DE976119C - Geraet fuer Feuerloeschzwecke zur Erzeugung von physikalischem Schaum - Google Patents

Geraet fuer Feuerloeschzwecke zur Erzeugung von physikalischem Schaum

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DE976119C
DE976119C DEA3946D DEA0003946D DE976119C DE 976119 C DE976119 C DE 976119C DE A3946 D DEA3946 D DE A3946D DE A0003946 D DEA0003946 D DE A0003946D DE 976119 C DE976119 C DE 976119C
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DE
Germany
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foam
container
liquid
pipe
refiner
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Expired
Application number
DEA3946D
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English (en)
Inventor
Martin Betzler
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Minimax AG
Original Assignee
Minimax AG
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C5/00Making of fire-extinguishing materials immediately before use
    • A62C5/002Apparatus for mixing extinguishants with water

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Gerät für Feuerlöschzwecke zur Erzeugung von physikalischem Schaum aus Druckgas und Druckflüssigkeit, bei dem das einerseits zur Unterdrucksetzung der Flüssigkeit dienende und andererseits als Schaumbestandteil verwendete Druckgas sich in dem die Schaumflüssigkeit enthaltenden Behälter unmittelbar oberhalb des Schaumflüssigkeitsspiegels befindet. Bei einem bekannten Feuerlöschgerät dieser Art wird die schaumbildende Flüssigkeit in dem Behälter des Gerätes mit Kohlensäure oder einem anderen absorbierbaren Gas unter Druck gesättigt. Bei der Betätigung des Löschers durch öffnung des Ventils am Steigrohr wird das absorbierte Gas frei und dadurch Schaum erzeugt. Wie sich gezeigt hat, ist jedoch mit diesem Gerät ein brauchbarer Feuerlöschschaum nicht zu erzeugen. Aufgabe der Erfindung ist es, ein solches Feuerlöschgerät derart weiterzubilden, daß es einen einwandfreien Schaum liefert, der eine gute Löschwirkung besitzt.
Gemäß der Erfindung ist innerhalb des Schaumflüssigkeitsbehälters ein den das Druckgas enthaltenden Raum mit der Vereinigungsstelle der schaumbildenden Stoffe verbindendes, nach unten
*) Von der Patentsucherin ist als der Erfinder angegeben worden:
Martin Betzier, Urach (Wärtt.)
309 545/6
gerichtetes, Gas führendes Rohr achsparallel innerhalb eines weiteren, einen Schaumveredler, z. B. aus Kies, enthaltenden Rohres angeordnet, an dessen Ende das Gas führende" Röhr mündet und in dem der Schaum im Gegenstrom nach oben erzeugt und nach außen abgeleitet wird. Mit dieser Anordnung ist es möglich, einen feinblasigen und beständigen und daher sehr wirksamen Feuerlöschschaum zu erzeugen.
ίο Es sind bereits Geräte für Feuerlöschzwecke zur Erzeugung von physikalischem Schaum aus Druckgas und Druckflüssigkeit bekannt, die einen Schaumveredler, z. B. aus Kies, enthalten. Bei diesen bekannten Geräten liegt jedoch der Schaum^ veredler außerhalb des Schaumflüssigkeitsbehälters, und die Geräte weisen vielverzweigte Rohrleitungen und im ganzen eine komplizierte Anordnung auf. Bei dem Feuerlöschgerät gemäß der Erfindung bedarf der Schaumerzeuger dagegen, trotz Versorgung des Behälterraumes über dem Flüssigkeitsspiegel und des Schaumveredlers und -erzeugers mit Druckluft, keiner durchlaufenden eigenen mit einer Druckquelle direkt in Verbindung stehenden Druckluftleitung. Die neue Anordnung bringt es mit sich, daß der Schaumveredler und -erzeuger mit dem Steigrohr eine handliche Baugruppe bildet. Obwohl das Steigrohr ziemlich lang sein kann, ist zudem noch eine ausreichende Höhe für den Schaumveredler und -erzeuger vorhanden. Da der Schaumveredler und -erzeuger und gegebenenfalls auch die Druckflasche im Innern des Schaumflüssigkeitsbehälters liegen, sind außen am Behälter, außer etwa einer kurzen Druckleitung, keine weiteren Leitungen erforderlich. Dadurch, daß die Schaumerzeugung im Gegenstrom stattfindet, kann der Schaumveredler ziemlich lang und damit wirksam gestaltet werden, ohne daß ein größerer Raumbedarf eintritt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Sie zeigt einen Handfeuerlöscher gemäß der Erfindung in einem axialen Schnitt.
