 7 die Oberansicht der Trommel nebst Feder;
Fig. 8 den verticalen Schnitt durch die Achse der Trommel nebst Feder;
Fig. 9 eine Versicherungsvorrichtung zum leichten Herausnehmen und Einsetzen der Trommel, und zwar: ... . . ,
A die Oberansicht,
B den verticalen Achsendurchschnitt und
C den horizontalen Achsendurchschnitt.
Wie aus der Zeichnung, Fig. 5, 7 und 8,-ersichtlich ist, befindet sich die Uhrfeder a aufgerollt in einer an beiden Seiten offenen Trommel b, an deren oberen Seite, zur Erlangung gröfserer Festigkeit, eine Steife c, welche zugleich als Trommejachse dient, eingelassen ist. Die beiden Seiten dieser Steife c treten bei d etwas über den Rand der Trommel b hervor; in der Mitte der Steife c ist eine Oeffnung e zum freien Durchlassen der Achse des Federhauses f angebracht.
Die Trommel b mit aufgerollter Uhrfeder a wird mit der Oeffnung e so auf die Achse des Federhauses f aufgeschoben, dafs die Vorsprünge d der Steife c in die am Federhause f angebrachten Oeffnungen g, Fig. 3 und 4, zu liegen kommen und hierdurch die Bewegung der Uhrfeder a, deren freies Ende mit der in demselben angebrachten Oeffnung auf den an der Achse des Federhauses befestigten Zapfen h, Fig. 4 und 5, aufgelegt wird, auf das Federhaus f übertragen. Das eine Ende der Federhausachse f bildet die Schraubet, auf welcher die als Deckel des Federhauses f dienende Platte i, Fig. 1, 2 und 5, an- und abschraubbar angebracht ist, während das andere Ende m der Federhausachse mit dem Remontoir in .Verbindung steht.
Die auf- und niederzustellende Flügelklappe I dient lediglich als Handhabe zum Losschrauben des Deckels i und, falls der Remontoir versagen sollte,: zum Aufziehen der Uhr.
Das Federhaus f wird durch den Ring η an seiner Achse derart befestigt, dafs derselbe auf den mittleren Theil der Achse gegen den Boden des Federhauses zu geschraubt und mittelst des durchgehenden Stiftes h, Fig. 5, in der richtigen Lage festgehalten wird. Der Stift h ermöglicht die Uebertragung der Bewegung der Uhrfeder α auf das Federhaus f, ohne dafs sich der Ring η von der Federhausachse losschrauben kann.
Bei starken Federtriebwerken müssen selbstverständlich der Verschlufs des Federhauses und die Befestigungen der Trommel im Federgehäuse und des letzteren auf seiner Achse u. s. w. entsprechend abgeändert werden, während das Wesen der Erfindung, bestehend in der auswechselbaren Trommel mit Feder, bei jeder Art von Federtriebwerken anwendbar bleibt.
Damit beim Auswechseln der- Trommel das freie Ende der Uhrfeder α leicht vom Zapfen h abgenommen oder auf denselben aufgeschoben werden kann, ist folgende Anordnung getroffen:
Wie Fig. 9 zeigt, ist ein . viereckig ausgebohrter Cylinder 0 in der Oeffnung e der Steife c, welche zugleich als Achse der Trommel b dient, drehbar befestigt; an diesem Cylinder 0 befindet sich der Haken p, Fig. 9, B, in welchen das freie Ende der Uhrfeder a mit seiner Oeffnung greift. Der mittlere Theil der Federhausachse ist ebenfalls viereckig. Beim Einschieben der Trommel b in das Federhaus schiebt sich die viereckige Ausbohrung des Cylinders 0 über den viereckigen Theil der Federhausachse; wird nun die Uhr aufgezogen, so nimmt die Achse des Federhauses f den Cylinder 0 und dieser durch den Haken ρ die Feder α mit sich.
Derartig angeordnete Trommeln b mit der Feder α ermöglichen die Reparatur eines Uhrwerkes,, in welchem die Feder gebrochen ist, in etwa 2 Minuten; dieselbe geschieht auf folgende Weise:
Die Trommel mit der beschädigten Feder wird, nachdem der Deckel i vom Federhaus.ey abgeschraubt worden ist, herausgenommen und durch eine Trommel mit neuer Feder ersetzt, worauf das Federhaus wieder geschlossen und das Uhrwerk aufgezogen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Taschen- und anderen Uhren, Weckern, Telegraphenapparaten und sonstigen Uhrwerken mit Federzug in Federgehäusen die Anbringung einer leicht auszuwechselnden, als besonderer Behälter für die Feder α bestimmten Trommel b, welche derart mit der Feder α in das Federgehäusey'eingesetzt (oder aus demselben herausnommen) werden kann, dafs die Bewegung der Feder α sofort nach dem. Aufziehen der Uhr auf das Federhaus f übertragen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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