DE3330477C2 - Klingenspender für Klingeneinheiten für Rasiermesser bzw. Effiliermesser - Google Patents
Klingenspender für Klingeneinheiten für Rasiermesser bzw. EffiliermesserInfo
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Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Klingenspender für Klingeneinheiten für
Rasiermesser bzw. Effiliermesser, bei denen jeweils eine Rasierklinge unlösbar
in einem Klingenbett eingebettet ist, der Klingenspender bestehend aus einem
an einer Seite offenen Gehäuse mit zueinander parallelen Fächern, in denen
jeweils eine Klingeneinheit mit senkrecht stehender Rasierklinge angeordnet
und mittels einer in die Arbeitsposition auf die jeweilige Klingeneinheit
aufschiebbaren Klemmschiene des Rasiermessers bzw. Effiliermessers einzeln
entnehmbar ist.
Ein gattungsgemäßer Klingenspender ergibt sich aus der EP-PS 00 25 117,
aus welcher ein Aufbewahrungsbehälter für Rasierklingeneinheiten bekannt
ist. Dieser Aufbewahrungsbehälter hat etwa Kastenform und besteht aus
einem Unterteil und aus einem Oberteil, die durch eine Einrastverbindung
durch Druck von oben miteinander vereinigt werden können. Das Unterteil
weist einen Boden und darauf senkrecht stehende und sich parallel zueinander
erstreckende Trennwände auf, welche Fächer bilden. Bei der Fertigung
werden Rasierklingeneinheiten, bei denen eine Rasierklinge unlösbar in einem
Klingenbett eingebettet ist, von oben hochkant in das Unterteil eingebracht, so
daß die Fächer mit hochkantstehenden Rasierklingeneinheiten gefüllt sind.
Nach Abdeckung der Rasierklingeneinheiten durch eine Platte aus
geschäumtem Polystyrol wird das Oberteil aufgesetzt und mit dem Unterteil
verrastet, wobei die Höhe zwischen dem Unterteil und der Platte aus
Polystyrol so bemessen ist, daß die Rasierklingeneinheiten knapp darin Platz
finden und oben und unten anliegen, so daß sie nicht von selbst
herausrutschen können.
Zur Entnahme einer Rasierklingeneinheit aus dem Aufbewahrungsbehälter ist
dieser an seiner Stirnseite offen. Zur Entnahme wird der Klingenhalter des
Rasiermessers von vorne in eines der Fächer unter Umgreifen einer noch
unbenutzten Rasierklingeneinheit eingeschoben. Durch Herausziehen des
Klingenhalters aus dem Fach wird die Rasierklingeneinheit mit herausgezogen,
da diese nunmehr in ihrer Arbeitsposition auf den Klingenhalter aufgeschoben
ist. Durch das Herausziehen der Rasierklingeneinheit wird die Schneide der
Rasierklinge unter Druck an dem geschäumten Polystyrol vorbeibewegt,
wodurch die Schneide von einer eventuellen Beschichtung aus
Polytetrafluoräthylen oder dgl. befreit werden soll.
Dieser bekannte Aufbewahrungsbehälter hat den Nachteil, daß ein
Wiedereinsetzen verbrauchter Rasierklingeneinheiten nur sehr schwer und
unter Gefährdung des Benutzers möglich ist. Um die verbrauchte
Rasierklingeneinheit wiedereinzusetzen, muß diese von Hand von dem
Klingenhalter abgezogen und in ein leeres Fach des Aufbewahrungsbehälters
hineingesteckt werden. Dabei besteht die Gefahr, daß die Finger des
Benutzers mit der Rasierklinge, insbesondere mit ihrer scharfen Schneidkante,
in Berührung kommen und sich der Benutzer so verletzen kann.
Aus der US-PS 36 43 794 ist ein Klingenspender für Klingeneinheiten für
Rasiermesser bekannt. Der Klingenspender besteht dabei aus einem Gehäuse,
das an seiner einen Stirnseite vollständig offen ist, so daß die Klingeneinheiten
von dieser offenen Stirnseite her in das Gehäuse hineingeschoben werden
können, wobei die in den Klingeneinheiten unlösbar eingebetteten
Rasierklingen eine senkrechte Stellung innerhalb des Gehäuses einnehmen.
