DE155352C - - Google Patents

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DE155352C
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B3/00Audible signalling systems, e.g. audible personal calling systems
    • G08B3/02Audible signalling systems, e.g. audible personal calling systems using only mechanical transmission

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
20. 3. 83
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Apparat zum Anzeigen der Fahrtrichtung von Schiffen bei unsichtigem Wetter.
Der Apparat dient zur Hervorbringung von Tönen, aus deren Art und Reihenfolge die Fahrtrichtung des Schiffes erkannt werden kann.
Man hat bereits früher versucht, die Fahrtrichtung des Schiffes mittels verschiedener
ίο Kombinationen von Tönen anzuzeigen, die auf Dampfschiffen durch Pfeifen, Sirenen und ähnliche Apparate, auf Segelschiffen durch Glocken hervorgebracht wurden. Bei diesen Systemen stand ihre Kompliziertheit und die zu große Anzahl der Tonkombinationen ihrer allgemeinen Anwendung hinderlich entgegen. Im Gegensatz hierzu liegt dem im nachstehenden zu beschreibenden Apparat ein System zugrunde, nach welchem die Fahrtrichtung des Schiffes durch die Kombination eines oder zweier hohen Töne mit einem oder zwei tiefen Tönen angezeigt wird. In der nachstehend gegebenen Tabelle ist der tiefe Ton durch einen wagerechten, der hohe Ton durch einen senkrechten Strich bezeichnet.
Nord
NNW
NW
WNW
Süd
SSO
SO
— OSO
West
WSW I
SW — ·
— Ost
ONO
I — NO
SSW — I — I I — I — NNO.
Mittels der hier angeführten Tonkombinationen kann man mit Leichtigkeit die Fahrtrichtung des Schiffes anzeigen bezw. erkennen, \vobei bemerkt sei, daß bei den Signalen Nord und Süd das Schlußzeichen mit den Anfangszeichen übereinstimmt, während die Westsignale mit einem tiefen Ton beginnen, mit einem hohen schließen, die Ostsignale dagegen mit einem hohen Ton beginnen und mit einem tiefen Ton schließen, so daß auf einem entgegen fahrenden Schiff selbst bei Überhören des ersten Tones eines Signals aus dem Schluß dieses Signals auf die ungefähre Fahrtrichtung geschlossen werden kann.
Der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Apparat soll zur Hervorbringung dieser oder ähnlicher Signale dienen und nach Einstellung auf ein bestimmtes Signal dasselbe selbsttätig in regelmäßigen Abständen wiederholen. Der Apparat ist in einer beispielsweisen Ausführungsform auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι ist ein senkrechter Querschnitt durch denselben;
Fig. 2 ist eine Seitenansicht;

Claims (2)

