DE329946C - Vorrichtung zum Herausziehen von Pfaehlen o. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Herausziehen von Pfaehlen o. dgl.

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DE329946C
DE329946C DE1912329946D DE329946DD DE329946C DE 329946 C DE329946 C DE 329946C DE 1912329946 D DE1912329946 D DE 1912329946D DE 329946D D DE329946D D DE 329946DD DE 329946 C DE329946 C DE 329946C
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hammer housing
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D9/00Removing sheet piles bulkheads, piles, mould-pipes or other moulds or parts thereof
    • E02D9/02Removing sheet piles bulkheads, piles, mould-pipes or other moulds or parts thereof by withdrawing

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Herausziehen von Pfählen o. dgl. Zum Herausziehen von Pfählen, insbesondere von sogenannten Spundwandpfählen,, hat man bisher entweder den Pfahl einfach durch einen Kran nach oben gezogen oder aber durch aufwärts gerichtete Schläge eines kraftbewegten Hammers nach. oben getrieben. Hierbei hat sich gezeigt, daß die für das Herausziehen verwendeten Vorrichtungen bei gewöhnlichem Kraftaufwande und insbesondere bei sehr festsitzenden Pfählen nicht ausreichten.
  • Der Zweck der Erfindung ist, diesen Mängeln abzuhelfen dadurch; daß das bekannte Auswuchten kleiner Pfähle von Hand nunmehr durch Kraft nachgeahmt wird unter. Ausnutzung des bekannten Naturgesetzes, daß die Reibung der Ruhe größer als diejenige der Bewegung ist.
  • Bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden, aus- einem Hammer mit umschließendem Gehäuse sowie einem Amboß bestehenden Vorrichtung zum Herausziehen von Pfählen durch den aufwärts gegen den -Amboß schlagenden Hammer besteht das Neue und Eigentümliche-darin, daß das .Hammergehäuse und der Amboß verschieblich miteinander verbunden sind und das Hammergehäuse an einem Kran aufgehängt ist. Zwischen dem Hammergehäuse und dem Pfahl oder zwischen dem das Hammergehäuse tragenden Rahmen und dem Amboß sind Scbraubenfedern eingelegt.
  • Diese Pfablausziehvorrichtung kann noch in der Weise abgeändert werden, daß zwischen dem Hammergehäuse und dem Pfahl eine Trommel und ein Kolben angeordnet sind; unter Umständen kann es sich auch empfehlen, rund um den Pfahl zwei oder mehrere Hämmer anzuordnen.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Ausführungsformen in den Fig. x bis 5 veranschaulicht. Auf dem oberen Rande des auszuziehenden Pfahles a ist . ein Gestell b (beispielsweise durch Schrauben) befestigt; -von dem der Amboß c einen Teil bildet (Fig. z). Der Hammer d dagegen ist mit dem Pfahl nicht fest. verbunden, sondern sein Gehäuse f hängt an dem rahmenartigen Gestänge und Kranseil h. Das Gestell b ist in seitlichen Flanschen des Hammergehäuses f sowie an dem - Gestänge h gleitend geführt, so daß- Hammergehäuse und Pfahl. sich längs gegeneinander verschieben können.
  • In dem Gehäuse f arbeitet der durch Dampf oder Preßlüft betriebene Kolben e, dessen Kolbenstange oben den Hammer d trägt; letzterer schlägt von unten her gegen den Amboß c.
  • Die Halter oder Stangen g sichern den für die richtige Wirkung des Hammers d erforderlichen Abstand zwischen Amboß c und Hammergehäuse f, ohne eine Vergrößerung dieses Abstandes vermöge der Verschiebung der. Gleitführung b, h zu verhindern.
  • Bei der Ausführung nach Fig. 2 ist zwischen dem Pfahl a und dem Hammergehäuse f eine gleichzeitig als Geradführung und als Luftpuffer wirkende Trommel m mit Kolben n eingeschaltet, während bei der Ausführung nach Fig. 3 zwischen Pfahl a und Hammergehäuse f sowie auch zwischen dem Amboß ö und dem Aufhängeteil des am Kranseil h hängenden Hammergehäuses Schraubenfedern k eingelegt sind. Sowohl der Puffer wie auch die Federn dienen dazu, die Bewegungen des Hammergehäuses zum Pfahl oder Amboß zu dämpfen und dadurch Beschädigungen dieser Teile zu verhüten, während die Wucht der Schläge in keiner Weise gedämpft wird, da ja der AmboB c mit dem Pfahl a durch das Gestänge b starr verbunden ist.
  • Bei der Ausführung nach Fig. q. und 5 sind beispielsweise vier- Hämmer d rund um den Pfahl a herum verteilt und auch Schraubenfedern k zwischen den Hammergehäusen und der auf den Pfahl a aufgesetzten Kragplatte l eingeschaltet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE Vorrichtung zum Herausziehen von Pfählen o. dgl. mittels eines aufwärts gegen einen Amboß schlagenden Hammers, dadurch gekennzeichnet; daß das Hammergehäuse (f) und der Amboß (c) verschieblich verbunden sind und das Hammergehäuse(f) an einem Kran aufgehängt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daB -Schraubenfedern (k) ;r zwischen;'m dem Hammergehäuse (f) und dem Pfähl (a) oder zwischen dem das Hammergehäuse tragenden Rahmen und dem Amboß (c) eingelegt sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Trommel (m) und ein Kolben (n) zwischen dem Hammergehäuse (f y und dem Pfahl (a) anangeordnet sind. `Vorrichtung-nach Anspruchs=, dadurch gekennzeichnet, daß rund um den Pfahl (a) zwei oder mehr Hämmer (d) angeordnet sind.
DE1912329946D 1911-01-21 1912-01-17 Vorrichtung zum Herausziehen von Pfaehlen o. dgl. Expired DE329946C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1164952B (de) * 1959-02-02 1964-03-12 Wolfgang Herbold Dr Ing Rammgeraet
EP0034559A1 (de) * 1980-02-13 1981-08-26 Gaspar Coelus Verfahren und Vorrichtung zum Hineintreiben oder Herausziehen von Elementen, wie z.B. Pfählen
EP0206384A1 (de) * 1985-06-03 1986-12-30 Ihc Holland N.V. Verfahren und Vorrichtung zum Herausziehen eines im Boden eingerammten Rohres oder Pfahles

Cited By (4)

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