DE415406C - Nullstellvorrichtung fuer Zaehlwerke an Arbeitseinheiten- und Lohnbetrags-Anzeigern - Google Patents

Nullstellvorrichtung fuer Zaehlwerke an Arbeitseinheiten- und Lohnbetrags-Anzeigern

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DE415406C
DE415406C DEF56139D DEF0056139D DE415406C DE 415406 C DE415406 C DE 415406C DE F56139 D DEF56139 D DE F56139D DE F0056139 D DEF0056139 D DE F0056139D DE 415406 C DE415406 C DE 415406C
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DEF56139D
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • G06M1/28Design features of general application for zeroising or setting to a particular value
    • G06M1/34Design features of general application for zeroising or setting to a particular value using reset shafts
    • G06M1/343Design features of general application for zeroising or setting to a particular value using reset shafts with drums

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Nullstellvorrichtung für Zählwerke an Arbeitseinheiten- und Lohnbetrags-Anzeigern. Es ist bei Zählwerken an Arbeitseinheiten-und Lohnbetrags-Anzeigern bekannt, die Zählwerke mit Nullstelleinrichtungen zu versehen. Zu diesem Zwecke ist beispielsweise in der Zählwerkswelle eine Schiene achsial verschiebbar angeordnet, deren Ansätze hei der Verschiebung in den Weg der Zählscheibenanschläge treten. Die Nullstellung der Zählwerke ist bei diesen Einrichtungen nur möglich, wenn das Schaltgetriebe sich in einer Stellung zu dem Zählwerk befindet, die dessen freie Rückdrehung gestattet. Das ist aber nicht immer zum Zeitpunkt der gewünschten Nullstellung der Fall. Durch die vorliegende Erfindung wird dieser Übelstand beseitigt; nach ihr kann die Mullstellung ohne Rücksicht auf die Stellung des Schaltgetriebes zu den "Zählwerken erfolgen, und zwar deshalb, weil das Schaltgetriebe durch die Nullstellung abgekuppelt wird. An sich sind 1iei anderen Zwecken dienenden Zählwerken Eritkuppeleinrichtungen, die bei der Nullstelhing der Zählwerke deren Zusammenhang mit den Antriebsgliedern lösen, bekannt. Neu ist nach der Erfindung die Art, wie das sowieso vorhandene Nullstellmittel (Schiene) gleichzeitig ohne nennenswerte Abänderungen der Gesamtkonstruktion für die Entkupphing verwendet ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Abb. i zeigt einen senkrechten Schnitt durch die neue Einrichtung. Es ist hier der Antrieb für das Arbeitseinheitenzählwerk A dargestellt, während das Lohnzählwerk L nur angedeutet ist, weil die hier in Frage stehende Einrichtung sich in dieseln Zählwerk einfach wiederholt. Abb. 2 zeigt eine Vorderansicht der Vorrichtung und die Abb. 3 einen senkrechten Längsschnitt durch (las Zählwert: A.
  • Durch eine biegsame Welle o. dgl. ist eine Schnecke i finit der Arbeitsmaschine gekuppelt. Die Schnecke wirkt auf ein Schneckenrad 2 ein, das auf der Hauptwelle 3 der Zählvorrichtung befestigt ist. Die LIersetzungsverhältnisse sind so gewählt, daß jede volle Umdrehung des Schneckenrades 2 der Übertragung einer Arbeitseinheit entspricht. Auf der Welle 3 ist ein Einzahn .I befestigt, der bei jeder Umdrehung der Welle 3 über ein Torgelege 5, 6 das Zahnrad 7 und damit die mit diesem Zahnrade im Bewegungszusammenhang stehende Zählscheibe 8 um eine Einheit der Ziffernfolge