AT95934B - Verfahren zur Herstellung von Dielen, Schwellen, Brettern, Latten, Riegeln u. dgl. aus Zement. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Dielen, Schwellen, Brettern, Latten, Riegeln u. dgl. aus Zement.

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AT95934B
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Karl Wettstein
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Karl Wettstein
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  Verfahren zur Herstellung von Dielen, Schwellen, Brettern, Latten, Riegeln 11. dgl. aus Zement. 



   Es werden bereits schwächere Zementdielen hergestellt, die jedoch bei einer Länge von beispiels- weise 2 m immer noch eine Stärke von 4 cm aufweisen. Hiebei werden   Eisendrähte   von etwa 5 mm Stärke aufwärts in einer Entfernung von 4 bis 8 ein von einander als Bewehrung eingebettet. Sie liegen in der Regel   % cm unter   der Oberfläche der Diele. 



   In dieser Ausführungsart können schwächere Dielen bis herab zu 10 und 6 mm Stärke, wie solche nach der Erfindung angestrebt werden und wie sie der Anmelder bereits versuchsweise hergestellt hat, nicht erzeugt werden. 



   Die Erfindung bezweckt eine   möglichst   geringe Dielenhöhe zu erzielen. Das Verfahren gemäss der
Erfindung weicht von dem bisher üblichen   zl1näehst   dadurch ab, dass die einzelnen starken Bewehrung- drähte förmlich aufgelöst sind in eine   grosse   Anzahl viel schwächerer Drähte z. B. von nur      bis   1/10 mm  
Stärke, welche in dichter   Seharnng   eng aneinanderliegend, ganz nahe an die Oberfläche bzw. an die
Unterfläche der Diele od. dgl. verlegt sind, so dass der bisher nötige grössere Abstand der Bewehrung- drähte von der Oberfläche des Formlings aufgegeben ist und nur eine schwache Ausgleichsschichte über den Drähten verbleibt. 



   Bei der bisher allgemein üblichen   Bewehrnngsweise   mit stärkerem Drahte war wegen der Gefahr des Austretens derselben aus der Formmasse ein grösserer Abstand von der Oberfläche nötig. 



   Ein Verlegen der Drähte ganz nahe an die Oberfläche ist also bei   Auflösung   des erforderlichen Eisenquerschnittes in viele schwache Drähte zulässig und wird infolge der gewonnenen grösseren summarischen   Drahtoberfläche   das Vielfache an   Haftfläche   und Sicherheit gegen Austreten gewonnen. So tritt beispielweise ein Gewinn von   100% an Haftfläche   ein bei Ersatz eines starken Drahtes durch nur vier schwache Drähte halben Durchmessers, also bei gleichem Gesamtquerschnitt dieser Drähte. 



   Der Zweck der Verlegung dieser Drähte an die Oberfläche ist die absolute Vergrösserung der Höhe des wirksamen Querschnittes und damit der Festigkeit und Widerstandsfähigkeit desselben bei geringster Dicke des Körpers. Die Auflösung in viele schwache Drähte ist Mittel zu diesem Zweck, weil starke vereinzelt liegende Drähte auf der Oberschicht der Formlinge austreten würden. Die dichte Lage schwacher Drähte, wenn auch nebeneinander. ersetzt förmlich die Wirkung der Oberfläche bei einer Eisenplatte, bei welcher insbesondere die oberste und die unterste Faser die Beanspruchungen aufnehmen. 



   Um das gleichmässige Verlegen der dünnen Drähte nahe aneinander in einer Ebene möglichst knapp an der Oberfläche zu erzielen, ist es erforderlich, die Drähte bei dem Einlegen in die Form anzuspannen und bis zur   Erhärtung   der Masse in angespanntem Zustande zu belassen. Das Verlegen von gespannten Drähten ist zwar bei manchen   Ba, ubestandteilen   wie Putzträgern, Baukörpern quadratischer Querschnittsform z. B. Pfählen und auch zur Herstellung biegsamer Stuckplatten (Gipsplatten) nicht mehr neu, dagegen hat die Verwendung schwacher gespannter Drähte zur Herstellung von Dielen, schwachen Latten und Riegeln zum Zwecke, diese unmittelbar an die Oberfläche und Unterfläche der Formlinge zu verlegen, nicht stattgefunden. 



   Solche Dielen sind 6, bzw. 10 bis 30 mm stark und etwa 35 bis 60 ein breit, bei einer Länge von 2 bis 6 m. Teillängen werden durch Zerschneiden erzielt. 



   Querverbindungen innerhalb der Platte werden nicht aussen über den Drähten angeordnet wie dies bei Säulen u. dgl. üblich ist, sondern diese Querdrahteinlagen kommen inwendig unter die Längsdrähte. 



  Sie dienen zum seitlichen Zusammenhalten der   Steinbretter.   

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   Zum Spannen der Drähte können diese entweder bereits in der richtigen Anordnung zueinander ausgespannt in die Form eingebracht oder auch unmittelbar auf die Formbretter aufgespannt werden und bleiben bis zur Erhärtung des Zements in Spannung. Hiebei ist es gleichgültig, ob die Drähte ganz gerade in der einen oder an beiden Oberflächen liegen oder ob sie der Länge nach   zickzackförmig oder   schlangenförmig verlaufen. 



   Als Material für die Platten dient hauptsächlich Zement, wobei zur Bewehrung insbesondere Eisendrähte in Betracht kommen. Die Drähte können entweder einzeln jeder für sich zur Anspannung gelangen oder auch vor der Anspannung zu fertigen Geweben verflochten und als solche verarbeitet werden. 



   Für gewisse   Zwecke u. zw. für Schalungen, Decken   und Wandverkleidungen können die Dielen aus   Leichtmaterial,   wie Gips.   Magnesit.   Steinholz, Kork hergestellt werden.

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  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Dielen. Schwellen, Brettern, Latten, Riegeln u. dgl. aus Zement und anderen abbindenden Massen mit Eisen-oder Stahlbewehrung, dadurch gekennzeichnet, dass eine grosse Anzahl dichtgescharter Feindrähte von kleinsten Querschnittsabmessungen in gespanntem Zustande parallel zu einander einzeln oder vorher durch Quereinlagen verflochten so eingebettet werden, dass ie EMI2.1
AT95934D 1921-01-26 1921-11-30 Verfahren zur Herstellung von Dielen, Schwellen, Brettern, Latten, Riegeln u. dgl. aus Zement. AT95934B (de)

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