DE331064C - Verfahren zur Herstellung von Steindecken aus einzelnen balkenfoermigen Stuecken - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Steindecken aus einzelnen balkenfoermigen Stuecken

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DE331064C
DE331064C DE1918331064D DE331064DD DE331064C DE 331064 C DE331064 C DE 331064C DE 1918331064 D DE1918331064 D DE 1918331064D DE 331064D D DE331064D D DE 331064DD DE 331064 C DE331064 C DE 331064C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/02Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units
    • E04B5/08Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units assembled of block-shaped elements, e.g. hollow stones

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Revetment (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Steindecken aus einzelnen balkenförmigen Stücken. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von -Steindecken aus einzelnen balkenförmigen Stücken. Insbesondere betrifft die Erfindung solche Verfahren, bei denen statt einer vollen, ortsfesten Unterschalung sogenannte Rutschschalungen verwendet werden, d. h. einzelne verleg- oder verschiebbare Schalstücke, auf denen die Bausteine zu einem Träger oder Balken zusammengesetzt werden und die nach .dein Aufbau eines Trägers um ein entsprechendes Stück zum Aufbau des nächsten Trägers verlegt oder verschoben werden. Gegenüber den bekannten Verfahren dieser Art bezweckt die Erfindung eine schnellere und einfachere Herstellung -dadurch, daß die einzelnen träger-oder balkenförmigen Stücke der Decke nicht wie bisher auf einer den Träger oder Balken in voller Breite untergreifenden Rutschschalung hergestellt werden, sondern daß, von einer Umfassungsmauer oder einem sonstigen Anfangsauflager ausgehend, zunächst auf diesem Auflager und einer schmalen, nur das andere Breitenende des Balkens untergreifenden Rutschschalung durch Zusammenspannen von Steinen das erste Balkenstück gebildet wird und dann immer nach Verschieben der Schalung um eine Steinbreite die folgenden Balkenstücke auf das nächstvorhergehende und die Schalung frei gestützt ausgeführt werden. Die Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, indem Fig. z, 2 und 3 in zwei - senkrecht gegeneinander verlaufenden Schnitten und in Oberansicht eine Ausführungsform eines gemäß der Erfindung hergestellten Gebälkes zeigen.
  • Fig. q. ist eine abgegnderte Ausführungsform, und Fig. - 5 und 6 stellen Einzelheiten dar, während Fig. 7 bis 11I. verschiedene Ausführungsformen von Blöcken veranschaulichen.
  • Bei der-Ausführungsform nach Fig. r bis 3 besteht die Decke aus Betonhohlkörpern z, die in der Fabrik oder auf dem Arbeitsplatz mittels Maschinen gepreßt und in getrocknetem Zustande aufgebaut werden können. Die Blöcke sind mit Nuten 2 zum Einführen der Bewehrungseisen 3 versehen. Diese Nuten können auch auf der Unterseite oder auf allen vier Seiten angeordnet werden, so daß eine Kreuzbewehrung entsteht.
  • Wenn eine Decke aufgebaut werden soll, so bringt man parallel zu der einen Umfassungswand, die zweckmäßig bis auf die Deckenhöhe hochgeführt ist oder zu einem sonstigen in dieser Höhe liegenden Auflager, in einem Abstand von etwa der Breite eines Blockes, einen schmalen, nur das andere Breitenende des ersten herzustellenden balkenförniigenDeckenstückes untergreifenden Schahingsbalken 4., zweckmäßig aus Holz, an (Fig. 4). Dieser Balken kann in Trageisen 5 hängen (Fig.2), so daß die Oberkante in gleiche Höhe mit der Oberfläche der -lauer oder des sonstigen Auflagers kommt. Man legt danach eine Reihe von Blöcken i mit Mörtel oder