DE192843C - - Google Patents
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- DE192843C DE192843C DENDAT192843D DE192843DA DE192843C DE 192843 C DE192843 C DE 192843C DE NDAT192843 D DENDAT192843 D DE NDAT192843D DE 192843D A DE192843D A DE 192843DA DE 192843 C DE192843 C DE 192843C
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- regenerators
- air
- furnace
- regenerator
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B5/00—Coke ovens with horizontal chambers
- C10B5/10—Coke ovens with horizontal chambers with heat-exchange devices
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 192843 KLASSE 10^. GRUPPE
VICTOR DEFAYS in BRÜSSEL
Es sind bereits Ausführungen von Koksöfen und von metallurgischen öfen rühmend
erwähnt worden, bei welchen die Stetigkeit der Flamme mit Umkehrung des Luftstromes
allein erhalten wird. Diese verschiedenen Ausführungen haben jedoch keinen Erfolg in
der Praxis gehabt, da sie alle auf der Verwendung von Umkehrventilen gegründet waren, die auf die Verbrennungsgase vor
ίο ihrem Eintritt in den Regenerator wirken, in
der Weise, daß diese Ventile, die einer sehr hohen Erhitzung ausgesetzt waren, nicht
widerstehen, noch auch eine vollkommene und regelmäßige Wirkungsweise sichern konnten.
Außerdem war es bei allen diesen Ausführungen notwendig, Kanäle für die Abhitze
von großer Länge anzuwenden, um die Abgase zu diesen Umkehrventilen zu leiten, wodurch
der Preis der Anlage und die Unterhaltungskosten bedeutend vergrößert und gleichzeitig bedeutende Verluste an Wärme
durch Strahlung herbeigeführt wurden.
Der Gegenstand der Erfindung ist eine Ausführung,
welche alle diese Übelstände vermeidet, d. h. es gestattet, die Verwendung von Umkehrventilen, welche hohen Erhitzungen
ausgesetzt sind, zu entbehren und doch den Vorteil der Stetigkeit und der Wiedergewinnung
der Hitze beizubehalten. Diese Erfolge werden entsprechend der Erfindung
dadurch erreicht, daß die Sohlkanäle des Ofens unmittelbar an jedem ihrer Enden mit
einem der beiden Regeneratoren in Verbindung stehen, wobei die Abgase in den einen
oder den anderen dieser Regeneratoren ge* schickt werden können, je nach der Stellung,
welche einfache, in diesen Kanälen eingebaute Schieber offen oder geschlossen einnehmen.
Die Erfindung besteht außerdem gleichfalls in einer besonderen Anordnung der Luftzuführungsleitungen, die vorzugsweise
in Verbindung mit der Ausführung der Sohlkanäle, wie hier oben angegeben, Anwendung
findet, aber auch selbst dann vorteilhaft angewendet werden kann, wenn diese Ausführung nicht in Benutzung genommen ist.
Diese Anordnung ist dadurch gekennzeichnet, daß, je nach der Stellung des Umkehrventils
für die Luft, die in den einen oder den anderen der Regeneratoren eingeblasene Luft in den Brennern durch Vermittlung von
wagerechten Leitungen verteilt wird, welche sich über die ganze Länge des Ofens erstrecken
und von welchen die eine mit dem ersten und die andere mit dem zweiten der Regeneratoren in Verbindung steht.
Zum Verständnis der Erfindung ist im nachfolgenden ein Anwendungsbeispiel beschrieben
unter Bezugnahme auf die Zeichnung, in welcher
Fig. ι ein Längsschnitt eines Ofens ist, gelegt durch einen der Sohlkanäle nach der
Linie 1-1 der Fig. 4.
Fig. 2 ist ein Teilschnitt, gelegt durch eine der Längsleitungen für die Luftzuführung,
z. B. nach 2-2 der Fig. 4.
Fig. 3 ist ein ähnlicher Teilschnitt, gelegt durch die Gaszuführungsleitungen nach 3-3
der Fig. 4, und
Fig. 4 und 5 sind zwei Querschnitte, von welchen Fig. 4 die Verbindungen der Luftleitungen
mit den Regeneratoren und Fig. 5
60
die Verbindungen der Sohlkanäle mit diesen Regeneratoren zeigt.
Nach diesen Figuren stehen die Sohlkanäle k in unmittelbarer Verbindung mit den
beiden Regeneratoren, und zwar an ihrem einen Ende mit dem Regenerator χ und an
ihrem anderen Ende mit dem Regenerator y. Diese Verbindungen werden beliebig hergestellt
oder unterbrochen mit Hilfe von einfachen, gewöhnlichen Schiebern α und a1,
welche abwechselnd durch eine und dieselbe Bewegung einer doppelten Anordnung von
Wellen und Hebeln n> und h, die mit dem nicht dargestellten Hebel des Umkehrventils
für die Luft verbunden sind, angetrieben werden.
