DE33410C - Auslösungsvorrichtung für Nebenkontakte bei elektrischen Bogenlampen - Google Patents

Auslösungsvorrichtung für Nebenkontakte bei elektrischen Bogenlampen

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DE33410C
DE33410C DENDAT33410D DE33410DA DE33410C DE 33410 C DE33410 C DE 33410C DE NDAT33410 D DENDAT33410 D DE NDAT33410D DE 33410D A DE33410D A DE 33410DA DE 33410 C DE33410 C DE 33410C
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core
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DENDAT33410D
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th. wechsler in Neumarkt i. O. in Bayern und L. rast in Wittenberg
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0042Mounting; Connecting
    • H05B31/0054Short circuit devices for arc lamps

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  • Radiation-Therapy Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. Februar 1885 ab.
Der Gegenstand der Erfindung ist die Anwendung eines Fallcontactes, welcher ermöglicht, die Lampe bei zu weitem Abbrennen der Kohlen selbstthä'tig auszuschalten. Zu diesem Zwecke ist mit dem oberen Kohlenhalter ein Arm g·, Fig. 1, verbunden, welcher, wenn der Kohlenhalter eine gewisse tiefste Stellung hat, gegen eine Feder h, Fig. 3, drückt und so den Fallcontact frei macht. Letzterer fällt dann zwischen die beiden Lamellen m und n, wovon η von der unteren Lampenplatte isolirt ist, und gestattet somit dem Strom, die. Lampe zu verlassen, ohne die Kohlen passiren zu müssen.
Die Regulirung der oberen Kohle geschieht mittelst Sperrrades und Sperrkegels.
In den beiden Spulen -S1 und S2 bewegt sich der Kern K. Direct mit K verbunden sind die beiden Sperrkegel α und a', welche in die Sperrräder b und b' eingreifen, Fig. 4 und 5. Die beiden letzteren haben entgegengesetzte Verzahnung und sitzen fest verbunden mit der Schnurrolle A und der Bremstrommel B auf einer Achse, Fig. 5.
Beim Beginn des Brennens wird der Kern K von der Hauptspule S1, Fig. 1, angezogen; hierdurch wird a' von links nach rechts bewegt und die obere Kohle von der unteren ' entfernt. Ist der normale Lichtbogen auf diese Weise gebildet, so werden sich die beiden Spulen S1 und S2 das Gleichgewicht halten. Wird jedoch der Widerstand im äufseren Schliefsungskreis zu grofs, d. h. der Lichtbogen zu weit, so wird die Nebenspule das Uebergewicht erhalten. Es wird der Kern K in dieselbe gezogen, das Sperrrad b von rechts nach links bewegt und hierdurch die obere Kohle der unteren genähert. Der Kern würde nun das Bestreben haben, immer weiter in die Nebenspule einzudringen, und die Hauptspule würde nicht mehr im Stande sein, denselben zurückzuziehen.
Um diesem Uebelstande zu steuern, ist ein besonderer Contact, Fig. 2, angebracht, welcher bei einer gewissen Lage des Kernes die Nebenspule stromlos macht. Derselbe besteht aus einer um ein Scharnier drehbaren Messinglamelle c und zwei Contactstücken d und e. d ist von Metall und direct mit dem Kern K verbunden, während e von K isolirt ist. Ist der Kern mehr von der Hauptspule angezogen, so wird c mit d in Berührung kommen. Es kann nun der Strom von der +-Klemme durch die obere Lampenplatte in die Hülsen der Spulen, von hier aus durch die beiden Contactrollen f in den Kern und von da aus durch d und c in die Nebenspule. Nun wird der Kern von der Nebenspule angezogen, die Lamelle c fällt gegen das isolirte Stück e und dem Strom ist dadurch der Weg durch die Nebenspule abgeschnitten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zur Auslösung eines Nebenschlufscontactes bei elektrischen Bogenlampen der an dem fallenden Kohlenhalter sitzende Arm g in Verbindung mit der die Contactvorrichtung k festhaltenden Feder h, welche beim Anschlagen von g gegen dieselbe ausgelöst wird.
DENDAT33410D Auslösungsvorrichtung für Nebenkontakte bei elektrischen Bogenlampen Expired - Lifetime DE33410C (de)

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