DE332437C - Fadenbuchheftmaschine - Google Patents

Fadenbuchheftmaschine

Info

Publication number
DE332437C
DE332437C DE1919332437D DE332437DD DE332437C DE 332437 C DE332437 C DE 332437C DE 1919332437 D DE1919332437 D DE 1919332437D DE 332437D D DE332437D D DE 332437DD DE 332437 C DE332437 C DE 332437C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
rod
lever
foot pedal
stitching machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1919332437D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebr Staeubli
Original Assignee
Gebr Staeubli
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gebr Staeubli filed Critical Gebr Staeubli
Application granted granted Critical
Publication of DE332437C publication Critical patent/DE332437C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42BPERMANENTLY ATTACHING TOGETHER SHEETS, QUIRES OR SIGNATURES OR PERMANENTLY ATTACHING OBJECTS THERETO
    • B42B2/00Permanently attaching together sheets, quires or signatures by stitching with filamentary material, e.g. textile threads
    • B42B2/02Machines for stitching with thread

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Fadenbuchheftmaschine. Bei den bisher bekannt gewordenen Fadenbuchheftmaschinen mit Fußantrieb sind für die Heftvorrichtung" wie auch für die Bewegung des Tisches besondere Fußtritte vorhanden. Der Arbeiter ist mithin während des Arbeitens gezwungen, bald den einen. bald den anderen dieser Fußtritte zu bewegen, was sehr ermifdend ist und eine gewisse geistige Arbeit erfordert.
  • Bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden Fadenbuchheftmaschine ist nur ein Fußtritthebel vorhanden, von welchem aus abwechselnd die Vorrichtung zum Bewegen des Arbeitstisches und die. Vorrichtung zum Heften der Bogen in Gang gesetzt wird:.
  • Auf der beiliegenden .Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestelt, soweit dies zum Verständnis erforderlich ist.
  • Fig. i zeigt dieselbe in Seitenansicht, und Pig.2 in Hinteransicht.
  • Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie A-B in Fig. 1.
  • Fig. d. und 5 sind Einzelheiten aus Fig. i. i bezeichnet das Gestell der Maschine, 2 einen auf demselben befestigten Ständer mit Lagern 3 und q. für die aufrecht stehende Welle 5. Diese trägt ein Kegelrad 7, einen Daumen 8, ein fest auf ihr sitzendes Kupplungsglied 9, ein lose auf ihr sitzendes Kupplungsglied io mit Kettenverzahnung sowie einen Arm i i. Im Lager 4 ruht eine Welle t2 mit Kegelrad 13, welch letzteres in das fest auf der Welle 5 sitzende Kegelrad 7 eingreift. Auf einem im Lager 4 gelagerten Stift 15 ' sitzt drehbar eine Klinke 16, welche in der in Fig. 2 dargestellten Lage an einem Nocken 17 der Welle 12 anliegt: Eine Welle 18 ist am Ständer :2 gelagert und trägt einen zweiarmigen Hebel i9 mit den Rollen 2o und 21; eine einerseits bei 23 am Hebel i9 und andererseits bei 24 am Gestell angreifende Feder 25 hat das Bestreben, den Hebel i9 in die in Fig. z dargestellte Höchstlage zu bringen, in welcher die Rolle 2o sich über der oberen ebenen Fläche einer auf der Welle 5 festsitzenden Kurvenscheibe 6 befindet, während die Rolle.2 i unter jener Kurvenfläche liegt. Am Ständer :2 ist mittels schräg gelagerter Stange 26 die Heftvorrichtung.27 mit den Nadeln 28 gelagert; ein an der Stange 26 angebrachter Stift 29 greift mittels eines lose auf ihm sitzenden Würfels 30 in einen Schlitz des fest auf der `'Felle 18 sitzenden Hebels 22. Es ist einleuchtend, daß -,venn die Welle 5 gedreht wird, die Kurvenfläche der Scheibe 6 gegen die Rolle 2o des Hebels i9 drückt, der seinerseits mittels des Hebels 22 und des Stiftes 29 die Stange 26 mit der Heftvorrichtung nach unten schiebt und damit in bekannter Weise die Stichbildung veranlaßt.
