DE329257C - Anzeigevorrichtung fuer mehrere Wassermesser - Google Patents

Anzeigevorrichtung fuer mehrere Wassermesser

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DE329257C
DE329257C DE1919329257D DE329257DD DE329257C DE 329257 C DE329257 C DE 329257C DE 1919329257 D DE1919329257 D DE 1919329257D DE 329257D D DE329257D D DE 329257DD DE 329257 C DE329257 C DE 329257C
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water
shaft
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gear
water meters
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DE1919329257D
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English (en)
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F15/00Details of, or accessories for, apparatus of groups G01F1/00 - G01F13/00 insofar as such details or appliances are not adapted to particular types of such apparatus
    • G01F15/07Integration to give total flow, e.g. using mechanically-operated integrating mechanism

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

  • Anzeigevorrichtung üir mehrere Wassermesser. Es ist bekannt, in eine Wasserleitung zwei Wassermesser von verschiedener Leistungsfähigkeit parallel zueinander derartig einzuschalten, daß kleinere Wassermengen .nur durch -den Nebenmesser strömen, während größere Wassermengen- entweder durch den Hauptmesser allein oder, sowohl durch den Nebenmesser als auch durch den Hauptmesser fließen. Bisher zeigte jeder der beiden Wassermesser nur für sich die durch ihn hindurchgeflossene Wassermenge an, so daß die Gesamtdurchflußmenge durch Ablesen der Anzeige jedes Wassermessers und darauffolgendes Zusammenzählen der einzelnen Werte ermittelt werden mußte. Eine derartige Feststellung der gesamten Durchflußmenge ist jedoch nicht nur umständlich und zeitraubend, sondern" gibt auch Anlaß zu Rechenfehlern.
  • Um diese Übelstände zu beseitigen, sind nach der Erfindung die beiden Wassermesser durch ein Getriebe derartig mit einer gemeinsamen Anzeigevorrichtung verbunden, daß diese Anzeigevorrichtung die Summe der Durchflußwerte beider Wassermesser angibt. Bei dieser Anordnung kann rasch und leicht durch Ablesen von einer einzigen Anzeigevorrichtung, ohne dhß eine Zusammenzählung erforderlich ist, die gesamte, in einem bestimmten Zeitabschnitt durch. die Leitung geflosserrg. Wassermenge festgestellt werden. Bei: .Anwendung einer elektrischen Fernanzeige kann die Summe der Durchflußwerte beider Wassermesser auf einmal nach der ferngelegenen Überwachungsstelle übertragen werden, während bisher nur die Durchflußwerte jedes Wassermessers für sich übertragen werden konnten. Außer der. von beiden Wassermessern beeinflußten Anzigevorrichtung kann nach der Erfindung noch eine zweite zu Kontrollzwecken dienende Anzeigevorrichtung vorgesehen sein, auf welche. nur einer der beiden Wassermesser einwirkt.
  • Auf der Zeichnung ist die neue Anzeigevorrichtung in einer Ausführungsform dargestellt.
  • Fig. i ist eine Oberansicht einer mit der neuen Anzeigevorrichtung versehenen- Wassermesseranordnung. ..
  • Fig:2 ist ein Schnitt durch die Anzeigevorrichtung nach der Linie A-B der Fig. i in größerem Maßstabe.
  • Fig. 3 ist eine Einzelheit im Schnitt nach der Linie C -D der Fig. 2.
  • In die Wasserleitung i sind in bekannter Weise ein Hauptmesser 2 und ein Nebenmesser 3 parallel zueinander derartig eingeschaltet, daß kleinere Wassermengen durch den Nebenmesser 3 strömen, während größere Wassermengen durch den Hauptmesser 2 allein oder durch beide Wassermesser 2 und 3 fließen.
  • Auf den Wassermessern ist ein das Getriebe der Anzeigevorrichtung einschließendes Gehäuse q. angeordnet, in das die Wellen 5 und 6 der beiden Wassermesser .2 und 3 hin-. einragen. Die Welle 5 des Hauptmessers 2 treibt durch ein Kegelradgetriebe 7 eine wagerechte Welle 8 an, auf der eine Schnecke g befestigt ist. In ähnlicher Weise wird durch die Welle 6 des Nebenmessers 3 unter Vermittlung .eines Kegelradgetriebes io eine wagerechte Welle i i angetrieben, auf welcher eine Schnecke 12 angebracht ist. Die Schnecke g greift in ein Schneckenrad 13, das auf einer im Gehäuse q. gelagerten senkrechten Welle 14 befestigt ist. Die Schnecke 12 greift in ein' auf der Welle 14 drehbares Schneckenrad 15; das mit einem ebenfalls auf dieser Welle drehbaren Bügel 16 fest verbunden ist. An dem Bügel 16 sind zwei konische Zwischenzahnräder 17, 18 eines Planetengetriebes gelagert, die einerseits mit -einem auf der Welle 1¢ befestigten, konischen Zahnrad ig und andererseits mit einem auf der Welle 14 drehbaren konischen Zahnrad 2o in Eingriff stehen. Das konische Zahnrad 2o ist mit einem auf der Welle 14 drehbaren Zahnrad 21 fest verbunden. .Dieses Zahnrad greift in ein Zahnrad 22, das auf einer ebenfalls im Gehäuse q. gelagerten senkrechten Welle 23 befestigt ist. Jede der Wellen 14 und 23 trägt an ihrem an der oberen Seite des Gehäuses q. herausragenden Ende einen Zeiger 24 bzw. 25, der sich über einem Zifferblatt 26 bzw. 27 bewegt.
