DE334136C - Tageslichtentwicklungsapparat fuer Rollfilme - Google Patents

Tageslichtentwicklungsapparat fuer Rollfilme

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DE334136C
DE334136C DE1918334136D DE334136DD DE334136C DE 334136 C DE334136 C DE 334136C DE 1918334136 D DE1918334136 D DE 1918334136D DE 334136D D DE334136D D DE 334136DD DE 334136 C DE334136 C DE 334136C
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film
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D13/00Processing apparatus or accessories therefor, not covered by groups G11B3/00 - G11B11/00
    • G03D13/02Containers; Holding-devices
    • G03D13/04Trays; Dishes; Tanks ; Drums
    • G03D13/06Light-tight tanks with provision for loading in daylight

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

  • Tageslichtentwicklungsapparat für Rollfilme. Bei den bisher im Handel befindlichen Tageslichtentwicklungsapparaten für Rollfilme wird das Filmband nach vollständiger Exponierung, ohne in die einzelnenBilder zerlegt, noch von dem begleitenden Papiersupportband getrennt zu werden, entwickelt. Es kann infolgedessen auf die Unterschiede der Belichtung bei den verschiedenen Aufnahmen nicht Bedacht gelegt werden; auch ist die Beobachtung der Entwicklung durch rote Gläser infolge des störenden Papierbandes nicht möglich.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, das Zelluloidband des Rollfilms von dem begleitenden Papierband abzulösen, die Filmbilder einzeln abzutrennen, um dieselben ihrer Belichtung entsprechend wie Platten zu. entwickeln, die Beobachtung des Entwicklungsprozesses zu ermöglichen und bei der teilweisen Entwicklung eines Rollfilms den nicht exponierten Filmteil wieder an das Papierband, zur Wiedereinsetzung in den photographischen Apparat, anzukleben.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst; daß der Rollfilm nach der Belichtung in einen lichtsicheren Entwicklungsapparat gebracht wird; in welchem derselbe abgerollt und am zweckmäßigsten zur freihändigen Loslösung des Filmbandes vom Papierband durch einen lichtsicheren Schlitz nach außen geführt wird. Während dann das Papierband weiter außerhalb des Apparates geführt und als Maßstab, wie im photographischen Apparat, benutzt werden kann, ist .das Filmband gesondert in den Entwicklungsapparat zu leiten, um darin zunächst in die einzelnen Bilder zerschnitten zu werden. Um die abgeschnittenen Bilder bequemer handhaben zu können und ihre Beobachtung bei der nachfolgenden Entwicklung zu ermöglichen, müssen dieselben, am besten vor dem Zerschneiden, in einen offenen Rahmen in der entsprechenden Bildgröße geführt und damit versteift und gestreckt werden. Die Oberführung in ein durch inaktinisch gefärbte Gläser zu beobachtendes Entwicklungsbad kann .alsdann mit einfachen Mitteln, etwa durch Ausziehen eines Schiebers o. dgl. erfolgen.
  • Nach diesen Grundsätzen kann der Apparat in verschiedener Weise ausgeführt werden, wie es nachstehend beschrieben ist und durch Fig. i bis 7 der Zeichnungen beispielsweise veranschaulicht wird.
  • Fig. i ist ein Querschnitt durch einen horizontal gebauten Apparat, Fig. 2 ein Längsschnitt desselben. Fig. 3 zeigt die Seitenansicht der Kopf- und Fußstücke des Apparates. Fig. 4. ist ein zum Apparat gehörender Versteifungsrahmen.
  • Fig. 5 stellt dieselbe Vorrichtung in vertikaler Bauart im Querschnitt, Fig. 6 im Längsschnitt dar. Fig. 7 ist der Grundriß des Entwicklungstanks der Fig. 6.
  • Ein Gehäuse a (Fig. i, 2, 3) mit einer durch den Schieber d lichtdicht schließenden Klappe b, trägt in seinen Seitenwänden zwei gegenüberliegende Lager e-e zum Einsetzen der Filmrolle, genau wie im photographischen Apparat. Eines dieser Lager kann außerhalb des Gehäuses a durch die Flügelschraube h gedreht werden. In kurzem Abstand vor diesen Lagern befinden sich zwei übereinanderliegende Walzen f1 und f2, deren Achsen in den Seitenwärnden des Gehäuses d gelagert sind. Eine dieser Walzen wird von außen durch die Schraube g -gedreht und treibt die zweite Walze mit.
  • Der Rollfilm wird nach der Belichtung indie beiden Lager e-e eingesetzt und das Papierband x durch die beiden Walzen f1, f= hindurchgedreht.
  • Nach Verlassen des Walzenpaares wird das Papierband x über eine die beiden Seitenwände des Gehäuses a verbindende Brücke c nach außen geführt. Die Klappe b des Gehäuses. a wird dann geschlossen und der Austrittsschlitz für das Papierband durch den Schieber b auf ein Mindestmaß reduziert. Die Verschlußklappe b ist auf die Brücke c genau eingepaßt und formt mit dieser eine durch eine Samteinlage gesicherte Gleitschiene für das Papier- und Filmband.
  • Das. Papierband x wird nach Schließung der Klappe b bis zum Erscheinen .des Films am Austrittsschlitz herausgedreht, .der Film mit einer Nadel oder einem beliebigen Schneidinstrument vom Papierband getrennt und durch eine Umdrehung der Flügelschraube la in den Apparat zurückgedreht; der losgetrennte Film y folgt nun beim Wiedervortreiben durch die Flügelschraube g nicht mehr dem Papierband x nach außen, sondern gleitet, wie in der Zeichnung Fig. i durch Pfeile angedeutet, seiner Tendenz zum Rollen gehorchend, unter der Brücke c seiner Bestimmung entgegen.
  • An der Rückseite der Brücke c ist die Schneidvorrichtung i eingebaut. Sie besteht aus zwei scherenförmig aufeinandergenieteten Messern, deren eine Klinge sich in einen Stift fortsetzt, der durch die Seitenwand des Gehäuses a gezogen ist und durch dessen Anziehen das Abschneiden -des Films bewirkt wird.