Zur Fixierung der Klingeneinheiten innerhalb des Gehäuses ist dieses mit
Schlitzen im Innern versehen, in denen die Klingeneinheiten zum Liegen
kommen. Zum Schutz der Rasierklingen sind diese von einem Schutzpapier
umgeben.
Zur Entnahme einer Rasierklingeneinheit aus dem Klingenspender ist das
Gehäuse am der offenen Stirnseite gegenüberliegenden Ende ebenfalls
teilweise offen, so daß der Benutzer mittels Daumendruck die entsprechende
Klingeneinheit durch die offene Stirnseite hindurch aus dem Gehäuse nach
vorne drücken und dann mittels der Finger entnehmen kann. Dies hat
zunächst den Nachteil, daß der Benutzer unmittelbar mit der Rasierklinge in
Berührung kommen und sich somit schneiden kann, was mit einem
erheblichen Verletzungsrisiko verbunden ist. Dies gilt umso mehr, als der
Benutzer dann die Klingeneinheit auf die Klemmschiene des Rasiermessers
aufschieben muß. Darüber hinaus ist mit dem bekannten Klingenspender ein
Wiedereinsetzen verbrauchter Rasierklingeneinheiten nur sehr schwer und
ebenfalls unter Gefährdung des Benutzers möglich. Um die verbrauchte
Rasierklingeneinheit wieder in das Gehäuse einsetzen zu können, muß diese
vom Benutzer von Hand von der Klemmschiene abgezogen und in ein leeres
Fach des Klingenspenders hineingesteckt werden. Dabei besteht ebenfalls die
Gefahr, daß die Finger des Benutzers mit der Rasierklinge in Berührung
kommen und sich der Benutzer so verletzen kann.
Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, den
bekannten Klingenspender für Klingeneinheiten derart weiterzuentwickeln, daß
ein Wiedereinsetzen von verbrauchten Klingeneinheiten möglich ist, ohne daß
die Klingeneinheit angefaßt zu werden braucht.
Als technische Lösung wird mit der Erfindung vorgeschlagen,
- a) daß das Gehäuse (24) an seiner Oberseite längs der Fächer (20) und längs der Klingeneinheiten (8) offen ist,
- b) daß die Fächer (20) innen an ihren beiden einander gegenüberliegenden Stirnseiten mit flexiblen Rastnasen (23) ausgestattet sind, die in dazu korrespondierende Ausnehmungen (13, 13a) an den beiden ebenfalls einander gegenüberliegenden Stirnseiten (11, 11 a) der Klingeneinheiten (8) einrastbar sind und so die Klingeneinheiten (8) in den Fächern (20) befestigt sind,
- c) daß die Klingeneinheiten (8) bei in der Arbeitsposition aufgeschobener Klemmschiene (7) des Rasiermessers (1) bzw. Effiliermessers zur Entnahme in der Ebene der Rasierklinge (9) hochklappbar sind, wobei der Bereich der vorderen Stirnseite (11) der Klingeneinheit (8) am vorderen Ende des Rasiermessers (1) bzw. Effiliermessers als Drehachse dient, und
- d) daß die Klingeneinheiten (8) bei in der Arbeitsposition aufgeschobener Klemmschiene (7) des Rasiermessers (1) bzw. Effiliermessers in die Fächer (20) entsprechend wiedereinsetzbar sind und die Klemmschiene (7) nach dem Einsetzen wieder abziehbar ist.
