DE10402C - Signalapparat für Marinezwecke - Google Patents

Signalapparat für Marinezwecke

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DE10402C
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DE
Germany
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cylinder
steam
marine
disk
marine purposes
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Application number
DENDAT10402D
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English (en)
Original Assignee
W. B. BARKER in Hoboken (Grafschaft Hudson, V. St. A.)
Publication of DE10402C publication Critical patent/DE10402C/de
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B3/00Audible signalling systems, e.g. audible personal calling systems
    • G08B3/06Audible signalling systems, e.g. audible personal calling systems using hydraulic transmission; using pneumatic transmission

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Geophysics And Detection Of Objects (AREA)

Description

1879.
Klasse 74.
WILLIAM BENJAMIN BARKER in HOBOKEN (Hudson, V. S. A.). Signalapparat für Marinezwecke.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Juni 1879 ab.
Zur Vermeidung von Collisionen ist es wichtig, dafs akustische Signale zwischen Schiffen gewechselt werden können, welche nicht allein die Nähe, sondern auch die Richtung angeben, in der sie sich bewegen.
Ein System von langen und kurzen Tönen bezeichnet, ähnlich wie das Mo rse'sche Alphabet, die Richtungen, und diese Töne zu erzeugen dient vorliegender Apparat.
A, Fig. ι bis 5, ist ein aufrecht stehendes Gehäuse, welches auf einem zweiten, gröfseren Gehäuse A1 steht. B ist eine genau abgerichtete und abgedrehte horizontale Scheibe, die um den Stift b, an dessen oberem Ende ein Knopf oder Handgriff und ein Zeiger B1 sitzt, gedreht werden kann.
Durch Drehen des Zeigers B' wird die Scheibe B bewegt, welche in der Nähe ihrer Peripherie mit Durchbrechungen c versehen ist; diese sind von verschiedener Länge und folgen in verschiedener Ordnung auf einander, wie in Fig. 4 gezeigt ist.
An einem Punkt über der Scheibe B ist in dem Kastendeckel ein Nebelhorn oder ein anderes Blasinstrument angebracht, das mit leichtem Druck, aber gut abdichtend, gegen die glatte Oberfläche der Scheibe anliegt.
Wenn nun Luft unter Druck in dem Kasten A sich befindet und die Scheibe so gedreht wird, dafs eins der Löcher oder Schlitze mit der OefTnung, die zum Nebelhorn führt, correspondirt, so ertönt das letztere.
B'1 ist ein hohler Metallcylinder; er ist an der Scheibe B befestigt und mit zwei schraubenartig gewundenen Schlitzen b2 in seinem Mantel versehen. E ist ein kleinerer Cylinder, der in B"1 pafst, in B* auf- und abbewegt werden kann und mit zwei Rollen e versehen ist, die in den Schlitzen b2 laufen, um die Scheibe B in der einen oder anderen Richtung zu drehen, sobald der Cylinder E gehoben oder gesenkt wird.
Der Cylinder E hat eine Verlängerung E\ deren oberes Ende· eine achteckige Form hat, während das schwächere untere Ende rund ist. Diese Verlängerung E1 erstreckt sich durch ein achteckiges Loch in der Querstange H, die durch die Stangen a1 geführt wird. Wenn mittelst Trittes / in Fig. 10 oder Handgriffs / in Fig. 3 H gehoben wird, setzt das Loch sich um den achteckigen Theil von E1 und hält den Cylinder E gegen Drehung fest.
Der Zeiger B1 dreht sich über einer Theilscheibe a, die auf der oberen Fläche des Gehäuses A angebracht und mit den Bezeichnungen der Richtung versehen ist.
Durch Drehen der Scheibe B wird der an derselben sitzende Cylinder B2 entsprechend gedreht, ebenso auch der untere Cylinder E und die an ihm sitzende Verlängerung EK Beim nächsten Signalisiren wird durch Niederdrücken von / die Querstange H gehoben werden und in den achteckigen Theil von E1 ebenso fest wie vorher, aber in anderer Stellung eingreifen, da letzterer um '/8, 2/8> 3/s oder irgend eine Anzahl Achtel der Kreiseintheilung gedreht worden ist. Die Signalabgabe wird sich also mit derselben Sicherheit und mit demselben Nebelhorn vollziehen lassen; die Signale werden aber, da sie nunmehr durch einen anderen Theil des Kreises C in der Scheibe B abgegeben werden, anders sein.
Der Luftdruck, der zur Signalgabe erforderlich ist, wird bei dem oben beschriebenen Apparate durch einen Blasebalg G hervorgebracht, der durch die Querstange gehoben wird, wenn die Ketten h vermittelst der Stange oder Tritt / bewegt werden. Durch diese Bewegung wird, aufser der Luftcompression, der Cylinder E ohne Drehung gehoben und dadurch, dafs die Löcher c beim theilweisen Drehen der Scheibe B um ihre Axe in Reihenfolge unter das Nebelhorn D kommen, das Signal abgegeben.
Der erste Theil des Schlitzes b2 geht senkrecht, so dafs erst ein gewisser Luftdruck im Apparat eintritt und dann, wenn die Rollen e in den gewundenen Theil der Schlitze b2 eintreten und die Scheibe drehen, sich genügender Luftdruck zur Erzeugung lauter Töne vorfindet.
