DE242641C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE242641C DE242641C DENDAT242641D DE242641DA DE242641C DE 242641 C DE242641 C DE 242641C DE NDAT242641 D DENDAT242641 D DE NDAT242641D DE 242641D A DE242641D A DE 242641DA DE 242641 C DE242641 C DE 242641C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- nozzles
- water
- nozzle
- ejector
- ring
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 22
- 239000013535 sea water Substances 0.000 claims description 9
- 239000002956 ash Substances 0.000 description 13
- 235000002918 Fraxinus excelsior Nutrition 0.000 description 9
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 3
- 241000947840 Alteromonadales Species 0.000 description 1
- 206010000210 abortion Diseases 0.000 description 1
- 231100000176 abortion Toxicity 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000011010 flushing procedure Methods 0.000 description 1
- 238000005086 pumping Methods 0.000 description 1
- 230000008439 repair process Effects 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B17/00—Vessels parts, details, or accessories, not otherwise provided for
- B63B17/06—Refuse discharge, e.g. for ash
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Nozzles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 242641 KLASSE
65 a. GRUPPE
in LONDON.
Die bisher bekannten Vorrichtungen zum Auswerfen von Asche aus Schiffen haben verschiedene Nachteile, die sich im Betriebe
zum Teil sehr unangenehm bemerkbar gemacht haben. Bei einigen Vorrichtungen sind
die auswerfenden Spülstrahlen so gerichtet, daß die Asche durch sie gegen die Wandung des
Auswerfrohres geschleudert wird, was eine starke Abnutzung sowie häufige und kostspielige
Reparaturen zur Folge hat. Bei anderen Ausführungen wird die Asche nicht mit genügender Kraft herausgeschleudert. Infolgedessen
wird durch den Auftrieb des Seewassers die Asche gegen die Schiffswandung getrieben,
wodurch erhebliche Beschädigungen der Schiffsbekleidung entstehen.
Demgegenüber wird bei der Erfindung durch zweckentsprechende Anordnung der Spüldüsen
in einem oder mehreren Kreisen die Asche oder der Unrat so herausgeworfen, daß die
Asche oder der Unrat von einem Wassermantel vollständig eingehüllt und nach der
Mitte des Auswerfrohres hingedrängt wird. Eine Beschädigung der Rohrwandungen oder
ein Festsetzen der Asche an den Röhrwandungen ist dadurch ausgeschlossen. Dadurch,
daß ein Teil der Düsen Wasser von geringem Druck und ein anderer Teil Wasser von hohem
Druck erhält, wird die Wirkung erzielt, daß die Asche oder der Unrat weit vom Schiffskörper
fortgeschleudert wird.
Die Düsen sind so angeordnet, daß sie die Wasserstrahlen konvergierend nach der Achse
des Äuswerfrohres in der Richtung zum Auswerfer hinleiten. Die Hochdruckdüsen dienen
dazu, den Hauptstrom des Wassers für das Auswerfen zu liefern. Oberhalb oder hinter
den ringförmig angeordneten Hochdruckdüsen werden zweckmäßig eine achsiale Düse oder
eine konzentrisch ringförmige Düse oder aber mehrere Düsen derart angeordnet, daß sie
ihre Wasserstrahlen durch den Ejektorraum
hindurchschleudern. Diesen Düsen wird gewöhnlich Seewasser oder anderes Wasser von
niederem Druck zugeführt.
Es kann auch jede Düse für sich als zusammengesetzte Düse mit zwei konzentrischen
Öffnungen, von denen eine Wasser von hohem Druck und die andere Wasser von niederem '
Druck führt, ausgebildet werden.
Die Fig. 1 bis 5 der Zeichnung zeigen schematische
Darstellungen verschiedener Ausführungsformen der Erfindung.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 sitzt der Trichter α über dem Ejektorraum b, mit
dem er durch ein Ventil g verbunden ist. In dem Ejektorraum δ ist ein Ring von konvergierenden Düsen d angeordnet, die so gestellt
sind, daß die Asche in der Mitte zwischen ihnen hindujrchgeführt wird. Den
Düsen wird durch den ringförmigen Raum e aus der Röhre f Druckwasser zugeführt. In
der Ausströmröhre c des Ejektorraumes, die durch die Schiffswandung hindurchgeht, liegt
ein Ventil h nahe am Boden des Schiffes. Die Strahlen der Düsen d umgeben so die
durch den Ejektorraum und das Entleerungsrohr hindurchgeleitete Asche, verhindern eine
Berührung der Asche mit den Wandungen und schleudern sie durch die Schiffswandung
nach außen, ohne daß sie die Bekleidung berührt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist der Trichter oder Behälter α auf der einen
Seite der Auswerfvorrichtung angeordnet und über dem Ejektorraum ist noch eine Hilfsdüse
/ vorgesehen. Hierbei werden die Düsen d mit Druckwasser und die Düse / mit See- ■
wasser gespeist. Auch kann jede der Düsen nach der in Fig. 5 dargestellten zusammengesetzten
Art ausgeführt sein.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 sind innerhalb des Ejektorraumes b zwei ringförmige
Strömungswege e und k gebildet, wobei dem Wege e durch das Rohr f Druckwasser
und dem Strömungswege k durch die Leitung m Seewasser zugeführt wird. Ein Teil
der Düsen d erhält somit Druckwasser, während den übrigen Seewasser zuströmt. Die
Düsen können dabei konzentrisch oder übereinander angeordnet sein.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform ist der Ring von Düsen d mit einer
konzentrischen, ringförmigen Düse η, die oberhalb angeordnet ist, vereinigt, wobei die
Düsen d durch die Zuleitung f mit Druckwasser und die Düse η mit Seewasser aus
dem Rohr m gespeist wird. Es kann auch die ringförmige Düse m mit Druckwasser und
der Ring der Düsen d mit Seewasser gespeist werden.
