DE331037C - Speisevorrichtung fuer Teigwalzen - Google Patents

Speisevorrichtung fuer Teigwalzen

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DE331037C
DE331037C DE1918331037D DE331037DD DE331037C DE 331037 C DE331037 C DE 331037C DE 1918331037 D DE1918331037 D DE 1918331037D DE 331037D D DE331037D D DE 331037DD DE 331037 C DE331037 C DE 331037C
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DE
Germany
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dough
knife
rollers
drive
protective grille
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DE1918331037D
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English (en)
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Werner and Pfleiderer GmbH
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Werner and Pfleiderer GmbH
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C3/00Machines or apparatus for shaping batches of dough before subdivision
    • A21C3/02Dough-sheeters; Rolling-machines; Rolling-pins

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description

  • Speisevorrichtung für Teigwalzen. Die Verarbeitung einer größeren Teigmasse zu einem gleichmäßigen flachen Band, wie solches z. B. für die Nudelfabrikation nötig ist, hat bisher erhebliche Schwierigkeiten verursacht. Es gelingt nämlich selbst bei größter Aufmerksamkeit nicht, den zu diesem Zweck benutzten Walz-,verken den Teig von Hand so gleichmäßig zuzuführen, daß nicht dünnere Stellen oder Unterbrechungen entstehen. Deshalb ist bisher ein mehrmaliges allmähliches Auswalzen des Teiges im Hin- und, Rückgang nötig gewesen, und man konnte nicht in einem einzigen ununterbrochenen Arbeitsgang den aus der Misch- und, Knetmaschine kommenden Teig durch das Walzwerk führen, um ihn beim Austritt als gleichmäßiges, Band abzunehmen.
  • Dazu kommt noch, daß.das Zuschieben des Teiges zwischen die Walzen für die Hände des Arbeiters recht gefährlich ist, und daß die häufig ergänzend benutzten linealartigen, hölzernen Handschieber, die schon, um nicht von den Walzen erfaßt zu werden, recht dick und stumpf sein "mußten, beim Vorwärtsgang unverhältnismäßig viel Teig vor sich her schieben und beim Rückwärtsgang wieder viel Teig nutzlos verdrängen mußten.
  • Selbst wenn ein Schieber,angewendet wird, der maschinell, also in gleichbleibender Bahn, gegen die Eintrittsstelle der Walzen hin und her bewegt wird und, weil bei ihm die Gefahr des Erfaßtwerd`ens nicht besteht, erheblich dünner gehalten werden kann, ist doch noch nicht ein störungsloses, gleichmäßiges Arbeiten des Walzwerkes erreicht. Denn die Beschickung der Walze mit Teig geschieht regelmäßig in der Weise, .daß in gewissen Zeitabständen eine Ladung Teig vor die Walze geworfen wird, welche dann nach und nach der Walze zugeführt werden soll. Die im Augenblick des Aufwerfens vorhandene große Tei-masse gibt nun Veranlassung, daß der gleichmäßig vor- und zurüclebewegte Schieber zeitweise zuviel Teig zwischen die Walzen schiebt, dadurch unter Umständen die ganze Maschine bremst und Abfallen der Antriebsriemen oder Brüche in der Maschine verursacht, jedenfalls aber das Teigband ungleichmäßig macht.
  • Gemäß der Erfindung ist jedoch die Verarbeitung beliebig aufgegebener Teigmengen durch das; Walzwerk zu einem ganz gleichförmigen Band in einem einzigen Arbeitsgang und störungsfrei möglich gemacht durch eine neue Beschickungsvorrichtung für die Teig walzen, bei welcher die hin und her schwingende Beschickungsschiene zwar gleichmäßig mechanisch angetrieben ist, so daß der Weg, den sie bis vor den Spalt der Walzen zurücklegt, genau begrenzt iGt, wobei jedoch Vorsorge getroffen ist, daß die Wirkung der Schiene auf die Teigmasse sich derart selbsttätig. der jeweils vor den Walzen liegenden Teigmenge anpaßt, daß sie bei großer Teigmenge verhältnismäßig geringer, bei kleiner