Packungen zwischen der Umfassungsniauer oder dem sonstigen Auflager und dein Schalungsbalken 4 auf. Die Fugenflächen können in Zementwasser oder in einen anderen bindenden oder dichtenden Stoff eingetaucht werden. Hiernach werden die Bewehrungseisen in die Nuten eingeführt. Um sie besser festzuhalten, kann man sie in den Stoßfugen mit Blechplatten 6 o. dgl. versehen, wobei am besten je eine solche Platte gemeinsam für zwei Eisen verwendet wird. - Um die Schubspannung aufzunehmen, können diese Platten durch Bügel aus Rundeisen 9 ersetzt werden (vgl. Uig. 1 'rechts).
  • Die Enden der Eisen sind entweder mit Schraubengängen und Schraubenmuttern oder einer anderen Sperrvorrichtung, z. B. mit Keil- oder E.czenterschlössern, versehen, so daß sie gespannt «:erden können. Wenn die Spannvorrichtung festgezogen ist, kann die Steinreihe sich balkenartig selbst tragen, und der Schalbalken 4. wird nun um eine Steinbreite verschoben, worauf das folgende Balkenstück, auf das vorhergehende und den chalbalken 4 frei gestützt, ausgeführt wird. Auf diese' Weise fährt man mit dem Auslegen von Fach zu Fach fort. Um der Decke größere Festigkeit zu geben und das Verlegen zu erleichtern, kann man .die Seitenwände der Blöcke mit Falzen versehen, die auch an den Stoßfugen angeordnet werden können. :11 an kann auch die Falze vollständig entbehren.
  • Der Schalbalken 4 kann auch auf der Oberseite der Mauer liegen und mit einer Konsolleiste in Höhe der Maueroberkante versehen sein. Eine solche Ausführung ist auf der Zeichnung in den Fig. 4 und 5 dargestellt, wobei der- Balken mit einer zum Tragen der Blöcke bestimmten Konsolleiste iö versehen ist.
  • Der Balken kann auch vollständig aus Eisen, und -xar zweckmäßig aus Winkeleisen bestehen. Diese Ausführungsform ist in Fig. 6 veranschaulicht.
  • Iss hat sich bei der praktischen Ausführung herausgestellt, daß es manchmal, z. B. bei sehr großen Spannweiten oder Belastungen, in welchem Falle die Blöcke sehr grob und schwer werden, vorteilhaft ist, die .Blöcke U-fö rinig zu machen und sie mit einer lose eingelegten lTodenplatte 16 (zweckmäßig ans Icichterein Stoff) zu versehen (Fig. ;) oder jeden Block in zwei, gegebenenfalls in mehrere Teile zu teilen (Fig. 8 bis i i). Der Block kann auch u. U. vollständig die Bodenplatte entbehren. Zu den Löchern 2 für die Bewehr ungseisen können auch Kanäle 18 zum Einfüllen von Zementwasser o. dgl. führen (Fig. 12 bis 14, wovon Fig. 1d. einen Grundriß zii Fig. 13 darstellt).

Claims (1)

  1. P 1 T rNT-A1\TsPRUciI: Verfahren zur Herstellung von Steindecken - aus einzelnen balkenförmigen Stücken, dadurch gekennzeichnet, daß, von- einer Umfassungswand oder einer sonstigen Auflage ausgehend, zunächst auf dieser Auflage und einer schmalen, nur das andere Breitenende des Balkens untergreifenden Rutschschalung durch Zusammenspannen von Steinen das erste Balkenstück gebildet Lind - dann immer nach Verschieben 'der Schalung um eine Steinbreite die folgenden Balkenstücke, auf das nächstvorhergehende und die Schalung frei gestützt, ausgeführt werden.
DE1918331064D 1916-08-28 1918-08-02 Verfahren zur Herstellung von Steindecken aus einzelnen balkenfoermigen Stuecken Expired DE331064C (de)

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DE (1) DE331064C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1090608B (de) * 1958-11-07 1960-10-13 Paurat F Betonformsteinausbau fuer Untertageraeume

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1090608B (de) * 1958-11-07 1960-10-13 Paurat F Betonformsteinausbau fuer Untertageraeume

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