DE207946C - - Google Patents

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DE207946C
DE207946C DE1908207946D DE207946DD DE207946C DE 207946 C DE207946 C DE 207946C DE 1908207946 D DE1908207946 D DE 1908207946D DE 207946D D DE207946D D DE 207946DD DE 207946 C DE207946 C DE 207946C
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liquid
etching
air
chamber
fed
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DE1908207946D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41CPROCESSES FOR THE MANUFACTURE OR REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES
    • B41C1/00Forme preparation
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23FNON-MECHANICAL REMOVAL OF METALLIC MATERIAL FROM SURFACE; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL; MULTI-STEP PROCESSES FOR SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL INVOLVING AT LEAST ONE PROCESS PROVIDED FOR IN CLASS C23 AND AT LEAST ONE PROCESS COVERED BY SUBCLASS C21D OR C22F OR CLASS C25
    • C23F1/00Etching metallic material by chemical means
    • C23F1/08Apparatus, e.g. for photomechanical printing surfaces

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 207946 KLASSE 156. GRUPPE
MiECZYSLAW piolunkowski in München.
gegen die Platte gespritzt wird.
Zusatz zum Patente 206952 vom 12. September 1907.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Februar 1908 ab. längste Dauer: 11. September 1922.
Gegenstand der Erfindung ist eine weitere, besonders vorteilhafte Ausbildung des in der Patentschrift 206952 bereits im wesentlichen beschriebenen Ätzverfahrens sowie der zur Ausführung dieses Verfahrens dienenden Vorrichtung. Wie eingehende Versuche gezeigt haben, ist zur Erzielung einer möglichst intensiven Zerstäubung das Verhältnis der Drucke, unter welchen die Flüssigkeit einer seits und die Luft andererseits der Düse zugeführt werden, sehr wesentlich. So werden z. B. die günstigsten Resultate erzielt, wenn der Druck, unter welchem die Flüssigkeit, und der Druck, unter welchem die Luft zugeführt wird, gleich oder angenähert gleich sind, da in diesem Fall die Zerstäubung so intensiv ist, daß .der in der Düse austretende Strahl direkt durchsichtig, ähnlich wie gesättigter Dampf, wird.
Die Herstellung des gleichen Druckes für Flüssigkeit und Luft erfolgt am einfachsten in der in Fig. 1 angedeuteten Weise dadurch, daß das mit der Ätzflüssigkeit gefüllte Gefäß a unten durch das Rohr b mit der Flüssigkeitskammer c des Ätzraumes und durch das Rohr d mit der Luftkammer e verbunden ist. Wird nun durch das Rohr_/ oben in den Behälter α Druckluft eingeführt, welche beliebig,
z. B. mittels eines Injektors, einer Kolbenoder einer rotierenden Pumpe erzeugt sein kann, so wird bei der in Fig. 1 dargestellten Anordnung die Flüssigkeit und die Luft den Düsen unter gleichem Druck zugeführt und so mit den denkbar einfachsten Mitteln eine außerordentlich intensive Zerstäubung erzielt.
In gleich einfacher Weise kann auch der gleiche Druck für Flüssigkeit und Luft mit der in Fig. 2 dargestellten Anordnung erzielt werden; bei dieser Anordnung wird an das Rohr Jx ein Injektor, eine Saugpumpe o. dgl. angeschlossen, so daß die Flüssigkeit bei S1 und die Luft bei dx unter gleichem Druck angesaugt wird. Bei g ist ein Abscheider in die Saugleitung geschaltet, welcher die etwa mitgerissenen Teilchen in das Sammelgefäß h zurückführt.
In Fig. 3 ist noch eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung mit zusammengebautem Ätzraum und Flüssigkeitsbehälter dargestellt in der Weise, daß durch Linksdrehen des Hahnes i und Öffnen des Hahnes ^1 jeweils durch die bei f zugeführte Druckluft - der linke Behälter ^1 unter Druck gesetzt wird, während die Ätzflüssigkeit durch Rohr und Hahn ^1 in den Behälter a% zurückfließt, oder es wird durch Rechtsdrehen des Hahnes i,
