DE180308C - - Google Patents
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- DE180308C DE180308C DENDAT180308D DE180308DA DE180308C DE 180308 C DE180308 C DE 180308C DE NDAT180308 D DENDAT180308 D DE NDAT180308D DE 180308D A DE180308D A DE 180308DA DE 180308 C DE180308 C DE 180308C
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01C—MEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
- G01C17/00—Compasses; Devices for ascertaining true or magnetic north for navigation or surveying purposes
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- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— M 180308'-KLASSE 42 c. GRUPPE
Registrierkompaß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Juni 1905 ab.
Die Erfindung betrifft die Registrierung von Kompaßstellungen durch eine mit der Magnetnadel
verbundene horizontale Spirale und einen mit dem Kompaßgehäuse verbundenen, radial
zur Spirale gestellten Zeiger, die beide zusammen die Markiereinrichtung bilden. Je nach der
Stellung der Magnetnadel steht ein anderer Punkt der Spirale vor dem Zeiger. Den verschiedenen
Stellungen der Magnetnadel entsprechen daher auf dem Zeiger verschiedene Abstände vom Mittelpunkt der Spirale. Gelingt
es, diese Stellungen auf einem senkrecht zum Zeiger wandernden Streifen zu fixieren,
so erhält man eine graphische Darstellung des Schiffskurses. Bei den bekannten Einrichtungen
dieser Art sind Spirale und Zeiger als elektrische Leiter ausgebildet, zwischen denen zeitweilig
Funken überspringen. Diese Anordnung soll nach der vorliegenden Erfindung durch eine
rein mechanisch wirkende nach Art der bei andern Kompaßregistrierungen üblichen Schlaghämmer
ersetzt werden. Zu diesem Zweck wird der Zeiger als ein (radial gestelltes) Schlagmesser
ausgebildet.
Die beiliegende Zeichnung dient zur näheren Erläuterung der Erfindung.
Fig. ι ist ein Aufriß der ganzen Vorrichtung. Fig. 2 zeigt eine der Fig. 1 entsprechende Draufsicht.
Fig. ι ist ein Aufriß der ganzen Vorrichtung. Fig. 2 zeigt eine der Fig. 1 entsprechende Draufsicht.
Fig. 3 zeigt die untere Ansicht des Uhrwerkes bei abgenommenem Kasten 52.
Fig. 4 zeigt die Ansicht desselben Werkes von oben gesehen unter Fortlassung des Kompasses.
Fig. 5 stellt das Zifferblatt,
Fig. 6 die Draufsicht der Kompaßrose dar.
Fig. 7 und 8 zeigen endlich Einzelheiten des Uhrwerkes.
Die Vorrichtung setzt sich aus zwei Teilen j
zusammen, dem eigentlichen Kompaß und einer mechanischen Registriervorrichtung. Der Kompaß
liegt in einem mit Boden 9 versehenen Gehäuse und ist darin durch ein kardanisches
Gelenk oder auf eine andere ähnliche Art gelagert; der Boden 9 hat eine Fensteröffnung 10
und bildet die feste Stütze für einen stehenden Stab 11, auf dem die Kompaßrose ruht. Letztere
ist auf einem vierarmigen Kreuz 12 befestigt, von dem die zwei wagerecht liegenden von magnetisch gemachten Eisenstiften · 13 durchquert
sind. Dieser Teil 12 hat eine Nabe, in welche eine Kapsel 14 eingeschraubt ist, wobei der für
den Stab 11 bestimmte Körner 15 in dieser Kapsel unter einer Feder 16 eingebettet ist.
Der wagerecht liegende Teil 12 trägt, wie gewohnlich,
die Rose 17, die unter der Glasscheibe 18 sichtbar ist; dagegen ist der im rechten Winkel
zu dem vorigen' liegende Teil des Armkreuzes 12 mit einem Ring 19 fest verbunden, welcher
seinerseits in geeigneter Weise mit einer zweiten größeren Ringscheibe 20 vereinigt ist. Zwischen
beiden Ringen 19 und 20 sind auf Körnerspitzen drei Rollen 21 in verschiedenen wagerechten
Höhenlagen und den Stab 11 ent- ■
sprechend einschließend gelagert, an den sie ohne größere Reibung vorbeigleiten können,
demselben aber stets die gleiche normale Stellung sichern, besonders in bezug auf die Ebene
der Ringscheibe 20 und jener der Rose 17, die sich ja um die Achse dieses Stabes dreht.
