AT11382B - Apparat zur Abgabe von akustischen Signalen. - Google Patents

Apparat zur Abgabe von akustischen Signalen.

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AT11382B
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actuated
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Robert Frederick Foster
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Robert Frederick Foster
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   Nr.   11382. ROBERT FREDERICK FOSTER IN BROOKLYN (V. ST. v. A.) :
Apparat zur Abgabe von akustischen Signalen. 



   Bei den bisher bekannten Signalapparaten werden durch geeignete Mittel Signale mit   unterschoidbaren   Merkmalen entsprechend den verschiedenen Punkten der Windrose durch ein Nebelhorn (Megaphon) oder dgl. gegeben, wobei das letztere um eine mittlere 
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 Geschwindigkeit wirken zu lassen, hat sich eine Abkürzung der Zwischenräume zwischen den verschiedenen Signalen wünschenswert erwiesen, wodurch jedoch leicht eine Vormengung der einzelnen Töne von an benachbarten Punkten gegebenen Signalen eintritt.

     Ausserdem   bewegt sich bei den bisher benützten Apparaten der Schalltrichter während der Zeit vom Anfange bis zum Ende eines Signales auf einem verhältnismässig grossen Bogen, was zur Folge hat, dass die Schallwellen während des   Ertönens   eines Signales auf verschiedenen Linien zwischen verschiedenen Winkeln ausgesandt werden und dadurch im Verlaufe des Signales eine solche Veränderung im Tone eintritt, dass leicht ein Missverständnis des   gfgebcnen Signales entstehen kann.   



     I) en Gegenstand der vorliegenden Erfindung   bildet nun ein Verfahren, bei welchem eine   solche Vermischung   von Signalen nicht vorkommen kann, sowie verschiedene Verbesserungen an dem bisher benutzten Apparat,
In den beiligenden Zeichnungen zeigt Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung des ver-   besseren   Apparates nach Wegnahme der Schalltrichter. Fig. 2 ist eine Seitenansicht desselben : zum Teil im Schnitt, mit einem der Schaltrichter. Fig. 3 ist eine Oberansicht des Apparates, während Fig. 4 eine Seitenansicht der Betätigungsvorrichtung für das Ventil darstellt, Fig. 5 ist ein Durchschnitt durch den Ventilmechanismus, Fig. (ein Schnitt nach der Linie 2 und Fig. 7 ein solcher nach der Linie 3 der Fig. 5. 



   Ein Rahmen   A trägt   die wirksamen Teile und schliesst den Schallführer j ein, welcher aus einem gebogenen und innen nach dem äusseren Ende zu erweiterten Rohre besteht, das um eine senkrechte Achse gedreht werden kann, damit seine Mündung mit den inneren Enden einer. Anzahl strahlenförmig angeordneter, feststehender Schalltrichter   tu   der Reihe nach in Deckung gelangt.

   Diese Schalltrichter ragen mit ihren inneren Enden in Hülsen 27, die auf dem Rahmen   h befestigt   sind oder einen Teil desselben bilden.   l'nter   dem unteren Ende des drehbaren Schallführers j und konzentrisch mit demselben befindet sich das   Gehäuse   einer Sirene oder eines anderen Schallerzeugers h, welches, falls zur Betätigung ein Fludium benützt wird, durch ein mit einer Reguliervorrichtung versehenes Rohr b mit der Quelle des Fluidums in Verbindung steht. 



   Bei der in den Zeichnungen dargestellten   Ausführung ist   mit einer oscillierenden
Achse 9 ein um einen Zapfen schwingender Arm 19 derart verbunden, dass er in der 
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 Richtung durch Ansätze 29 einer   Signalplatte   betätigt, die Achse dreht. Die abgegebenen Signale zeigen die verschiedenen Richtungen der Windrose an und werden dieselben bei der dargestellten   Ausführung   durch eine geeignete Anordnung der Vorsprünge 29 auf der   Signatplatte   bestimmt, durch welche die Achse 9 nach der einen Richtung gedreht wird, um in   erforderlichen Z'viscbenräumen   das Fluidum zu dem Schallerzeuger zuzulassen, während die Achse durch einen belasteten Arm in der anderen Richtung gedreht wird, bis dieser einen Anschlag 21 berührt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Wie ersichtlich, ist der   Schattführer   j viel kleiner als der rotierende Schalltrichter der bisherigen Apparate, und wird dadurch eine bedeutende Herabsetzung der Grösse und 
 EMI2.1 
 



   Anstatt, wie bisher, den   Schallfi1hrer   ständig zu bewegen und so die Schallwellen während der für ein Signal erforderlichen Zeit über einen Kreisbogen   einzuführen,   sind bei der vorliegenden Anordnung Vorkehrungen getroffen, durch welche der Schallführer während des Ertönens eines jeden Signales im wesentlichen feststehend gehalten wird, während er beim Übergang von einem   Signaipunkte   zu dem anderen mit beliebiger Geschwindigkeit, bewegt werden kann. Diese Bewegung des Schallführers kann durch verschiedenartige Mittel erfolgen.

   Der Fig. 3 zufolge geschieht dies durch ein Einzahnradgetriebe, dessen'Rad 26 sich beständig dreht und das Rad   25     ruckweise weiterrückt,   wodurch nach jeder, Bewegung des   Schaltführers   dessen   Mündung   einet neuen Station gegenüber gebracht wird. Derselbe wird auf diese Weise während der zur vollständigen Abgabe eines Signales erforderlicher Zeit festgehalten und dann schnell in die nächste Stellung übergeführt. Durch dieses Anhalten der Drehung des Schallführers während der Abgabe eines Signales wird jedes Signal unveränderlich nach derselben Himmelsgegend ausgesandt, so dass die Richtung der Schallwellen in Bezug auf den Hörer sich nicht ändert und kein Teil eines Signales als zu einem anderen Signale gehörend aufgefasst werden kann. 



