DE26514C - Hülfs - Apparat zur Herstellung von erhabenen Oberflächen zum Drucken - Google Patents

Hülfs - Apparat zur Herstellung von erhabenen Oberflächen zum Drucken

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DE26514C
DE26514C DENDAT26514D DE26514DA DE26514C DE 26514 C DE26514 C DE 26514C DE NDAT26514 D DENDAT26514 D DE NDAT26514D DE 26514D A DE26514D A DE 26514DA DE 26514 C DE26514 C DE 26514C
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J. J. SACHS in Paris
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41CPROCESSES FOR THE MANUFACTURE OR REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES
    • B41C1/00Forme preparation
    • B41C1/006Forme preparation the relief or intaglio pattern being obtained by abrasive means, e.g. by sandblasting

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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 18: Druckerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. September 1883 ab.
Die Erfindung betrifft einen Apparat, welcher bestimmt ist, Oberflächen herzustellen, die durch die Einwirkung von Säuren die Zeichnungen für Druckereizwecke, Stereotypen u. dergl., wiedergeben.
Die Zeichnung, welche man auf dem Metall wiedergeben will, kann aus einem Spinnstoff, einem Gewebe, durch einen chemischen Procefs oder durch die Wirkung des Lichtes hergestellt sein, wie dies in meinem Patent No. 16713 näher beschrieben ist, und soll leicht mit der Hand oder durch ein mechanisches Mittel um einen Cylinder gelegt werden können.
Die Oberfläche, welche die Gravur vermittelst Scheide wassers erhalten soll, wird zuerst mit irgend einer Firnifsschicht, einem Asphaltfirnifs oder einem dünnen Metallüberzug auf elektrogalvanischem Wege (s. P. R. No. 16713) versehen, welche durch die Säure nicht angegriffen werden, die Gravur hervorbringt. Hierbei werden die Stellen der Oberfläche, welche durch die auf einem solchen Ueberzuge befestigte, zu r.eproducirende Zeichnung bedeckt sind, durch dieselbe gegen die Wirkung des geworfenen Sandes geschützt, während die anderen Stellen des Ueberzuges durch die mechanische Wirkung des Sandes angegriffen und weggefegt werden, wodurch das Metall für die nachherige Behandlung mit Säure blofsgelegt wird. -
In den Zeichnungen ist:
Fig. ι ein Schnitt des Apparates nach M-N in Fig. 2,
Fig. 2 ein Schnitt des Apparates nach M1-JV1 in Fig. i.
Von einem Gebläse wird durch das Rohr A in den Cylinder B Wind eingeblasen. Der Cylinder B ist durch ein Diaphragma in zwei Theile getheilt, welches Oeffnungen α b hat, durch welche der Wind in die Abtheilung C gelangt.
In dem Behälter h befindet sich feiner Sand, welcher durch die Löcher t nach unten abläuft, sobald dieselben vermittelst des an der Stange k befindlichen Schiebers geöffnet worden sind; der Wind bläst alsdann mit Heftigkeit den Sand nach oben durch den Schlitz ο gegen die Rolle E, und fällt derselbe dann seitlich wieder herab in den Trichter des grofsen 'Behälters H und durch die Oeffnung T zurück in den Behälter h. Der Behälter H ist so grofs gemacht, dafs der Sand durch seine Schwere zurückfallen wird, während die Luft durch das Rohr χ entweicht.
Parallel zu dem Mittelschlitz ο sind zwei Schienen F angebracht, auf welchen ein kleiner Wagen G läuft, der die zu bearbeitenden Stücke trägt.
Auf der Zeichnung ist eine auf dem Wagen befindliche Rolle angegeben, welche nebst einem Handrade V auf eine Achse gesteckt ist.
Will man mit dem Apparat arbeiten, so wird man die Metallrolle oder metallische Oberfläche zuerst mit einem Ueberzug versehen, welcher aus einem Asphaltfirnifs oder einem sehr dünnen Metallüberzug bestehen kann, der von der nachträglichen Behandlung mit einer Säure nicht angegriffen wird; hierauf wird die wiederzugebende Zeichnung auf dieser Oberfläche an-
gebracht, dieselbe mit dem Wagen auf den Schienen F in den Behälter H gefahren und der Behälter geschlossen.
Nachdem wird man das Gebläse in Betrieb setzen, die Oeffnungen / mit der Stange k öffnen und mit dem Handrade V die Rolle E drehen. Der Wind wird mit Heftigkeit den Sand durch den Schlitz ο gegen die Rolle, ihrer ganzen Länge nach, werfen und der Sand den Ueberzug überall da, wo er nicht durch die Zeichnung geschützt ist, angreifen und diese Stellen blofslegen.
Es hat sich ergeben, dafs der mit Wind geworfene Sand den auf einer metallischen Unterlage befindlichen unbedeckten Ueberzug wegschafft und das Metall blofslegt.
Nachdem wird der Wagen mit der Rolle aus dem Behälter genommen und die Rolle in eine Lösung getaucht, welche das Metall überall da wegnimmt, wo es unbedeckt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der dargestellte Apparat als Beihülfe zur Herstellung von Gravuren, bestehend aus dem Gebläserohr A, dem Cylinder B mit Diaphragma, dem Sandbehälter h mit Löchern t und Schieber k, dem Schlitz ο in der Oeffnung T des grofsen Behälters H und den Schienen F mit dem Wagen G zur Aufnahme des präparirten Arbeitsstückes.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0047627A1 (de) * 1980-09-09 1982-03-17 Calum Ross Verfahren zum Erzeugen von Mustern auf Flächen und das hierbei erhaltene Produkt
EP0184316A1 (de) * 1984-10-30 1986-06-11 Crosfield Electronics Limited Positive Tiefdruckplattenkorrektur

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0047627A1 (de) * 1980-09-09 1982-03-17 Calum Ross Verfahren zum Erzeugen von Mustern auf Flächen und das hierbei erhaltene Produkt
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