-Unter dem Ring 20 ist eine nach der archimedischen Spirale gestaltete Stahlfeder 22 befestigt.
Die Registrieruhr hat zwei Räderwerke, deren eines das Zifferblatt 23 die entsprechende Umdrehung
machen läßt, das andere liefert die Kraft für die Aufzeichnungen auf das Zifferblatt.
In Fig. 4 sieht man links das Räderwerk für die Drehung des Zifferblattes, rechts dasjenige
für die Aufzeichnungen. Das Räderwerk für das Zifferblatt ist auf Kreishemmung eingerichtet
und läuft mindestens 24 Stunden; man läßt damit das Zifferblatt entweder in 6 oder
in 12 Stunden, je nachdem wie es in der Praxis am zweckmäßigsten erscheint, einmal
um seine Achse drehen. Das Zifferblatt 23 ist in geeigneter Weise zwischen zwei Scheiben 24
und 25 eingespannt, von denen die obere auf die Welle 26 geschraubt und die untere mit ihrer
Nabe das Ende einer zwischen zwei Platten 28, 29 gelagerten Hülse umfaßt. Das untere Ende
der Welle 26 hat ein Griffrädchen, um das Zifferblatt zwischen den Scheiben 24 und 25 leicht
auswechseln zu können. Eine der Achsen im Räderwerk des Zifferblattes trägt eine kleine
Scheibe 30 (Fig. 4), deren Umfang mit Lücken versehen ist, in die zwecks Drehung das freie
Ende eines Hebels oder Riegels 31 fassen kann.
Dieser Riegel 31 bildet mit einem Rädchen 32 ein Ganzes, das mit einem Rad 33 in Eingriff
steht, dessen Zähnezahl, dividiert durch jene des Rades 32, gleich ist der Anzahl der Stifte 34
auf dem Rad 33, die einen auf der wagerechten Welle 36 befestigten Daumen 35 treffen. Demzufolge
macht bei jeder Hemmung des Riegels 31 das Rädchen 32 eine Umdrehung, das Rad 33
macht eine Winkeldrehung, die dem Abstand zweier benachbarten Stifte 34 entspricht, und
die Welle 36, die unter Einwirkung einer Gegenzugfeder 37 steht, wird durch den Anschlag eines
Stiftes 34 an den Daumen 35 eine entsprechende Drehung machen (Fig. 8) und darauf in die ursprüngliche
Stellung zurückkehren, in der sie sonst durch das. durch Schraube 40 befestigte Widerlager 39 gesichert bleibt. Die Feder 37
ist an einem Punkte eines Schwinghebels 75 befestigt und letzterer hat seinen Drehpunkt in
der Schraube 76, während seine Lage durch eine Schraube 1Jy genau eingestellt wird, um der
Feder die richtige Spannung zu geben und diese nach Bedarf nächstellen zu können.
Die Drehungen der Welle 36 werden demzufolge isochronisch und von konstanter Weite
sein.
.55 Zwischen zwei entsprechend beschwerten Schienen 42 ist eine dünne Platte 41 eingeklemmt,
welche mit den Schienen zusammen auf zwei biegsamen, mit der Welle 36 fest verbundenen
Armen 44,44 ruht; die Platte 41 liegt genau radial zu dem Zifferblatt und berührt
dieses jedesmal, wenn die Welle 36 eine Schwingung erhält. Da diese Teile infolge ihrer
Schwere und der Federung der Arme 44 wie ein Hammer wirken, so wird der von der Platte
41 ausgeübte Schlag auf die Zifferscheibe 23 an der Stelle, wo sich das Fenster 10 in der Bodenplatte
9 befindet, übertragen. Wenn hiernach ein Farbband oder ein Kohlepapier zwischen
Platte 41 und Zifferblatt oder zwischen Zifferblatt und Bodenplatte 9 geschoben wird, so
wird sich jedesmal der Schlag der Platte 41 abdrücken. Bei Verwendung des Kohlepapiers
ist keine besondere Einrichtung erforderlich, es genügt, dieses von der Zifferscheibe tragen
zu lassen. Wenn man dagegen ein Farbband vorzieht, so wird dieses in einen Rahmen 46
gelegt, der auf einem Zapfen 47 befestigt ist; letzterer ist der rechtwinklig vorstehende Teil
eines an eine Stange 49 angelenkten Hebels 48, so daß dieser Rahmen 46 in das Fenster 10 hineingeschoben
werden kann. Um das Farbband verschieben zu können, ist die Stange 49 in den Lagern der Platte 28 verstellbar, und zwar
durch eine exzentrische Scheibe 50, die zwischen einer mit der Stange 49 fest verbundenen Gabel
liegt und durch das Räderwerk der Welle 36 bewegt wird. Es ist zweckmäßig, wenn das
Zifferblatt oben seine Einteilung hat und von unten bedruckt wird.