Teigmenge verhältnismäßig größer ist: So kommt die Wirkung zustande, daß trotz des gleichmäßigen maschinellen Antriebes der Schiene stets gleich viel Teig zwischen die Walzen geschoben wird, unbeeinträchtigt davon, ob vor die Walzen viel oder wenig Teig aufgeschüttet ist. Dieses vorteilhafte Anpassen der Wirkung der Schiene auf die aufgegebene Teigznenge ist durch ein sehr einfaches Mittel erreicht worden, nämlich durch eine federnde Abstützung der Schiene, die ihr zwar erlaubt, bei ihrer Bewegung gegen die Walzen zurückzubleiben, wenn; die Teigmenge -.sehr groß ist, die ihr aber anderseits nicht erlaubt, den Walzen näher zu kommen als bis in eine für die Wirkungsweise der Einrichtung günstigste Stellung.
  • Einen weiteren Schutz gegen Gefährdung der Hände der Arbeiter bietet bei der neuen Einrichtung noch eine besondere Abschluß-und Sicherheitsvorrichtung, die das Hineingreifen in den Raum vor den @Valzen nur bei Stillstand der Walzen und das Ingangsetzen des Walzwerkes nur erlaubt, wenn die Eintrittsstelle für den Teig vor den Walzen für die Hände des Bedienenden unzugänglich gemacht ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den beiliegenden Zeichnungen in schematischer Weise dargestellt.
  • Fig. i ist ein senkrecht geführter Längsschnitt, der'die Beschickungseinrichtung unter Weglassung der Sicherheitseinrichtung zeigt, Fig. 2 eine Seitenansicht der Sicherheitseinrichtung allein. ' Den in der Pfeilrichtung umlaufenden Teigwalzen -h und ä ist eine messerartig gestaltete; gegen den Spalt zwischen den Walzen vor und, zurück ' schwingende Schiene a (Fig. i,) zugeordnet. Der Arm h, an dem die Schiene a befestigt ist, besitzt ein Gelenk d, das in einem beliebigen Winkel festgestellt werden kann, und stützt sich auf eine Feder c in einer Büchse des Antriebsgestänges, die von einer Kurbel f aus in schwingende Bewegung, etwa in Richtung des eingezeichneten Pfeiles versetzt Wird.
  • An dem Arm f ist ferner bei g ein schrägliegendes, auf dem eigentlichen Tisch der Maschine schleifendes Vorschubblech @e angelenkt.
  • Der auf 'die Beschickungseinrichtung gelegte Teig gleitet infolge der Schwingbewegung des Gestänges b und des Bleches e entlang dem Blech e über den Vorsprung y_ bis in den Raum vor den Walzen herab. Dort wird er im allgemeinen nähe seiner Oberfläche von,der Messerschiene a erfaßt und durch das Hin- und Herschwingen des Messers a allmählich den Walzen zugeführt.
  • Ist nun sehr viel Teig aufgegeben und besteht die Gefahr, @ daß . das Messer cr. zuviel Teig vor die Walzen schieben will, 'so daß er sich in den Walzen festkeilen und die Maschine zum. Stillstand bringen könnte, so gibt der Messerhalten durch Zusammenschieben der Feder c nach, .und die Überfütterung der Walze ist dadurch selbsttätig verhindert. Das Vorschubblech e bewirkt vor allem, daß der Teig möglichst gleichmäßig auf die ganze Walzenbreite verteilt wird. Der Vorsprung y, der, anstatt besonders aufgesetzt, auch `aus ,dem Blech e herausgedrückt sein könnte, unterstützt die Vorschubwirkung, be-' sonders wenn die vordere Begrenzungsfläche des. Vorsprungs, wie gezeichnet, steil abfällt.
  • Vorteilhaft für die Wirkung der Vorschubeinrichtung ist noch, daß der Messerträger an dem Antriebsarm f bei w gelenkig und durch das Gegengewicht z mehr oder weniger ausgeglichen aufgehängt ist. Dann läßt sich nämlich der Angriff des Messers a der Beschaffenheit des Teiges durch entsprechendes Verschieben des Gegengewichtes anpassen, in der Weise, daß man dem Messer mehr oder weniger Übergewicht gibt, je nachdem der Teig feuchter oder trockener ist. Dadurch wird die Menge :des in die Walzen geförderten Teiges in einer der Beschaffenheit des Teiges iri günstigem Sinne Rechnung tragenden Weise ausgeglichen. .