Ein nach dieser technischen Lehre ausgebildeter Klingenspender hat
den Vorteil, daß mittels einer Einhandbedienung ein Auswechseln der
Klingeneinheiten möglich ist. Zur Entnahme einer noch unbenutzten
Klingeneinheit wird die Klemmschiene des Rasiermessers bzw. Effiliermessers
auf die entsprechende Klingeneinheit so weit aufgeschoben, bis sie ihre
Arbeitsposition erreicht hat. In dieser Stellung wird die Klingeneinheit mittels
des Rasiermessergestells nach oben geklappt und dem Klingenspender
entnommen, wobei der Bereich der vorderen Stirnseite der Klingeneinheit als
Drehachse dient. Da die Klemmschiene des Rasiermessers auf die
Klingeneinheit aufgeschoben ist, befindet sich das Rasiermesser nach
Entnahme der Klingeneinheit im Gebrauchszustand. Das Wiedereinsetzen einer
verbrauchten Klingeneinheit erfolgt in umgekehrter Weise. Nachdem die
Klingeneinheit in einer entsprechenden Klappbewegung wieder in den
Klingenspender eingesetzt wurde, wird die Klemmschiene des Rasiermessers
abgezogen, so daß sie eine neue Klingeneinheit aufnehmen kann. Die Finger
des Benutzers kommen somit überhaupt nicht mehr mit der Klingeneinheit und
dabei insbesondere nicht mehr mit der scharfen Schneidkante der Rasierklinge
in Berührung, so daß durch diese Anordnung der Klingeneinheiten in dem
Klingenspender ein Höchstmaß an einfacher und sicherer Handhabung erreicht
wird. Darüber hinaus ist eine sichere Aufbewahrung der Klingeneinheiten in
dem Klingenspender gewährleistet. Dabei verhindern die Rastelemente, daß
sich die Klingeneinheiten unbeabsichtigt aus den Fächern lösen und
herausfallen können.
Vorteilhafterweise sind die Rastnasen Teil der Gehäusewand des
Klingenspenders, wodurch dieser sehr kompakt ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Ausnehmungen an den
einander gegenüberliegenden Stirnseiten der Klingeneinheit angeordnet, wobei
diese Stirnseiten Auflaufflächen für die Rastnasen aufweisen. Durch diese
Befestigung an den Stirnseiten des Klingenbettes wird ein unbeabsichtigtes
Lösen der Klingeneinheit aus dem Klingenspender beim Aufschieben der
Klemmschiene vermieden.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des Gegenstandes der Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnungen. In
den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 ein aufgeklapptes Rasiermesser mit aufgeschobener Klingeneinheit
mit darin angeordneter Rasierklinge in Ansicht und in natürlicher
Größe,
Fig. 2 den hinteren Bereich der Schutzabdeckung des Rasiermessers zur
Aufnahme der Klingeneinheit in der zugeklappten Stellung in
perspektivischer Ansicht und in etwas vergrößerter Darstellung,
Fig. 3 die Klingeneinheit in etwas vergrößerter Darstellung, wobei die
Klemmschiene des Rasiermessers gestrichelt angedeutet ist,
Fig. 4 einen Schnitt gemäß der Schnittlinie IV-IV in Fig. 3 durch die
Klingeneinheit,
Fig. 5 einen Schnitt gemäß der Schnittlinie V-V in Fig. 3 durch die
Klingeneinheit und durch die aufgeschobene Klemmschiene,
Fig. 6 einen Schnitt gemäß der Schnittlinie VI-VI in Fig. 5 durch die
Klingeneinheit im Bereich seiner Führungsnut und der Klemmleiste
der Klemmschiene,
Fig. 7 einen Schnitt durch die Klingeneinheit entsprechend Fig. 4, wobei
die Klingeneinheit jedoch als einstückiger Kunststoffkörper mit darin
eingebetteter Rasierklinge ausgebildet ist,
Fig. 8 einen Klingenspender mit mehreren darin angeordneten
Klingeneinheiten in perspektivischer Ansicht, wobei auf eine der
Klingeneinheiten die Klemmschiene eines Rasiermessers
aufgeschoben und teilweise zur Entnahme hochgeklappt ist,
Fig. 9 eine Draufsicht auf den Klingenspender und
Fig. 10 einen Schnitt gemäß der Schnittlinie X-X in Fig. 9.