Die Länge der Platte 41 ist gleich dem radialen
Abstand der beiden Enden der Spirale 22, die unter dem Südpunkt der Rose angeordnet sind.
Das Uhrwerk ist in einem Kasten 52 eingeschlossen, der den Fortsatz des Gehäuses 8
bildet und mit diesem durch drei Zapfen mittels Bajonettverschlusses verbunden ist. Durch
eine Schraube 54 (Fig. 4) kann man, wenn sie in entsprechender Richtung gedreht wird, die
Bewegung des Riegels 31 durch ein Widerlager hemmen, und ferner läßt sich der Hub der
Teile 41 und 42 durch entsprechende Einstellung der Schraube 40 regeln.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, wird die aufgezogene Uhr, sei es in 6 oder 12 Stunden,
die zwischen den Platten 24 und 25 eingepreßte Scheibe 23 eine Umdrehung machen lassen,
wobei zu beachten ist, daß die Platte 24 auf der Welle 26 und die Platte 25 auf der Hülse 27 befestigt
sind.
Während sich diese Scheibe 23 dreht, erhält die liegende Welle 36 in gleichen Zeitabständen
eine schwingende Bewegung infolge Anschlagens der Stifte 34 an den Daumen 35 (Fig. 4 und 8).
Die Zugkraft der Feder 37 läßt die Welle jedesmal rasch in ihre ursprüngliche Stellung zurückkehren,
und da die Klemmbacken 42 der dünnen Platte 41 verhältnismäßig schwere Stücke sind,
dagegen von biegsamen Armen 44 getragen sind, so folgt daraus, daß die Klemmbacken sich mit
einer gewissen Wucht ausschwingen und die von ihnen getragene dünne Platte 41 gegen das
Fenster 10 schlagen können. Bei jedem dieser
Schlage wird die Scheibe 23 zwischen die Spirale 22 und die radiale Platte 41 gedrückt, und das
Kohlepapier· oder Farbband, welches man zwischen die Teile 41 und 23 eingeschoben hat,
wird die Spuren dieses Schlages auf dem Anzeigeblatt hinterlassen; wenn nun das Schiff
stets dieselbe Richtung beibehält, so wird die Spirale 22 ruhig bleiben, und es ist einleuchtend,
daß die Hammerschläge sich in Form eines gleichmäßigen Kreisumfanges auf der Platte bemerkbar
machen werden.
Weicht dagegen das Schiff von seiner Richtung ab, so wird sich die mit der magnetischen
Nadel 13 verbundene Spirale 22 relativ zu dem Hammer 41 derart verschieben, daß der Anschlag
des Hammers 41 an einer anderen, von der Achse 11 mehr oder weniger entfernten Stelle
der Platte erfolgt, und die Aufzeichnungen werden keinen Kreisumfang, sondern eine davon
entsprechend abweichende Kurve ergeben, aus der sich die Abweichung des Schiffes von seiner
normalen Richtung in jedem Zeitpunkte der Fahrt feststellen läßt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: a5Registrierkompaß, bei dem der Schiffskurs in jedem Augenblick durch den Schnittpunkt einer mit der Magnetnadel sich drehenden Spirale und eines mit dem Kompaßgehäuse verbundenen, radial zur Spirale gestellten Zeigers bestimmt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeiger als Schlagmesser ausgebildet wird, so daß die Markierung durch Schlag des Zeigers gegen die Spirale erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.Berlin, gedruckt )n der reiChsdruckerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE180308C true DE180308C (de) |
Family
ID=444571
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT180308D Active DE180308C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE180308C (de) |
-
0
- DE DENDAT180308D patent/DE180308C/de active Active
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