DE32935C - Neuerungen an Dampftelleröfen - Google Patents

Neuerungen an Dampftelleröfen

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Publication number
DE32935C
DE32935C DENDAT32935D DE32935DA DE32935C DE 32935 C DE32935 C DE 32935C DE NDAT32935 D DENDAT32935 D DE NDAT32935D DE 32935D A DE32935D A DE 32935DA DE 32935 C DE32935 C DE 32935C
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DE
Germany
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chimney
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plate steam
steam ovens
plate
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT32935D
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English (en)
Original Assignee
c. ROWOLD in Meuselwitz
Publication of DE32935C publication Critical patent/DE32935C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B17/00Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
    • F26B17/001Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement the material moving down superimposed floors
    • F26B17/003Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement the material moving down superimposed floors with fixed floors provided with scrapers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSElO: Brennstoffe.
CARL ROWOLD in MEUSELWITZ. Neuerungen an Dampftelleröfen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. Januar 1885 ab.
Bei Benutzung von Dampftelleröfen in Briquettesfabriken machen sich folgende Uebelstände bemerkbar: .
Die ungehinderte Entwickelung und Verbreitung von Staub und Wärme machen den Aufenthalt in der Nähe des Ofens und in den' angrenzenden Räumen zu einem unangenehmen und gesundheitsschädlichen und vermehren die Feuergefährlichkeit. Ferner ist bei der Lage des Schornsteins in der Mitte für die aus der Kohle sich entwickelnden Wasserdämpfe kein genügender Abzug vorhanden, weil der Querschnitt des Schornsteins zu gering ist und durch das Rührwerk noch mehr verengt wird.
Die aufgeführten Uebelstände werden durch Abschliefsen .der zwischen den Tellern befindlichen Zwischenräume beseitigt, und zwar auf folgende Weise:
a) Unter Benutzung der bisherigen Construction des Ofens mit dem Schornstein in der Mitte. An den Säulen, α ic und d, Fig. 1, werden bei ax O1 C1 d1 U-Eisen in der ganzen Höhe des Ofens angeordnet, ebenso an den äufseren Tellerrändern bei a2 b.2 C2 d2 doppelte I-Eisen. Zur Befestigung der U-Eisen werden die Knaggen der Säulen bezw. die Verbindungsschrauben der Bandagen benutzt.
b) Unter seitlicher Anordnung des Schornsteins (besonders zu empfehlen bei neuen Anlagen), wodurch nicht allein ein gröfserer Querschnitt behufs besserer Abführung der sich entwickelnden Wasserdämpfe, sondern auch eine centrale Zuführung Tür die Kohle mit einem Füllloch erreicht wird.'
Der Schornstein wird hier aus der vorhandenen Gebäudemauer A und den neu aufzuführenden AbschlufsmauernC und D gebildet, Fig.2. Der Raum α d bleibt durch alle Etagen des Ofens offen und in directer Verbindung mit dem Schornstein. Für die Seiten α b, b c und c d erfolgt eine ganz analoge Anordnung von doppelten und einfachen U-Eisen, wie unter a) angegeben.
.Zum Verschlufs der zwischen den Tellern vorhandenen Oeffnungen werden Bleche g, welchen die äufsere Form der Teller gegeben ist, Fig. 3 und 4, seitlich in die U - Eisen geschoben. Die U-Eisen erhalten Lager/1, Fig. 5, welche in Höhe des Tellerrandes liegen, zum Auf- bezw. Feststellen der Bleche.
Die doppelten U-Eisen sind doppelt so hoch wie die einfachen U-Eisen, um das seitliche Einschieben der Bleche bequem ausführen zu können.
Die Verschlufsbleche g sind mehrfach ausgeschnitten (Fig. 3 punktirt angedeutet) und über den Ausschnitten ist ein Schieber h, Fig. 3 und 7, angeordnet, der, entsprechend geschlitzt, auf dem Verschlufsblech auf- und abbewegt werden kann.
In Fig. 6 ist links der geschlossene, rechts der geöffnete Ofen dargestellt.
Der Verschlufs eines Tellers besteht demnach bei der ■ Lage des Schornsteins in der Mitte aus acht und bei seitlicher Lage des Schornsteins aus sechs gleichen Stücken und, wenn z. B. 17 Etagen vorhanden sind, der ganze Mantel, welcher den Apparat im ganzen oder dreiviertel seines Umfanges umgiebt, aus 136 bezw. 102 gebogenen Blechstücken.
Durch diese Vorrichtung ist die Möglichkeit gegeben, bei etwa vorkommenden Reparaturen
jedes einzelne Verschlufsstück ohne Mühe entfernen, durch Anordnung der Schieber jede einzelne von den beispielsweise vorhandenen 136 bezw. 102 Abtheilungen beobachten und die Luftzuführung regeln zu können.'
Gleichzeitig ist aber auch erreicht, dafs die bisher ungehinderte Staub- und Wärmeverbreitung, wodurch die eingangs erwähnten Uebelstände hervorgerufen werden, beseitigt ist.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    An Dampftelleröfen:
    i. Die seitliche Anordnung des Schornsteins behufs Erzielung eines gröfseren Querschnitts für denselben und einer centralen Zuführung für die Kohle mit einem Füllloch.
  2. 2. Der Abschlufs der zwischen den Tellern befindlichen Zwischenräume;
    a) unter Beibehaltung* des Schornsteins in der Mitte durch die zwischen den Abtheilungen ab, b c, c d und d α befindlichen Verschlufsstücke g\
    b) bei seitlicher Anordnung des Schornsteins durch die zwischen den Abtheilungen ab, b c und c d befindlichen Verschlufsstücke g und den Schornstein ACD.
  3. 3. Die Anordnung der Schieber h an den Verschlufsstücken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3082542A (en) * 1959-12-18 1963-03-26 George L Earp-Thomas Bacteriological digester for conversion of organic waste

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