Das in Fig. 1 dargestellte Rasiermesser 1 besteht aus einem Klingenhalter 2
und einer Schutzabdeckung 3, die um eine gemeinsame Drehachse 4 mit
einem Befestigungsniet 5 verschwenkbar sind. Der Klingenhalter 2 weist ein
Mittelteil 6 mit daran ausgebildeten Fingergriffelementen sowie eine auf
diesem Mittelteil 6 befestigte Klemmschiene 7 auf. In der Klemmschiene ist
eine Klingeneinheit 8 befestigt, in der eine Rasierklinge 9 angeordnet ist, deren
Schneidkante 10 vorsteht. Wie in Fig. 1 durch den Pfeil angedeutet ist, läßt
sich der Klingenhalter 2 auf- und zuklappen, so daß in der zugeklappten
Stellung die Klingeneinheit 8 und insbesondere die Schneidkante 10 der
Rasierklinge 9 innerhalb der Schutzabdeckung 3 zu liegen kommt. Wie aus
Fig. 2 hervorgeht, sind an den Wandungen 3′, 3′′ der Schutzabdeckung 3
Gleitschienen 28′, 28′′ angeformt. Diese umschließen in der zugeklappten
Stellung des Rasiermessers 1 die Klingeneinheit 8, wobei über die elastische
Verformung der Wandungen 3′, 3′′ eine Kraft auf die Klingeneinheit 8
übertragen wird. Die Wirkung liegt zwischen Rastung und Reibschluß und
dient der Sicherheit, da dadurch ein selbständiges Öffnen des Rasiermessers 1
im geschlossenen Sicherheitszustand verhindert wird. Dies gewährleistet eine
sichere Funktion des Rasiermessers 1 über die gesamte Benutzungsdauer.
In Fig. 3 ist die Klingeneinheit 8 mit der darin angeordneten Rasierklinge 9
etwas vergrößert dargestellt, wobei die Klemmschiene 7 gestrichelt
angedeutet ist. Wie insbesondere auch aus den Fig. 4, 5 und 6 hervorgeht,
besteht die Klingeneinheit 8 aus zwei Formteilen 8′, 8′′, die ein Klingenbett
bilden und zwischen denen die Rasierklinge 9 dauerhaft eingeklemmt ist. Die
beiden Formteile 8′, 8′′ sind mittels über ihre Länge verteilte Zapfen
und dazu korrespondierende Ausnehmungen fest und dauerhaft
zusammengefügt.
Die beiden Stirnseiten 11, 11a der Klingeneinheit 8 weisen
Auflaufflächen 12, 12a sowie rechteckförmige Ausnehmungen 13,
13a auf. Zusätzlich ist die vordere Stirnseite 11 der Klingen
einheit 8 mit einem Kantenschutz 14 versehen, um ein ungewolltes
Schneiden der Rasierklinge 9 zu verhindern.
Parallel zu der Schneidkante 10 der Rasierklinge 9 sind beide
Formteile 8′, 8′′ auf ihrer Außenseite mit Führungsnuten 15′,
15′′ versehen, die sich etwa über drei Viertel der Gesamtlänge
der Klingeneinheit 8 erstrecken. Auf die Klingeneinheit 8 ist die
Klemmschiene 7 in Fig. 3 der Zeichnung von rechts aufschiebbar,
wobei diese zu diesem Zweck einen Querschnitt in Form eines nach
unten offenen Vierkantprofils aufweist und nach innen weisende
Klemmleisten 16′, 16′′ besitzt, die in den Führungsnuten 15′, 15′′
im Reibungsverbund zu liegen kommen. Um eine sichere Arbeitsposi
tion zu gewährleisten, sind die Führungsnuten 15′, 15′′ mit Rast
elementen 17′, 17′′ versehen, die in dazu korrespondierende Ein
kerbungen 18′, 18′′ in der Klemmleiste 16′, 16′′ der Klemmschiene
7 einrasten. Um das Aufschieben der Klemmschiene 7 auf die Klingen
einheit 8 zu vereinfachen, sind die Klemmleisten 16′, 16′′ in ihrem
vorderen Bereich leicht abgeschrägt.
In Fig. 7 ist dargestellt, daß die Klingeneinheit 8 auch als
einstückig geformter, starrer Kunststoffkörper 19 für das
Klingenbett ausgebildet sein kann, in der die Rasierklinge 9
unlösbar eingebettet ist.