  • Wie Fig. 2 erkennen läßt, ist für das Teigwalzwerk die an sich bekannte Sicherheitsvorrichtung angewendet, die im wesentlichen aus einem um die Zapfen s schwingenden Hebel r mit Querbügel t besteht,. und die mittels einer Stange u auf den Ausrücker v einwirkt, derart, däß, wenn unter dem Bügel t -in den. Raum vor den Walzen h., i hineingefaßt wird und die Hände in Gefahr kommen, von den Walzen erfaßt zü.werden, durch eine unwillkürliche oder willkürliche Bewegung der Oberarme oder Schultern der Bügel t nach oben gedrängt und dadurch der Ausrücker v ausgerückt und das Walzwerk stillgesetzt wird.
  • Nun. bestände an sich aber noch die Möglichkeit, von oben über den Bügel t her in den Räum vör den Walzen hinabzugreifen. Deshalb ist dieser Raum nach oben durch ein besonderes Schutzgitter in dem Rahmen k abgeschlossen.
  • Der Rahmen h ist um die Achse l in die punktiert gezeichnete Lage hochzuklappen. Er besitzt an seinen' Seitenflächen außen zwei Vorsprünge n2, über die ein .hakenartiger Ansatz n des Hebels r greifen kann.
  • Ferner greift an seitlichen Zapfen o des Rahmens k eine mit Sperrbolzen q ausgerüstete, Gleitschiene p an, deren Sperrbolzen sein. Aufleger auf dem Tischträger x findet.
  • Wird bei außer Betrieb befindlicher Maschine. das Schutzgitter h .geöffnet, also in die punktiert gezeichnete Lage gebracht, dann wandert der Sperrbolzen q. nach links ebenfalls in die punktiert gezeichnete Lage -und schiebt sich zwischen Tischträger x und Ausrückstange r und verhindert dadurch, daß die Maschine in Betrieb'gesetztwerden:=kann. Erst dann, wenn das Schutzgitter k wieder völlig oder nahezu völlig heruntergeklappt ist, wird die Ausrückstange r wieder zum Einrücken der Maschine freigegeben. Bei eingerückter Maschine aber, d. h. wenn die Ausrückstange t die punktiert gezeichnete Lage einnimmt, verriegelt ihre Nase n den Gitterrahmen k an den Bolzen 7n, so daß der Gitterrahmen bei arbeitender Maschine nicht aufgehoben werden kann.
  • Welcher Art die eigentliche Ausrückvorricbtung v ist, ist von untergeordneter Bedeutung.
  • Die einzelnen Teile der Sicherheitsvorrichtung können natürlich je nach der Abmessung und Bauart der Maschine verschiedene Formen annehmen, wesentlich ist die wechselseitige Verriegelung des Schutzgitters k mit der Ein- und Ausrückvorrichtung für den Antrieb.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Speisevorrichtung für Teig walzen, gekennzeichnet durch ein gegen die Antriebsvorrichtung hin federnd abgestütztes und gegen die Eintrittsstelle der übereinanderliegen,'den Walzen mechanisch hin und her bewegtes dünnes Messer.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer in einen stumpfen Winkel zu seiner Schwingungsebene eingestellt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch schwingende, mehr oder weniger ausgeglichene - Aufhängung des Messers der Neigungswinkel des Messers und dadurch die Angriffswirkung des Messers auf den Teig einstellbar gemacht ist. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch r oder den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer schräg gegen den etwa wagerechten Auflagetisch schwingt und durch ein ebenfalls schwingendes, aber etwa parallel der Schwingungsebene angeordnetes, den Teig tragendes Speiseblech ergänzt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch a oder den Unteransprüchen; gekennzeichnet durch ein den Raum über der Speisevörrichtung abdeckendes, gufklappbares Schutzgitter o. dgl. und eine es mit der Ausrückvorrichtung der Maschine verbindende wechselseitige Verriegelung beliebiger (auch bekannter) Ausführungsform und solcher Art, daß bei eingerücktem Antrieb die Aufklappbewegung des Schutzgitters und bei offenem Schutzgitter die Einrückbewegung für den Antrieb verriegelt ist.
DE1918331037D 1918-02-12 1918-02-12 Speisevorrichtung fuer Teigwalzen Expired DE331037C (de)

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