DE33487C - Schienenbefestigung mit keilförmigen Klemmplatten undEinsatzwinkeln - Google Patents

Schienenbefestigung mit keilförmigen Klemmplatten undEinsatzwinkeln

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DE33487C
DE33487C DENDAT33487D DE33487DA DE33487C DE 33487 C DE33487 C DE 33487C DE NDAT33487 D DENDAT33487 D DE NDAT33487D DE 33487D A DE33487D A DE 33487DA DE 33487 C DE33487 C DE 33487C
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DE
Germany
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DENDAT33487D
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English (en)
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G. SCHWARTZ-KOPFF, Reg.-Baumeister in Frankfurt a. M., Schubertstrafse 2
Publication of DE33487C publication Critical patent/DE33487C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/02Fastening rails, tie-plates, or chairs directly on sleepers or foundations; Means therefor
    • E01B9/32Fastening on steel sleepers with clamp members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Schienenbefestigung bezweckt eine Befestigung von Schienen auf ihren Unterlagen für jede beliebige Spurweite bezw. Spurveränderung bei constanter Schwellenlochung, unter Anwendung von stets gleichen Befestigungstheilen, sowohl für die Gerade, als auch für die Curven. .
Die Fig. 1 bis 7 c und 11 bis 13 behandeln diese neue Befestigung ohne Anwendung von Unterlagsplatten, während die Fig. 8 bis 10b und 14 dieselbe mit Unterlagsplatten darstellen. . ·
Die charakteristischen Befestigungstheile sind:
1. ein Einsatzstück E und
2. eine keilförmige Klemmplatte K,
welche letztere beim Schienenstofs mit den Laschen, Fig. y, vereinigt werden und bei Anwendung von Unterlagsplatten- durch entsprechende Anordnung der letzteren in Wegfall kommen kann.
Die Keilklemmplatte K, welche den Schienenfufs, indem sie ihn seitlich und oben berührt, gegen seitliches Verschieben und Umkanten festzuhalten bestimmt ist, hat an der oberen Seite eine gegen den Horizont geneigte Ebene und ist zweckmäfsig auch an der unteren Seite nach der Schiene zu etwas ansteigend ausgespart, um für alle Fälle ein genaues Aufliegen der Klemmplattennase auf dem oberen Theil des Schienenfufses zu gewährleisten.
Das Einsatzstück E kann als Einsatzwinkel E, Fig. 1,5 a bis 5 c, oder als Einsatzhülse, Fig. 11 bis 13, geformt sein, isf auf der unteren Seite mit einer geneigten Fläche versehen und greift mit einem oder mehreren Zapfen in entsprechende Löcher der Schwelle ein, wodurch alle Betriebsstöfse ρ ρ direct auf die Schwelle übertragen werden sollen. Hat das Einsatzstück E eine Winkelform, so geht sein Zapfen durch eine Oeffnung der zugehörigen Keilklemmplatte K hindurch; hat es Hülsenform, so umfafst es klammer- oder winkelartig ein- oder zweiseitig die Keilklemmplatte.
Zu diesen beiden Construction stheilen treten noch mit Muttern versehene ^clifaubenbolzen, die, falls sie von oben in die entsprechenden Oeffnungen der Schwelle eingeführt werden sollen, als Hakenschrauben zu ((co^istruiren sind und eventuell noch für die Muttern eine beliebige Sicherung, welche in den beiliegenden Zeichnungen als unverrückbar festgelagerte Unterlagsscheiben mit federnden ArreuWngsplättchen dargestellt ist. ! r
Durch die Combination der Keilklemm-, platte K mit dem Einsatzstück E ist es möglich, nachdem. die Mutter gelöst ist, eine beliebige Verschiebung der Keilklemmplatte und mithin der Schiene selbst normal zur Geleiseachse zu erzielen. Durch Anziehen der Mutter wird dann die jeweils gewünschte Stellung der Schiene und ihrer Befestigung fixi^t.
Verbindet man die Keilklemmplatte K mit der Lasche, Fig. 7, 7a und 7b, und eombinirt man hiermit wieder in gleicher Weise wie früher Einsatzstück E, so erhält man für die Laschenanordnung der Schienenbefestigung eine Construction, wie sie in Fig. 7 dargestellt ist. Die gesammte Stofsverbindung ist in Fig. 7 c
in der äufseren Seitenansicht wiedergegeben. Nachdem die Muttern der Laschenbolzen fest angezogen sind, erfolgt (bei Querschwellen auf den Stofsschwejlen,. bei Langschwellen an den Stofsstellen) die Befestigung der horizontalen Laschenflügel unter Ermöglichung einer beliebigen Spurerweiterung.
Wendet man Unterlagsplatten an, so sind drei Hauptfälle zu unterscheiden:
1. Unterlagsplatten ohne seitliche Rippen,
2. Unterlagsplatten mit einer seitlichen Rippe,
3. Unterlagsplatten mit zwei seitlichen Rippen. Von jedem dieser Fälle, ist eine Anordnung
in den Fig. 8 bis iob und 14 näher dargestellt, welche natürlich in Bezug auf die Form der Unterlagsplatte etc. in verschiedenster Weise variiren kann.
Die Befestigung zu Fig.' 8 ist ganz analog derjenigen in Fig. 1 und in Fig. 14 zürn event, erforderlichen Verständnifs besonders veranschaulicht.
Die Rippen der Üriterlagsplatten können angeordnet sein, wie aus Fig. 9 oder 10 ersichtlich ist. Die keilförmig abgeschrägten Seitentheile der Unterlagsplatten ersetzen die Keilklemmplatten K. In letzterem Falle dient das Einsatzstück E zugleich als Klemmplatte für den Schienenfufs. Im übrigen ist die Combination mit den Einsatzstücken E ganz analog der Anordnung der Fig. 1, desgleichen die prinzipielle Anordnung der Befestigung, so dafs die Fig. 8 bis lob und 14 ohne weitere Erläuterung verständlich sind.