Das Klingenbett bildet zusammen mit der dauerhaft eingeschlossenen
Rasierklinge 9 eine Klingeneinheit 8, die überaus einfach und
vor allem sicher in der Handhabung ist. Beim Auswechseln einer
neuen Rasierklinge 9 braucht diese vom Benutzer nicht mehr mit
den Fingern angefaßt werden, so daß die Gefahr des sich Schneidens
auf ein Mindestmaß beschränkt ist. Durch die Klingeneinheit 8
ist die Rasierklinge stabilisiert. Ein Ausknicken der Rasier
klinge 9 während der Arbeit wird verhindert und ein Höchstmaß
an sicherer Arbeitsführung erreicht. Die Klingeneinheit 8 ist
dabei so schlank gestaltet, daß die Zugänglichkeit aller zu
rasierenden Stellen gegeben ist.
In Fig. 8 ist dargestellt, wie mehrere Klingeneinheiten 8 in
Fächern 20 eines Klingenspenders 21 aus Kunststoff parallel
zueinander angeordnet sind. Die einzelnen Fächer 20 werden durch
nach innen weisende Stege 22 des Klingenspenders 21 gebildet,
wobei die Fixierung der einzelnen Klingeneinheiten 8 durch
flexible Rastnasen 23 erfolgt, die einen Teil der Gehäusewand
24 des Klingenspenders 21 bilden und in die dazu korrespondierendern
Ausnehmungen 13, 13a der Klingeneinheit 8 einrasten. Dies ist
insbesondere in Fig. 10 dargestellt.
In Fig. 8 ist dargestellt, wie die einzelnen Klingeneinheiten 8
auf überaus einfache Weise dem Klingenspender 21 entnommen und
auch wiedereingesetzt werden können. Zu diesem. Zweck ist in Fig. 8
der Klingenhalter 2 mit seiner Klemmschiene 7 sowie ein Teil
der Schutzabdeckung 3 dargestellt.
Zur Entnahme der Klingeneinheit 8 (in Fig. 8 soll die hinterste
Klingeneinheit entnommen werden) wird die Klemmschiene 7 des Rasier
messers 1 auf die Klingeneinheit 8 in der Zeichnung von rechts
aufgeschoben, wie dies auch in Fig. 3 dargestellt ist. Nach Ein
rasten der Klemmschiene 7 in der Arbeitsposition wird der Klingen
halter 2 zusammen mit der Klingeneinheit 8 hochgeklappt, wie dies
durch den Pfeil angedeutet ist. Bei diesem Hochklappen rastet die
Rastnase 23 aus der Ausnehmung 13a der Klingeneinheit 8 aus und
die Rastnase 23 in der Ausnehmung 13 dient als Drehachse. Das
Wiedereinsetzen der Klingeneinheit 8 erfolgt in umgekehrter
Weise.
Mit einem derartigen Klingenspender 21 ist eine Einhandbedienung
verwirklicht, da der Benutzer beim Auswechseln der Rasierklinge
die Klingeneinheit 8 nicht mehr anzufassen braucht. Mit der einen
Hand hält er das Rasiermesser 1 und mit der anderen Hand den
Klingenspender 21. Auf diese Weise ist ein absolut sicheres Aus
wechseln der Rasierklingen 9 möglich. Ein sich Verletzen des
Benutzers ist so gut wie ausgeschlossen. Die Klingeneinheiten 8
sind absolut sicher im Klingenspender 21 mit nach unten weisender
Schneidkante 10 aufbewahrt, so daß damit auch eine sichere Auf
bewahrung von gebrauchten Klingeneinheiten 8 gewährleistet ist.
Bezugszeichenliste
1 Rasiermesser
2 Klingenhalter
3 Schutzabdeckung
3′, 3′′ Wandung
4 Drehachse
5 Befestigungsniet
6 Mittelteil
7 Klemmschiene
8 Klingeneinheit
8′, 8′′ Formteil
9 Rasierklinge
10 Schneidkante
11, 11a Stirnseite
12, 12a Auflauffläche
13, 13a Ausnehmung
14 Kantenschutz
15′, 15′′ Führungsnut
16′, 16′′ Klemmleiste
17′, 17′′ Rastelement
18′, 18′′ Einkerbung
19 Kunststoffkörper
20 Fach
21 Klingenspender
22 Steg
23 Rastnase
24 Gehäusewand
28′, 28′′ Gleitschiene
2 Klingenhalter
3 Schutzabdeckung
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19 Kunststoffkörper
20 Fach
21 Klingenspender
22 Steg
23 Rastnase
24 Gehäusewand
28′, 28′′ Gleitschiene
Claims (3)
1. Klingenspender (21) für Klingeneinheiten (8) für Rasiermesser
(1) bzw. Effiliermesser, bei denen jeweils eine Rasierklinge
(9) unlösbar in einem Klingenbett (8′, 8′′; 19) eingebettet
ist, der Klingenspender (21), bestehend aus einem an einer
Seite offenen Gehäuse (24) mit zueinander parallelen Fächern
(20), in denen jeweils eine Klingeneinheit (3) mit senkrecht
stehender Rasierklinge (9) angeordnet und mittels einer in
die Arbeitsposition auf die jeweilige Klingeneinheit (8)
aufschiebbaren Klemmschiene (7) des Rasiermessers (1) bzw.
