DE82267C - - Google Patents

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DE82267C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B25/00Regulating, controlling or safety means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2250/00Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
    • F01B2250/004Devices for draining or idling of steam cylinders or for uncoupling piston and connecting rod

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. Dezember 1894 ab.
Dieser Apparat bezweckt die sofortige directe Entfernung namentlich des während der Expansionsperiode in den Dampfcylindern selbst entstehenden Condenswassers, bei Condensationsmaschinen die Verhinderung des Zersprengens des Cylinders durch zurückgesaugtes Einspritzwasser während des An- und Absteilens der Condensation oder des Versagens derselben, und drittens die Wasserentfernung bei der Compression, insbesondere bei sehr hoher Compression, wodurch sonst der Cylinder ebenfalls zersprengt und das ganze Dampfmaschinengestänge in Brüche gehen kann.
Die Entwässerungsvorrichtung dient für liegende wie für stehende Dampfmaschinen, die mit Wasser- oder anderen Dämpfen arbeiten. Es ist in der Zeichnung ein solcher für einen liegend angeordneten Cylinder dargestellt.
In Fig. ι sind 1 und 2 die gewöhnlichen Condenswasserablafshä'hne, welche an den beiden Stirnseiten eines Dampfcylinders in bekannter Weise angebracht sind. 3 und 4 sind die Kupferrohre, welche diese Hähne mit der Entwässerungsvorrichtung verbinden. Dieselbe besteht aus einem cylindrischen Gehäuse 5 mit Verschraubung 6. In jedem dieser beiden letzteren Theile bewegt sich ein nach dem inneren Räume sich öffnendes Kegelventil 7 und 8. Diese beiden Kegelventile sind an ihrem Kopfende mittelst Bohrung und Zapfen durch einen Stift 9 gekuppelt. Eine Feder 10, zwischen der Kuppelung beider Ventile angreifend, die an einem Vorsprung ι1 der Verschraubung 6 befestigt ist, hält beide Ventile geöffnet, so lange der Druck auf beiden Seiten gleich grofs oder gleich Null ist. Der Stutzen 12 führt das austretende Wasser nach einem Condenstopf 13, welcher nur Wasser, aber keinen Dampf entweichen läfst und dessen Wirkungsweise bekannt ist.
Es lassen sich auch noch andere Anordnungen treffen mit gleicher Wirkung durch die eigene Schwerkraft der Ventile, wie z. B. in Fig. 2 und 3.
In Fig. 2 ist statt der beiden Ventile 7 und 8 ein Kugelventil 14 angeordnet, das . in dem Gehäuse 15, welches die beiden Sitzflächen dafür trägt, an der Verschraubung 16 mit dem Bolzen 17 frei pendelnd aufgehängt ist.
In Fig. 3 ist statt des Kugelventils eine frei pendelnde Steuerzunge 18 angeordnet.
Bei Beginn des Kolbenhubes auf der Seite des Cylinderhahnes 1 und sobald die volle Admissionsspannung hinter dem Kolben erreicht ist, öffnet sich das Ventil 7 ganz und alles Condenswasser und etwa mitgerissenes Wasser aus dem Dampfkessel oder der Rohrleitung fliefst in den Condenstopf 13 so lange, bis auf der anderen Seite mit dem Cylinderhahn 2 die Compression die Spannungshöhe der entsprechenden Expansionsdampfspannung überschreitet, worauf sich das Ventil 7 schliefst und das Ventil 8 öffnet, das hier etwa befindliche Condenswasser in den Condenstopf 13 ablassend, bis zum Kolbenwechsel, worauf sich das Spiel auf der entgegengesetzten Cylinderseite wiederholt und für jeden ferneren Hub fortsetzt. Bei dem Stillsetzen der Dampfmaschine öffnet die Feder 10 beide Ventile und läfst das Wasser von beiden Cylinderseiten zugleich ab, bis die Maschine wieder in Betrieb gesetzt wird.
Die Ventile bilden zugleich nie versagende Sicherheitsventile gegen Wasserschlag und entfernen so alles Condenswasser, wie es im Cylinder während der Dauer der Expansionsperiode entsteht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zur Entfernung des Niederschlagwassers aus dem Cylinder einer Dampfmaschine, die das Wasser während des Kolbenhubes austreten lä'fst, bestehend aus einem durch eine Feder (Fig. i) oder durch seine Schwere (Fig. 2 und 3) in der Mittellage gehaltenen Doppelsitzventil (7, 8), dessen Sitzräume mit den Cylinderenden so verbunden sind, dafs es beim Eintritt einer bestimmten Dampfspannung sich auf den Sitz der Auspuffseite legt und die mit Arbeitsdampf erfüllte Cylinderseite mit einem Niederschlagwasserableiter verbindet, der nur Wasser und keinen Dampf austreten läfst.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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