DE34814C - Verschlufs für Portemonnaies und dergl - Google Patents

Verschlufs für Portemonnaies und dergl

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Publication number
DE34814C
DE34814C DENDAT34814D DE34814DA DE34814C DE 34814 C DE34814 C DE 34814C DE NDAT34814 D DENDAT34814 D DE NDAT34814D DE 34814D A DE34814D A DE 34814DA DE 34814 C DE34814 C DE 34814C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
attached
closure
plate
lock
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT34814D
Other languages
English (en)
Original Assignee
WEINTRAÜD & Co. in Offenbach, Main
Publication of DE34814C publication Critical patent/DE34814C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/52Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Fig. ι und 2 zeigen die an einem Portemonnaie angebrachte Verschlufsvorrichtung, und zwar Fig. 1 bei geschlossenem und Fig. 2 bei geöffnetem Portemonnaie, während durch Fig. 3 bis 7 der Verschlufs als solcher in seinen einzelnen Theilen und im Verticalschnitt in vergröfsertem Mafsstabe zur Darstellung gebracht ist.
Das eigentliche Schlofs A ist an dem Portemonnaie selbst, das Schildchen B dagegen an dem Deckel desselben befestigt.
Auf der Rückseite der Schlofsplatte C, Fig. 4, ist in einer Führung b verschiebbar der Riegel c angebracht. In einer Aussparung desselben liegt die Spiralfeder f, welche einerseits Widerlage an dem Riegel selbst, andererseits an dem mit der Schlofsplatte C fest verbundenen Ansätze d findet.
Durch dieselbe wird der Riegel c in die Höhe gedrückt. Auf der Führung b ist der doppelarmige Hebel Z, dessen einer Arm vorn winklig umgebogen ist, drehbar gelagert. Die Schlofsplatte« C ist von den Oeffnungen g hi und k durchbrochen. In der letzten lagert die Achse m des durch Fig. 5 in Ansicht von unten und im Durchschnitt dargestellten Gehäuses D, mittelst welcher letzteres auf der Platte C drehbar fest angebracht ist. Das Gehäuse D besteht aus einer vollständig geschlossenen, nur auf der unteren Seite, mit welcher dasselbe auf der Platte C aufsteht, offenen Trommel, auf welcher der als Handgriff beim Umdrehen des Gehäuses dienende Riegel η fest angebracht ist.
In dem Gehäuse befindet sich die bei ο fest angebrachte und sich um die Achse m herumwindende Federp, Fig. 5, deren anderes Ende sich gegen den auf der Platte C fest angebrachten Stift e anlegt, Fig. 4.
Bei einer Umdrehung des Gehäuses von links nach rechts wird daher die Feder zusammengedrückt und erhalt hierdurch also ersteres das Bestreben, in die ursprüngliche Lage zurückzukehren.
Eine zweite, halbkreisförmige Feder r, Fig. 5, ist bei q ebenfalls innerhalb des Gehäuses angebracht. Dieselbe trägt an ihrem Ende den Ansatz s, welcher bei Umdrehung des Gehäuses D in die Oeffhung h der Platte C einspringt und hiermit weiteres Umdrehen des Gehäuses sowohl nach vor- als auch nach rückwärts hindert.
Schliefslich ist im Innern des Gehäuses noch der Stift t fest angebracht, welcher, durch den segmentförrfiigen Schlitz i der Platte C, Fig. 4, hindurchtretend, sich bei Umdrehung des Gehäuses D bei u auf den Riegel c legt und diesen herunterdrückt, so dafs der an dem Schildchen B angebrachte Schliefskloben α aus der in der Platte C befindlichen Oeffhung g heraustreten kann, womit dann ein Oeffnen des betreffenden Behälters ermöglicht ist.
Bei aufgehobenem Verschlüsse nehmen sämmtliche Theile die durch Fig. 7 veranschaulichte Lage ein, namentlich ist der auf der Feder r befindliche Ansatz s in die Oeffhung h getreten und inhibirt, wie bereits gesagt, jede Umdrehung des Gehäuses nach der einen oder anderen Richtung.
Beim Schliefsen des betreffenden Behälters dagegen drückt der durch die Oeffhung g in der Platte C hindurchtretende, an dem Schildchen B angebrachte Schliefskloben α gegen
das winklig umgebogene Ende des doppelarmigen Hebels /, so dafs durch den anderen Arm dieses Hebels der Ansatz s aus der Oeffnung h der Platte C gedrückt wird und nun die Kraft der durch die vorhergegangene Viertelsumdrehung angespannten Feder ρ zur Geltung kommt, durch welche das Gehäuse in die ursprüngliche Lage wieder zurückgeschnellt wird.
In weiterer Folge hiervon wird dann der Riegel c durch die Feder f wieder in die Höhe gedruckt, wodurch der Verschlufs in der in Fig. 6 dargestellten Weise vollzogen wird.
In Fig. 8 ist eine Modification dieses Verschlusses zur Darstellung gebracht.
Der auf dem Gehäuse fest angebrachte Riegel η steht an beiden Seiten etwas vor und legt sich deshalb, wenn er sich in verticaler Stellung befindet, über das Schildchen B, hiermit den Verschlufs bewerkstelligend. Wird dagegen durch eine Viertelsumdrehung der Riegel in horizontale Lage gebracht, so liegt das Schildchen B frei und kann somit das Portemonnaie geöffnet werden.
Bei dieser Construction ist der hinten an der Schlofsplatte C angebrachte Riegel überflüssig, und ist dementsprechend der an dem Schildchen B angebrachte Schliefskloben α vollständig cylindrisch geformt, also nicht, wie bei der zuerst beschriebenen Construction, mit einer Kerbe versehen.
Im übrigen bleibt die Construction dieselbe.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Verschlufs für Portemonnaies und ähnliche Behälter, bestehend aus dem auf der Schlofsplatte C drehbar fest angebrachten Gehäuse D mit den Federn ρ und r, in der Weise angeordnet, dafs nach einer Drehung des Gehäuses D dieses durch Einspringen des auf der Feder r angebrachten Ansatzes 5 in die Oeffnung h der Schlofsplatte C festgestellt wird, womit gleichzeitig der Verschlufs aufgehoben ist, während beim Schliefsen des Behälters durch den an dem Schildchen angebrachten Schliefskloben α in Verbindung mit dem auf der Rückseite der Schlofsplatte drehbar angebrachten Hebel / der Ansatz s aus der Oeffnung h gedrückt wird, infolge dessen das Gehäuse jD in seine ursprüngliche Lage zurücktritt und hierdurch den Verschlufs vermittelt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT34814D Verschlufs für Portemonnaies und dergl Expired - Lifetime DE34814C (de)

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