In dem Behälter α des Luftschaumhandlöschers befindet sich die Schaumflüssigkeit, die vorzugsweise aus Wasser und einem Schaumbildner besteht. In eine einen besonderen Raum bildende, gegenüber dem übrigen Behälter abgeschlossene Ausnehmung & am oberen Ende des Löschers ist die Preßluftflasche c eingesetzt, deren Ventil durch ein Handrad d geöffnet und geschlossen werden kann. Von dem Ventilauslaß e der Preßluftflasche führt eine kurze Leitung f unmittelbar in den Flüssigkeitsbehälter, wobei die Leitung f in der Deckelwand g des Löschers mündet.
An einer Längswand des Löschers ist die Schaumentwicklungseinrichtung h angeordnet, die rohrförmig ausgebildet ist. Die Schaumentwicklungseinrichtung enthält in ihrem Inneren in gleichachsiger Anordnung das Luftrohr i, an dessen Anfang die Düse I1 angeordnet ist, deren Querschnitt die zuströmende Luftmenge bestimmt. Innerhalb des Schäumentwicklungsrohres h befindet sich weiterhin um das Luftrohr i herum der Veredler k, der vorzugsweise aus Kies besteht. Der Veredler ist an den beiden Enden des Schaumentwicklungsrohres durch Siebe / abgeschlossen. Mit dem SchäumentwicklüngsforTr h ist an seinem unteren Ende das Steigrohr m fest verbunden. Eine Düse W1 am oberen Ende des Steigrohres m dient der Regelung der einströmenden Flüssigkeitsmenge.
Das sich an den Veredler k nach oben hin anschließende Schaumableitungsrohr η ist bis über die Ausspritzdüse 0 hinweg hochgezogen und bildet damit einen Überlauf zur Vermeidung von Überfüllungen des Löschers.
Die Schaumentwicklungseinrichtung h weist an ihrem oberen Ende einen Stutzen p auf, der mit Innengewinde versehen ist. Dieser Stutzen p ist in einer Hülse q, die in der Wand des Behälters a befestigt ist, gelagert. In den Stutzen ρ ist das mit Außengewinde versehene hintere Ende der Ausspritzdüse 0 eingeschraubt, so daß damit eine gegenseitige Befestigung der Schaumentwicklungseinrichtung h und der Düse 0 zustande kommt.
Die Wirkungsweise des neuen Gerätes ist folgende: Nachdem das Ventil der Preßluftflasche c durch Drehen des Handrades d geöffnet worden ist, strömt die Druckluft über die Leitung / in den oberen Teil des Behälters α oberhalb der Schaumflüssigkeit. Der größere Teil der Druckluft nimmt seinen Weg sodann über die Düse ^1 und das Luftrohr i bis in das untere Ende des Schaumentwicklungsrohres h. Die Schaumflüssigkeit wird unter dem Druck der Preßluft in dem Steigrohr m emporgetrieben, passiert die Düse mt und gelangt dann ebenfalls durch das Sieb/ in den unteren Teil des Schaumentwicklungsrohres h. Die Querschnitte der Düsen I1 und W1 sind so bemessen, daß das für die Erzeugung eines brauchbaren Luftschaumes erforderliche Mengenverhältnis zwischen den Schaumkomponenten während des Betriebes des Löschers gewahrt ist.
Nachdem im unteren Teil des Veredlers k eine Vormischung der Schaumkomponenten stattgefunden hat, werden diese auf ihrem Wege durch den Veredler innig durchmischt, so daß schließlich ein brauchbarer feinporiger Feuerlöschschaum zustande kommt. Der Schaum durchfließt, nachdem er das den Veredler k abschließende Sieb I passiert hat, das Schaumableitungsrohr η und tritt aus dem dieses umgebenden Ringraum schließlich in die Ausspritzdüse 0 ein, durch die er auf den Brandherd geworfen wird.
Beim Füllen des Löschers mit Schaumflüssigkeit durch die Einfüllöffnung r ist es notwendig, einen bestimmten Raum im oberen Teil des Behälters über der Flüssigkeit für das Druckgas frei zu lassen. Dieser Raum bleibt beim Füllen selbsttätig frei, weil, nachdem die Flüssigkeit eine bestimmte Höhe in dem Behälter erreicht hat, der Rest über das Schaumableitungsrohr n, den sie umgebenden Ringraum und die Ausspritzdüse 0 abläuft.
Es ist ohne weiteres möglich, die Schaumentwicklungseinrichtung h nebst Steigrohr tn, die ein Ganzes bilden, aus dem Löscherbehälter a herauszunehmen, indem man die Düse 0 aus dem Stutzen p des
Schaumentwicklungsrohres h herausschraubt und dann die Schaumentwicklungseinrichtung durch die Einfüllöffnung r aus dem Behälter heraushebt.

