DE760832C - Mechanisch wirkende Werkstoffpruefmaschine fuer Drahtseile - Google Patents

Mechanisch wirkende Werkstoffpruefmaschine fuer Drahtseile

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Publication number
DE760832C
DE760832C DEM150011D DEM0150011D DE760832C DE 760832 C DE760832 C DE 760832C DE M150011 D DEM150011 D DE M150011D DE M0150011 D DEM0150011 D DE M0150011D DE 760832 C DE760832 C DE 760832C
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DE
Germany
Prior art keywords
testing machine
rope
saddle
machine according
materials testing
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Expired
Application number
DEM150011D
Other languages
English (en)
Inventor
Hubert Philipp
Gustav Dr-Ing Sauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L5/00Apparatus for, or methods of, measuring force, work, mechanical power, or torque, specially adapted for specific purposes
    • G01L5/04Apparatus for, or methods of, measuring force, work, mechanical power, or torque, specially adapted for specific purposes for measuring tension in flexible members, e.g. ropes, cables, wires, threads, belts or bands

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 24. MAI 1954
M 150011 IXa/42 k
Die Erfindung bezieht sich auf eine mechanisch wirkende Werkstoffprüfmaschine für Drahtseile, insbesondere Brückentragseile, auf der die Versuchsdrahtseile einer wechselnden Beanspruchung unterworfen werden, und bezweckt, eine Einrichtung zu schaffen, die geeignet ist, die Drahtseile in einer Weise zu prüfen, die den tatsächlichen Beanspruchungen solcher Tragseile möglichst nahekommt.
Die Erfindung besteht in erster Linie darin, daß zwischen den beiden Einspannköpfen des zu prüfenden Drahtseiles durch Kurbel und Kurbelstange anzutreibende Kniehebel angeordnet und daß mindestens der eine Einspannkopf und die Angriffsstelle des einen Kniehebels nachgiebig aufgehängt sind.
Kurbeltriebe sind für Seilprüfmaschinen an sich bekannt; diese greifen jedoch unmittelbar an dem zu prüfenden Seil an und sind demnach nicht in der Lage, die den tatsächlichen Seilbeanspruchungen in der Brücke entsprechenden Zugkräfte auf einigermaßen wirtschaftliche Weise zu erzeugen. Außerdem werden dort die Prüfbelastungen durch Gewichte aufgebracht, die nicht nur hinsichtlich ihrer Größe den Kniehebelkräften unterlegen
sind, sondern auch nur gleichbleibende Beanspruchungen und somit nicht die für den Prüfbetrieb erforderlichen Wechselbeanspruchungen ergeben.
S Gemäß einem weiteren Erfindungsgedanken wird die Kurbel so angeordnet, daß ihre Stange eine von unten nach oben gerichtete Kraft ausübt, die in beweglichen, auf Zug beanspruchten Mitteln, beispielsweise durch ίο gelenkig angreifende Stangen oder entsprechende Blattfedern, der Kniehebelangriffsstelle und des Seilkopfes abgefangen werden. Ferner erzeugen einstellbare Abfederungen verschieden große Beanspruchungen im Seil. Diese Abfederungen werden durch einen zwischen den Kniehebeln und dem anderen Einspannkopf angeordneten hydraulischen oder pneumatischen Kolbenzylinder mit veränderlichem Ausgangsdruck erreicht. Zweckmäßig wird schließlich das Seil über einen Sattel geführt, dessen Wölbung dem Auflagersattel für das Tragseil von Hängebrücken nachgebildet ist. Da beim Befahren von Brücken die Tragseile mehr oder weniger in die Länge gezogen werden und dadurch nach unten hängen, verändert sich im Betrieb die Länge der Auflage des Seiles auf dem Sattel. Es treten also am Ende der Auflagerung des Seiles Seilbewegungen auf. Um diese Beanspruchungen des Seiles nachzubilden, wird der Sattel gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung um die Achse schwenkbar angeordnet, die sich in Höhe des Seiles befindet, wobei der Antrieb von dem Kurbeltrieb aus erfolgt, der auch die Kniehebel der Maschine betätigt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine Seitenansicht und
Abb. 2 eine Draufsicht auf die Maschine. Das Seil 1 ist mit seinem rechten Ende in den Seilkopf 2 eingespannt. Der Seilkopf wird von Blattfedern 3 getragen, die im Fundament 4 eingespannt sind. An Zapfen 5 des Seilkopfes greifen zwei Paar Kniehebel 6. 7 an. die durch Gelenkbolzen 8 miteinander verbunden sind. Das linke Ende der Hebel 7 ist mittels Bolzen 9 gelenkig mit einem Kolbenstangenkopf 10 verbunden. Dieser ruht ebenso wie der Seilkopf 2 auf Federn 11. An den Kolbenstangenkopf 10 schließt sich eine Kolbenstange 12 an, deren Kolben sich in einem Zylinder 13 befindet. In dem Zylinder 13 befindet sich eine Flüssigkeit. Am Ende des Zylinders 13 ist eine Rohrleitung 14 angebracht, die den Zylinder mit einem Windkessel 15 verbindet, dessen unterer Teil mit Wasser gefüllt ist. Es sind in der Zeichnung nicht dargestellte Vorrichtungen vorgesehen, die es gestatten, den Windkessel j mit einem beliebigen Ausgangsdruck aufzuladen. Das linke Ende des Seiles 1 läuft mittig über einen Sattel 16, an dessen linkem Ende das Seil mittels eines Seilkopfes 17 eingespannt ist. Die Wölbung des Sattels ist der Wölbung der Tragsattel von Drahtseilbrücken angepaßt. Der Sattel 16 ist um Zapfen 18 schwenkbar, die in einer solchen Höhe angebracht sind, daß das gespannte Seil durch