o bis 9 weiterschaltet. Befindet sich z. B. der Einzahn d., wie Abb. i zeigt, in (lein Augenblicke, in dem eine Nullstellung des Zählwerkes A vorgenommen werden muß, in Eingriff mit dein Vorgelegerad 5, so kann bei den bekannten Einrichtungen diese Nullstellung nicht durchgeführt werden, die Aufsichtspersen muß also eine über den abzulesenden Betrag hinausgehende Schaltung abwarten, bei der sich der Einzahn ini Sinne des Pfeiles x dreht. Erst wenn der Einzahn aus der Zähnung des Rades5 herausgetreten ist, kann die Nullstellung erfolgen. Uni jedoch die Nullstellung auch in der in Abh. i gezeichneten Stellung der Antriebsteile vornehmen zu können, ist nach der Erfindung zwischen Zahnrad 7 und der Zählscheibe S des Zählwerkes eine Kupplung K geschaltet, die durch die Nullstellmittel selbst derart betätigt wird, daß bei jeder Nrullstellung das Zählwerk von seinem Antrieb abgekuppelt wird. Diesem Zweck dient folgende Einrichtung: Die Zählscheiben 8 bis 12 drehen sich lose auf ihrer Welle 13. In dieser Welle ist in an sich bekannter Weise eine mit Ansätzen 14 versehene Schiene 15 achsial verschiebbar. Die Naben der Zählscheiben sind hohl und innen mit Anschlägen 16 versehen, an denen die Ansätze 14 der Schiene 15 leim Zählvorgang wirkungslos vorbeiwandern. Durch achsiales Verschieben der Schiene 15 gelangen deren Ansätze 1.4 in den Bereich der Zählscheibenanschläge 16 und nehmen infolgedessen beim Drehen der Welle 13 alle aus ihrer Nullage verdrehten Zählscheiben in die 1,Tullage mit. Die Verschiebung der Schiene 15 geschieht mittels Schlüssels 17, den die ablesende Aufsichtsperson in das zu diesem Zwecke hohle Ende der Welle 13 einschiebt. In der auf dieser Seite liegenden Gehäusewand 18 ist konzentrisch zur Welle 13 eine Ringnut i9 vorgesehen, die auf der Innenseite der Gehäusewand liegt. Der Schlüssel 17 besitzt einen Stift 17', der in Schlitze 13' des hohlen Wellenendes bis in den Bereich dieser Ringnut geschoben werden kann. Dabei wird die Schiene 15 achsial verschoben und während der Drehung durch den in die Ringnut i9 eintretenden Stift 17' in dieser verschobenen Lage gehalten, bis die Drehung vollendet ist und der Stift wieder vor den Schlitz 13' gelangt. Dieser Vorgang ist bekannt. Nach der Erfindung ist die Schiene 15 so weit verlängert, daß sie gegen die eine Hälfte der Kupplung .K stößt und diese Kupplungshälfte entgegen der Wirkung einer Feder 2o bei ihrer achsialen Verschiebung außer Eingriff mit der anderen Kupplungshälfte bringt. Die Entkupplung wird während der ganzen Nullstelldrehung aufrechterhalten, bis die Schiene 15 in ihre Ruhelage zurückgehen kann. Dieses Zurückdrängen der Schiene 15 geschieht durch die die Kupplung wiederherstellende Feder 2o. Die gleiche Einrichtung befindet sich am Lohnzählwerk L.

Claims (1)

  1. PATCNT-ANSPRUCH: Nullstellvorrichtung für Zählwerke an Arbeitseinheiten- und Lohnbetrags-Anzeigerti, dadurch gekennzeichnet, (laß durch das -",#Tullstellniittel (Schiene 15) selbst eine zwischen die Zählwerke (A, L) und ihre Antriebsglieder (i bis 7) geschaltete Kupplung (h) ausgerückt wird.
DEF56139D 1924-05-16 1924-05-16 Nullstellvorrichtung fuer Zaehlwerke an Arbeitseinheiten- und Lohnbetrags-Anzeigern Expired DE415406C (de)

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