DE331609C - Zweikammerluftdruckbremse - Google Patents

Zweikammerluftdruckbremse

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DE331609C
DE331609C DE1920331609D DE331609DD DE331609C DE 331609 C DE331609 C DE 331609C DE 1920331609 D DE1920331609 D DE 1920331609D DE 331609D D DE331609D D DE 331609DD DE 331609 C DE331609 C DE 331609C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T17/00Component parts, details, or accessories of power brake systems not covered by groups B60T8/00, B60T13/00 or B60T15/00, or presenting other characteristic features
    • B60T17/08Brake cylinders other than ultimate actuators
    • B60T17/10Two or more cylinders acting on the same brake with means for rendering them effective selectively or successively, the number of effective cylinders being variable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Zweikammerluftdruckbremse. Gegenstand der Erfindung ist eine Zweikammer-Luftdruckbremse mit folgenden kennzeichnenden Merkmalen: i. Bewegung des beiderseitig unter gleichem Luftdruck stehenden Bremskolbens bis zum Anlegen der Bremsklötze an die Räder ohne Änderung dieses Zustandes durch einen Hilfskolben, 2.Umstellung der Steuerorgane nach erfolgtem Anlegen der Bremsklötze mit Hilfe eines verrückbar gelagerten Hebeldrehpunkts am Gestänge, 3. geringer Druckabfall im Bremszylinder infolge Expansion, q.. praktisch gleichbleibender Bremsdruck im Bremszylinder bei jedem Kolbenhub, kleine Lufträume, 6. geringer Luftverbrauch, x. beliebige Auf- und Abwärtsregelung des Bremsdruckes nach eingeleiteter Bremsung, B. Unerschöpfbarkeit der Bremse.
  • Fig. i (Lösestellung) und Fig. 2 (Bremsstellung) veranschaulichen schematisch die Wirkungsweise der Bremse.
  • Durch den Anschluß bei a an die Hauptleitung wird die Bremse mit Druckluft von normal 5 Atm. geladen, Kalben und Schieber gehen in die in Fig. i gezeichneten Stellungen. Der Raum b hinter dem Hilfskolben-A ist entlüftet, die Zylinderräume c und d zu beiden Seiten des Bremskolbens B sind unter sich verbunden.
  • Durch Druckminderung in .der Hauptleitung werden die Steuerkolben C und D mit ihren Schiebern nach rechts getrieben. Letzterer verbleibt in dieser Lage bis zum endgültigen Lösen der Bremse, während ersterer nach Herstellung des Gleichgewichtszustandes der Luft zu seinen beiden Seiten wieder in seine erste Stellung . zurückgeht. Der Schieber des Kolbens D gibt den Kanal nach dem Raum: b hinter dem Hilfskolben A frei, die Aufnahmekammer e nimmt die durch die Bewegung der Steuerkolben C und D verdrängte Luftmenge auf. Der Hilfskolben A geht mit dem Bremskolben B nach' links. Nach dem Anlegen der Bremsklötze -verschiebt sich der verrückbar gelagerte Hebeldrebpunkt E des Gestänges, schließt das entlastete Ventil F und öffnet hierauf das Ventil G, um durch die bei f - entweichende Luft den Kolben H des Differentialkolbens H, T zu entlasten. Infolgedessen bewegt sich dieser nach links, unterbricht damit die Verbindung zwischen den Zylinderräumen c und d und verbindet c mit dem Schieherraum des Steuerkolbens C. Entsprechend der in der Hauptleitung erfolgten Druckminderung wird hierdurch der Bremskolben auf der nach c gelegenen Seite -durch den Auslaßkanal g und den Schalldämpfer h entlastet. Druckerhöhungen in der Leitung treiben den Kolben C wieder nach links, pflanzen sich über die Füllnut i nach dem Raum c fort und vermindern die Bremskraft an den Rädern entsprechend. Haben die Druckerhöhungen den Bremsluftdruck im Raum d etwas überschritten, so- bewegt sich auch der Steuerkolben D mit seinem Schieber nach links. Aufnahmekammer e und Raum b werden -durch Kanal k und Schalldämpfer h entlüftet, die Zylinderräume c und d kommen durch Füllnut i und 'Kanal l wieder in Verbindung, Bremskolben B wird durch seine Rückdruckfeder nach rechts zurückgedrückt. Gleich darauf wird auch der Hebeldrehpunkt E durch seine Rückdruckfeder nach rechts zurückbewegt, schließt das Ventil G und öffnet hierauf das Ventil F, worauf auch der Differentialkolben H, J in seine Anfangsstellung vor der Bremsung zurückgeht.
  • Zur Abflachung der Drucklinie kann bei H durch einen Umschalthahn eine Luftdrosselung vorgenommen und durch ein federbelastetes Ventil die Entlastung des Bremskolbens .bei unbeladenen Wagen gegenüber beladenen entsprechend vermindert werden.
  • Der Luftverbrauch der Bremse ändert sich mit dem Kolbenhub, und zwar wird er mit zunehmendem Hub geringer, da zur Erreichung einer Vollbremsung nach dem Anlegen der Bremsklötze durch den Hilfskoben nur der hiernach noch übrigbleibende c-Raum des Bremszylinders zu entlüften und bei dem Lösen wieder mit Druckluft anzufüllen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zweikammer-Luftdruckbremse, dadurch gekennzeichnet, daß der beiderseitig unter gleichem Luftdruck stehende Bremskolben ohne Änderung d;eses Gleichgewichtszustandes durch einen Hilfskolben im Bremszylinder bis zum Anlegen der Bremsklötze an -die Räder bewegt wird, worauf durch einen verrückbar gelagerten Hebeldrehpunkt am Gestänge die Steuerorgane so umgestellt werden, daß der Luftdruck auf der einen Seite des Bremskolbens und somit die Bremskraft beliebig auf- und abwärts geregelt werden können.
DE1920331609D 1920-01-13 1920-01-13 Zweikammerluftdruckbremse Expired DE331609C (de)

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