Claims (6)

Patent-Ansprüche:
1. Die Combination des mit einem Zapfen in . das Schwellenloch eingreifenden, an der unteren Seite keilförmig abgeschrägten Einsatzwinkeis E mit der den Schienenfufs oben und seitlich berührenden, an der oberen Seite keilförmig abgeschrägten .Keilklemmplatte K1 zum Zwecke, durch Verschiebung von K in der Richtung quer zum Geleise eine Spurveränderung hervorzubringen, wie in Bezug auf Fig. 1 bis 6 beschrieben.
2. In der Combination unter 1. der Ersatz des Einsatzwinkels E durch eine mit einem oder mehreren in die Schwelle eingreifenden Zapfen versehene Einsatzhülse, Fig. 11 bis 13, welche die Keilklemmplatte K winkel- oder klammerartig umfafst.
3. Die Combination unter 1. bezw. 2. in Verbindung mit Schienenunterlagsplatten ohne seitliche Rippen, Fig. 8 bis 8 c und 14.
4. Die Combination von zwei in die Schwelle eingreifenden , unten schrägen Einsatzstücken E mit' der mit Rippen oder Rändern und seitlichen schrägen Oberflächen versehenen Unterlagsplatten, Fig. 10 bis iob.
5. Dip Combination unter 3. und 4. in Verbindung mit Unterlagsplatten mit nur einer •seitlichen Rippe nebst schräger Oberfläche, Fig. 9 bis 9b.
6. Der Ersatz der Keilklemmplatte K durch entsprechend geformte horizontale Ansätze ■ 'der Stofslaschen, Fig. 7 bis 7 c,
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT33487D Schienenbefestigung mit keilförmigen Klemmplatten undEinsatzwinkeln Expired - Lifetime DE33487C (de)

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