DE26439C - Vorrichtung an Bogenlampen zum selbsttätigen Ausschalten einer Lampe, w enn dieselbe erloschen ist - Google Patents
Vorrichtung an Bogenlampen zum selbsttätigen Ausschalten einer Lampe, w enn dieselbe erloschen istInfo
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B31/00—Electric arc lamps
- H05B31/0042—Mounting; Connecting
- H05B31/0051—Bypassing circuit devices for arc lamps
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Description
KAISERLICHES
S PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
HERMANN R. BOISSIER in NEW-YORK.
erloschen ist.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Januar 1883 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum selbsttätigen Ausschalten von einzelnen
aus irgend' welchen Gründen erloschenen oder versagenden Bogenlampen aus der Hauptleitung,
und zwar so, dafs das Licht der übrigen Lampen der Leitung hiervon nicht beeinflufst
wird.
Der neue Ausschalter ist durch Fig. 1 als Diagramm dargestellt, während die Fig. 2 und 3
denselben in Verbindung mit dem Regulator einer Lampe in Aufrifs und Grundrifs zeigen.
Da der Regulator bekannt und von beliebiger Construction sein kann, ist derselbe nicht beschrieben.
In Fig. ι stellt 1, 2 die Hauptleitung dar,
und zwar 1 in Verbindung mit der oberen Kohle C, 2 aber mit der unteren Kohle C1.
Zwischen diesen Drähten 1, 2 bestehen drei Nebenleitungen, von welchen die erste durch
den Draht 3 gebildet ist und eine Widerstandsrolle in sich einschliefst,, deren Widerstand verändert
werden kann. Aufserdem liegt die Drahtspule M mit verschiebbarem Kern A, dessen
Länge kleiner wie die Höhe der Spule ist, in dieser Leitung. Dieser Kern ruht im Normalzustand
auf dem Boden O der Spule auf und trägt auf einem Stift α das freie Ende des drehbaren
Hebels oder einer Feder Z, welche einen Contacthebel in der Nebenleitung 4, 5 bildet.
Ein Glied dieser Leitung besteht aus dem vermittelst der Schrauben ν ν eingespannten
dünnen Draht W, welcher nur einen schwachen Strom zu leiten vermag, durch die Hitze eines
durchströmenden starken Stromes dagegen zum Schmelzen gebracht wird. Diese Leitung 4, 5
kann also sowohl durch Schmelzen des Drahtes W als wie auch durch den Contacthebel L und den
Anschlag c unterbrochen werden.
Die dritte Nebenleitung ist durch 6, 7 dargestellt und schliefst den Hebel D mit dem
Contact B in sich. D wird durch eine Feder gegen B gedrückt, jedoch durch den Draht W
an der Berührung dieses Contacts verhindert.
Fig. 2 und 3 zeigen den Mechanismus, durch welchen die Verbindung dieser drei Nebenleitungen
mit dem Speiseapparat oder Regulator der Hauptleitung ausgeführt ist und welcher
durch die Beschreibung des Diagramms verständlich ist.
Aufserdem besteht das Wesen der Neuerung in den durch Fig. 1 dargestellten Stromverbindungen
und den in denselben liegenden Contacten und Stromunterbrechungsvorrichtungen, während die mechanischen Details, durch welche
diese Verbindungen hergestellt werden, verschieden sein können.
Der Vorgang beim selbstthätigen Ausschalten ist wie folgt:
Geht eine Lampe der Leitung aus oder wächst der Leitungswiderstand in der Leitung
einer Lampe durch Verbrennen der Kohle so bedeutend, dafs der Strom keinen Schliefsungsbogen
mehr bildet, so läuft dieser Strom gröfstentheils durch die Nebenleitung 3 M 3, die Spule M
wird magnetisch, der Kern A hebt sich und schliefst die zweite Nebenleitung 4 JV ζ durch
den Contacthebel L und Contact c.
Der Draht W wird sofort schmelzen, da der neue Stromweg nur einen verhältnifsmäfsig
schwachen Widerstand gegen den Weg 3 M 3 darbietet. Hierdurch wird die dritte Nebenleitung
6 D B 7 geöffnet, auf welcher der Strom nun aus der Leitung 1 in die Leitung 2 gelangt
und die Kohlen C und C1 ausgeschaltet werdeni
''Dieser Ausschalter ist' leicht zu behandeln, derselbe versagt' nie und erfordert nur
das Einsetzen eines neuen Schmelzungsdrahtes nach jeder Ausschaltung einer Lampe.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:
An Bogenlampen:i. Die Verbindung der Hauptleitung 1, 2 einer Lampe mit drei Nebenleitungen, wie auf Fig. i, von welchen die eine die magnetische Drahtspule M und eine Rolle R mit veränderlichem adjustirbaren Widerstand, die zweite einen schmelzbaren Draht W und die dritte eine durch den Draht W unterbrochene Contactvorrichtung in sich schliefst, so dafs beim Schmelzen des Drahtes W der Strom durch die letztere Leitung läuft.
Die Verbindung der Hauptleitung 1, 2 mit einer Nebenleitung 3 M3, in welcher eine Rolle R mit veränderlichem Widerstand und eine Drahtspule M mit beweglichem Kern A eingeschlossen ist, sowie mit einer zweiten Nebenleitung 4,5, in welche der Strom durch die magnetische Wirkung der Spule geleitet wird.Die Nebenleitung 6, 7, welche mit einem Contacthebel JD und Contactstück B versehen ist, deren Berührung durch einen eingeschalteten Schmelzungsdraht W verhindert wird und welche zur Umschaltung des Stromes dient, sobald der Draht W geschmolzen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE26439C true DE26439C (de) |
Family
ID=302820
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT26439D Active DE26439C (de) | Vorrichtung an Bogenlampen zum selbsttätigen Ausschalten einer Lampe, w enn dieselbe erloschen ist |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE26439C (de) |
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0
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