DE33437C - Unverbrennbarer Lampendocht und dessen Herstellungsweise - Google Patents

Unverbrennbarer Lampendocht und dessen Herstellungsweise

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DE33437C
DE33437C DENDAT33437D DE33437DA DE33437C DE 33437 C DE33437 C DE 33437C DE NDAT33437 D DENDAT33437 D DE NDAT33437D DE 33437D A DE33437D A DE 33437DA DE 33437 C DE33437 C DE 33437C
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DE
Germany
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incombustible
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lamp wick
container
wick
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Application number
DENDAT33437D
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F. STEFFENS in Lübeck
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
    • F21V37/0004Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for using liquid fuel
    • F21V37/002Wicks
    • F21V37/0029Wicks mineral
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4: Beledchtüngsgegenstände.
Fatentirt im !Deutschen Reiche vom 9. December, 1884 ab.
A ist ein gufseiserner, hermetisch verschlossener Behälter, in welchem sich ein dicht schliefsender Kolben befindet, mittelst welches die in den Behälter eingefüllte, weiter unten näher beschriebene Masse A1 nach Art einer Nudelpresse zu der am Kopfende des Behälters A befindlichen Oeffhung B hinausgedrückt wird.
An der Kopfwand C des Behälters A ist im Innern ein Bügel D eingesetzt, welcher mit seinen beiden Enden D1D2 durch die Kopfwand reicht und von aufsen mittelst der Muttern D3 D4 in seiner in der Zeichnung, Fig. 1 und 3, dargestellten Lage erhalten wird.
In der Mitte des Bügels, genau der Oeffnung B gegenüber, ist ein Kern E vom inneren Durchmesser des herzustellenden Dochtes mit seiner Verlängerung E1 eingesetzt und wird an der Aufsenseite des Bügels mittelst der Mutter E2 genau in seiner zum Docht centralen Lage erhalten.
F ist ein Bockgestell, welches den beiden Winkeleisen GG1 als Auflager ihres einen Endes dient, während das andere Ende auf den an der Kopfwand C befestigten Trägern bezw. Winkeleisen H ruht. In diesen beiden Winkeleisen G G1 sind eine Anzahl von Rollen J J aus Holz oder einem anderen geeigneten Material gelagert; dieselben dienen dem durch die Pressung der Masse aus dem Behälter A bezw. aus der Oeffnung B tretenden , sich um den Kern E bildenden Cylinder Z als Auflager und Stütze.
KK sind bogenförmige Stützen, welche scharnierförmig an dem WTinkeleisen G1 befestigt und durch eine Querstange L, mrt einander verbunden sind. Auf dieser Querstange L sind in gewünschten Entfernungen Flügelschrauben M angebracht, welche unten mit einem Haken N oder einer beliebig anderen Vorrichtung versehen sind, woran ein Draht befestigt werden kann, dessen anderes Ende an der Querstange L1 sitzt. Letztere dient mit ihren beiden Enden der bogenförmigen Stütze K als Drehzapfen und bildet mit dem Auge K1 der Stütze K das Scharnier. Mittelst derartig angebrachter Drähte, die durch die Flügelschrauben M stets straff angespannt sind, wird der gebildete Cylinder Z in geeigneten Längen abgeschnitten.
Die aus der Oeffnung B tretende Masse nimmt, wie bereits gesagt, indem sie sich um den Kern E legt, eine cylinderförmige Gestalt an, erhält aber als solche, d. h. als Cylinder, an ihrer äufseren Oberfläche durch ein am Kopfende des Behälters A in geeigneter Weise angebrachtes Druckrad P die Riffelung dieses Druckrades.
Diese Riffelung wird gleich einer Zahnstange auf der ganzen Länge der durchgehenden Cylinder Z gebildet und dient dieselbe dazu, die auf diesem Apparat hergestellten Dochte, seien es Rund- oder Flachbrenner, bei allen Lampen, welche mit der bekannten Dochtschraube versehen sind, verwenden zu können.
Die in dem vorbeschriebenen Apparat bearbeitete Masse wird auf folgende Weise hergestellt :
Man schlemmt feuerfesten Thon zu einer durchaus homogenen Masse und fügt derselben ziemlich fein pulverisirte Holzkohle oder andere Y.erbrennbare Stoffe zu. Ein passendes
Verhältnifs dieser Mischung ist ein ι Theil Holzkohle etc. auf ι Theile Thon.
Eine innige Mischung der in solchem Verhältnifs vereinigten Masse wird dadurch erreicht, dafs man dieselbe auf einer Mühle mahlt.
So zubereitet, wird die Mischung mit Wasser zu einem Brei angerührt, dessen Consistenz der Praxis überlassen bleiben mufs, in den vorher beschriebenen Behälter A gefüllt und, wie bereits gesagt, in Cylinderform gebracht.
Nachdem man die mit Riffeln versehenen Thon- und Kohlen- etc. Cylinder oder die geriffelten Thon- und Kohlen- etc. Flachstäbe an der Luft hat austrocknen lassen, bringt man dieselben in Muffen aus feuerfestem Thon, welche mit Deckel versehen sind, um sie vor Schmutzstaub, Flugasche etc. zu schützen.
Diese Muffen werden dann in Brennofen der Weifsglühhitze ausgesetzt und deren Inhalt somit auch zur Feuerbeständigkeit durchgebrannt.
Beim derartigen Ausglühen der eingebrachten Massen wird die derselben beigemengte Holzkohle oder andere verbrennbare Substanz verbrannt und man erhält auf diese Weise reine poröse Thoncylinder und Thonflachstäbe.
Der Procentsatz der Porosität bestimmt sich natürlich durch einen mehr oder weniger grofsen Zusatz von pulverisirter Holzkohle oder einem anderen geeigneten Material zum geschlemmten Thon, die Härte der Massen dagegen aus dem Hitzegrad, welchem dieselben ausgesetzt werden.
Die auf vorbeschriebene Weise hergestellten Dochte eignen sich je nach ihrer Form (Fig. ι und 2 rund, Fig. 4 flach, Fig. 5 kegelförmig eingesetzte oder durchlaufende Spitzdochte, Fig. 6 brückenförmiger Docht) für Lampen, Petroleumkocher, wie auch für andere gröfsere Kocher etc.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An einem Apparate zur Herstellung von unverbrennlichen Hohldochten die Anwendung des Rades P in Verbindung mit dem Kern E zur Erzeugung von zahnstangenförmigen Riffelungen auf der Dochtaufsenfläche.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT33437D Unverbrennbarer Lampendocht und dessen Herstellungsweise Expired - Lifetime DE33437C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE946150C (de) * 1951-03-23 1956-07-26 Delta Kuehlschrank G M B H Mit fluessigem Brennstoff betriebener Heizbrenner fuer Absorptionskuehlschraenke

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