DE397347C - Vorrichtung zur Aufnahme von Schallwellen auf photographischem Wege - Google Patents

Vorrichtung zur Aufnahme von Schallwellen auf photographischem Wege

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DE397347C
DE397347C DER57256D DER0057256D DE397347C DE 397347 C DE397347 C DE 397347C DE R57256 D DER57256 D DE R57256D DE R0057256 D DER0057256 D DE R0057256D DE 397347 C DE397347 C DE 397347C
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    • G11B7/0032Recording, reproducing or erasing systems characterised by the shape or form of the carrier with webs, filaments or wires, e.g. belts, spooled tapes or films of quasi-infinite extent for moving-picture soundtracks, i.e. cinema
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Description

Bei einem sprechenden Film ist es bekannt,
neben der Bildreihe ein den Tonschwingungen entsprechend beleuchtetes Band anzuordnen, durch welches unter Verwendung eines durch Lichtwirkung leitend gemachten Elementes gleichzeitig die Tonwiedergabe ausgelöst wird.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine
Neuerung an einer solchen Einrichtung zur Aufnahme von Schallwellen auf photographischem Wege oder zur Herstellung des die Tonwiedergabe auslösenden Bandes, und zwar unter Verwendung von durch Telephonmembranen bewegten Blenden. Die Neuerung besteht zunächst darin, daß die Blenden vor oder hinter einem feststehenden, X-förmig durchbrochenen Fenster angeordnet sind, wodurch die Wirkung der Blenden gesteigert wird. Ferner sind gemäß der Erfindung die mit den Telephonmembranen verbundenen, hinter dem X-förmigen Fenster vorgesehenen Blenden außerhalb der Strahlenvereinigung angeordnet, wodurch die Breite des auf die lichtempfindliche Schicht einwirkenden Strahlenbündels und dadurch die Streifenlänge den Tonwellen entsprechend geändert werden.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise schematisch dargestellt, und zwar gemäß, den
Abb. ι und 2 in der Seiten- und Oberanansieht.
Es ist hierbei α die Lichtquelle, b ein dem Lichtschutzgehäuse vorgeschaltetes Zylinderkondensorsystem, durch welches ein Strahlenbündel erzeugt wird, welches gemäß Abb. 1, von der Seite gesehen, konvergent und divergent verläuft, also beispielsweise bei c eine Strahlenvereinigung aufweist, während es, von oben gesehen, gemäß Abb. 2 ungefähr parallel verläuft. Das divergierende Strahlenbündel wird durch eine konvexe Linse so beeinflußt, daß es, von der Seite gesehen, gemäß Abb. 1 parallel, von oben gesehen, gemäß Abb. 2 konvergent und divergent verläuft.
In dieses Strahlenbündel ist ungefähr dort, wo sich gemäß Abb. 2 die Strahlenvereinigung e befindet, eine durch zwei horizontal gegeneinander gerichtete Schieber f gebildete Schlitzblende eingeschaltet, welche Blendenschieber mit den Membranen der seitlich angeordneten Telephone g verbunden sind. Werden diese beiden Telephone durch die Tonübertragung eines gemeinsamen Mikrophons erregt und die Membrane zur Schwingung gebracht, dann bewegen sich die beiden Blendenschieber f in einer Ebene gegen und voneinander weg und beeinflussen das von d kommende Strahlenband mehr oder weniger.
Vor oder hinter den Blendenschiebern f befindet sich gemäß der Erfindung eine feststehende Blende h, die in größerem Maßstab in Abb. 3 in Ansicht dargestellt ist. Die Öffnung der feststehenden Blende ist X-förmig, so daß sie dem Strahlenband eine X-Form gibt, die in der vertikalen Ebene links und rechts gerade, oben und unten durch die nach innen gerichteten Zungen schräge Seiten hat (vgl. Abb. 3); sie läßt in der Höhe das in vertikaler Ebene parallel verlaufende Strahlen-

Claims (2)

