DE176334C - - Google Patents

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DE176334C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B18/00Mechanisms for setting frequency
    • G04B18/006Mechanisms for setting frequency by adjusting the devices fixed on the balance

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Balance (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 176334 KLASSE 83^. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Februar 1905 ab.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Regelungsvorrichtung ist als Ersatz für den zum Regeln der Wirkung der Spiralfedern der Hemmung von Uhrwerken allgemein gebräuchlichen Rücker bestimmt. Bei letzteren geschieht die Regelung durch Verlängern oder Verkürzen der Spiralfeder, wodurch der Gang der Uhr verlangsamt oder beschleunigt wird. Es ist auch bereits
ίο bekannt, diesen Rücker durch eine Regelungsvorrichtung zu ersetzen, welche im wesentlichen aus an der Unruhe verstellbar angebrachten Gewichten besteht; eine derartige Vorrichtung betrifft die Erfindung.
Die Neuerung besteht darin, daß sich jedes Gegengewicht um einen auf der Unruhe befindlichen Zapfen bewegen läßt, durch Reibung aber so fest mit diesem Zapfen verbunden ist, daß unbeabsichtigte Verschiebung infolge der Zentrifugalkraft nicht eintritt.
Dabei kann der Zapfen entweder von einem Vierkant umschlossen sein, an welchem sich seitlich und exzentrisch das Gegengewicht befindet, oder er kann mit einem exzentrischen Knopf versehen sein, welcher von dem radial verschiebbaren Gegengewicht umschlossen wird.
Die Zeichnung zeigt drei Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Fig. ι ist eine Draufsicht einer Unruhe mit der Regelungsvorrichtung. Die punktiert gezeichneten Kreise 1, 2, 3 bezeichnen drei verschiedene Abmessungen der zugehörigen Spiralfeder. Kreis 1 ist die normale Größe der Spiralfeder im Ruhezustand (bezw. Nullstellung) der Unruhe; Kreis 2 gibt den Umfang der völlig gespannten Feder an, d. h. nachdem die Unruhe, von der Nullstellung ab, zwei ganze Umdrehungen nach einer Richtung vollendet hat; Kreis 3 bezeichnet die abgespannte Feder, d. h. nachdem die Unruhe zwei ganze Umdrehungen in entgegengesetzter Richtung gemacht hat.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach A-B der Fig. 1.
Fig. 3 ist ein Aufriß des Teiles d von links nach rechts in Fig. 2 gesehen.
Fig. 4 ist ein Aufriß desselben Teiles von derselben Seite gesehen wie im Schnitt in Fig. 2.
Fig. 5, 6 und 7 sind andere Ausführungsformen; Fig. 7 ist ein Schnitt durch Fig. 6.
In allen Figuren sind: α die Reifen und b die Arme der Unruhe.
In den Fig. 1 bis 4 besteht die Regelungsvorrichtung aus zwei je auf einem Arm der Unruhe angebrachten Teilen. Jeder dieser Teile besteht aus einem auf dem Arm b befestigten Zapfen c und einem exzentrischen, mit Reibung auf dem Zapfen c befestigten Gegengewichte d.
Letzteres hat einen Schlitz d1, welcher dem Gegengewicht d die nötige Spannung verleiht, um als Feder auf dem Zapfen c zu wirken, sowie eine Verstärkung d2, welche den exzentrischen Teil des Gegengewichtes bildet.
Auf dem Umiang des Gegengewichtes d sind Einschnitte angebracht, mit deren Hilfe man das Gegengewicht durch Drehen auf dem Zapfen c genau mit Bezug auf einen
auf den Armen b befindlichen Pfeil einstellen kann.
Der Oberteil des Gegengewichtes d ist ein Vierkant dz, durch den es zwecks Regeins mittels eines Schlüssels gedreht werden kann. Je nach der Einstellung der Gegengewichte d auf ihrem Zapfen c wird eine verschiedene Einwirkung der Unruhe auf die Spiralfeder erzielt, so daß man die ίο Arbeitsweise der letzteren und ihren Einfluß auf das Vor- oder Nachgehen des Uhrwerks, durch dessen Hemmung sie in Bewegung erhalten wird, regeln kann.
Statt auf den Unruhspeichen können die Regelungsvorrichtungen an auf dem Reifen a angebrachten Ohren a1 befestigt sein, wie Fig. S zeigt.
Die Regelungsvorrichtungen können auch, wie in Fig. 6 und 7 gezeigt, aus einem in einer Spalte b1 des Armes b radial gleitenden Gegengewicht bestehen.
Eine in eine entsprechende Ausnehmung des Gegengewichtes eingreifende exzentrische Schraube y bewirkt bei ihrer Drehung ein radiales Verstellen des Gegengewichtes in der Spalte bx, so daß die Schwingungszahl der Unruhe verkleinert oder vergrößert wird.
Die vorgesehenen Teilungen und Markierungspfeile gestatten es, alle Gegengewichte einer einzigen Unruhe in genau gleicher Weise einzustellen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Regelungsvorrichtung für Unruhen mit verstellbaren Gegengewichten, dadurch gekennzeichnet, daß sich jedes Gegengewicht um einen auf der Unruhe befindlichen Zapfen bewegen läßt, durch Reibung aber so fest mit diesem Zapfen verbunden ist, daß unbeabsichtigte Verschiebung infolge der Zentrifugalkraft nicht eintritt.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (c) von einem Vierkant (dz) umschlossen wird, an welchem sich seitlich das exzentrische Gegengewicht fd'2J befindet.
3. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (c) mit einem exzentrischen Knopf (f) versehen ist, welcher von dem radial verschiebbaren Gegengewicht (e) umschlossen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT176334D Active DE176334C (de)

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DE (1) DE176334C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE928398C (de) * 1952-09-02 1955-05-31 Hugo Hettich Regeleinrichtung fuer Zeitmessgeraete
DE1131154B (de) * 1957-05-20 1962-06-07 Elgin Nat Watch Company Unruh mit veraenderbarem Traegheitsmoment fuer Uhrwerke

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE928398C (de) * 1952-09-02 1955-05-31 Hugo Hettich Regeleinrichtung fuer Zeitmessgeraete
DE1131154B (de) * 1957-05-20 1962-06-07 Elgin Nat Watch Company Unruh mit veraenderbarem Traegheitsmoment fuer Uhrwerke

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