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Schaumerzeuger, insbesondere für Feuerlöschzwecke Gegenstand der.
Erfindung ist eine Verbesserung des insbesondere für Feuerlöschzwecke bestimmten
Schaumerzeugers nach Patent 6o5 236.
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Der Schaumdrzeuger nach dem genamiten Patent ist mit einer Pumpe,
z. B. einer Wasserstrahlpumpe, versehen, welche die bei ihrer Reaktion schaumerzeugenden
Chemikalien ansaugt und in einen Wasserstrom befördert. Die Erfindung bezweckt,
die Leistung eines solchen Schaumerzeugers, die naturgemäß in erster Linie von der
Leistung der Pumpe abhängig ist, zu steigern. Dies soll gemäß der Erfindung bei
einem Schaumerzeuger nach dem genannten Patent, bei dem als Pumpe eine Wasserstrahlpumpe
verwendet wird, -dadurch erreicht werden, daß der Schaumerzeuger mit mehreren Wasserstrahlpumpen
versehen wird, deren Treibdüsen an eine gemeinsame Druckwasserzuleitung angeschlossen
sind und an deren gemeinsamen Saugstutzen der zur Zuführung der schaumbildenden
Chemikalien dienende trichterförmige Behälter angeschlossen ist. Die Mischdüsen
der Wasserstrahlpumpen münden dabei zweckmäßig in eine gemeinsame Schaumbildungskammer
-ein, die mit einem Schaumauslaß oder mehreren Schaumauslässen versehen ist. Ein
auf diese Weise ausgebildeter Schaumerzeuger bietet gegenüber einem Schaumerzeuger
mit nur einer Strahlpumpe den Vorteil, daß durch die gleiche Menge Wässer eine größere
Menge der bei ihrer Reaktion schaumerzeugenden Chemikalien angesaugt wird. Ferner
wird bei Verwendung einer gemeinsamen Schaumbildungskammer eine wesentlich höhere
Druckleistung für die Beförderung des Schaumes in der Schaumauslaßleitung oder in
den Schaumauslaßleitungen erzielt.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
in senkrechtem Längsschnitt dargestellt.
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Der Schaumerzeuger besteht aus einem unteren Teil L, auf den in geeigneter
Weise in einigem Abstand ein Vorratsbehälter m für die schaumbildenden Chemikalien
aufgesetzt ist. Der Boden b des Vorratsbehälters m hat eine Auslaßöffnung,
die mit einem Verschluß e versehen ist, mittels dessen die in der Zeiteinheit ausfließende
Menge des Chemikals oder der - Chemikalien geregelt wird. Aus dem V orratsbehälter
m fallen die Chemikalien in den trichterförmigen Behälter k, der in den unteren
Teil l dichtschließend eingesetzt ist. Zum Ansaugen der Chemikalien dienen nun gemäß
der Erfindung mehrere Wasserstrahlpumpen,
deren gemeinsamer Saugstutzen
o an den zur Zuführung der Chemikalien dienenden trichterförmigen Behälter h angeschlossen
ist. Die Mischdüsen g3 der Wasserstrahlpumpen, von denen etwa fünf angeordnet sein
können, münden in eine gemeinsame Schaumbildungskammer 16, die durch die
Wandungen des Teiles L und des trichterförmigen Behälters k gebildet wird und mit
einem oder mehreren Schaumauslaßstutzen 15 versehen ist. Die Treibdüsen der
Wasserstrahlpumpen sitzen an einem gemeinsamen Kopf g, der mittels des Rohres i
i an die Druckwasserzuleitung p angeschlossen ist. Zwischen dem gemeinsamen Saugstutzen
o der Wasserstrahlpumpen und dem trichterförmigen Behälter k ist eine als Schwimmer
ausgebildete Klappe i q. angeordnet, die den trichterförmigen Behälter k absperrt,
sobald der Saugstutzen o bis zum oberen Rand gefüllt ist.
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Am oberen Ende des trichterförmigen Behälters k ist zur schnellen
Auflösung trockener Chemikalien im Wasser die Spülvorrichtung f angeordnet, deren
mit Austrittsöffnungen versehenes Ringrohr über die mit dem Ventil 17 versehene
Leitung t und über das Regelventil k mit der Druckwasserzuleitung p für die Wasserstrahlpumpen
verbünden ist. Die Austrittsöffnungen des Ringrohres sind derart angeordnet, daß
-ein Teil der aus ihnen austretenden Wasserstrahlen die Wandung des Trichters k
bespült und der andere Teil die aus dem Behälter tn herabfallenden Chemikalien berieselt.
Die Spindeln tt und 18 der Ventile 17 und 1t tragen Zahnräder w und
x,
die ineinander eingreifen. Die Spindel 18
trägt außerdem noch ein
Kegelrad y, welches mit einem Kegelrad z kämmt, das auf einer waagerecht verlaufenden,
mit einem Handrad n versehenen Spindel 2 sitzt. An ihrem in den Vorratsbehälter
m hineinragenden Ende trägt diese Spindel ein. in ' der Zeichnung nicht dargestelltes
Zahnrad, das mit einer Zahnstange 5 in Eingriff steht, die das Verschlußglied e
für die Auslaßöffnung des Behälters m trägt. Beim Drehen der Spindel 2 im öffnungssinne
werden somit die Ventile 17
und lt geöffnet, und es wird auch das Verschlußglied
e angehoben. Dieses hat einen unteren zylindrischen Teil 3, der in einen
entsprechenden Teil q. des Behälters m eingreift. Beim Anheben des Verschlußgliedes
e wird daher die Auslaßöffnung des Behälters m erst dann freigegeben, wenn der Tei13
des Verschlußgliedes aus dem Teil q. des Behälters herausgezogen ist. Das ist aber
erst dann der Fall, wenn die Ventile 17 und lt bereits geöffnet sind.
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Der Chemikalienbehälter m ist durch einen Deckel 6 verschlossen, der
eine trichterförmig ausgebildete Einwurföffnung 7 für die Chemikalien aufweist.
Diese öffnung ist mittels eines Deckels 8 verschließbar. Der in der erwähnten Weise
ausgebildete Deckel 6 kann jedoch auch fehlen. Neben dem Chemikalienbehälter m ist
'ein- Druckmesser 9 angeordnet, dessen Zuführungsleitung i o an das den Wasserstrahlpumpen
das Druckwässer zuführende Rohr i i angeschlossen ist, so daß an dem Druckmesser
der Arbeitsdruck des Wassers abgelesen werden kann.