DE22169C - Korbrost - Google Patents

Korbrost

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DE22169C
DE22169C DENDAT22169D DE22169DA DE22169C DE 22169 C DE22169 C DE 22169C DE NDAT22169 D DENDAT22169 D DE NDAT22169D DE 22169D A DE22169D A DE 22169DA DE 22169 C DE22169 C DE 22169C
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Germany
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square
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fuel
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Active
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DENDAT22169D
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Original Assignee
E. SCHWARZER in Düsseldorf
Publication of DE22169C publication Critical patent/DE22169C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H13/00Grates not covered by any of groups F23H1/00-F23H11/00
    • F23H13/02Basket grates, e.g. with shaking arrangement
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H2700/00Grates characterised by special features or applications
    • F23H2700/006Grates of basket-type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
E. SCHWARZER in DÜSSELDORF. Korbrost.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 3. October 188a ab.
Viele Feuerungsanlagen leiden an dem Uebelstande, dafs bei ihnen durch einen gewöhnlichen Planrost nicht genug Luft für die zu verbrennende Menge Brennmaterial zugeführt werden kann; aufserdem ist das Entfernen der Schlacken, welche sich bei hohen Hitzegraden bilden, oft sehr umständlich und beeinträchtigt die Temperatur in dem Brennraume in sehr erheblicher Weise. Diese Uebelstände werden nun durch die Anordnung und Form der Roststäbe des in der Anlage gezeichneten Rostes möglichst beseitigt und daher durch dessen Anwendung ein vorteilhafteres Heizen ermöglicht.
Die erwähnte Zeichnung zeigt den Rost in , einer Vorderansicht, ferner einen Längenschnitt und die obere Ansicht desselben. Der Rost besteht hier aus einem Roststabe a mit viereckigem Querschnitt und vier Roststäben b b, welche einen runden Querschnitt haben. Die Anzahl der letzteren kann jedoch nach Erfordernifs vermehrt, oder vermindert werden. Der vierkantige Roststab α liegt in der Mitte, und zwar unter den zu beiden Seiten desselben treppenartig angeordneten runden Roststäben b b. Durch diese Anordnung der Roststäbe wird erreicht, dafs hoch aufgeschichtetes Brennmaterial in weniger dichten Lagen auf die Rostfläche gelangt und selbst durch weitere Zwischenräume zwischen den einzelnen Roststäben weniger leicht hindurchfällt. Der freie Querschnitt für das Eintreten der Luft wird aber überhaupt dadurch ein gröfserer, so dafs bei unveränderter Horizontalfläche, welche der Rost einnimmt, eine gröfsere Menge Brennmaterial in gleich vollkommener Weise verbrannt werden kann wie auf einem Planroste, was für viele Fälle eine sehr wichtige Verbesserung ist. Mittelst des vierkantigen Roststabes α ist man im Stande, ohne nachhaltige Störung des Brennens grofse Mengen von Schlacken entfernen zu können. Bei hohen Hitzegraden, für welche dieser Rost besonders vortheilhaft ist, fliefst ein grofser Theil der gebildeten Schlacken schon von selbst nach unten bis auf den vierkantigen Roststab; ein anderer Theil der Schlacke, welcher sich auf den runden Stäben ablagert, wird durch Drehung derselben nach unten befördert und schliefslich durch Drehen des viereckigen Roststabes fast gänzlich entfernt. Ist von Zeit zu Zeit eine Nachhülfe bezüglich des Schlackens erforderlich, so kann das leicht ausgeführt werden. Man läfst hierzu das Feuer ziemlich niederbrennen, stöfst durch die obere Feuerthür das noch auf dem Roste befindliche Brennmaterial nach hinten und zieht nun nach Bedürfnifs entweder nur den unteren Roststab oder mehrere heraus, stöfst die Schlacke durch die gewonnene gröfsere Oeffnung nach unten, schiebt dann die Roststäbe wieder in ihr Lager und zieht das Brennmaterial wieder auf den Rost.
Diese Arbeit, welche nur in längeren Zwischenzeiten vorgenommen zu werden braucht, nimmt bei dieser Rosteinrichtung nur wenig Zeit in Anspruch.
Die zu dem Roste noch hinzugefügten Theile, und zwar erstens der Aschenkasten ist in der Zeichnung mit k bezeichnet, zweitens die besonders geformten Feuerbacken sind mit c c, drittens die Rostlager mit // und viertens die Deckplatte mit d bezeichnet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Treppenartige Anordnung runder Roststäbe £ 3 £ zu beiden Seiten des am tiefsten liegenden, viereckigen Roststabes a.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT22169D Korbrost Active DE22169C (de)

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