DE466693C - Regenerativgasgleichstromofen - Google Patents

Regenerativgasgleichstromofen

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DE466693C
DE466693C DES78737D DES0078737D DE466693C DE 466693 C DE466693 C DE 466693C DE S78737 D DES78737 D DE S78737D DE S0078737 D DES0078737 D DE S0078737D DE 466693 C DE466693 C DE 466693C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D17/00Regenerative heat-exchange apparatus in which a stationary intermediate heat-transfer medium or body is contacted successively by each heat-exchange medium, e.g. using granular particles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Tunnel Furnaces (AREA)
  • Air Supply (AREA)

Description

  • Regenerativgasgleichstromofen Das Hauptpatent 418 799 betrifft einen Regenerativgas-Gleichstromofen mit unmittelbarer Beheizung der beiden, durch Kanäle miteinander verbundenen Wärmespeicher, der dadurch gekennzeichnet ist, daß die bekannten drei Brennstellen. von denen die eine für den Ofenraum dauernd und gleichgerichtet brennt, während die beiden anderen wechselweise und gleichlaufend in der Luftrichtung jeweilig einen der Wärmespeicher aufheizen. mit getrennten und für sich regelbaren Gaszuführungen versehen sind. Der Erfindungsgedanke des Hauptpatentes ist dort an einem Durchstoßofen zum Wärmen von Blöcken dargestellt. Diese Ofenart genügt aber nicht in allen Fällen den Anforderungen; wenn es sich um die Erwärmung von Blöcken mit großem Querschnitt handelt, zieht man den Durchstoßöfen die in einen Schweiß- oder Rollherd endenden Stoßöfen vor, weil derartige Blöcke in diesem Ofen besser durchwärmt werden als im Durchstoßofen.
  • Die vorliegende Erfindung will nun die Aufgabe lösen. den Erfindungsgedanken des Hauptpatentes -1i8 799 auf derartige Roll-und Stoßöfen in besonders zweckmäßiger Weise zu übertragen.
  • Es würde naheliegen. den Durchstoßofen des Patentes .1.i8 799 in einfacher Weise in einen Stoßofen umzuwandeln, dadurch, daß man die Rückwand bzw. die Öffnung des Ofens, durch welche beim Durchstoßen die Blöcke herausfallen, -,-erschließt, die Gleitschienen entsprechend verkürzt und dann vor den beiden seitlich am Ofen angeordneten, senkrecht aufsteigenden Luftschächten in dem Schweiß- oder Rollherd Ziehöffnungen anbringt. Diese Lösung ist aber mit einer Mehrzahl erheblicher Nachteile verbunden. Dadurch, daß die Öffnungen (licht neben den aus der.Ofenflucht herausspringenden Luftkanälen liegen, würde die Rollarbeit stark behindert werden, und zwar nicht nur durch die räumliche Beschränkung, sondern auch durch die erhebliche Wärmeausstrahlung, die sowohl von den Umfassungswänden der Luftschächte wie von der Ofenmauerung ausgehen, so daß in dem Winkel, in den der Ofenbedienungsmann bei der Rollarbeit arbeiten muß, eine durch zweiseitige Wärmeausstrahlung erhebliche Belästigung «-ird eintreten müssen.
  • Mit der, vorliegenden Erfindung ist es nun gelungen, denErfindungsgedanken desHauptpatentes bei Roll- und Stoßöfen ztt verwerten, ohne einen der vorher genannten Nachteile mit in Kauf nehmen zu müssen. Dieser Erfolg wird dadurch erreicht. daß der die beiden Wärmespeicher miteinander verbinclende Kanal und die beiden in diesen Kanal mündenden aufsteigenden Luftschächte quer vor dem Schweißherd angeordnet werden, und zwar derart, daß der waagerechte Verbindungskanal unterhalb der für die Beheizung dienenden Gasdüsen liegt. Das Gaswechselventil für die beiden abwechselnd dieWärmespeicher aufheizenden Brennstellen wird dann zweckmäßig möglichst niedrig hinter den Verbindungskanal der beiden Wärmespeicher gelegt, so daß die zur abwechselnden Aufheizung der beiden Wärmespeicher dienenden Gaszuführungen nicht mehr wie bei dem Hauptpatent in den waagerechten Verbindungskanal zwischen (lern Wärmespeicher. sondern unmittelbar in die von dem Wärmespeicher zu diesem Kanal aufsteigenden Luftschächte münden. Daraus ergeben sich verschiedene wertvolle Vorteile. In erster Linie wird die Bauart des Ofens sehr viel gedrängter wie nach dem Hauptpatent. denn seitlich aus der rechteckigen Ofenflucht vorspringende h1auerwerkteile sind weggefallen. Wärmeverluste sind infolge der- hier vorgeschla,-enen Anordnung der senkrechten Luftschächte und des waagerechten Verbindungskanals nahezu vollkommen vermieden, so (Maß also auch die Bedienung des Ofens wesentlich vereinfacht und erleichtert ist.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird (las Luftwechselventil für die Wärmespeicher. das bei den' Hauptpatent in üblicher Weise unter-.halb des Ofens liegt, finit dem gemäß der Erfindung vor dem Ofenkopf bzw. (lein waagerechten Verbindungskanal liegenden Gaswechselventil in der Weise vereinigt. daß das Luftwechselventil unter dem Gaswechselventil angeordnet ist. Dadurch wird nicht allein der Bau der Ventile vereinfacht, sondern es wird eine erhebliche Ersparnis an Kosten erzielt, dadurch, daß die für die Anlage des Lufiwechselventils unter dem Ofen erforderlichen Ausschachtungsarbeiten. Eiusteigöffnungen, Abdeckung usw., fortfallen. Ferner wird auch der Betrieb wesentlich vereinfacht, insofern, als die beiden Ventile, die nunmehr iibereinanderliegen, in einfachster Weise miteinander gekuppelt werden können, so daß die Umstellung beider Ventile durch einen Hebel erfolgen kann und Fehler in der Umschaltung der beiden Ventile unmöglich gemacht werden.