die Zapfenachse verläuft. Der Antrieb der Kniehebel geschieht durch Kurbelstangen 19, die an die Kurbelwelle 20 angreifen. Die Kurbelwelle trägt ferner an jedem Ende ein Schwungrad 21. Eines dieser beiden Schwungräder wird über ein Keilriemengetriebe 22, eine Kupplung 23, ein Wechselgetriebe 24 von einem Elektromotor 25 angetrieben. Von der Kurbelwelle 20 aus erfolgt auch der Antrieb des Sattels 16. Hierzu dient eine Kurbelstange 26, die an einen Zwischenhebel 27 angreift, der um eine Achse 28 schwenkbar ist. Zur Erreichung verschieden großer Ausschläge des Sattels sind an dem Zwischenhebel 27 drei verschiedene Zapfen 29 vorgesehen, an denen die Kurbelstange 26 wahlweise angebracht werden kann. Der Zwischenhebel 2"j ist durch eine Stange 30 mit dem Sattel verbunden. Zum Ausgleich des Gewichtes des Sattels 16 dient ein Gewicht 31, das an einem Arm 2,2 des Hebels 27 hängt. Das Gewicht der Kniehebel 6, 7 kann durch Gegengewichte ausgeglichen werden, die entweder an der Kurbelwelle 20 oder an dem Schwungrad 21 angeordnet sein können.
Zum Betrieb der Maschine wird zunächst das Seil eingespannt. Darauf wird die Kurbelstange 26 an einem der Zapfen 29 befestigt, je nach der Größe des Ausschlages, den der Sattel 16 ausführen soll. In diesem Zustand wird die Maschine angefahren, was durch den Elektromotor 25 leicht möglich ist, da, solange der Windkessel 15 leer ist, keinerlei Zugbeanspruchungen auf das Seil ausgeübt werden. Hat die Maschine die gewünschte Tourenzahl erreicht, so wird der Windkessel 15 aufgeladen, und zwar bis zu einem Druck, der den Kräften entspricht, die bei dem geplanten Versuch auf das Seil ausgeübt werden sollen.
An Stelle der Federn 3 und 11 können auch in Lagern angeordnete Stangen vorgesehen werden. Doch hat die Aufhängung mittels Federn den Vorteil, daß die Lager sich erübrigen. Bei den geringen Ausschlägen, die der Seilkopf 2 ausführt, würden nämlich die Lager nur in einem ganz geringen Winkelbereich bewegt werden, wodurch Einfressungen in den Lagern hervorgerufen werden können. Selbstverständlich ist es möglich, an Stelle des Wassers in den Zylinder 13 auch unmittelbar Druckluft oder ein anderes Gas
zu schicken. Es erübrigt sich dann die Anordnung des Windkessels 15.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Mechanisch wirkende Werkstoff prüfmaschine für Drahtseile, insbesondere Brückentragseile, auf der die Versuchsdrahtseile einer wechselnden Beanspruchung unterworfen werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Einspannköpfen (2, 17) durch Kurbel (20) und Kurbelstange (19) anzutreibende Kniehebel (6, 7) angeordnet und daß mindestens der eine Einspannkopf (2) und die Angriffsstelle des einen Kniehebels (6) nachgiebig aufgehängt sind.
  2. 2. Werkstoffprüfmaschine- nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelstange (19) von unten nach oben drückt und der Seilkopf (2) und die Angriffsstelle des Kniehebels (6) durch bewegliche, auf Zug beanspruchte Mittel, z. B. gelenkig angreifende Stangen oder entsprechende Blattfedern (3), verbunden sind.
  3. 3. Werkstoffprüfmaschine nach An^- spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen, den Kniehebeln (6, 7) und dem anderen Einspannkopf (17) zur Abfederung des zu prüfenden Drahtseiles ein hydraulischer oder pneumatischer Kolbenzylinder (13) angeordnet ist.
  4. 4. Werkstoffprüfmaschine nach Anspruch i, bei der das Seil über einen Sattel geführt ist, dessen Wölbung dem Auflagersattel für das Tragseil von Hängebrücken nachgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen Ende des Sattels (16) der zweite Einspannkopf (17) angeordnet und der Sattel an einer Achse (18) beweglich angelenkt ist, die sich in der Höhe des zu prüfenden Seiles befindet.
  5. 5. Werkstoffprüfmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Sattels (16) über ein von der Kurbelwelle (20) aus angetriebenes Gestänge (26, 27, 30) erfolgt.
  6. 6. Werkstoffprüfmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge (26, 27, 30) zur Erzielung verschieden großer Schwenkbewegungen des Sattels (16) verstellbar ist.
  7. 7. Werkstoffprüfmaschine nach Anspruch ι oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine derart spiegelbildlich zu einer senkrechten Längsebene ausgebildet ist, daß an beiden Seiten des einzuspannenden Prüfseiles (1)
    je ein Knieh'ebelpaar (6, 7) und gegebenenfalls je ein Schwungrad (21) vorgesehen sind.
    Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden:
    Deutsche Patentschrift Nr. 501 983;
    Fördertechnik und Frachtverkehr, Bd. 25, 1932, S.252;
    Forschung auf dem Gebiete des Ingenieurwesens, Bd. 4, 1933, S. 209 bis 214.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 9507 5.
DEM150011D 1941-02-21 1941-02-21 Mechanisch wirkende Werkstoffpruefmaschine fuer Drahtseile Expired DE760832C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE501983C (de) * 1929-02-24 1930-07-09 R Woernle Dr Ing Dauerpruefmaschine fuer Draehte und Seile

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE501983C (de) * 1929-02-24 1930-07-09 R Woernle Dr Ing Dauerpruefmaschine fuer Draehte und Seile

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