Fig. 3 zeigt den Apparat von oben gesehen nach Entfernung des Deckels; Fig. 4 endlich ist ein Querschnitt durch die Knaggentrommel. In dem Gehäuse ι ist auf einer wagerechten Achse 2 die Trommel 3 angeordnet, welche direkt oder unter Einschaltung eines Übersetzungsgetriebes angetrieben werden kann. In vorliegendem Beispiel ist auf der Achse 2 ein großes Zahnrad 4 angeordnet, welches mit dem kleinen Zahnrad 5 in Eingriff steht, das auf der Achse der Handkurbel 6 sitzt. Auf der Trommel 3 sind mehrere Reihen von Knaggen 7 und 8, in vorliegendem Beispiel vier, angeordnet. Diese Knaggenreihen sind derart auf demTrommelumfang verteilt, daß zwischen zweien von ihnen ein größerer Zwischenraum bleibt, der als Auflager für die beiden Hebel 9 und 10 dient, wenn der Apparat außer Tätigkeit ist. Die richtige Lage dieses Zwischenraumes unter den Hebeln 9, 10 wird durch den auf der Achse 2 sitzenden Zeiger 20 angezeigt. Der Zwischenraum dient ferner dazu, die beiden Hebel gegenüber der Trommel verschieben zu können, ohne daß sie in Berührung mit den auf derselben sitzenden Knaggen kommen. Jede der Knaggen 7 hebt, wenn sie bei Drehung der Trommel in ihre oberste Stellung gelangt, das Ende des Hebels 9 und bewirkt dadurch eine Schwingung seiner Achse 11, an welcher mittels der Kurbel 12 die Zugstange 13 befestigt ist, die bei Schwingung der Achse des Hebels 9 das den tiefsten Ton abgebende (hier nicht dargestellte) Instrument (Pfeife, Sirene, Glocke, Trommel usw.) in Tätigkeit setzt. Desgleichen wird durch jede der Knaggen 8, wenn sie bei Drehung der Trommel in ihre Höchststellung gelangt, der Hebel 10 gehoben und durch die Schwingung seiner Achse 14 und die Verschiebung der mit dieser verbundenen Zugstange 15 das den hohen Ton abgebende Instrument in Tätigkeit gesetzt. Zum Zweck jedesmaliger Erzeugung eines trillerartigen Tones, der auf weite Entfernungen deutlicher vernehmbar ist als ein einzelner Ton, können die Gleitflächen der Knaggen, wie Fig. 4 zeigt, mit Zähnen besetzt sein. Jede der vier Knaggenreihen ist in eine rechte und eine linke Hälfte geteilt. Links liegen die Süd- und Ostsignale, rechts die Nord- und Westsignale. Die beiden Signalhebel 9 und 10 müssen je nach der Fahrtrichtung des Schiffes über denjenigen Teil des Trommelumfanges geführt werden, auf welchem die zur Hervor-■ bringung des betreffenden Signals dienenden Knaggen sitzen. Zu diesem Zweck lassen sich die Hebel auf ihren Achsen mittels des sie umgreifenden Schlittens 16 verschieben, weleher mittels der Handkurbelschrauben welle 17 parallel zur Trommelachse verschoben werden kann. Ein durch einen Schlitz in der Wand des Apparates hindurchreichender Ansatz des Schlittens trägt den Zeiger 18, dessen Stellung über einer an der Gehäusewand angebrachten Teilung die Einstellung der Signalhebel 9 und 10 auf ein bestimmtes Signal erkennen läßt. Zwischen der linken und der rechten Hälfte der Knaggenreihen ist ein freier Raum 19 auf der Trommel gelassen, in welchem bei Leerdrehung der Trommel die Signalhebel 9 und 10 schleifen können. Bei der in Fig. 1 und 4 gezeichneten Stellung der Hebel gegenüber der Trommel würden die beiden Knaggen 7 den Hebel 9 zweimal heben und dadurch zwei tiefe Töne erzeugen, worauf von den beiden Knaggen 8 der Hebel 10 zweimal gehoben werden und zwei hohe Töne hervorbringen würde. Das dadurch sich ergebende Signal entspricht nach obiger Tabelle der Fahrtrichtung W S W. Patent-Ansprüche: o„
1. Apparat zum Anzeigen der Fahrtrichtung von Schiffen durch aus zwei verschiedenen Tönen zusammengesetzte Signale, bei welchem durch die Knaggen einer Knaggentrommel die Hebel zum Intätigkeitsetzen der beiden tongebenden Instrumente in bestimmten Abständen und Reihenfolgen fortdauernd bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die jedem Signal zugehörigen Knaggen auf je zwei nebeneinander liegenden Umfangkreisen der Trommel angeordnet sind und bei Drehung der Trommel zwei für alle Signale gemeinsame Hebel bewegen, welche durch eine beliebige A^orrichtung von Hand parallel zur Trommel verschoben und über die dem gewünschten Signal entsprechenden Knaggen eingestellt werden können.
2. Eine Ausführungsform des Apparates nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum genauen Einstellen der Hebel auf ein bestimmtes Signal ein an den Hebeln bezw. dem dieselben verschiebenden Schraubenschlitten sitzender, durch das Apparatgehäuse hindurchreichender und auf einer Teilung gleitender Zeiger vorgesehen ist.
' Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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