  • Die Zeichnungen veranschaulichen den vorliegenden Erfindungsgedanken in verschiedenen Ausführungsformen.
  • Abh. t zeigt einen Schnitt durch den Kopf eines Ofens -einäß vorliegender Erfilidunh, in der Längsachse des Ofens genonnnen.
  • Abb.2 zeigt in gleicher`Darstellttng eine etwas Ausführungsform des Ofens. Abb. 3 ist ein Schnitt nach Linie C-C der Abb. 2.
  • Abb.4 ist eile Schnitt durch einen Ofen, der eine weitere Ausführungsform der Erfindung darstellt.
  • Abb.'ä ist ein Schnitt nach Linie A-A der Abb. :4.
  • Abb. G zeigt das hei der Ausfiihrungsform nach Abb. 4. verwendete Gas- und Lufrivechselventil in ver`rößertetn lMaßstabe.
  • Bei der Ausfiihrinigsforin der Abb. t ist mit a der Rollherd des Roll- und Stoßofens angedeutet. aus (lern die Blöcke durch die Tür b herausgezogen «-erden. wenn sie die erforderliche Temperatur erreicht haben. Die Beheizung des Rollherdes a erfolgt mit Hilfe der Gaszuleitung c, die finit einer 'Mehrzahl von Gasdüsen d in Verbindunz steht, welche in schräger Richtung in den Ofen bzw. den Brennerkopf münden.
  • Die beiden unterhalb des Ofens liegenden Wärmespeicher e münden mit ihren beiden nebeneinanderliegenden geknickten. .aufsteigenden Luftschächten j in den. die beiden Wärmespeicher miteinander verbindenden waagerechten Kanal g. der oben nach dein Brenner bei g1 sich öffnet. S(1 daß die jeweils aus dem einen Speicher c aufsteigende, vorgel#värmte Luft sich mit deal aus den Düsen d ausströmenden Gas mischen und eine Flamme bilden kann, die in der Pfeilrichtung in den Rollherd a strömt. 'Mit h ist die die beiden aufsteigenden Luftschächte f trennende Mauer angedeutet. Vor clüni Ofenkopf bzw. dem Verbindungskanal a ist (las Gaswechselventil i für die Kaininerbeheizung vorgesehen. den' (las Gas durch eine Leitung k zugeführt wird. Die Gaszuführungen L welche von dem Gaswechselventil ausgehen, rltütlfien, wie die Abbildung zeigt. unmittelbar in die aufsteigenden Luftschächte f der Wärmespeicher c unterhalb der Oberkante der diese Luftschächte trennenden Zwischenwand h.
  • Die Ausfiihrtingsform der Erfindung nach den Abb. 2 ulld 3 unterscheidet :ich von der erstbeschriebenenAusfiihrungsforin imGrunde genommen lediglich dadurch, daß die aufsteigenden Luftschächte f nicht geknickt sind, sondern senkrecht -erade sind. Das Gaswechselventil i wird (tann nicht mehr von dem Mauerwerk der Wärmespeicher getragen, sondern liegt vor dem Mauerwerk des Ofens. Der waazerechte Verbindungskanal a, für die beiden Wärmespeicher liegt hier in der gleichen Weise unterhalb der Gasdüsen d für den Ofe nraiun. aber über den Gasvutilllrililgetl-I für die Kamirierbeheizting und iiffnet sich unmittelbar in den ei-entlichen Brenner, der nach Abb. 3 in an sich bekannter Weise durch Zwischenwinde in eine 'Mehrzahl verliältnisniiißig enger Kanäle, entsprechend der Zahl der Gasdüsen, eingeteilt sein kann.
  • Das Luftwechselventil, Glas zur Bedienung der Wärmespeicher dient, ist in den Abb. 1 bis 3 nicht veranschaulicht; es liegt bei diesen Ausführungsformen der Erfindung in der üblichen Weise unterhalb des Ofens an dein anderen, -hier nicht dargestellten Ende der LVärmespeicher.
  • Bei der Ausführungsform der Erfindung nach den Abb. .4 bis 6 ist das Luftwechselventil der Wärmespeicher mit dem Gaswechselventil für die Wärmespeicherbeheizung vereinigt, und zwar derart, daß das Luftwechselventil unter dem Gaswechselventil angeordnet ist. Die Anordnung der von den Wärmespeichern e aufsteigenden Luftschächte f und des diese verbindenden waagerechtenKanalsg ist hier die gleiche wie bei den bisher beschriebenen Ausführungsformen. Die Abb. 5 läßt deutlich erkennen, daß dieseLuftschächte mit dem waagerechten Kanal zusammen einen umgekehrt U-förmigenKanal bilden, in dessen Scheitel die Gasdüsen d für die Ofenraumbeheizung einmünden. Die abwechselnde Gaszuführung für die Beheizung der Wärmespeicher erfolgt hier von dem Gaswechselventil i aus durch dieSchlitzel, die annähernd in der Höhe der die senkrechten Luftschächte f trennenden Wand h, also unterhalb der für die Ofenraumbeheizung dienenden Gasdüsen d, münden. Unterhalb des in an sich bekannter Weise ausgebildeten Gaswechselventils i (vgl. Abb. ¢ und 6) ist bei dieser Ausführungsform der Erfindung das in seiner Ausgestaltung ebenfalls an sich bekannteLuftventilnz, angeordnet, das mit einer Luftzuführungsöffnungn versehen ist und die Luft durch die Kanäle o abwechselnd in die Wärmespeicher gehen läßt, deren Abgase dann bei entsprechender Stellung des Luftwechselventils m in den 'Zug p und damit zum Kamin entweichen. Die Drehzapfen der beiden Wechselventile liegen bei dieser Ausführungsform senkrecht übereinander, so daß sie also, da die Ventile entgegengesetzt zueinander betätigt werden können, durch irgendeine beliebige, an sich bekannte Einrichtung, einen#,gekreuzten Riemen oder Zahnkettenantrieb, Zahnräder o. dgl., miteinander verbunden werden können und durch Umlegen eines Hebels beide Ventile gleichzeitig in dem gewünschten Sinne umgesteuert werden können. Der Betrieb des Ofens, der sich in keiner Weise von demjenigen des Hauptpätentes unterscheidet, ergibt :ich aus Vorstehendem ohne weiteres.

