DE33022C - Akustischer Sijjnalapparat (Syrene) - Google Patents

Akustischer Sijjnalapparat (Syrene)

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DE33022C
DE33022C DENDAT33022D DE33022DA DE33022C DE 33022 C DE33022 C DE 33022C DE NDAT33022 D DENDAT33022 D DE NDAT33022D DE 33022D A DE33022D A DE 33022DA DE 33022 C DE33022 C DE 33022C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K7/00Sirens
    • G10K7/06Sirens in which the sound-producing member is driven by a fluid, e.g. by a compressed gas

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATSNTSCHRIFT
KLASSE 74;/SiGNALWESEN.
A
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Februar 1885 ab.
'■ ■ Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Apparat, welcher im besonderen zur Erzeugung von Nebel- oder anderen Signalen auf Dampfschiffen, Lokomotiven etc., sowie überhaupt zur Abgabe von Alarmsignalen bestimmt ist.
Bei den bekannten Apparaten ähnlicher Art (Syrenen oder Gyrophone genannt) wird der Ton mittelst Dampfes oder comprimirter Luft in der Weise erzeugt, dafs letztere durch Oeffhungen in zwei Scheiben oder Cylindern, von denen einer lose, der andere fest auf der gemeinschaftlichen Achse ist, rapide entweichen. Von diesen unterscheidet sich der gegenwärtige Apparat:
1. durch Anordnung eines mit Schlitzen versehenen ringförmigen losen Cylinders, welcher innerhalb eines festen, ebenfalls mit Schlitzen versehenen Cylinders ohne Anwendung centraler Spindeln direct durch Dampf oder comprimirte Luft und ohne Vermittelung einer mechanischen Vorrichtung betrieben wird;
2. dafs an der Innenseite des losen ringförmigen Cylinders flügelartige Vorsprünge in regelmäfsigen Abständen von einander angeordnet sind, gegen welche Ströme von Dampf oder comprimirter Luft so geleitet werden, dafs bei verdeckten Schlitzen der Cylinder zu rotiren beginnt.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt einen theilweisen Verticalschnitt durch den Apparat, Fig. 2 einen Horizontalschnitt und Fig. 3 eine Ansicht mit abweichender Form der Haube B1.
Ein metallenes Gehäuse A von cylindrischer oder einer anderen geeigneten Form ist durch einen Flantsch A1 mit einem Gefäfs oder Zuleitungsrohr für Dampf oder comprimirte Luft verbünden. Den oberen Theil dieses Gehäuses bildet die Haube B\ welche im Innern desselben in den Cylinder B endigt. In letzteren ist der sauber gedrehte Ring oder Cylinder C lose, und zwar so, dafs er sich ungehindert drehen kann, eingesetzt. Beide Cylinder sind mit in regelmäfsigen Zwischenräumen von einander entfernten länglichen Oeffnungen 0 oi versehen. Der durch die Oeffnungen o1 im festen Cylinder tretende Dampf bezw. die Luft tritt gegen die Seitenflächen der Schlitze 0 im losen Cylinder, zu welchem Zwecke die correspondirenden Oeffnungen in beiden ,Cylindern schräg zu einander versetzt sind, je nach der Geschwindigkeit und der Spannung des treibenden Mediums.
Der. bewegliche Cylinder C ist auf seiner Innenseite mit flügeiförmigen Vorsprüngen oder Rippen vvl versehen, gegen welche aus düsenartigen Oeffnungen i.i1 ... in der durch Kanäle mit dem Dampfraum des Gehäuses in Verbindung stehenden Kammer D Dampf oder comprimirte Luft strömt, wodurch der Cylin-, der C in schnelle Drehung versetzt wird, sobald die Schlitze in demselben durch die Wandung des Cylinders B gedeckt sind.
Zum Reguliren des Dampf- bezw. Luftzutritts dient ein im unteren Theil des Gehäuses befindliches Ventil E, welches durch den Druck des Dampfes geschlossen und durch den Hebel F geöffnet wird. Die Haube B1 kann von beliebiger Form, fest öder beweglich sein.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende:
Wird das Ventil E geöffnet, so strömt Dampf oder comprimirte Luft in das Gehäuse A und die Kammer D, durch die Oeffnungen i i1 . . . in derselben gegen die flügeiförmigen Rippen'ν ν1 xind dreht den losen Cylinder C so weit herum, bis die Schlitze in C und B sich, decken, worauf Dampf aus dem Kanal k durch die Schlitze von B gegen die schrägen Seitenflächen der Schlitze im losen Cylinder strömt und letzteren so weit herumdreht, bis die Oeffnungen in C wieder durch die Wandungen von B verdeckt sind. In derselben Reihenfolge wiederholt sich das Spiel, so lange das Ventil geöffnet bleibt. Der durch das abwechselnde Ausströmen des Dampfes erzeugte Ton ist seiner Höhe und Tiefe nach abhängig von dem Druck des Dampfes oder der Luft und der Geschwindigkeit des rotirenden Cylinders C

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüch:
    An akustischen Signalapparaten, sogenannten Syrenen,, die innere -Kammer D mit ihren nachi aufsen gerichteten geneigten Durchbohrungen iil... in Verbindung mit den Vorsprüngen ν v1... am inneren Cylinder der Syrene.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT33022D Akustischer Sijjnalapparat (Syrene) Expired - Lifetime DE33022C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE758686C (de) * 1939-12-28 1953-02-16 Otto Dipl-Ing Muck Einrichtung zum Erzeugen mechanischer Ultraschallschwingungen
DE969311C (de) * 1950-05-07 1958-05-22 Kuehnle Kopp Kausch Ag Mit einem Ultraschallgeber versehener Waermeaustauscher

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE758686C (de) * 1939-12-28 1953-02-16 Otto Dipl-Ing Muck Einrichtung zum Erzeugen mechanischer Ultraschallschwingungen
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