band zum Teil vollständig durch, doch wird aus dem Strahlcnbar.d durch die nach innen gerichteten Zungen h1 und A2 ein Teil des Strahlenbandcs abgeblendet. Bewegen sich nun die horizontal beweglichen Blendenschieber f bei Erregung der Telephone gegen- und voneinander weg. dann schneiden sie von dem X-förmigen Durchlaß der Blende A einen Teil des an dieser Stelle X-förmigen ίο Strahlenbündels ab, und zwar zunächst von der größten Höhe und dann abnehmend nach dem mittleren Kern bzw. zunächst von dem mittleren kleinen Durchlaß und dann zunehmend zur größten Höhe. Sobald die Blendenschieber f mit den Zungen A1 und A2 zur Wirkung kommen, nimmt der Lichtdurchlaß bei den geringsten Membranschwingungen in rapider Weise ab bzw. zu, und dadurch werden die einzelnen Streifen des Tonschwingungsbandes i gemäß Abb. 4 sich kontrastreich voneinander unterscheiden, wodurch, wie bereits erwähnt, die Lichtwirkung auf die tonwiedergebenden Elemente ebenfalls kontrastreich sein muß. Um die lichtempfindliche Schicht auf dem Tonschwingungsband i streifenweise beleuchten zu können, ist das von den Blenden f, h aus, von der Seite gesehen, divergent austretende Strahlenbündel wieder durch eine zylindrische Konvexlinse m hindurchgeführt, so daß nunmehr das Strahlenband, von der Seite gesehen, konvergent, von oben gesehen dagegen divergent verläuft. j Die Strahlenvereinigung nach Abb. 1 fällt j zusammen mit dem Film n. Von dem diver- j gent sich ausbreitenden Strahlenband gemäß j Abb. 2 wird durch zweckmäßig einstellbare Teile r des für den Filmschutz bestimmten Lichtschutzgehäuses der überschüssige Teil des Strahlenbandes abgeschnitten, damit der ί Film entsprechend der Breite des Tonwieder- | gabebandes beleuchtet werden kann. Gemäß Abb. 5 kann man auch so verfahren, daß man ein sphärisches Kondensorsystem b1 von solchem Krümmungsradius verwendet, j daß die Strahlenvereinigung in das Blenden- ; system f, h fällt und in das konvergente Strahlenbündel eine negative Zylinderlinse s einschaltet, wodurch das konvergente Strahlenbündel, von der Seite gesehen, parallel gestaltet ! wird, von oben gesehen dagegen konvergent bleibt. Alles·' andere kann wie in den Abb. 1 j und 2 vor sich gehen. Man kann aber auch gemäß den Abb. 6 und 7 vorgehen, indem man der Lichtquelle a einen sphärischen Kondensor b2 vorschaltet, durch welchen das Strahlenbündel parallel gerichtet wird. Durch E:nschaltung einer konvexen Zylinderlinse s1 wird das Strahlenbündel, von der Seite gesehen, nicht beeinflußt, wohl aber von oben gesehen, und zwar in der horizontalen Ebene konvergent gestaltet, wobei die Strahlenvereinigung in die Ebene des vorerwähnten Blendensystems f, h fällt. In das austretende divergente Strahlenband wird abermals eine konvexe Zylinderlinse m\ jedoch um 900 gegen s1 verdreht, eingeschoben, so daß das Strahlenband, von der Seite gesehen, konvergent gestaltet wird, von oben gesehen dagegen genau so, wie in Abb. 2, divergent weiterläuft. Alles andere bleibt dasselbe wie in Abb. 2. Um die auf dem Film erzeugten mehr oder weniger gedeckten Streifen verschieden lang gestalten und dadurch bei der Vorführung auf den Stromleiter nicht nur vermöge der erzeugten Deckung, sondern auch durch die Flächenausdehnung kontrastreich einwirken zu können, kann man gemäß Abb. 8 die Telephonmembranschieber f außerhalb der Strahlenvereinigung anordnen, so daß sie vor dem Strahlenbündel der Abb. 2, welches in Abb. 8 durch punktierte Linien angedeutet ist, Teile abschneiden, wodurch dasselbe beim Auftreffen auf die lichtempfindliche Schicht verschieden, den Tonschwingungen entsprechende Breiten aufweisen muß, was verschiedene Längen der horizontalen Belichtungsstreifen zur Folge hat. Der längste Streifen wird der wirksamste sein, einerseits durch seine Flächengröße, anderseits durch seine Deckung. Paten ϊ-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur Aufnahme von Schallwellen auf photographischem Wege unter Verwendung von durch Telephonmembrane bewegten Blenden, dadurch gekennzeichnet, daß diese Blenden (f) vor oder hinter einem feststehenden, X-förmig durchbreche- ioo nen Fenster (A) angeordnet sind, wodurch die Wirkung der Blenden gesteigert wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Telephonmembranen verbundenen hinter dem Fenster (A) vorgesehenen Blenden (f) außerhalb der Strahlenvereinigung angeordnet sind, wodurch die Breite des auf die lichtempfindliche Schicht einwirkenden Strahlenbündels und dadurch die Streifenlänge den Tonwellen entsprechend geändert werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DER57256D 1922-11-25 1922-11-25 Vorrichtung zur Aufnahme von Schallwellen auf photographischem Wege Expired DE397347C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE754328C (de) * 1929-12-18 1952-10-06 Rca Corp Tonfilm mit einer Frequenz- und Lautstaerkenaufzeichnung sowie Verfahren zu seiner Herstellung
EP0282611A1 (de) * 1987-03-16 1988-09-21 Moshe Guez Methode und Gerät zum Aufzeichnen von Information auf einem entwickelten fotografischen Film

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE754328C (de) * 1929-12-18 1952-10-06 Rca Corp Tonfilm mit einer Frequenz- und Lautstaerkenaufzeichnung sowie Verfahren zu seiner Herstellung
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