DE159151C - - Google Patents

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DE159151C
DE159151C DENDAT159151D DE159151DA DE159151C DE 159151 C DE159151 C DE 159151C DE NDAT159151 D DENDAT159151 D DE NDAT159151D DE 159151D A DE159151D A DE 159151DA DE 159151 C DE159151 C DE 159151C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D1/00General design of stringed musical instruments
    • G10D1/12Zithers, e.g. autoharps

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Erfindungsgegenstand ist ein Streichinstrument, bei dem ein Kreisviolinbogen um eine beliebige Anzahl von auf einem Resonanzzylinder aufgespannten Saiten durch mecharüschen Antrieb herumgeführt wird, während von einer Tastatur aus für jede Saite die Berührung oder Nichtberührung mit den Bogenhaaren, d. h. also die Tongebung oder die Tonunterbrechung geregelt wird. Die
ίο Zahl der gleichzeitig ansprechenden Saiten ist beliebig, und kann daher die vorliegende Anordnung ein ganzes Orchester ersetzen.
In den Zeichnungen ist:
Fig. ι ein senkrechter Schnitt durch die Achse,
Fig. 2 ein wagerechter Schnitt.
Auf einem Resonanzzylinder α sind eine beliebige Anzahl Saiten b b in irgend einer passenden Art aufgespannt und durch einen entsprechenden Steg t abgestimmt. Um diesen Zylinder α herum kann mittels eines beliebigen Antriebes d der- Kranz c in drehende oder schwingende Bewegung gesetzt werden. An dem Kranz c sind zwei, vier, sechs oder mehr in ihrer Spannung irgendwie regelbare Federblöcke efg h angeordnet, an denen die Enden der Haarbüschel des Geigenbogens befestigt sind, und zwar so, daß immer je zwei diametral gegenüberliegende Blöcke durch je einen Haarstrang miteinander verbunden sind. Statt die Haarstränge iklvi mit beiden Enden an den Federblöcken efg h zu befestigen, kann man sie auch mit dem einen Ende an dem Violinkreisbogen c befestigen, z. B. den Haarstrang i mit dem einen Ende an den Block e, mit dem anderen Ende an der diametral gegenüberliegenden Stelle des Violinkreisbogens c usw. Diese Haarstränge iklm laufen, wie aus Fig. 2 ersichtlich, um den Resonanzzylinder α herum und liegen hierbei auf den aus dem Resonanzzylinder α herausragenden Polsterblöcken op... so auf, daß die Saiten b b für gewöhnlich von den Haarsträngen i k I m nicht berührt werden. Die Polsterblöcke op 0 ... sind mit einem Gestänge q versehen, das mittels geeigneter Verbindungsstücke r von einer beliebigen Tastatur s beeinflußt werden kann. Die Wirkungsweise ist folgende:
Man setzt mittels Antriebes d den Kranz oder Kreisviolinbogen c in drehende oder schwingende Be\vegung. Hierbei gleiten die Haarstränge iklm auf den Polsterblöcken op op... und das Instrument schweigt. Wird aber auf die Tasten s entweder einzeln oder auf mehrere zugleich ein Druck ausgeübt, so werden durch die zugehörigen Verbindungen r und Gestänge q die an den unteren Enden der letzteren sitzenden Polsterblöcke op op . . . zurückgezogen, wie dies beispielsweise in der Fig. 2 bei den mit ρ bezeichneten Polsterblöcken der Fall ist. Hierdurch kommen die Haarstränge i k I m mit den zu den zurückgezogenen Polsterblöcken ρ ρ ρ gehörigen Saiten b b b in Berührung und bringen dieselben durch ihr Entlangstreichen zum Tönen, während die übrigen Saiten bb>.., deren Polsterblöcke 00 . .. nicht zurückgezogen sind, auch von den streichenden Haarsträngen i k I m nicht berührt werden. Es kann also
nacheinander oder nebeneinander eine beliebige Zahl Töne, soweit die Tastatur reicht, erzeugt werden, so daß also ein mehr oder weniger umfangreiches Orchester dadurch ersetzt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Streichinstrument mit Tastatur, dadurch gekennzeichnet, daß um eine beliebige Anzahl auf einem Resonanzzylinder (a) gespannter Saiten (b) ein Kreisviolinbogen (c), an dem die Haarstränge (i k Im . . .) durch Federblöcke (efg h) entsprechend gespannt sind, durch einen beliebigen Antrieb entweder drehend oder schwingend bewegt wird, wobei die Haarstränge (iklm...) durch Polsterblöcke (op) so lange von der Berührung' mit den Saiten (b) abgehalten werden, bis nacheinander oder nebeneinander eine beliebige Zahl der Polsterblöcke (op) von der Tastatur (s) aus mittels Verbindungen (r) und Gestänge (q) zurückgezogen werden, so daß die zu den zurückgezogenen Polsterblöcken gehörigen Saiten von den Haarsträngen berührt, gestrichen und zum Tönen gebracht werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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