DE268307C - - Google Patents

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DE268307C
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siren
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K7/00Sirens
    • G10K7/02Sirens in which the sound-producing member is rotated manually or by a motor
    • G10K7/04Sirens in which the sound-producing member is rotated manually or by a motor by an electric motor

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Special Spraying Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 268307 KLASSE 74 d. GRUPPE
SIGNAL-GESELLSCHAFT m.b.H. in KIEL.
Unterwassersirene mit Motorantrieb. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Juli 1912 ab.
Die Erfindung betrifft Unterwassersirenen | zum Geben von Schallsignalen, und zwar im besonderen solche, die zum Zwecke des Gebens aus einer Öffnung in der Schiffswand ausgefahren werden können. Sirenen dieser Art ' bestehen aus einem Läufer, einer mit Lochkränzen versehenen Trommel oder Scheibe, einem in der Regel gleichartig gebauten Ständer und einem ebenfalls ähnlich gebauten
ίο Schieber zum plötzlichen Absperren und Freigeben der Schallöcher. Bei bekannten Sirenen dieser Art hat man bisher stets den Läufer innerhalb und den Absperrschieber außerhalb des Ständers angeordnet, um die Bedienungsvorrichtungen für den Schieber von den Antriebsvorrichtungen für den Läufer zu trennen. Soll aber die Sirene durch die Schiffswand ausgefahren werden, so muß sie in ein Gehäuse eingebaut werden, das an der Durchbrechungsstelle der Schiffswand die Dichtung herstellt, und alle Verrichtungen, die auf die beweglichen Teile der Sirene während des Betriebes übertragen werden sollen, also der Läuferantrieb, »die Druckwasserzüfuhr und der Antrieb des zum Signalisieren dienenden Schiebers, müssen von dem Inneren des Schiffs durch das Innere des Gehäuses so übertragen werden, daß weder Druckwasser noch Außenwasser in das Schiff gelangen kann.
Eine besonders vollkommene Lösung dieser Aufgabe ergibt sich nach der Erfindung, welche darin besteht, daß die bisher verwendete Ordnung umgekehrt, d. h. der Läufer außerhalb und der Schieber innerhalb des Ständers angeordnet wird. Wird dann der Antriebsmotor für den Läufer fest an das vorzugsweise zylindrische Ausfahrgehäuse angebaut, so kann man die Antriebswelle in der Achse des Gehäuses durch dessen äußeres Ende hindurchführen und die Welle zur "Über- 40, tragung der Schieberbewegungen als ebenfalls achsial angeordnetes, die Antriebswelle umgebendes Rohr ausbilden. Außerdem kann zwischen beiden, d. h. zwischen der Antriebswelle des Läufers und dem die Schieberbewegungen übertragenden Rohr, ein Standrohr angeordnet werden, welches an seinem unteren Ende fest mit dem Ständer und somit mit dem Sirenengehäuse verbunden werden kann.
Hierdurch wird erreicht, daß die laufende Welle des Läufers nur gegen den Außenbordsdruck und nicht gegen den viel größeren Betriebsdruck der Sirene abgedichtet zu werden braucht, und daß die hierfür nötige Stopfbuchse leicht zugänglich am oberen Teil des Gehäuses angebracht werden kann.
Je nach der Fahrtgeschwindigkeit des Schiffes lastet infolge der Reibung des Wassers auf dem ausgefahrenen Teil des Sirenengehäuses ein größerer oder geringerer seitlicher Druck, und wenn der Läufer trommeiförmig gestaltet und nach der Erfindung außen angeordnet ist, wird er durch diesen Druck einseitig gegen den Ständer gepreßt. Dieser Schwierigkeit wird nach der Erfindung dadurch begegnet, daß am unteren Ende des Gehäuses ein besonderes, ganz in Wasser eingetauchtes Lager angebracht wird, das die Läuferwelle stützt.
In der Zeichnung ist Fig. 1 ein senkrechter Schnitt durch eine Sirene nach der Erfindung
und Fig. 2 eine Zusammenstellung zweier Querschnitte nach a-b und c-d in Fig. i.
An ein zylindrisches Gehäuse A ist am äußeren Ende eine Trommelsirene B, am inneren Ende ein Elektromotor C angebaut. Durch eine Stopfbuchse D ist die Motorwelle E in das Gehäuse eingeführt und durchsetzt den unteren Stirndeckel des Gehäuses in einem in das Wasser eintauchenden Lager F. Auf das
ίο herausragende Ende der Welle ist der Läufer G der Sirene aufgekeilt. Der Ständer H der Sirene wird durch das untere Ende des Gehäuses A selbst gebildet.
Innerhalb des Ständers ist der Schieber I angeordnet. Er ist mit einer Hohlwelle K fest verbunden, welche die Antriebswelle E umgibt. Zwischen die Motorwelle E und die Schieberwelle K ist ein festes Standrohr L oben und unten dicht an das Gehäuse einge-
zo baut.
Am oberen Ende der Schieberwelle K ist ein Hebel M befestigt, der an zwei Kolben O und P in einem an das Gehäuse A angebauten Zylinder N angreift. Je nachdem der Zylinder des Kolbens O Druckwasser erhält und der Zylinder des Kolbens P entleert wird oder umgekehrt, wird also der Hebel M geschwenkt und der Schieber / entsprechend umgestellt. Die Umsteuerung des Druckwassers vom Kolben O zum Kolben P geschieht hierbei, wenn es sich um eine Benutzung der Morsevorrichtung aus der Entfernung handelt, vorzugsweise elektromagnetisch.
Das Betriebsdruckwasser tritt durch einen Stutzen Q in das Gehäuse ein und durch die Schallöffnungen des Läufers G aus. Das Rohr L verhindert seinen Zutritt zu der Stopfbuchse D1 so daß diese nur für den natürlichen äußeren Wasserdruck abzudichten braucht.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Unterwassersirene mit Motorantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß der Läufer (G) außerhalb und der zum Signalgeben dienende Schieber (I) innerhalb des Sirenenständers (H) angeordnet sind, zum Zweck, die Sirene bequem durch die Schiffswand ausführen und die zum Übertragen der Schieberbewegungen bestimmten Mittel innerhalb des die Antriebswelle umschließenden Gehäuses unterbringen zu können.
2. Sirene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (E) des Läufers durch ein in das Sirenengehäuse (A) eingebautes Standrohr (L) hindurchgeführt ist, während das Druckwasser durch den Raum außerhalb des Rohrs zur Sirene gelangt.
3. Sirene nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Läuferwelle (E) an der Austrittsstelle aus dem Gehäuse (A) in einem in das Wasser eintauchenden Lager (F) geführt ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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