  • Der zur Aufnahme der zu heftenden Bogen bestimmte Tisch 34 sitzt auf einer verschiebbar am Gestell gelagerten Stange 3:3; an dieser ist ein Verriegelungshebel35 angelenkt, welcher bei der in Fig. i dargestellten Lage mit dem freien Ende auf einer ain Gestell hefestigten Auflage 36 aufruht und am anderen Ende eine Rolle 35' trägt, gegen welche, wie später erwähnt wird, der auf der Welle sitzende Daumen 8 schlägt.
  • In einem an der Hinterseite des Gestelle angebrachten Lager 37 sitzt eine aufrecht stehende Welle 38 mit auf deren oberem Ende testsitzender Kurbel 39. Außerdem sitzt auf der Welle 38 ein mit dieser fest verbundenes Kupplungsglied 4o sowie ein lose darauf sitzendes Kupplungsglied 4.i ; eine Feder 42 hat das Bestreben, letzteres mit dem Glied 40 in Eingriff zu bringen. Das Kupplungsglied .Ii trägt noch eine Verzahnung für eine Kette 67, deren Z-tveck noch erläutert wird: Die am Kurbelzäpfen 43 der Kurbel 39 angreifende Kurbelstange 44 greift an einen auf der Stange 33 festsitzenden Stift 4.5, so daß die Bewegungen der Welle 38 der Stange 33 eine hin und her gebende Bewegung erteilen. Um die Drehung der Welle 38 auf den verlangten Winkel zu beschränken, ist im Kupplungsglied 40 eine achsiale Nut 48' vorgesehen, in welche eine Rippe 48 eines Verriegelungsh-ebels 47 eingreift, der selbst wieder mittels eines Stiftes ,.6 am Lager 37 angelenkt ist und durch eine einerseits bei 5o am Gestell, andererseits an einem Stift 49 des Hebels q.7 befestigte Feder 51 gegen die Welle 38 hin gezogen wird.
  • Auf einer im Gestell gelagerten Welle 52 ist ein Hebel 53 mit gelenkig daran befestigtem Fußtritt 54 angebracht. Außerhalb des Ständers sitzt auf der Welle 52 ein Bewegungsliebel55, an welchem mittels der Stifte 56 und 57 die Stangen 59 und 58 befestigt sind. Die Stange 59 findet ihre hintere Führung in einem Lager 75, das mittels eines Zapfens 77 in einem Auge 76 des Trägers 37 drehbar gelagert ist und durch einen Stellring 78 vor Verschiebung geschützt ist. Auf der Stange 59 sitzt ein Arm 8o mit Haken 62 fest, in welchen die Kette 63 eingehängt ist; diese geht über die Verzahnung des Kupplungsgliedes io zu einem Drahtseil 65, das über eine am Lager 37 abgestützte Rolle gelegt ist und ein Gewicht 64 trägt. Wird der Fußtritthebel 63 in -Fig. i nach rechts geschoben, so wird mit Hilfe der Kette 63 der Kupplungsteil io im Sinne des Uhrzeigers gedreht. Eine einerseits bei 73 an einem Kopfstück der Stange 59 befestigte Feder 74 hat das Bestreben, die Stange 59 und den Trethebel wieder in die Ursprungslage zurückzubringen. Ein auf der Stange 59 festsitzender Arm 70 mit Stellschraube 71 schlägt bei der hintersten Stellung der Stange 59 gegen den Verriegelungshebel 47 und bringt diesen außer Eingriff mit der Tut .18'; eine im Verriegelungshebel 47 sitzende Schraube 79 begrenzt das Eingreifen der Rippe d.8 in die Nut 48' des Kupplungsteiles 40.
  • Die bereits erwähnte, am Bewegungshebel 55 angelenkte Stange 58 findet ihre rückwärtige Führung in einem an der Stange 59 befestigten Träger 6o und endigt, hinten in einem Haken 66, in den die Kette 67 eingehängt ist. Diese ist uni die Verzahnung deg Kupplungsteiles 41 gelegt und mit einem um die am Träger 37 befestigte Rolle 69' geführten Drahtseil 69 verbunden, an dem das Gewicht 83 hängt. - -Die Handhabung und Wirkungsweise der Maschine ist folgende: In der Ruhelage nehmen der Fußtritthebel 53, der Bewegungshebel @5 usw. die in Fig. i dargestellte Mittellage ein. Der Arbeiter legt die zu heftenden Bogen auf den Tisch 34 und zieht sodann mit dem Fuße den Fußtritthebel 53 nach außen (in Fig. i nach links) mit der Wirkung, daß die Stange 59 und damit auch das eine Trum der Kette 63 nach vorn (in Fig. i nach links) gezogen und der Kupplungsteil io entgegen der Richtung des Uhrzeigers um eine halbe Umdrehung gedreht wird. Hierbei ist die Kupplung 9, 1o ausgerückt, so daß die Welle 5 stillsteht.