öffnen des Hahnes k2 und Schließen des Hahnes kx der rechte Behälter a2 unter Druck gesetzt und die Ätzflüssigkeit in den linken Behälter ax zurückgeführt.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungs-"forrn sind unter dem Ätzraum drei Kammern, und zwar eine Luftkammer e und zwei Flüssigkeitskammern C1, C2 angeordnet; letztere sind mit je einer Seite des zweiteiligen Flüssigkeitsgefäßes α und mit dem Ätzraum durch je einen Hahn M1 und M2 verbunden. Ferner sind die Düsen bei dieser Ausführungsform, wie aus Fig. 5 ersichtlich, so ausgebildet, daß, wenn von einer Flüssigkeitskammer j
Flüssigkeit unter Druck zugeführt wird, in der anderen Kammer eine Luftverdünnung entsteht. Bei dieser Ausführungsform wird also jeweils durch die oberste Kammer den Düsen Luft, und wenn z. B. der Hahn mx . 20 offen und der Hahn m2 zu ist, durch die mittlere Kammer die Ätzflüssigkeit zugeführt, während die sich am Boden des Ätzraumes sammelnde Flüssigkeit durch Hahn mx und durch die unterste Kammer in den rechten Teil des Flüssigkeitsbehälters α zurückfließt, was durch die in dieser Kammer herrschende Luftverdünnung beschleunigt wird. Durch Schließen des Hahnes M1 und öffnen des Hahnes m2 läßt sich das Spiel umkehren und die linke Hälfte des Gefäßes α füllen. An Stelle der Hähne können auch Rückschlagventile angeordnet werden. Erwähnt sei noch, daß die Kammern mit den Düsen zweckmäßig in bestimmter Größe, z. B. mit je neun Düsen, so hergestellt werden und jede Kammer mit zwei Anschlußstutzen so versehen wird, daß je nach der Größe des am Boden mit einem Luft- und Flüssigkeitszufuhrrohr versehenen Ätzraumes eine beliebige Zahl solcher Kammern neben- oder aneinander gereiht werden können.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Ätzverfahren, bei dem die Ätzflüssigkeit in einer Düse zerstäubt und von unten gegen die Platte gespritzt wird, nach Patentschrift 206952, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit und die Luft unter gleichem Druck den Zerstäuberdüsen zugeführt werden.
2. Ätzverfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Ätzraum Luftverdünnung erzeugt wird, so daß die Luft und die Flüssigkeit unter gleichem Druck angesaugt werden.
3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Flüssigkeitsbehälters mit einem oben angeordneten Verbindungsrohr zur Luftzuführungskammer und einem unten vorgesehenen Verbindungsrohr zur Flüssigkeitskammer derart, daß durch Druckluftzufuhr in den Flüssigkeitsbehälter die Luft und die Flüssigkeit unter gleichem Druck den Düsen zugeführt werden.
4. Ätzvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Ätzraum zwei Flüssigkeitsbehälter mit abwechselnd umstellbaren Hähnen so angeordnet sind, daß von einem Behälter jeweils die Flüssigkeitskammer gespeist werden kann, während in den anderen Behälter die Flüssigkeit aus dem Ätzraum zurückläuft.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch die Anordnung zweier Flüssigkeitskammern und der Düsen derart, daß, wenn die Flüssigkeit der Düse aus der einen Kammer zugeführt wird, in der anderen Kammer eine das Zurückfließen der Ätzflüssigkeit erleichternde Luftverdünnung entsteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1908207946D 1907-09-12 1908-02-09 Expired DE207946C (de)

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DE206952T 1907-09-12
DE207946T 1908-02-09

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DE207946C true DE207946C (de) 1909-03-13

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ID=32043830

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DE1908207946D Expired DE207946C (de) 1907-09-12 1908-02-09

Country Status (1)

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DE (1) DE207946C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1190292B (de) * 1959-08-04 1965-04-01 Huettenwerk Oberhausen Ag Verfahren und Vorrichtung zum Polieren von Schliffen fuer metallographische Untersuchungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1190292B (de) * 1959-08-04 1965-04-01 Huettenwerk Oberhausen Ag Verfahren und Vorrichtung zum Polieren von Schliffen fuer metallographische Untersuchungen

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