Claims (5)

  1. PATEN TAN3i'RÜcHL: i. Regenerativgas-Gleichstromofen nach Patent 418 799, dadurch gekennzeichnet, claß der die Wärmespeicher miteinander verbindendeKanal(g) hinterdemSchweißherd quer zur Ofenlängsachse unterhalb der Brenner (d) für die Ofenraumbeheizung angeordnet ist, die mit dem Kanal (g) unmittelbar in Verbindung stehen oder in ihn-einmünden.
  2. 2. Regenerativgas-Gleichstromofennach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Wärmespeichern (e) zu dem sie verbindenden Kanal (g)' führenden Luftschächte (f) nebeneinander hinter dem Schweißherd des Ofens angeordnet sind.
  3. 3. Regenerativgas-Gleichstromofennach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gaswechselv entil (i) für die wechselnde Beheizung der Wärmespeicher hinter dem die Wärmespeicher verbindenden Kanal (g) aufgestellt ist.
  4. 4. Regenerativgas-Gleichstromofennach Anspruch z und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Gaswechselventil (i) für die Wärmespeicherheheizung ausgehenden Gaszuführungen (l) in die Luftschächte (f) der Wärmespeicher münden.
  5. 5. Regenerativgas-Gleichstromofen nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das 'Luft- und das Gaswechselventil (na, i) für die Wärmespeicherbeheizung unmittelbar übereinander angeordnet und ihre Achsen zur gleichzeitigen Umstellung beider miteinander gekuppelt sind.
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