Claims (5)

  1. - PATENTANSPRÜCHE:
    i. Gerät für Feuerlöschzwecke zur Erzeugung von physikalischem Schaum aus Druckgas und Druckflüssigkeit, bei dem das einerseits zur Unterdrucksetzung der Flüssigkeit dienende
    ίο und andererseits als Schaumbestandteil verwendete Druckgas sich in dem die Schaumflüssigkeit enthaltenden Behälter unmittelbar oberhalb des Schaumflüssigkeitsspiegels befindet, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Schaumflüssigkeitsbehälters (α) ein den das Druckgas enthaltenden Raum mit der Vereinigungsstelle der schaumbildenden Stoffe verbindendes, nach unten gerichtetes, Gas führendes Rohr (i) achsparallel innerhalb eines weiteren, einen
    ao Schaumveredler Qt), z.B. aus Kies, enthaltenden Rohres Qi) angeordnet ist, an dessen Ende das Gas führende Rohr (i) mündet und in dem der Schaum im Gegenstrom nach oben erzeugt und nach außen abgeleitet wird.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem unteren Ende des den Schaumveredler (k) enthaltenden äußeren Rohres Qi) ein Steigrohr (m) für die Schaumflüssigkeit fest verbunden ist.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere, oben geschlossene Rohr Qi) seitlich an eine die Behälterwand durchdringende Ausspritzdüse (o) angeschlossen ist und in seinem oberen Teil ein an den Veredler anschließendes, oben offenes Schaumableitungsrohr (w) umgibt, das bis über die Düse (0) hinweg hochgezogen ist und damit einen Überlauf zur Verhinderung von Überfüllungen des Löschbehälters bildet.
  4. 4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die das Gasrohr (i), den Schaumveredler (k) und das Schaumableitungsrohr (w) umfassende Schaumentwicklungseinrichtung, die mit dem Flüssigkeitssteigrohr (m) fest verbunden ist, nur an einer Stelle des Schaumflüssigkeitsbehälters (α), vorzugsweise durch Verschraubung mit der an der Behälterwand befestigten Ausspritzdüse (0), leicht lösbar verbunden ist.
  5. 5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaumentwicklungseinrichtung und die Behältereinfüllöffnung (r) für die Schaumflüssigkeit derart zueinander angeordnet sind, daß die Schaumentwicklungseinrichtung nach Lösen ihrer Befestigung leicht durch die Einfüllöffnung (r) aus dem Flüssigkeitsbehälter (α) herausgenommen werden kann.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 511503, 520845, 603971.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 309 545/6 3.63
DEA3946D 1936-02-29 1936-02-29 Geraet fuer Feuerloeschzwecke zur Erzeugung von physikalischem Schaum Expired DE976119C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE511503C (de) * 1925-10-01 1930-10-30 Minimax Act Ges Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Feuerloeschschaum
DE520845C (de) * 1925-07-14 1931-03-16 Minimax Act Ges Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Gemischen aus fluessigen und gasfoermigen Stoffen fuer Feuerloeschzwecke, insbesondere zur Erzeugung von Feuerloeschschaum
DE603971C (de) * 1932-11-12 1934-10-12 Adser Christian Nielsen Seifenschaumerzeuger

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE520845C (de) * 1925-07-14 1931-03-16 Minimax Act Ges Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Gemischen aus fluessigen und gasfoermigen Stoffen fuer Feuerloeschzwecke, insbesondere zur Erzeugung von Feuerloeschschaum
DE511503C (de) * 1925-10-01 1930-10-30 Minimax Act Ges Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Feuerloeschschaum
DE603971C (de) * 1932-11-12 1934-10-12 Adser Christian Nielsen Seifenschaumerzeuger

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