Es kann auch Dampf zur Signalabgabe angewendet werden; Fig. 6 bis 9 zeigen die dazu nöthige Einrichtung, wobei durch geeignete Mittel der Dampf während der Zurückbewegung des Zeigers abgeschlossen wird.
Es wird der Dampf während der Intervalle zwischen den Signalen durch das Ventil M abgesperrt, das durch die kleine Stange m und die Verbindung mit dem Hebel N bewegt wird, der mit dem Theil N1 versehen ist, welcher
steif herunter steht, wenn auf ihn in der einen Richtung gewirkt wird und der durch seine Scharnierverbindung leicht nachgiebt, wenn von der entgegengesetzten Richtung auf ihn eingewirkt wird.
Er wird durch die Feder η gehalten.
An Stelle des Zeigers B1 tritt in diesem Falle eine Platte B\ auf deren oberen Seite der Weiser gemalt und an deren Peripherie acht Daumen sitzen, die mit den acht Haupteintheilungen des Kreises correspondiren und so angebracht sind, dafs, wenn der Zeiger B1 auf einem gegebenen Punkt eingestellt wird, der mit dem zu gebenden Signal übereinstimmende Daumen in diejenige Stellung kommt, dafs der Dampf angelassen wird und durch das geöffnete Ventil M während desjenigen Zeitabschnittes eintritt, während welches die geeigneten Löcher und Schlitze in der Platte B zum Dampfdurchgange sich darbieten; sofort nach vollständig abgegebenem Signal wird jedoch der Dampf abgeschnitten und bleibt während der Rückwärtsbewegung abgeschnitten.
Die Daumen können auch für jeden einzelnen Ton passend gemacht werden, wie in Fig. 6 a dargestellt.
Fig. io stellt eine weitere Modification für die Anwendung von Dampf dar.
In derselben steckt der obere Cylinder B2 inwendig in dem unteren Cylinder E.
Oben ist der Cylinder B^ erweitert, um dem Dampf Zutritt zu den sich darbietenden Löchern c zu gewähren. Der Dampf wird durch einen biegsamen Schlauch in das genau eingepafste Rohr e3 eingeführt, welches durch eine Stopfbüchse hindurch in den Theil B" eintritt. Durch diese Anordnung kann der Apparat durch Dampf in derselben Weise wie mit Luft betrieben werden.
Es kann dann der Dampf direct von dem Ventil M zur Pfeife strömen, wie Fig. io zeigt.
Fig. ii, 12, 13, 14, 15, 16 und 17 zeigen einige Abweichungen in der Construction.
Der Hebel N mit seinem Gelenkarm N1 ist innerhalb des Kastens A angebracht und auf einer kurzen Welle P befestigt, auf deren Ende aufserhalb des Kastens A der Arm P1 steckt, welcher vermittelst der Zugstange JP3 mit dem einen Kurbelarm P2 verbunden ist, während der andere Arm mit einer, die nicht gezeichnete Dampfpfeife in Thätigkeit setzenden Stange verbunden ist. Bei dieser Anordnung ist die Scheibe B mit einer Reihe von DaumenflächenB3 versehen, deren Längen mit den Längen der langen und kurzen abzugebenden Töne übereinstimmen.
An Stelle des unteren oder gröfserenKastensAx in der vorher gezeigten Construction sind hier zwei starke Stützen A3A3 angebracht, die die verschiedenen Theile des Apparates tragen.
Die Cylinder B- und E werden von einer Reihe Laufröllchen a3 getragen, die zwischen der Haube b3 und der Bahn a2 laufen.
Die Stange H hat Ansätze If1II', die in passend geformten Einschnitten E2 Aufnahme finden, welche in dem Ringe E3 an der unteren Seite des Cylinders E angebracht sind.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. In einem Signalapparat für Marinezwecke die Anordnung des Cylinders E mit dem Ansatz E', der durch Hebel /beweglichen Querstange H und des Blasebalgs Gg in dem unteren Gehäuse A' in Verbindung mit dem Cylinder B2, dessen Schlitzen b2, den fest-' stehenden Stiften e, der Scheibe B mit ihren Durchlässen zu dem tönenden Instrument D und dem Zeiger B1 in und auf dem Gehäuse A, wie dies mit Bezug auf die Fig. 1, 2, 2a, 3, 4, 5 unter Angabe des Zweckes der genannten Theile beschrieben worden ist.
2. Der beschriebene und dargestellte Signalapparat für Marinezwecke, in Verbindung mit einem Dampfzuführungsrohr nebst Absperrventil M und den Ventilsteuerungsvorrichtungen B1 N1 η N und mit der Dampfpfeife D, wie dies unter Bezugnahme auf die Fig. 6, 6a, 7, 8 und 9 unter Angabe des Zweckes der genannten Theile beschrieben worden ist. '
3. Die Modifikationen an Signalapparaten für Marinezwecke, wie dieselben unter Bezugnahme auf die Fig. 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16 und 17 unter Angabe des Zweckes dieser Modificationen beschrieben wurden.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT10402D Signalapparat für Marinezwecke Active DE10402C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101083B (de) * 1956-07-04 1961-03-02 Foster Yates & Thom Ltd Vorrichtung zum gegenseitigen Verriegeln von Ventilen mit Tuerverschluss-vorrichtungen fuer Druck- oder Vakuumgefaesse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101083B (de) * 1956-07-04 1961-03-02 Foster Yates & Thom Ltd Vorrichtung zum gegenseitigen Verriegeln von Ventilen mit Tuerverschluss-vorrichtungen fuer Druck- oder Vakuumgefaesse

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