DE329609C - Zeichenmaschine - Google Patents

Zeichenmaschine

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DE329609C
DE329609C DE1919329609D DE329609DD DE329609C DE 329609 C DE329609 C DE 329609C DE 1919329609 D DE1919329609 D DE 1919329609D DE 329609D D DE329609D D DE 329609DD DE 329609 C DE329609 C DE 329609C
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Germany
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drawing machine
hammers
paper
roller
curve
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DE1919329609D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for

Description

  • Zeichenmaschine. In der Patentschrift 329381 ist . eine Zeichenmaschine beschrieben, die, nach Art der Schreibmaschine wirkend, Striche und Kurven aus einzelnen Elementen zusammensetzt. Während nun für einen Strich nur ein Element und damit nur eine Taste vorhanden zu sein braucht, erfordert eine Kurve, z. B. ein Kreis, deren mehrere, je nach dem Durchmesser des Kreises und nach der Aufschlagfläche des Hammers. Um die große Anzahl der Tasten zu vermeiden, ist in Fig. i eine Vorrichtung dargestellt, bei der zwar noch ebenso viele Hämmer vorhanden sind, aber nur eine Taste vorhanden zu sein braucht. Die Taste 53 setzt beim Drücken mittels Hebelübertragung den Stößel 5¢ und -damit ein Zahnrad 55 in Bewegung. Mit diesem ist eine Walze 56 verbunden, die zwei Reihen von Nocken 57 trägt. Letztere sind so angeordnet, daß sie bei Drehung der Walze nacheinander die Hämmer 58 zum Anschlag bringen. Die eine Nockenreihe ist gegen die andere um eine halbe Teilung achsial versetzt und die Walze in dieser Richtung verschiebbar. Die Nocken sitzen so, daß sie in der einen Stellung von links nach rechts, in der anderen Stellung von rechts nach links nacheinander die Hämmer angreifen. Ein Viertelkreis kann daher sowohl von oben nach unten als auch von unten nach oben gezogen werden. Mit dem Handknopf 59 kann, wenn der Viertelkreis nicht zu Ende gezogen worden ist, die Walze nach einer weiteren achsialen Verschiebung in die Ausgangsstellung gebracht werden, die irgendwie gekennzeichnet werden kann.
  • Die Vorrichtung nach Fig. 2 erübrigt auch die große Anzahl von Hämmern mit den verschiedenen Kreiselementen. Es ist nur ein Stempel 6o mit einem Kreiselement vorhanden, der in einer Walze 61 achsial geführt ist. Der Hammer 62, durch die Taste in Bewegung gesetzt, schlägt gegen den Kopf 63 des Stempels. Bei jeder Tastung wird der Stempel um ein Stück gedreht. Die Walze 61 ist hierzu in der Gabel des Bügels 64 drehbar gelagert und mit einer Schnurscheibe versehen. Eine zweite Schnurscheibe 65 sitzt am Fuß des Bügels zusammen mit einem Zahnrad.66 auf einer Achse. Letzteres greift in ein zweites ortsfestes Zahnrad 67 ein, welches bei der. Tastung im Tempo 2 (siehe Patentschrift 329381) um ein Stück weiterbewegt wird. So gerät der Stempel ebenfalls in Drehung, der sich der wagerechte und senkrechte Hub des Papiers anzupassen hat. Diese Anpassung wird etwa dadurch erreicht, daß eine ähnliche Walze mit Nocken wie in Fig. i die nötigen Schalt- und Hubvorrichtungen betätigt.
  • Bei dieser Vorrichtung muß vor dem Stempel eine Ebene und keine gekrümmte Papierfläche stehen. Das Papier ist daher über zwei Rollen 69 und 70 und über eine Ebene 71 geführt, die vor dem Stempel steht. Die OU-Schaltung (siehe Patentschrift 32,9381) kann so vor sich gehen, daB die Rolle 69 das Papier nach oben, die Rolle 7o es nach unten zieht. 69 und 70 werden in ähnlicher Weise durch eine Schwinge in Bewegung gesetzt wie durch die Schwinge 25 in Fig. 9 der genannten Patentschrift.
  • Der Bügel 6q. kann um die Achse 72 von dem Papier zurückgeklappt und in seinen beiden Stellungen durch irgendeine Feststellvorrichtung festgehalten werden. Zu j edem Kreis gehört ein Bügel oder aber nur eine Walze 61, die in den Bügel eingesetzt wird. Begnügt man sich mit weniger Genauigkeit, so kann man verschiedene Durchmesser lediglich durch entsprechende Bemessung des Papierhubes erreichen, während das Kreiselement auf dem Stempel nur für einen mittleren Durchmesser geschnitten ist oder eine Gerade darstellt. Andernfalls muB für jede zu zeichnende Kurve ein besonderer Stempel 6o vorgesehen sein oder es muB der Stempel 6o auswechselbar sein.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHt: z . Zeichenmaschine nach Patent 32938 i, dadurch gekennzeichnet, daB für jedes Kreis- oder Kurvenelement ein Hammer (58), jedoch für alle Hämmer oder für eine Gruppe von Hämmern nur eine Taste (53) vorgesehen ist, die selbsttätig die Hämmer in der richtigen Reihenfolge in Bewegung setzt.
  2. 2. Zeichenmaschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß nur eine Taste und nur ein Hammer (62) vorgesehen ist, der auf einen vor die Papierebene gebrachten Stempel (6o) mit eingeschnittenem Kurvenelement schlägt, wobei der Stempel selbsttätig so in Drehung und das Papier selbsttätig so in Hub versetzt wird, wie es der zu zeichnenden Kurve entspricht.
  3. 3. Zeichenmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daB für jede zu zeichnende Kurve ein besonderer Stempel (6o) vorgesehen ist, oder daB der Stempel auswechselbar ist.
DE1919329609D 1919-03-16 1919-03-16 Zeichenmaschine Expired DE329609C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE329609T 1919-03-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE329609C true DE329609C (de) 1921-05-12

Family

ID=6187230

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919329609D Expired DE329609C (de) 1919-03-16 1919-03-16 Zeichenmaschine

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DE (1) DE329609C (de)

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