In den feuerfesten Teilen, welche die Wandungen der Sohlkanäle k bilden, sind wagerechte
Kanäle d ausgespart, in welche das Gas aus den Leitungen c gelangt, welche auf
jeder Seite des Ofenkörpers angeordnet sind. Jeder dieser wagerechten Kanäle d wird in
seinem oberen Teile durch eine Reihe von feuerfesten Platten abgeschlossen, durch welche
Öffnungen e gebohrt sind, die das Eindringen des Gases in eine Reihe von Zügen f gestatten.
Am Fuße eines jeden dieser Zügef befindet sich eine kleine Verbrennungskammer
r, wo das Gas auf die für seine Verbrennung bestimmte Luft trifft. Diese Luft
könnte in jeder geeigneten Art und Weise zugeführt werden. Um aber die bereits beschriebene
Einrichtung vorteilhaft zu vervollständigen, wird sie in der hier beispielsweise
dargestellten Einrichtung dem einen oder dem anderen der Regeneratoren χ und y durch
Öffnungen b b1 zugeführt, welche mit den wagerechten Kanälen ρ ρ1 in Verbindung
stehen, die auf der ganzen Länge des Ofens vorhanden sind, wobei ein Paar gleiche Kanäle
ρ p1 jedem Zuge f entspricht. Kleine
senkrechte Leitungen / I1 setzen jeden der Kanäle ρ ρ' mit den Verbrennungskammern r
in Verbindung.
Man kann sich hiernach leicht davon Rechenschaft geben, wie der Gang des so ausgeführten
Ofens ist. Wird angenommen, daß der Luftstrom in den Regenerator y geleitet
wird, so nehmen die Schieber a a1 in diesem Falle die in Fig. 1 dargestellte Stellung ein.
Das von den Leitungen c herkommende Gas gelangt auf beiden Ofenseiten in die Kanäle d
und dringt durch die Öffnungen e in die Verbrennungskammern r. Die in den Regenerator
y geblasene Luft gelangt, nachdem sie sich erhitzt hat, durch die Öffnungen b in
die Kanäle ρ und wird durch die Leitungen / in die Verbrennungskammern r verteilt. Die
Flammen gelangen durch die Kanäle g wieder in die Sohlkanäle k und begeben sich nach
dem Regenerator x, dessen Schieber α offen stehen.
Sobald der Regenerator y genügend abgekühlt ist, wird die Richtung des Luftstromes
umgekehrt. Dieser Vorgang hat nach den vorstehenden Auseinandersetzungen gleichfalls
das Ergebnis, die Schieber α zu schließen und die Schieber a1 zu öffnen, derart, daß
jetzt die Abhitze durch den Regenerator y geleitet wird. Die heiße Luft, welche dann
von dem Regenerator χ kommt, wird durch die Öffnungen bx, die Kanäle p1, welche symmetrisch
mit den Kanälen ρ angeordnet sind, und die kleinen, senkrechten Leitungen Z1 in
die kleinen Verbrennungskammern geleitet (Fig. 4 und 5).
Unter diesen Bedingungen ist infolgedessen die gestellte Aufgabe gelöst, ohne die Zuführung
der Gase bei sehr hoher Temperatur zu einem Umkehrventil durch Vermittlung von besonderen Kanälen notwendig zu machen.
Die Schieber α al sind Teile von gewöhnlicher
Ausführung und einer bereits erprobten Wirkungsweise. Der Weg, welchen die Verbrennungsgase
zu nehmen haben, ist ein ganz besonders kurzer und kann dem Zuge des
Schornsteins kein regelwidriges Hindernis schaffen.
Claims (2)
1. Liegender Regenerativkoksofen mit gleichbleibender Richtung der Flamme, gekennzeichnet
durch, einen an jedem seiner beiden Enden mit je einem der beiden Regeneratoren (x y) verbundenen Sohlkanal
(k), der die abziehenden Heizgase aufnimmt und je nach Stellung der beiden
Schieber (a a1) dem einen der beiden
Regeneratoren zuführt, sowie durch zwei unter der ganzen Ofenlänge sich erstreckende
Heißluftkanäle (p und p1), von
denen jeder mit je einem der beiden Regeneratoren (x y) in offener Verbindung
steht und die vorgewärmte Luft durch Kanäle (I I1J den Brennern (r) zuleitet.
2. Ausführungsform des Koksofens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die in den Sohlkanälen (k) angeordneten Schieber (a a1) allein durch die Bewegung
des Luftumkehrventils gesteuert werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE192843C true DE192843C (de) |
Family
ID=456123
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT192843D Active DE192843C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE192843C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4596329A (en) * | 1982-02-08 | 1986-06-24 | American Hospital Supply Corporation | Pivotally mounted surgical instrument holder |
| US5458231A (en) * | 1994-04-26 | 1995-10-17 | Belokin; Paul | Display and shipping package |
-
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- DE DENDAT192843D patent/DE192843C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4596329A (en) * | 1982-02-08 | 1986-06-24 | American Hospital Supply Corporation | Pivotally mounted surgical instrument holder |
| US5458231A (en) * | 1994-04-26 | 1995-10-17 | Belokin; Paul | Display and shipping package |
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