DE330787C - Verfahren zum Trocknen, insbesondere von oel- und fetthaltigen Pflanzen mittels erwaermter Luft - Google Patents

Verfahren zum Trocknen, insbesondere von oel- und fetthaltigen Pflanzen mittels erwaermter Luft

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DE330787C
DE330787C DE1918330787D DE330787DD DE330787C DE 330787 C DE330787 C DE 330787C DE 1918330787 D DE1918330787 D DE 1918330787D DE 330787D D DE330787D D DE 330787DD DE 330787 C DE330787 C DE 330787C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B21/00Arrangements for supplying or controlling air or other gases for drying solid materials or objects
    • F26B21/30Controlling, e.g. regulating, parameters of gas supply
    • F26B21/33Humidity
    • F26B21/331Humidity by using sorbent or hygroscopic materials, e.g. chemical substances or molecular sieves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zum Trocknen, insbesondere von öl- und fetthaltigen Pflanzen mittels erwärmter Luft. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum Trocknen, insbesondere von öl- und fetthaltigen Pflanzen, wie Kokosnüssen, Tee, Rosinen usw., auf Horden, Tellern o. dgl. mittels erwärmter Luft, bei dem das Gut in kleineren Mengen unterteilt ist.
  • Da die Trockenluft bei ihrer Vorwärtsbewegung in den höheren oder folgenden Lagen einen höheren Feuchtigkeitsgrad aufweisen wird, so würden den höher gelegenen Schichten des Trockengutes, die sich auf den Horden oder Tellern befinden, geringere Feuchtigkeitsmengen entzogen werden als den tieferen oder vorhergehenden. Um diesen höher liegenden Trockengutschichten die gleiche Menge Feuchtigkeit zu entziehen als den tieferen, würde man die Luft, die durch die höher gelegenen Lagen steigt, höher erhitzen müssen als die Luft, die die tieferen Lagen durchzieht. Man würde also die durchziehende Trockenluft auf ihrem Wege durch die verschiedenen Trockengutschichten nach und nach immer stärker erhitzen müssen. Das würde aber zur Folge haben, daß wertvolle aromatische und nährwertige Stoffe mitverdampfen.
  • Die vorliegende Erfindung stellt sich zur Aufgabe, diesen Übelstand zu verhüten.
  • Sie erreicht dies dadurch, daß die Trockenluft auf ihrem Wege zwischen den Trockenflächen (Horden oder Tellern) mehrfach erwärmt und zugleich durch feuchtigkeitsaufnehmende Stoffe von ihrem Feuchtigkeitsüberschuß befreit wird, so daß der absolute Feuchtigkeitsgrad auf gleicher Höhe erhalten bleibt.
  • Das Verfahren kann beispielsweise so ausgeführt werden, daß man zwischen den Trockenflächen (Horden oder Tellern) Heizeinrichtungen zur Lufterwärmung anordnet und feuchtigkeitsaufnehmende Tücher zum Trocknen der Luft und außerdem - außerhalb der Trockenräume --- noch Heizrohre zum Trocknen der Tücher oder andere feuchtigkeitsaufnehmende Stoffe anbringt, so daß die Tücher sofort wieder zur Aufnahme von Feuchtigkeit benutzt werden können.
  • Diese einzelnen Lagen oder Schichten sind durch genügende Zwischenräume voneinander getrennt, in denen die verbrauchte Luft aufgewärmt und zugleich ihres Wassergehaltes zum Teil beraubt wird, so daß sie für die nächste Trockenschicht mit guter Trockenwirkung wieder benutzt werden kann.
  • Hierdurch wird erreicht, daß man Pflanzen-Stoffe mit aromatischen Bestandteilen' derart trocknen kann, daß diese Bestandteile dem Trockengut dauernd erhalten bleiben.
  • Auf der Zeichnung ist eine zur Ausübung des Verfahrens dienende Vorrichtung beispielsweise dargestellt.
  • In Schächten 1q. eines Gehäuses sind Behälter 6 mit Drahtnetz oder Gazeboden zur Aufnahme der Teilmengen des Trockengutes vorgesehen. Unterhalb jedes Behälters .6 befindet sich eine Heizrohrgruppe 15, durch die der Wärmegrad der durch den Kanal i2 zuströmenden Trockenluft geregelt wird.
  • Unterhalb jeder Heizrohrgruppe 15 ist ein endloses bewegliches Tuch 16 aus feuchtigkeitsaufsaugendem Stoff, z. B. Baumwolle, Wolle o. dgl., oder einem doppelten Gewebe mit dazwischen befindlichem, feuchtigkeitsaufnehmendem Salz vorgesehen. Das Tuch läuft über Rollen, die am besten außerhalb des Gehäuses liegen.
  • Hier befinden sich auch Heizrohre 17, die zum Trocknen der feuchten Tücher dienen. Die Tücher entziehen der Trockenluft die von dem Trockengut aufgenommene Feuchtigkeit, wodurch der absolute Feuchtigkeitsgrad der Luft nahezu auf derselben Höhe gehalten wird.
  • Selbstverständlich kann das zu trocknende Gut auch in anderer Weise als durch Ausbreitung auf Tellern getrocknet werden. Falls"die Art des Gutes es zuläßt, kann es an endlösen Bändern aufgehängt werden; die sich durch den Trockenraum bewegen. Schließlich kann eine Trockenabteilung aus verschiedenen Unterabteilungen bestehen zur Trocknung von solchem Gut, das in verschiedenen Stufen unter wechselnden Bedingungen, insbesondere hinsichtlich des Wärmegrades, getrocknet werden muß, wenn seine Eigenschaften sich allmählich mit dem Fortschreiten des Trocknungsvorganges ändern.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRL cHE: x. Verfahren zum Trocknen, insbesondere von ö1- und fetthaltigen Pflanzen auf Horden, Tellern o. dgl:, mittels erwärmter Luft, dadurch gekennzeichnet, daß die Trockenduft auf ihrem Wege zwischen den Trockenflächen (Horden oder Tellern) erwärmt und gleichzeitig durch feuchtigkeitsaufnehmende Stoffe. von ihrem Feuchtigkeitsüberschuß befreit wird, derart, daß der absolute. Feuchtigkeitsgrad auf- gleicher Höhe erhalten bleibt.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Trockenflächen (Horden, Tellern) Heizrohre zur Lufterwärmung und umlaufende, endlose feuchtigkeitsaufnehmende Tüeher (i6) zum Trocknen der Luft angebracht sind und außerhalb der Trockenräume liegende Heizrohre (T7) zum Trocknen der Tücher dienen.
DE1918330787D 1917-01-02 1918-01-03 Verfahren zum Trocknen, insbesondere von oel- und fetthaltigen Pflanzen mittels erwaermter Luft Expired DE330787C (de)

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