  • Der unter der Brücke c hervortretende Film y gleitet bei Fig. i in einen lichtdichten Raum, .der seitlich durch die Wände des Gehäuses a, oben durch die Deckelklappe k und unten durch einen Blechschieber 1. gebildet wird. Die Deckelklappe k ist an ihrer Verschlußstelle mit Samt gedichtet. Der Film y wird unter der Brücke c so weit hervorgedreht, bis auf dem Papierband am oberen Austrittsschlitz die Zahlenreihe erscheint, welche das erste Filmbild ankündigt. In diesem Augenblick ist .der dem ersten Bild voraufgehende leere Filmteil hervorgetreten und wird durch Anziehen der Schneidvorrichtung l abgetrennt und dann entfernt.
  • Um nun das erste Filmbild abzunehmen und der gestellten Aufgabe entsprechend, dem Entwicklungsbade zuzuführen, ist ein Versteifungsrahmen wie Fig. 4 vorgesehen, welcher der Bildgröße entspricht. Dieser Rahmen wird nach Öffnen der Deckelklappe k in den lichtdichten Raum so eingelegt, daß -dessen Mundstück -vor den Austrittsspalt unter der Brücke c zu liegen kommt. Das -Filmbild wird dann, nachdem der Apparat sorgfältig verschlossen ist, in den Versteifungsrahmen (Fig. 4) gekurbelt und abgeschnitten.
  • Die Entwicklung vollzieht sich in einem Trog, der am zweckmäßigsten unabhängig von dem besprochenen Mechanismus gebaut wird, in diesen aber genau einzupassen ist. Bei .Fig. i ist derselbe unter den lichtdichten Raum einzusetzen. Die Seitenwände desselben können aus präpariertem Holz,. Metall oder sonstigem unangreifbaren Material, der Boden n und der Deckel in aus durchsichtigem, inaktinisch gefärbtem Material, am besten rotem Glas, gebildet sein. Der Deckel in ist ausziehbar. Durch eine Eingüßröhre o wird die Entwicklerflüssigkeit eingeführt.
  • Um das abgeschnittene, mit dem Metallrahmen (Fig. 4) versteifte Filmbild aus dem lichtdichten Raum in den Entwicklungstank zu überführen, zieht man zuerst die Deckelscheibe en und dann den Blechschieber l aus; das Filmstück fällt dann in den Tank hinunter. Die Deckelscheibe m wird darauf geschlossen und der Entwickler eingefüllt. Die Entwicklung kann alsdann nach Abnahme des Tanks vom Mechanismus beobachtet werden.
  • Fig. 5, 6, 7 zeigen den nach den gleichen Grundsätzen gebauten Apparat in vertikaler Ausführung. Die Abrollvorrichtung ist die gleiche wie in Fig. i, 2, 3. Der in Fig. i, 2, 3 beschriebene lichtdichte Raum, in den das Filmband nach Verlassen der Brücke c eintritt und in den der Versteifungsrahmen (Fig.4) eingelegt wird, ist hier in Wegfall gekommen.
  • Der Entwicklungstrog wird, seiner Bauart entsprechend, nicht seitlich durch eine rote Scheibe, sondern oben durch eine Verschlußkappe wie p geöffnet. Diese Kappe wird von außen durch eine Schraube bewegt. Etwas unterhalb dieser Schraube sind zu beiden Seiten in die schmalen Seitenwände zwei Schrauben q eingesetzt, von denen eine von außen an- und, ausgezogen werden kann. Diese Schrauben sollen den Versteifungsrahmen für das Filmbild (Fig.4) bei der Ladung :des Entwicklungstanks hochhalten. An -der Innenseite hat der Rahmen des Tanks Führungsrillen für den Versteifungsrahmen (Fig@4), welche einen Abstand zwischen Filmbild und Glasscheibe halten.
  • Die Vorder- und Rückenwand des Tanks; aus durchsichtigem inaktinisch gefärbtem Material hergestellt, sitzen fest. Der ganze Tank kann auch aus Glas, Zelluloid o. dgl. verfertigt sein. Die Einführung der Flüssigkeit erfolgt bei o.
  • Soll der Entwicklungsapparat (Fug. 5, 6, 7) in Benutzung genommen werden, so wird der Film zunächst, wie bei Fig. i, 2,3 beschrieben, vom Papierband getrennt und der Film bis zum Austrittsschlitz an der Brücke c vorgetrieben. Der Filmversteifungsrahmen (Fug. 4.) wird dann in die Führungsrille des Tanks (Fig.7) eingeschoben und durch die Stellschrauben q so hoch gehalten, daß das Mundstück beim Einsetzen des Tanks Unter den Lademechanismus, dicht unter den Austrittsschlitz unter der Brücke c zu stehen kommt. Das Kopfstück des. Tanks ist in den Anschlußstutzen des Lademechanismus genau eingepaßt. Der Film tritt nach Verlassen der Brücke c in den Versteifungsrahmen (Fug. d.) über und wird durch Anziehen der Schneidvorrichtung i abgetrennt.
  • Nach Lösen der Stellschraube q gleitet der Versteifungsrahmen mit dem darin sitzenden Filmbild in den Entwicklungsraum ab-. \ Die Flüssigkeit wird hiernach bei o eingefüllt. Die Beobachtung des Entwicklungsprozesses erfolgt wie bei dem horizontalen Apparat (Fug. i, 2, 3) durch die roten Scheiben hindurch.
  • Sind nicht alle Bilder eines Rollfilms exponiert und beabsichtigt man den Restfilm nach der Entnahme der belichteten Bilder an das Papierband anzukleben, so läßt man den Film, nachdem man den Entwicklungstank entfernt hat, um etwa 3 mm aus dem Lademechanismus unter der Brücke c hervortreten und klebt ein Stück gummiertes Papier so darunter, daß noch: ein Stiick - des letzteren übersteht. Der Film wird; dann durch die Flügelschraube lt wieder aufgerollt und ist damit an das. Papierband angeklebt.
  • Die in den beiden Ausführungsarten beschriebene Abrollvorrichtung kann auch dadurch vereinfacht werden, daß man die beiden Walzen f1 und f= wegfallen läßt. Das Papier-bzw. Filmband wird gleich nach Verlassen der Filmrolle in einer Gleitrinne nach außen geführt; das Abrollen des Films wird durch einfaches Ziehen am Papierbande bewirkt. Diese und andere Ausführungsarten der Erfindung sind möglich, ohne damit die Grundsätze derselben zu ändern.