  • Bei dem erwähnten Auswärtsgange des Fußtrittshebels 53 wird auch die Stange 58 mit der Kette 67 auswärts gezogen, mit der Wirkung, daß durch letztere das Kupplungsglied 41 gedreht wird, und zwar im Sinne des Uhrzeigers. Da die Feder 42 die Kupplungsmiteinander in Eingriff glieder 4o und 41 hält, werden auch die Welle 38 sowie der Hebel 39 gedreht und durch die Kurbelstange 44 der Tisch 34 in die innerste Lage geschoben (Fig.4). In dieser Stellung fällt der Hebel 35 vor den Anschlag 36, ferner fällt der Hebel 47 mit seiner Rippe 48 in die Nut 48' des auf der Welle 38 festen Kupplungsgliedes 4o, so daß die Welle 38, wie auch der Tisch nach beiden Seiten hin verriegelt sind. Beim Zurückschwingen des Fußtritthebels 53 in die in Fig: i dargestellte Ruhelage vollzieht das Kupplungsglied io eine halbe Umdrehung im Uhrzeigersin:ne, und es werden unter dem -Einflusse der Feder io' die Kupplungsglieder 9 und io gekuppelt. Der Arbeiter schwingt nunmehr den Fußtritthebel 53 aus der Ruhelage nach innen, d. h. noch weiter nach rechts in Fig. i in die innerste Grenzlage, wodurch die Stangen 58, 59 einwärts geschoben werden; hierbei dreht die Kette 63 das Kupplungsglied io und damit auch das Glied 9 im Sinne des Uhrzeiger; wodurch auch die Wellen 5 und r2 in Umdrehung versetzt werden. Die Drehung der Welle 5 bewirkt, daß unter dem Einflosse der auf der Welle 5 sitzenden Kurvenscheibe 6 die Heftvorrichtung 26 in bekannterWeise die Stichbildung veranlaßt. Wenn die Wellen 5 und 12 eine ganze Umdrehung vollendet haben, schlägt der Nocken 17 der Welle 1a gegen die Klinke 16, wodurch die Welle 12 und damit auch der Fußtritthebe153 gesperrt werden, damit der Tisch während der Stichbildung seine einwärts geschobene Stellung beibehält. Am Ende ihres Einwärtsganges schlägt die Stange 59 mit der Schraube 7 1 gegen den Hebel 47 und bringt damit die Rippe 48` außer Eingriff mit der Nut .I8 des Kupplungsgliedes 40.
  • Wenn die Welle 5 sich jeweilen dem Ende einer Umdrehung nähert, schlägt der Nocken 8 gegen die Rolle 35' des Hebels 35, mit der Wirkung, daß dessen vorderes Ende gehoben wird und außer Bereich der Auflage 36 kommt.
  • Bei dem nun erfolgenden Auswärtsschwingen des Fußtritthebels 53 wird die Kette 67 mitgenommen, die ihrerseits das Kupplungsglied 41 in Drehung versetzt, so daß die Welle 38 und damit auch der Hebel 39 im Sinne des Uhrzeigers gedreht werden. Es hat dies zur Folge, daß der Tisch 34 wieder nach außen geschoben wird und zu einem neuen Spiel bereit ist.
  • Wie aus Vorstehendem zu entnehmen, werden alle Bewegungen der Maschine von dem nämlichen Fußtritthebel abgeleitet. Im Vergleiche mit anderen Maschinen zum gleichen Zwecke hat die beschriebene den Vorteil, daß der Arbeiter während des Arbeitens den Fußtritt nicht zu wechseln braucht und beide Hände zur Arbeit frei behält, mithin der Ermüdung weit weniger unterworfen wird.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHL: i. Fadenbuchheftmaschine, bei welcher die Bewegung des Tisches und der Heftvorrichtung durch Fußantrieb erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der nämliche Fußtritthebel während eines Spieles abwechselnd die Vorrichtung zum Bewegen des Arbeitstisches und sodann die Vorrichtung zum Heften der Bogen in Gang setzt.
  2. 2. Fadenbuchheftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Antriebswellen zum Bewegen des Arbeitstisches und der Heftvorrichtung mittels eines Kettengetriebes mit einer vom Fußtritthebel bewegten Stange in Verbindung steht, und zwischen jedes Getriebe und die von ihm angetriebene Welle eine nur in einer Richtung wirksame Kupplung eingesetzt ist, welche Kupplungen in solchem Zusammenhange miteinander stehen, daß, wenn die eine eingerückt, die andere ausgerückt ist, und umgekehrt.
DE1919332437D 1918-10-21 1919-09-16 Fadenbuchheftmaschine Expired DE332437C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH332437X 1918-10-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE332437C true DE332437C (de) 1921-01-31

