DE684304C - Kochherd - Google Patents

Kochherd

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Publication number
DE684304C
DE684304C DEN40713D DEN0040713D DE684304C DE 684304 C DE684304 C DE 684304C DE N40713 D DEN40713 D DE N40713D DE N0040713 D DEN0040713 D DE N0040713D DE 684304 C DE684304 C DE 684304C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stove
slide plate
combustion chamber
wall
plate
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Expired
Application number
DEN40713D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Nagel
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE684304C publication Critical patent/DE684304C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B5/00Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges
    • F24B5/06Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges in or around ranges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

  • Kochherd Die Erfindung bezieht sich auf Kochherde, bei denen die aus dem Feuerraum abziehenden Gase zwecks verstärkter Beheizung einzelner Herdplattenteile mittels unterhalb der Herdplatte angeordneter, willkürlich absperrbarer Abzugkanäle verteilt werden können.
  • Bei bekannten Kochherden dieser Art ist die Herdplatte mit kasten- oder rippenartigen Ansätzen versehen, die gewundene Kanäle für die abziehenden Heizgase bilden. Dies bedingt nicht nur eine schwierige Herstellung der Herdplatte, sondern ist auch für die Heizgas- und Feuerführung insofern nachteilig, als ein erhöhter Zug benötigt wird und die in verhältnismäßig engen Kanälen geführten Heizgase die Unterfläche der Herdplatte nicht frei bestreichen können, sondern immer nur mit streifenförmigen Zonen der Herdplatte in Berührung kommen. Hierzu kommt noch, daß sich in solchen Kanälen leicht- Ruß ansetzen kann. Schließlich ist bei einer derartigen Einrichtung die Regelbarkeit der Heizgasführung auf wenige Einstellmöglichkeiten beschränkt, derart, daß nicht jede beliebige Stelle der Herdplatte bei Bedarf in verstärktem Maße beheizt werden kann.
  • Um dies zu erreichen, wird bei dem den Gegenstand der Erfindung bildenden Kochherd vorgeschlagen, neben einer den unmittelbaren Heizgasauslaß aus dem Feuerraum ermöglichenden, in der Feuerraumrückwand angeordneten, für sich regel-. und absperrbaren Üfnung noch einen oder mehrere oben offene Umgehungskanäle für den Heiz- und Rauchgasabzug in der im freien Abstand unter der Herdplatte liegenden Herdausmauerung anzuordnen und über diesen Umgehungskanälen mehrere mittels Zugstangen von außen zu betätigende Schieberplatten anzubringen, welche in der Schließstellung die Umgehungskanäle oben vollständig abdecken und willkürlich so eingestellt werden können, daß zwischen den einzelnen Schieberplatten mehr oder weniger große Spalten für den Heizgaseintritt in die Umgehungskanäle entstehen. Bei einem@.,"e, ausgebildeten Kochherd ist es möglich, Heizgase in mehrere Einzelströme aufzüi'" und diese willkürlich so zu lenken, da, a@. die seitlichen und hinteren Flächenabschni@ig' der Kochplatte unmittelbar beheizt bzw. von der unmittelbaren Berührung durch die Heizgase ausgeschlossen werden können. Die in mehreren Einzelströmen fließenden Heizgase bestreichen eine wesentlich größere Fläche der Herdplatte, und es kann so eine bessere Wärmeabgabe auf die Herdplatte stattfinden, als wenn die Heiz- und Verbrennungsgase und die Flammen in geschlossenen Kanälen unter der Herdplatte entlang geführt werden. Andererseits ist es bei dem neuen Kochherd möglich, sämtliche Schieberplatten in ihre Schließstellung zu bringen und dann mit nur kleinem Feuer und geringem Brennstoffverbrauch die Beheizung auf den unmittelbar über der Feuerstelle liegenden Herdplattenbereich zu beschränken.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Draufsicht auf den neuen Herd bei abgenommener Herdplatte, Fig. a einen senkrechten Schnitt durch diesen Herd nach der Linie 11-II in Fig. i und Fig. 3 eine einzelne Schieberplatte in schaubildlicher Darstellung.