  • Solange -der Hauptmesser 2 stillsteht, wird die Bewegung des Nebenmessers 3 über das Kegelradgetriebe 1o (Fig. 3) und über das Schneckengetriebe x2, 15 (Fig. 2) auf den Bügel 16 übertragen. Der Bügel 16 setzt die Zwischenräder 17, 18 des Planetengetriebes in Umlauf, so daß diese Zwischenräder sich auf dem stillstehenden konischen Zahnrad ig abwälzen und das konische Zahnrad 2o sowie das mit ihm verbundene Zahnrad 21 in Drehung setzen. Das Zahnrad 21 treibt unter Vermittlunj des Zahnrades 22 die Welle 23 und den. auf ihr angebrachten Zeiger 25 an. Auf diese Weise werden die Durchflußwerte des Nebenmessers 3 auf den. Zeiger 25 übertragen.
  • Falls der Nebenmesser 3 stillsteht, wird die Bewegung des Hauptmessers 2 über 'das Kegelradgetriebe 7 und über das Schneckengetriebe 9, 13 auf -die Welle ük übertragen. Das auf der Welle 14 befestigte konische Zahnrad ig überträgt seine Drehung unter Vermittlung der Zwischenräder 17, 18, die an dem jetzt stillstehenden Bügel z6 gelagert sind, auf das konische Zahnrad 2o und ,auf das mit diesem verbundene Zahnrad 21. Von dem Zahnrad 21 wird wieder unter Vermittlung des Zahnrades 22 und der Welle 23 der Zeiger 25 in Drehung gesetzt. Auf den Zeiger 25 werden hiernach -auch die Durchflußwerte des Hauptmessers 2 übertragen.
  • Sind- beide Wassermesser 2 und g in Tätigkeit, so wird wieder die Bewegung des dem .Nebenmesser 3 zugeordneten Schneckengetriebes 12, i5 unter Vermittlung des Bügels 16 und der Zwischenräder 17, 18 auf das konische Zahnrad 2o 'übertragen. Außerdem wird aber dem konischen Zahnrad 2o eine Zu-Satzbewegung dadurch erteilt, daß die Bewegung des dem Hauptmesser :2 zugeordneten Schneckengetriebes 9, 13 unter Vermittlung des konischen Zahnrades ig und der Zwischenräder 17, 18 auf das konische Zahnrad 2o übertragen wird. Von dem konischen Zahnrad 2o wird - daher unter Vermittlung der Zahnräder :2i, 22 und der Welle 23 die Summe der Durchflußwerte beider Wassermesser 2 und 3- auf den Zeiger 25 Überträgen.
  • Der Zeiger 25 gibt hiernach den Gesamtbetrag der durch beide Wassermesser 2 und 3 geflossenen Wassermengen an. Außerdem wird durch den auf der Welle 14 befestigten Zeiger 2q. gesondert die durch den Hauptmesser 2 geflossene Wassermenge angezeigt.
  • Die Anzeigevorrichtung kann auch so ausgebildet sein, @daß durch den einen Zeiger die Summe der Durchflußwerte beider Wassermesser und durch den anderen Zeiger die durch den Nebenmesser geflossene Wassermenge angezeigt wird. Auch können drei Zeiger vorgesehen sein, von denen der eine die Summe der Durchflußwerte beider Wassermesser angibt, während die beiden anderen Zeiger gesondert die Durchflußwerte des Haupt- und des Nebenmessers anzeigen.
  • Die Wellen 14 und 23 können auch .auf Zählwerke oder beliebige andere Registriervorrichtungen einwirken, ohne daß das Wesen der Erfindung hierdurch berührt wird. Die Drehung jeder der Wellen i,4 -und 23 kann auch in an sich bekannter Weise elektrisch auf größere Entfernungen auf eine an einer Überwachungsstelle angeordnete Anzeige-oder Registriervorrichtung übertragen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Anzeigevorrichtung für mehrere Wassermesser, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Wassermesser durch ein Getriebe auf ein gemeinsames Anzeigeglied derartig einwirken, daß dieses Anzeige-. glied die Summe der Durchflußwerte beider Wassermesser angibt. z. Anzeigevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, .daß die beiden Wassermesser (2, 3)- unter Vermittlung eines Planetengetriebes . (17, 18, ig, 2o) auf das gemeinsame Anzeigeglied (25). einwirken. -3. Anzeigevorrichtung nach Anspruch T und z, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem von beiden Wassermessern (2, 3) be, einflußten Anzeigeglied (25) ein zweites Anzeigeglied (2q.) vorgesehen ist, -auf welches nur der eine Wassermesser -(2) -ein"' wirkt. 4.: Anzeigevorrichtung nach Anspruch s . bis 3, gekennzeichnet :durch zwei Init je einem Anze'igeglied (24 bzw. 25) versehene Wellen (i4 bzw. 23), von denen die eine nur durch den einen Wassermesser (2) angetriebene Welle (14) das Planetengetriebe (17, 18, i9, 2o) trägt, unter dessen Vermittlung die andere Welle (23) von beiden Wassermessern (2, 3) angetrieben wird. 5. Anzeigevorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daB auf der einen Welle (14) ein von dem einen Wassermesser (2) in Drehung gesetztes Schneckenrad (13) befestigt ist, während ein von dem anderen' Wassermesser. (3) in Drehung gesetztes, auf der Welle (14) drehbares Schneckenrad (15) mit einem Bügel (i6) verbunden ist, an dem die Zwischenkegelräder (17, 18) des Planetengetriebes gelagert sind, welche einerseits in ein auf der Welle (14) befestigtes Kegelrad (i9) und andererseits in eiil auf dieser Welle drehbares, durch Zahnräder (2i, 22) mit -der zweiten Welle (23) verbundenes Kegelrad (2o) greifen.
DE1919329257D 1919-11-26 1919-11-26 Anzeigevorrichtung fuer mehrere Wassermesser Expired DE329257C (de)

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