   Die Signalplatte g kann ruckweise oder aber vorteilhaft beständig gedreht werden und geschieht dies bei der dargestellten Auführungsform durch ein auf der in beliebiger Weise angetriebenen Welle   83   des Einzahnrades 26 aufgekeiltes Zahnrad 31, welches in Zähne 28 auf der Platte 9 eingreift. 



   In den Fig. 4-7 ist eine besondere Konstruktion des Ventiles, welche sich als am wirksamsten erwiesen hat und welche für verschiedene Zwecke verwendet werden kann veranschaulicht. Ein   Hauptabschlussventil   a schliesst eine Öffnung  'in einem Gehäuse d   a. b, von welchem   das arbeitende Fluidum durch das Rohr   b     b     fliesst.   Das Ventil wird durch eine Feder 4 niedergedrückt und von einem Motor gehoben, welcher aus einem, in dem Gehäuse d verschiebbaren Kolben c besteht und durch Dampf oder dgl.   betätigt   wird, der durch den Kanal 1 eintritt und durch den Kanal 2 entweicht. Mit diesen bekannten Anordnungen ist der verbesserte   Drehscbiebcr e   in dem   Gehäuse/vereinigt.   



   Dieser Drehschieber ist ein leicht drehbarer Cylinder, dessen Enden gegen die Flächen J x der aufschraubbaren Kappen 7, 8 stossen. Durch die Kappe 7 geht die
Achse   ! J hindurch, während   sich in der Kappe 8 die Auspuff Öffnung y befindet. Der 
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 ist. Das Treibmittel tritt durch eine Öffnung 15 in das   Gehäuse f ein,   und die Austritts- öffnung 14 steht mit dem Kanal 2 nur dann in Verbindung, wenn der Schieber gedreht worden ist, um die Verbindung zwischen den Öffnungen 1 und dem Kanal 13 abzuschliessen. so dass durch Drehen des Schiebers e in die eine Stellung das Treibmittel in das Gehäuse    < 7   eingelassen, durch entgegengesetzte Drehung wieder abgesperrt und aus dem Gehäuse ausgelassen wird. 



   Der Schieber steht unter keinem Enddrucke und sind keine   Endpackungen   erforderlich. 



  Zur Vermeidung eines seitlichen Druckes sind Ausnehmungen v, v gegenüber den Öffnungen   12,   13 angebracht. Der Schieber wird durch einen, an der Achse 9 angelenkten   Arm 19   gedroht und schwingt derselbe in der Richtung des Pfeiles (Fig. 4), sobald ein Vorsprung 29 gegen ihn drückt. Durch die verschiedene   Länge   und Anordnung der Vorsprünge worden die verschiedenen Signale gebildet.

   Bewegt sich ein Vorsprung 29 nach   rückwärts,   so schwingt der Arm 19 um seinen Zapfen z, ohne den Schieber mitzunehmen Ein durch ein Gewicht 30 belasteter Arm 20 an der Achse 9 sucht den Schieber zu drehen, bis das Gewicht auf einem Widerlager 21 ruht, während eine Feder 22 den angelenkten    rm-.9 * !in   der in Fig. 4 mit vollen Linien gezeichneten Stellung zu halten strebt.   Der Drehzapfen. :   des Armes 19 ist seitlich von einer durch die Achse des Schiebers gelegten vertikalen Ebene angebracht. Wenn daher der   Arm 19   unrichtig in der in Fig. 4 punktiert gezeichneten Stellung auf einem Vorsprunge ruht, so gleitet der Vorsprung unter 
 EMI2.3 
 vertikal angeordnet sein. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Signalapparat zum Aussenden von je nach der Richtung der ausgehenden Schallwellen unter sich verschiedenen Signalen, gekennzeichnet durch einen Schaflflihrer, welcher <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 Kolben (c) betätigtes Ventil (a), welcher Kolben (c) durch den Druck eines Mediums gehoben wird, wobei der Zutritt des treibenden Mediums zu dem Kolben durch ein Regulierventil (3) entsprechend den Ansätzen der Signalplatte geregelt wird.
    4. Bei der Einrichtung nach Anspruch 3 ein Regulierventil, gekennzeichnet durch einen hohlen, cylindrischen Körper (e), welcher durch eine Scheidewand in zwei voneinander unabhängige Kammern (t, u) geteilt ist, die durch entsprechende Öffnungen in dem Körper (e) und dem Ventilgehäuse bei der oscillierenden Bewegung einerseits mit dem Raume unterhalb des Kolbens ), andererseits mit der Zuströmung für das treibende Medium bezw. dem Auspuff in Verbindung gelangen können.
    5. Bei dem Ventile nach Anspruch 4 eine Vorrichtung, um dasselbe zur Oscillation zu veranlassen, gekennzeichnet durch einen auf der Achse (9) des Ventiles sitzenden Daumen (1tif welcher von den Anschlägen (29) der Signalplatte nach der einen Richtung derart betätigt wird, dass er das Ventil (e) mitnimmt, während das Ventil durch einen mit einem Gewicht belasteten Hebel in seine frühere Stellung zurückgeführt wird, wobei der Daumen (19) bei einem Rückgange der Signalplatte leer gebt, ohne das Ventil zu betätigen.
AT11382D 1901-04-17 1901-04-17 Apparat zur Abgabe von akustischen Signalen. AT11382B (de)

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