DE179014C - - Google Patents

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DE179014C
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roller
lever
conveyor belt
angle lever
angle
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C11/00Other machines for forming the dough into its final shape before cooking or baking
    • A21C11/12Apparatus for slotting, slitting or perforating the surface of pieces of dough

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- .ΜΊ79014 KLASSE Ib. GRUPPE
MICH. BARTHEL in GUNZENHAUSEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. März 1905 ab.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Bearbeitung von Teigwaren in der an und für sich bekannten Weise, daß die Waren hintereinander auf einem Förderband einer Einfett- und Kerbvorrichtung zugeführt und mit der gekerbten Seite nach unten auf einem zweiten, mit dem Zuführungsband gemeinschaftlich bewegten Förderband weggeführt werden. Wie ebenfalls bekannt ist, wird hierbei die Kerbvorrichtung von dem zur Förderung der Backwaren dienenden Antrieb aus in Tätigkeit gesetzt. Die Erfindung besteht in der Hauptsache darin, daß ein im Maschinengestell freifallendesJKerbmesser von der das Förderband aufnehmenden Walze aus durch Winkelhebel wechselweise ausgelöst und wieder angehoben wird. Gemäß der Erfindung ist diese Walze ferner mit einem das Zuführungsband haltenden Schnepper versehen, der bei vollständig aufgewickeltem Band durch einen weiteren Kniehebel selbsttätig so umgestellt wird, daß er das Förderband freigibt. Sämtliche Kerbmittel und ebenso die Abstellvorrichtung für das Förderband sind an einer Walze und einem Gestell vereinigt.
Die Vorrichtung istauf der Zeichnung in Fig. ι in einer Seitenansicht und in Fig. 2 in Vorderansicht dargestellt.
Der Antrieb der Walze b erfolgt durch Kurbei e, Seil/ und Seilscheibe c. Das Tuch k, auf welches die vorbereiteten Teigstücke (Semmeln) * gelegt werden, reicht mit" seinem vorderen Ende bis auf die Walze b und wird hier mittels Schnepper k festgehalten. Die Schnepper k werden mittels eines auf der Achse Z sitzenden Hebels m geöffnet; um ein bequemes Unterschieben des Tuches zu ermöglichen. Bei der Drehung der Walze wird das auf dem Brett g liegende, mit Semmeln belegte Turch h mitgenommen. Zum Einkerben der Semmel dient ein Drücker q, welcher an einem um die Achse r drehbaren Hebel s aufgehängt ist. Der Hebel s wird an seinem freien Ende durch einen Stab t unterstützt, welcher mittels einer Rolle u auf dem am Gestell gelagerten Winkelhebel ν ruht und durch den durch den Schlitz w greifenden Stift χ geführt ist. Der Winkelhebel ν greift mit seinem unteren Schenkel y an die eine Stirnseite der Walze b und legt sich auf einen der in der letzteren befestigten Stift z. Bei der Umdrehung der Walze wird der Winkelhebel so lange angehoben, bis der Schenkel y an dem Stift ζ abgleitet, worauf auch der Stab t abwärts gleitet und den Drücker q freigibt. Der Drücker q fällt durch sein Eigengewicht nach unten und kerbt die unter ihm liegende Semmel. Um ein sofortiges Emporheben des Drückers zu erzielen, ist auf der anderen Seitedes Gestelles ein Stab 2 geführt, durch dessen Schlitz der Arm 3 des Hebels s greift. Der Stab 2 ist in gleicher Weise wie der Stab t mit einer Rolle 4 versehen, mittels welcher er auf einem ebenso wie der Hebel ν gestalteten Winkelhebel 5 ruht. Der Winkelhebel 5 greift mit seinem unteren Schenkel 6 an die eine Stirnseite der Walze b und liegt auf einem der in der letzteren befestigten Stifte 7. Gleitet der Schenkel 6 von einem der Stifte 7 ab, so fällt
der mit einem Gewicht 8 versehene Stab 2 nach unten und hebt infolgedessen den Drücker q hoch. Die Stifte ζ und 7 sind derart gegeneinander versetzt, daß zuerst der Winkelhebel ν und kurz darauf der Winkelhebel 5 abgleitet, wodurch der auf die Semmel gefallene Drücker sofort wieder gehoben wird.
Bei weiterer Umdrehung der Walze b fällt die Semmel i von der Walze, indem sie sich wendet, auf ein Brett 9, auf welches ein Tuch 10 gebracht ist.
Um das Freigeben des Endes des abgelaufenen Tuches h von dem Schnepper k zu bewirken, ist an dem Gestell α ein Winkelhebel 16 gelagert, dessen oberer Schenkel mit einem Gewicht 17 versehen ist und dessen unter Schenkel 18 auf der Walze b schleift. Bewegt sichnun der über den Walzenumfang hervorstehende Hebel m unter dem Schenkel 18 des Winkelhebeis 16 vorbei, so wird derselbe nach innen gedrückt, wodurch die Schnepper k sich öffnen und das Tuch freigeben.
Es kann nunmehr das leere Tuch wieder eingehängt und der Vorgang wiederholt werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    f. Vorrichtung zum Kerben von Teigwaren, z. B. Semmeln, bei welcher letztere auf einem Förderband zugeführt und mittels eines mit dem Zuführungsband gemeinschaftlich angetriebenen Kerbmessers gekerbt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Kerbmesser (q) im Gestell (a) frei aufgehängt ist und durch Winkelhebel (v und 5), die durch an den Stirnseiten einer das Fördertuch (h) bewegenden Walze (b) sitzende Anschläge (z und 7) bewegt werden, wechselweise angehoben und ausgelöst wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband (h) auf der Walze (b) durch einen oder mehrere mittels eines Winkelhebels (16) selbsttätig geöffnete Schnepper (k) gehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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