Family

ID=4502432

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919332437D Expired DE332437C (de) 1918-10-21 1919-09-16 Fadenbuchheftmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE332437C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE332437C (de) Fadenbuchheftmaschine
DE824738C (de) Knopflochnaehmaschine
DE836593C (de) Knopfloch-Naehmaschine
DE603328C (de) Kupplungsvorrichtung fuer Bueromaschinen
DE657639C (de) Naehmaschine zum Herstellen einer die Eckpunkte eines Vielecks bildenden Stichgruppe
DE566120C (de) Naehmaschine mit in zwei verschiedenen Richtungen beweglicher Stoffklemme
DE406471C (de) Vorrichtung zum Ausruecken von Haeckselmaschinen
DE184632C (de)
CH131968A (de) Grabmaschine mit mehreren Spaten.
DE645310C (de) Naehmaschine mit zwei auf einer unteren und einer oberen Welle sitzenden, gemeinsam einstellbaren Exzentern
DE485870C (de) Ein- und Ausrueckvorrichtung fuer eine Doppelnaehmaschine zum Schliessen gefuellter Saecke
DE224650C (de)
DE303625C (de)
DE267305C (de)
DE633711C (de) Treib- und Bremsvorrichtung, insbesondere fuer Schuhwerknaehmaschinen
DE804340C (de) Rundstrickmaschine mit drehbarem Nadelzylinder
DE137691C (de)
DE385323C (de) Ein- und Ausrueckvorrichtung fuer Arbeitsmaschinen
DE290650C (de)
DE58073C (de) Maschine zur Herstellung von Flaschendrahtschleifen
DE271502C (de)
DE438070C (de) Aufnadelmaschine
DE455969C (de) Naehmaschine, bei der eine Nadel oder eine von mehreren Nadeln waehrend des Gangs der Maschine von ihrer Antriebsvorrichtung entkuppelt und mit ihr wieder gekuppelt werden kann
AT28033B (de) Jacquardkarten-Bindemaschine.
DE465054C (de) Vorrichtung zum Kuppeln der Nadelwelle von selbstbindenden Strohpressen mit dem Kolbenwagen