Die Anordnung der Düsen kann, soweit der Grundgedanke, einen die Asche einhüllenden
Strahlenring zu bilden, beibehalten wird, auch noch in anderer Art erfolgen. Es können
zwei oder mehrere Düsen, die einander gegenüber außerhalb des Aschenstromes angeordnet
sind und in einer gewöhnlichen Entleerungsröhre arbeiten, auch als Ring im Sinne der
Erfindung aufgefaßt werden. Vorzugsweise werden jedoch mehr als zwei Düsen verwendet.
Die ringförmig angeordneten einzelnen Düsen können auch als Doppeldüsen nach Art der
in Fig. 5 dargestellten ausgeführt werden. Diese, an sich bekannte, zusammengesetzte
Düse besteht aus einer Düse 0 und einer zweiten Düse q, wobei der ersteren durch
das Rohr p Druckwasser und der letzteren durch die Leitung r Seewasser zugeführt wird,
oder umgekehrt.
Bei Verwendung der Anordnung zum Auspumpen der Schiffsbilge, wobei das Wasser
über Bord gefördert wird, wird zweckmäßig ein Rückschlagventil vorgesehen. Die Einrichtung
kann auch zur Entleerung von Abortanlagen unter dem Wasserspiegel Verwendung finden.
Claims (4)
1. Durch Druckwasser zu bedienender Auswerfer für Asche u. dgl. auf Schiffen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserdüsen in dem Auswurfraum ringförmig um das Aschfallrohr angeordnet sind, so
daß die Asche zwischen den Düsen hindurchfällt.
2. Auswerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Arten von Düsen
vorgesehen sind, von denen die eine für Seewasser oder Druckwasser von geringem
Druck, die andere für Druckwasser von höherem Druck bestimmt ist.
3. Auswerfer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Düsenarten übereinander oder in der gleichen Ebene angeordnet sind.
4. Auswerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle eines Ringes
von Düsen der einen Art eine einzelne achsial zum andern Düsenring liegende
Düse angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE242641C true DE242641C (de) |
Family
ID=501829
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT242641D Active DE242641C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE242641C (de) |
-
0
- DE DENDAT242641D patent/DE242641C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1947538C3 (de) | Vorrichtung zur Wasseraufbereitung für automatische Wasserversorgung | |
| DE2231141A1 (de) | Vorrichtung zur erzeugung von reinigungsschaum | |
| DE112004000565T5 (de) | Schalten einer Fluidströmung durch Umleitung | |
| DE242641C (de) | ||
| DE102010000478A1 (de) | Verfahren zur Funktionsunterbrechung eines Schneidstrahls sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| WO2008116530A1 (de) | Vorrichtung zur kontinuierlichen anreicherung von gasen in wasser | |
| DE34876C (de) | Vorrichtung zur vermeidung der hydraulischen stösse beim schliessen von ausflusshähnen | |
| DE2934023A1 (de) | Nasssandstrahl-verfahren und einrichtung zum durchfuehren des verfahrens | |
| DE2544223C3 (de) | Hebevorrichtung für mit Dickstoffen versetzte Abwässer | |
| DE441626C (de) | Dampfwasserableiter fuer Hochdruckdampfanlagen | |
| DE207946C (de) | ||
| AT81652B (de) | Wasserstrahlvorrichtung. Wasserstrahlvorrichtung. | |
| DE205066C (de) | ||
| DE58494C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Fortbewegung von Schiffen | |
| DE501653C (de) | Ventil | |
| DE97790C (de) | ||
| DE143873C (de) | ||
| DE106112C (de) | ||
| DE450136C (de) | Vorrichtung zur Sicherung von Kammlagern von Dampf- und Gasturbinen bei Stoerungen des Druckverlaufs | |
| DE70040C (de) | Speisevorrichtung für Dampfkessel mit Vorwärmung durch das Kesselwasser | |
| DE14747C (de) | Neuerungen an Membranvorrichtungen zur Signalisirung des Wassermangels und zur Regulirung des Wasserstandes | |
| DE613382C (de) | Schaumerzeuger, insbesondere fuer Feuerloeschzwecke | |
| DE95211C (de) | ||
| DE190540C (de) | ||
| AT166606B (de) |