DE567968C - Fluessigkeitsantrieb, insbesondere fuer drehbar am Kraftfahrzeug gelagerte Scheinwerfer - Google Patents
Fluessigkeitsantrieb, insbesondere fuer drehbar am Kraftfahrzeug gelagerte ScheinwerferInfo
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Description
- Flüssigkeitsantrieb, insbesondere für drehbar- am Kraftfahrzeug gelagerte Scheinwerfer Die Erfindung bezieht sich auf einen Flüssigkeitsantrieb, insbesondere für drehbar am Kraftfahrzeug gelagerte Scheinwerfer, und besteht darin, daß in dem Antrieb ein oder mehrere eine ungleichförmige Bewegung bewirkende Getriebe, z. B. Hebel-, Kurbel- oder Kulissengetriebe, eingeschaltet sind, um so z. B. bei kleinen Einschlägen der Fahrzeuglenkräder zwischen der Lenkvorrichtung und den Scheinwerfern ein wesentlich größeres tlbersetzungsverhältnis zu erhalten als bei großen Lenkeinschlägen.
- Ferner wird erfindungsgemäß der hydraulische Antrieb mit einer Sicherheitsvorrichtung, z. B. einem Überdruckventil, versehen, um bei Klemmungen im Schwenkgetriebe der Scheinwerfer Getriebebrüche und eine Sperrung der Fahrzeuglenkvorrichtung zu verhüten.
- Die Erfindung ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsformen dargestellt.
- Die Fig. i zeigt in schematischer Darstellung die Gesamtanordnung der Scheinwerferschwenkvorrichtung.
- Die Fig.2 und 3 veranschaulichen in Ansicht und Schnitt das die ungleichförmige Bewegung hervorrufendeHebelgetriebeinVerbindung mit dem Flüssigkeitsantrieb.
- Fig. ¢ stellt eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung dar.
- In Fig. i sind die beiden zu schwenkenden Scheinwerfer i und 2 -eines Fahrzeuges in an sich bekannter Weise über ein Trapezgestänge"3 verbunden und werden bei Drehung der Lenksäule q. verschwenkt. Mit der Lenksäule q, ist, wie bereits bekannt, über. ein weiter nicht dargestelltes Getriebe der Lenkstockhebel 5 verbunden, an dem eine Stange 6 vorgesehen ist. die zum Antriebshebel ? der in einem Gehäuse 8 enthaltenen Getriebe führt. Die Stange 6 kann an verschiedenen Punkten des Antriebshebels 7 angelenkt werden, um das Cbersetzungsverhältnis wahlweise verändern zu können.
- Im Gehäuse 8 befindet sich :ein Schleifkurbelgetriebe sowie ein Flüssigkeitsgetriebe, von dem Rohrleitungen 9, 1o abgehen und über je einen Behälter i i zu :einem Zylinder 12 führen, in dem ein Kolben 13 durch auf beiden Seiten vorgesehene Federn 14 und 15 in Mittelstellung gehalten wird, in der er über ein. Gestänge 16 die Scheinwerfer in ihrer Stellung für Geradeausfahrt einstellt.
- Der Behälter i i enthält eine Kammer 17, an der zwei Ventile 18, i9 vorgesehen sind. In der Kammer und in den Rohrleitungen befindet sich eine Flüssigkeit, z. B. Öl, und über dem Ölspiegel Luft, die stets unter gleichem Druck gehalten wird. Zu diesem Zweck sind die beiden Ventile 18, 19 vorgesehen. Das Ventil 18 dient als Sicherheitsventil, durch das bei Überdruck Luft abströmen kann. Neben der Aufrechterhaltung eines konstanten Luftdruckes hat das Ventil den Zweck, bei Klemmunben im Schwenkgetriebe Getriebebrüche und eine Sperrung der Fahrzeuglenkeinrichtung zu verhüten. Das Ventil i9 dient als Luftzufuhrventil. Mittels einer Pumpe 2o kann Luft verdichtet werden und in einem weiter nicht dargestellten Vorraum aufgespeichert werden. Die verdichtete Luft strömt` bei Unterschreitung eines gewissen Luftdruckes im Raum 17 in diesen ein.
- Die im Gehäuse 8 enthaltenen Getriebe sollen an Hand der Fig. 2 und 3 näher erläutert werden. Auf der Drehachse 21 des Antriebshebels sitzt ein Kurbelarm 22, der- mit einem Zapfen in eine Schleife 23 eingreift, die auf einer Achse 24 sitzt. Auf dieser Achse ist ferner ein Flügel 25 befestigt, der in einer Kammer 28 des Gehäuses 8 spielt. Die Kammer ist mit Flüssigkeit angefüllt und wird durch zwei Wände 26, 27 seitlich begrenzt. Der Flügel 25 unterteilt die Flüssigkeitskammer 28 in zwei Räume, in die je eine Rohrleitung 9 bzw. io mündet.
- Die Wirkungsweise der Scheinwerferschwenkvorrichtung ist folgende: Beim Schwenken des Lenkstockhebels 5 während der Fahrt in einer Wegkrümmung wird auch der Hebel ? mitverschwenkt. Dadurch wird über das Schleifkurbelgetriebe 22, 23 der Pumpenflüge125 in der Flüssigkeitskammer 28 verschwenkt. Je nach der Richtung der Verschwenkung wird hierdurch Flüssigkeit in: die eine der abgehenden Leitungen 9 bzw. i o gedrückt und Flüssigkeit aus einer der Leitungen io bzw. 9 gesaugt. Die Flüssigkeitsbewegung überträgt sich auf die Räume des Zylinders 12 und bewegt den Kolben 13 entgegen der Kraft der Feder i¢ bzw. 15 und dadurch über das Gestänge 16 die Scheinwerfer i und 2.