  • a bezeichnet die Wandung eines Kochherdes und b die auf die Herdwandung a ruhende Herdplatte, unter welcher sich .der durch einen Rost c vom Aschfallraum f getrennte, im Verhältnis zur Herdplattenfläche kleine Feuerraum d befindet. Die Feuerstelle d, f ist an den beiden Seiten und hinten von einer feuerfesten. Ausmauerung h umgeben, welche bis zur Linie v sich erstreckende Kanäle i bzw. i für den Abzug der Heiz- und Rauchgase enthält. Die Ausmauerung lt erreicht nicht die Höhe der Herdwandungen a, vielmehr verbleibt zwischen ihr und der Herdplatte b ein freier Zwischenraum k; durch den die Flammen und Heizgase ungehindert an alle Stellen der Herdplatte b gelangen können. In der Herdrückwand ä ist eine Öffnung d' vorgesehen, welche den vor der Wand ä liegenden Querkanal i unmittelbar mit dem Rauchabzug verbindet. Dabei steht der Kanal ä wiederum über die Öffnung na, die durch einen Ausschnitt y der Schieberplatte p gebildet wird, mit dem Feuerraum in Verbindung.
  • Die Kanäle i, i reichen unten bis auf den Herdboden und gehen oben in Absätze n über. Der vor der Herdrückwand liegende Querkanal i.' ist auf dem größten Teil seiner Länge durch auf die Absätze n aufgelegte, festzementierte Schamotteplatten o abgedeckt, wogegen zur Abdeckung der beiden Seitenkanäle i, die an ihren hinteren Ende,c unmittelbar in den Kanal i' übergehen, ausschließlich verschiebbare Schamotteplatten p1, p2, p3 dienen. Diese Platten sind mit Hilfe von Zugstangen q zu betätigen. Und zwar ist jede Zugstange q erfindungsgemäß so an einer der Schieberplatten p1, p2, pg angeordnet, daß die Zugstange wieder ganz in ihre Ausgangsstellung zurückgeschoben werden kann und nicht durch freies Hervorstehen hindernd im Wege ist, wenn die Schieberplatte bewegt ist. Zu diesem Zwecke ist jede Stange q in einem auf der jeweiligen Schieberplatte p1 usw. angeordneten Führungsstück p4 aus Schamottestein drehbar und verschiebbar gelagert und im Herdinnern mit einem hakenförmigen Ende q' versehen. Jede Stange kann so gedreht werden, daß das hakenförmige Ende q' unmittelbar hinter dem Führungsstück p4 in einen freien Zwischenraum t zwischen denn Führungsstück p4 und einer im Abstande davon angeordneten Anschlagleiste p" eingreift. Die Anschlagleisten p" sind ebenfalls aus Schamottestein hergestellt. Dabei ist jede dieser Leisten außerhalb des Bereiches der Bohrung des Führungsstückes p4 so auf der Schieberplatte p befestigt, daß die um 18o0 gedrehte Stange mit dem der Leiste p" abgekehrten Hakenende q' daran vorbeigeschoben werden kann. Greift der Haken q' in den Zwischenraum t ein, so ist die Zugstange mit der Schieberplatte p1 usw. in beiden Bewegungsrichtungen gekuppelt; im anderen Falle kann die von der jeweiligen Schieberplatte entkuppelte Stange q in ihre Ausgangsstellung zurückgeschoben werden, ohne die verstellte Schieberplatte p1 usw. mitzunehmen. Die Zeichen s sind nur einseitig auf den Stangen q angebracht, so daß sie nur sichtbar sind, wenn der Haken q' auf :der Kupplungsseite liegt. Die Anschlagleisten p" und die Führungsstücke p4 auf den einzelnen Schieberplatten p1, p2, p8 sind dabei jeweils so weit seitlich gegeneinander versetzt angeordnet, daß die Zugstange q und das dazugehörige Führungsstück p4 und die Anschlagleiste p" einer Schieberplatte sich mit den entsprechenden. Teilen der nachfolgenden Platte nicht behindern. Die Durchtrittslöcher in der Herdvorderwand-a liegen für sämtliche Zugstangen q des gleichen Seitenkanals i in einer Höhe.
