DE154340C - - Google Patents
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- DE154340C DE154340C DENDAT154340D DE154340DA DE154340C DE 154340 C DE154340 C DE 154340C DE NDAT154340 D DENDAT154340 D DE NDAT154340D DE 154340D A DE154340D A DE 154340DA DE 154340 C DE154340 C DE 154340C
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- Germany
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- cassette
- housing
- film
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B19/00—Cameras
- G03B19/02—Still-picture cameras
- G03B19/04—Roll-film cameras
- G03B19/08—Roll-film cameras with provision for alternative use with plates or cut-films
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Camera Bodies And Camera Details Or Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Vorliegende Erfindung betrifft eine Rollkassette für photographische Kameras, bei
welcher beide Filmspulen auf einer Seite der Bildebene gelagert sind und derjenige Teil
des Films, der in der Bildebene liegt, von einem besonderen Gehäuse umflossen ist,
welches die Rückwand der Kamera bildet. Die Erfindung besteht darin-, daß dieses Gehäuse
derart gelenkig mit dem Spulenkasten
ίο verbunden wird, daß es nach rückwärts aus
der Bildebene herausgeschwenkt werden kann, so daß an seiner Stelle, eine Mattscheibe oder
eine Plattenkassette eingesetzt werden kann.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform, und
zwar in Anwendung auf eine Balgkamera dargestellt.
Fig. ι ist eine perspektivische Ansicht der Filmkassette sowie der zusammengeklappten
Kamera. Fig. 2 zeigt die an die Kamera angesetzte Kassette im Schnitt. In Fig. 3 ist
die Kassette, ebenfalls im Schnitt, ausgeschwenkt dargestellt. Fig. 4 ist der Spulenkasten
der Kassette.
Wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, ruht die Kassette mit dem Spulenkasten auf dem
Hinterrahmen 1 der Balgkamera. Dieser Spulenkasten besteht aus einem Gehäuse 6
mit Vorder- und Rückwand 7, 8 und Deckel 9.
In den Seitenwänden IO sind geeignete Achsen zum Tragen und Drehen der Filmspulen 53
und 54 gelagert. Die Achse für die Aufwickelspule 53 trägt an ihrem einen Ende einen Handgriff 11 (Fig. 1). Eingesetzt werden
die Spulen nach Öffnen des an der Wand 7 drehbar gelagerten Deckels 9, der durch einen federnden Riegel 15 gehalten
wird.
In dem Deckel 9 befindet sich eine Beobachtungsöffnung 16 (Fig. ι und 4), deren
nach innen vorspringender Schacht mit rotem Glase 20 oder ähnlichem. Material abgeschlossen
ist, zum Ablesen der auf dem Film angebrachten Marken und Zahlen.
An die Hinterseite des Spulenkastens schließt sich nun das eingangs erwähnte Gehäuse an,
durch das der Film auf dem Wege von einer zur anderen Spule geführt ist und das die
Rückwand der Kamera bildet. Dieses Gehäuse 22 ist mit Hilfe eines Scharniers 38 an den Spulenkastenboden 6 angelenkt, so
daß es in die in Fig. 3 gezeichnete Lage herausgeschwenkt werden kann, so daß an seine
Stelle eine Mattscheibe 27 (Fig. 3) gebracht werden kann. Nachdem die Einstellung mit
dieser Mattscheibe geschehen ist, wird sie abgenommen und das Gehäuse 22 heruntergeklappt;
dabei gelangt der Film genau in die Bildebene.
Zur Führung des Films ist unten im Gehäuse 22 eine Walze 23 vorgesehen (Fig. 2
und 3), die durch einen Schieber 24 am Gehäuseboden zugänglich ist. Der Raum zwischen
der auf- und absteigenden Filmstrecke im Gehäuse 22 ist dadurch nutzbar gemacht,
daß hier eine flache Tasche 25 eingebaut ist,
an deren Wänden 26 der Film anliegt und in der die Mattscheibe 27 (Fig. 3) bei Nichtbenutzung
untergebracht werden kann (Fig. 2). Die Vorderwand des Gehäuses 22 besitzt eine Beiichtungsöffnung 30, die sich nach dem
Heranklappen mit der Öffnung 5 der Kamera-. rückwand deckt. Die Innenränder der Öffnung
30 sind mit Nuten 31 für einen dem gewöhnlichen Kassettenschieber entsprechenden
Schiebedeckel 32 versehen. Um auch diesen Deckel am Apparat selbst mitführen zu können,
ist in der Hinterwand des Gehäuses 22 noch ein flacher Raum 33 ausgespart, in den der
Deckel 32 hineingeschoben werden kann (Fig. 2).
Zur Befestigung der Kassette an der Kamera dienen in den Spulenkastenboden 6 eingeschraubte
Bolzen 34, die durch Löcher 35 (Fig. ι und 4) in den Rahmen der Kamera
eingesteckt werden und an ihrem unteren Ende bei 36 eine Eindrehung besitzen, so daß
sie mit Hilfe von Schiebern 37, die mit sich verengenden Langlöchern versehen sind, festgeklemmt
werden können (Fig. 4).
Das obere Ende des Gehäuses 22 sowie das hintere untere Ende des Spulenkastens,
die beide, um die Bewegung des Gehäuses 22 zu ermöglichen, abgeschrägt sein müssen,
sind untereinander durch einen Balg aus Leder o. dgl. lichtdicht abgeschlossen, der das
Ausschwenken des Gehäuses gestattet (Fig. 3). Zum Feststellen des herausgeschwenkten Gehäuses
dienen die am Gehäuse 22 und am Kamerarahmen 1 angelenkten und bei 44 miteinander
verbundenen Arme 42 und 43. Ein Anschlag 45 hält beide Arme während des hochgeklappten Zustandes des Gehäuses 22
gestreckt. Am Kameraboden ist ein Riegel 46 vorgesehen, der das Gehäuse 22 in der Belichtungslage
des Films sichert.
Claims (4)
1. Eine Rollkassette für photographische Kameras, in welcher beide Filmspulen
auf derselben Seite gelagert sind und der ausgespannte Teil des Films von einem besonderen Gehäuse umschlossen ist, welches
sich an die Rückwand der Kamera anlegt, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Gehäuse (22) derart gelenkig mit dem
Spulenkasten verbunden ist, daß man es nach rückwärts aus der Bildebene ausschwenken
kann, um an seiner Stelle eine Mattscheibe oder Plattenkassette einzusetzen.
2. Eine Ausführungsform der Rollkassette nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch einen Schieber (24) an der freien Schmalseite des Gehäuses (22), durch dessen
Entfernung die Filmführungswalze (23) zur Erleichterung des Einziehens eines neuen Films freigelegt wird.
3. Eine Ausführungsform der Rollkassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Joch (25), um das der Filmstreifen herumgeführt ist, als Hohlraum ausgebildet ist, welcher zur Aufbewahrung
der Mattscheibe dienen kann.
4. Eine Ausführungsform der Rollkassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Hinterwand des ausschwenkbaren Kassettenteils (22) ein Hohlraum (33) vorgesehen ist, in dem der
Kassettenschieber (31) untergebracht werden kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE154340C true DE154340C (de) |
Family
ID=420889
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT154340D Active DE154340C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE154340C (de) |
-
0
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