- Die Wirkungsweise des den Pumpenflügel 25 antreibenden Schleifkurbelgetriebes ist aus der Fig.2 ersichtlich. Schon bei einem kleinen Ausschlag des Steuerhebels 7, wie er z. B. durch den Winkel (3 von der Nullage aus dargestellt ist, wird ein verhältnismäßig großer Aüsschlagswinkel a des Pumpenflügels erzielt. Das Schleifkurbelgetrebe wird zweckmäßig so ausgebildet, daß es bei kleinen Ausschlägen des Antriebshebels einen drei- bis fünfmal so großen Ausschlagswinkel des Pumpenflügels 25 zur Folge hat. An Stelle des Schleifkurbelgetriebes kann auch -ein anderes, eine ungleichförmige Bewegung bewirkendes Getriebe vorgesehen sein. Auch können mehrere derartige Getriebe gleichzeitig Verwendung finden. Des weiteren kann ges unter Umständen, wie bekannt, zweckmäßig sein, bei Anwendung eines Schleifkurbelgetriebes den Schlitz der- Schleife schräg anzuordnen, d. h. derart, daß seine Mittellinie nicht durch die Achse der Schleife geht. Dadurch wird erreicht, daß beim Befahren einer Wegkrümmung nach der einen Richturig ein anderer Ausschlagswinkel der Scheinwerfer als bei der Fahrt nach der anderen Richtung erzielt wird. Eine Ungleichförmigkeit der Übersetzung kann ferner dadurch -erzielt werden, daß in bekannter Weise an dem Flüssigkeitsgetriebe, insbesondere am Pumpenflügel, Ventile oder Öffnungen vorgesehen sind, durch die z. B. zunächst eine, Bewegung ins Rasche erzielt wird, die sich gegen Ende des Ausschlages verringert. Derartige Flüssigkeitsdurchtrittsöffnungen können ebenso gut auch im Kolben 13 vorgesehen sein.
- In dem in Fig. i gezeichneten Ausführungsbeispiel ist der Kolbenantrieb seitlich von den Scheinwerfern angeordnet. Unter Umständen kann es auch zweckmäßig sein, den Kolbenantrieb in der Mitte der Scheinwerfer vorzusehen. Des weiteren kann die Drucküberwachung in der Flüssigkeitsleitung statt durch eine Luftpumpe durch seine nachstellbare Feder erzielt werden. Ferner kann auch, wie bekannt, die Achse 2 1 des Hebelgetriebes 22, 23 unter Zwischenschaltung eines Kegelradgetriebes unmittelbar vom Lenkstock angetrieben werden. Hierzu ist es zweckmäßig, das Gehäuse 8 an geeigneter Stelle in der Nähe des Lenkstockes anzuordnen.
- In Fig. q. ist der am Gehäuse 8 vorgesehene Antriebshebel ? nicht, wie in Fig. r, über eine Verbindungsstange 6 mit dem Lenkstockhebel5 verbunden, sondern trägt ein zweckmäßig am Hebel 7einstellbar angebrachtes Fliehgewicht 29, welches beim Einbiegen des Fahrzeuges in eine Wegkrümmung infolge der Zentrifugalkraft das Getriebe in Tätigkeit setzt. Der Antrieb des Flüssigkeitsgetriebes durch ein Fliehgewicht hat den Vorteil, daß das Getriebegehäuse 8 an beliebiger Stelle am Fahrzeug, insbesondere an irgendeinem Teil des Rahmens, angebracht werden kann und außerdem kein Verbindungsgestänge zum Lenkstock hin erforderlich ist.
- Das Schleifkurbelgetriebe und der Flüssigkeitsantrieb können auch in getrennten Gehäusen angeordnet sein, wodurch z. B. ein unerwünschter Fliissigkeitsübertritt in das Ungleichförmigkeitsgetriebe vermieden wird.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Flüssigkeitsantrieb, insbesondere für drehbar am Kraftfahrzeug gelagerte Scheinwerfer, dadurch gekennzeichnet, daß in den Antrieb ein oder mehrere eine ungleichförmige Bewegung bewirkende Getriebe, z. B. Hebel-, Kurbel- oder Kulissengetriebe, eingeschaltet sind.
- 2. Flüssigkeitsantrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufrechterhaltung eines gleichmäßigen Druckes der Antrieb mit einer Sicherheitsvorrichtung, z. B. einem Überdruckventil, einer Luftpumpe und einer Ausgleichfeder, versehen ist.
- 3. Flüssigkeitsantrieb nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb durch die beim Befahren einer Wegkrümmung auftretende Fliehkraft eines Pendels erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED60565D DE567968C (de) | 1931-03-06 | 1931-03-06 | Fluessigkeitsantrieb, insbesondere fuer drehbar am Kraftfahrzeug gelagerte Scheinwerfer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED60565D DE567968C (de) | 1931-03-06 | 1931-03-06 | Fluessigkeitsantrieb, insbesondere fuer drehbar am Kraftfahrzeug gelagerte Scheinwerfer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE567968C true DE567968C (de) | 1933-01-12 |
Family
ID=7057971
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED60565D Expired DE567968C (de) | 1931-03-06 | 1931-03-06 | Fluessigkeitsantrieb, insbesondere fuer drehbar am Kraftfahrzeug gelagerte Scheinwerfer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE567968C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3402287A (en) * | 1965-11-05 | 1968-09-17 | Roy E Mcafee | Load compensating headlight adjusting mechanism |
-
1931
- 1931-03-06 DE DED60565D patent/DE567968C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3402287A (en) * | 1965-11-05 | 1968-09-17 | Roy E Mcafee | Load compensating headlight adjusting mechanism |
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