Claims (3)

  1. PATrNT-ANSPRÜCHR: i. Tageslichtentwicklungsvorrichtung für Rollfilme, gekennzeichnet durch einen Filmbehälter (a) mit aufklappbarem Deckel (b) und durch zwei aufeinanderwirkende Walzen (f1, f-), welche den Film (y) vortreiben so-,vie durch eine lichtsichere Gleitrinne, welche den Film zur Ablösung vom Papierband nach außen leitet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Brücke (c), welche nach der Ablösung des Films vom Papierband die getrennte Führung derselben bewirkt und einen lichtsicheren Austrittsschlitz für das Filmband aufweist.
  3. 3. Vorrichtung; nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine vor dem Austrittsschlitz für das Filmband unterhalb der Brücke (c) eingebaute Schneidv orrichtung, bestehend aus zwei scherenförmig übereinandergenieteten Messern, dessen eine Klinge sich in einen Stift fortsetzt, durch dessen Anziehen der Film zerschnitten wird. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Versteifungsrahmen in der jeweiligen. Bildgröße, in den der Film hineingetrieben wird. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch den lichtsicheren Raum unter der Deckelklappe (k), den Schieber (L) und der ausziehbaren, roten Deckelscheibe (i-ra) des horizontalen Entwicklungstroges. 6. Ausführungsform der Vorrichtung nach. Anspruch i und 5, gekennzeichnet durch das an sich bekannte, an den Filmrollenbehälter angepaßte Kopfstück des vertikalen Entwicklungstroges, durch, zwei Feststellschrauben (q-q) für den Rahmen und die Verschlußklappe (p). 7. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Wegfall der Rollen (f, f1), bei der der Film durch Zug am Papierband bewegt wird.
DE1918334136D 1918-09-08 1918-09-08 Tageslichtentwicklungsapparat fuer Rollfilme Expired DE334136C (de)

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DE1918334136D Expired DE334136C (de) 1918-09-08 1918-09-08 Tageslichtentwicklungsapparat fuer Rollfilme

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DE (1) DE334136C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1129372B (de) * 1960-04-07 1962-05-10 Philips Patentverwaltung Vorrichtung zur Sichtentwicklung von fotografischen Filmen, Platten und Papieren in Dunkelkammern
US3646872A (en) * 1968-09-17 1972-03-07 James F Bowlby Photographic film-developing apparatus

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1129372B (de) * 1960-04-07 1962-05-10 Philips Patentverwaltung Vorrichtung zur Sichtentwicklung von fotografischen Filmen, Platten und Papieren in Dunkelkammern
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