  • Die einzelnen Platten p1, p2, p3 können willkürlich so eingestellt werden, daß zwischen den einzelnen Platten bzw. zwischen der Trapezplatte p1 und der benachbarten Abdeckplatte o des Querkanals i' mehr oder weniger große Sp lte w entstehen (s. Fig. i, rechte Seite), durch welche die Rauchgase über den Seitenlcanal i und den Ouerkanal i zum Rauchabzug gelangen. Man kann also den Rauchgasabzug so leiten, daß außer der eigentlichen Schnellkochstelle unmittelbar über dem Feuerraum d die rechte und/oder linke Herdplattenhälfte, und zwar entweder an einer vorderen, mittleren oder hinteren Stelle bzw. an mehreren dieser Stellen mehre oder weniger stark mit-beheizt werden. Auf diese Weise wird nicht nur eine genaue Regelung des Beheizungsgrades an jeder beliebigen Herdplattenstelle ermöglicht, sondern auch eine bessere Ausnutzung des Brennstoffes erzielt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kochherd, bei dem die aus dem Feuerraum abziehenden Gase zwecks verstärkter Beheizung einzelner Herdplattenteile mittels unterhalb der Herdplatte angeordneter, willkürlich absperrbarer Abzugkanäleverteilt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß neben einer den unmittelbaren Heizgasauslaß aus dem Feuerraum (d) ermöglichenden, in der Feuerraumrückwand angeordneten, für sich regel- und absperrbaren Öffnung (m) noch ein oder mehrere oben offene Umgehungskanäle (i, ä) für den Heiz- und Rauchgasabzug in der im freien Abstand unter der Herdplatte (b) liegenden Herdausmauerung (lz) gebildet sind, über denen mehrere mittels Zugstangen (q) von außen zu betätigende Schieberplatten (p1, p2, pa) angeordnet sind, welche in der Schließstellung die Umgehungskanäle oben vollständig abdecken und willkürlich so eingestellt werden können, daß zwischen den einzelnen Schieberplatten mehr oder weniger große Spalten (w) für den Heizgaseintritt in dieUmgehungskanäle entstehen. a. Kochherd nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Umgehungskanal (i) längs der beiden Feuerraumseitenwände angeordnet ist und beide Kanäle in einen vor der Herdrückwand (a') liegenden Querkanal (ä) einmünden, welcher seinerseits .durch eine Öffnung (a") in der Herdrückwand unmittelbar mit dem Rauchabzug in Verbindung steht. . 3. Kochherd nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Betätigung einer einzelnen Schieberplatte (P 1, p2, p a) dienende, durch ein Loch der Herdwandung verschiebbare Zugstange (q) jeweils in einem Führungsstück (p4) an der Oberseite der Schieberplatte dreh- und verschiebbar gelagert ist und an ihrem im Herdinnern befindlichen Teil ein hakenförmiges Ende (q') aufweist, welches wahlweise entweder in einen Zwischenraum (t) zwischen der hinteren Stirnfläche des Führungsstückes (p4) und einer außerhalb des Bereiches von dessen Lagerbohrung angeordneten Anschlagleiste (p") der Schieberplatte eingeschwenkt werden kann und dadurch .die Zugstange in beiden Bewegungsrichtungen mit der Schieberplatte kuppelt, oder welches nach Drehung der Zugstange außerBereich derAnschlagleiste kommt, so daß die Stange in ihre Ausgangsstellung zurückgeschobenwerden kann, ohne die Schieberplatte (p1, p2, p3) mitzunehmen. ¢. Kochherd nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, 'daß zum Anzeigen der Stellungen der Schieberplatten (p1, p2, p3) auf den Zugstangen (q) einseitig Zeichen (s) angebracht sind, und zwar so, daß diese Zeichen dann nach oben gekehrt sind, wenn die. Mitnehmerhaken (q') der Stangen (q) auf der Seite der zugehörigen Anschlagleisten (p") liegen.
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