Effiliermessers einzeln entnehmbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (24) an seiner Oberseite längs der Fächer
(20) und längs der Klingeneinheiten (8) offen ist, daß die
Fächer (20) innen an ihren beiden einander gegenüberliegenden
Stirnseiten mit flexiblen Rastnasen (23) ausgestattet sind,
die in dazu korrespondierende Ausnehmungen (13, 13a) an den
beiden ebenfalls einander gegenüberliegenden Stirnseiten
(11, 11a) der Klingeneinheiten (8) einrastbar sind und so die
Klingeneinheiten (8) in den Fächern (20) befestigt sind, daß
die Klingeneinheiten (8) bei in der Arbeitsposition aufge
schobener Klemmschiene (7) des Rasiermessers (1) bzw.
Effiliermessers zur Entnahme in der Ebene der Rasierklinge
(9) hochklappbar sind, wobei der Bereich der vorderen Stirn
seite (11) der Klingeneinheit (8) am vorderen Ende des
Rasiermessers (1) bzw. Effiliermessers als Drehachse dient,
und daß die Klingeneinheiten (3) bei in der Arbeitsposition
aufgeschobener Klemmschiene (7) des Rasiermessers (1) bzw.
Effiliermessers in die Fächer (20) entsprechend wiederein
setzbar sind und die Klemmschiene (7) nach dem Einsetzen
wieder abziehbar ist.
2. Klingenspender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rastnasen (23) Teil des Gehäuses sind.
3. Klingenspender nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stirnseiten (11, 11a) der Klingenein
heiten (8) Auflaufflächen (12, 12a) für die Rastnasen (23)
aufweisen.
Priority Applications (21)
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|---|---|---|---|
| DE3330477A DE3330477C2 (de) | 1983-08-24 | 1983-08-24 | Klingenspender für Klingeneinheiten für Rasiermesser bzw. Effiliermesser |
| GB08332282A GB2148174B (en) | 1983-08-24 | 1983-12-02 | Open razor |
| US06/636,519 US4612705A (en) | 1983-08-24 | 1984-08-01 | Open razor |
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| GR80013A GR80013B (en) | 1983-08-24 | 1984-08-02 | Open razor |
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| PT79035A PT79035B (en) | 1983-08-24 | 1984-08-07 | Open razor |
| ZA846172A ZA846172B (en) | 1983-08-24 | 1984-08-09 | Open razor |
| SE8404044A SE8404044L (sv) | 1983-08-24 | 1984-08-09 | Rakkniv |
| IT09479/84A IT1198901B (it) | 1983-08-24 | 1984-08-10 | Dispositivo di rasatura comprendente rasoio aperto cioe' pieghevole con un portalama ed un coperchio di protezione tra loro incernierati |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE3330477A DE3330477C2 (de) | 1983-08-24 | 1983-08-24 | Klingenspender für Klingeneinheiten für Rasiermesser bzw. Effiliermesser |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE3330477C2 true DE3330477C2 (de) | 1994-06-30 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3330477A Expired - Lifetime DE3330477C2 (de) | 1983-08-24 | 1983-08-24 | Klingenspender für Klingeneinheiten für Rasiermesser bzw. Effiliermesser |
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|---|---|---|---|---|
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Family Cites Families (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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-
1984
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- 1984-08-24 JP JP59175306A patent/JPS6063082A/ja active Pending
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