DE329174C - Mittels Reibrollen angetriebener, fahrbarer Haspel, dessen Geschwindigkeit sich mit zunehmender Wicklungsdicke selbsttaetig verringert - Google Patents

Mittels Reibrollen angetriebener, fahrbarer Haspel, dessen Geschwindigkeit sich mit zunehmender Wicklungsdicke selbsttaetig verringert

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DE329174C
DE329174C DE1919329174D DE329174DD DE329174C DE 329174 C DE329174 C DE 329174C DE 1919329174 D DE1919329174 D DE 1919329174D DE 329174D D DE329174D D DE 329174DD DE 329174 C DE329174 C DE 329174C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H59/00Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators
    • B65H59/38Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by regulating speed of driving mechanism of unwinding, paying-out, forwarding, winding, or depositing devices, e.g. automatically in response to variations in tension
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/40Arrangements for rotating packages
    • B65H54/42Arrangements for rotating packages in which the package, core, or former is rotated by frictional contact of its periphery with a driving surface

Landscapes

  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • mittels Reibrollen angetriebener, fahrbarer Haspel, dessen Geschwindigkeit sich mit zunehmender Wicklungsdicke selbsttätig verringert. Es sind bereits sowohl fahrbare als auch solche Haspel bekannt, die mittels Reibrollen angetrieben werden. Und deren Geschwindigkeit sich mit zunehmender Wicklungsdicke infolge des zunehmenden Drahtzuges selbsttätig verringert. Diesen bekannten Haspelarten gegenüber besteht die vorliegende Erfindung darin, daß die Haspeltrommel mittels ihres als Reibungsrolle dienenden Flansches von der darüberliegenden, feststehend gelagerten anderen Reibungsrolle Antrieb erhält und frei drehbar in-einem einarmigen Hebel gelagert ist, der sich um die Achse der Laufrollen dreht und mit seinem freien Ende mittels einer einstellbaren, federnden Stütze aufruht, so daß das beim Aufwickeln zunehmende Gewicht des Haspels- die Verlangsamung der Haspelgeschwindigkeit herbeiführt.
  • Die Zeichnung zeigt in Fig. i den Haspel im Aufriß, in Fig. 2 im Grundriß. Jeder einzelne Haspel besteht aus drei Laufrollen a mit Achse b, einem winkelförmigen, einarmigen Traghebel c mit einer Einstell- und Regelvorrichtung D, einer Haspeltrommel e mit Führungs- und Reibrollenflansch f und Reibungsrolle g. ' .
  • Jeder Haspel ist für sich ein geschlossenes Ganzes und in bekannter Weise auf zwei Rollen fahrbar. Bei Anlagen, in denen eine Mehrzahl von Bändern gleichzeitig bearbeitet wird, ist es unbedingt erforderlich, daß jeder Haspel getrennt angetrieben wird, so daß die einzelnen Bandringe jederzeit unabhängig voneinander aufgelegt und abgenommen werden können, ohne dabei den Betrieb zu stören. Um dieses zu ermöglichen, ist die Haspeltrommel e mit Führungs- und Reibrollenflansch f mittels Zapfen j einseitig in einem einarmigen, flacheiz Winkelhebel c frei drehbar schwebend gelagert, der sich mit einem nach unten geneigten Ende auf zwei in Breite des Haspels e angebrachte Laufrollen a und am anderen Ende auf eine der* Mitte der beiden Laufrollen a - gegenüber angeordnete veränderliche Einstell- und Regelvorrichtung D stützt. Die darüberliegende Reibungsrolle g sitzt auf der Antriebswelle va, die zu beiden- Seiten in den Gußböcken p feststehend gelagert ist. Die Rolle steht mit dem Bänderführungsflanäch f in Reibungseingriff und hält gleichzeitig den Haspel in der Betriebsstellung fest, die durch ein am Boden befestigtes U-Eisen i begrenzt ist.
  • Um den Haspel in oder außer Betrieb zu setzen und auf erforderliche Umdrehungszahl und Zugkraft einzustellen, -dient die am freien Ende o des einarmigen Traghebels c angebrachte, einstellbare, federnde Stütze n. Letztere gestattet, den Haspel e mit Traghebel c um die Achse b der Laufrollen a mittels Gewindemutter k und Feder L für die Einstellung des Antriebes zu drehen und damit auf und ab zu bewegen. Die bekannte selbsttätige Regelung der Geschwindigkeit erfolgt dadurch, daß bei zunehmender Wicklungsdicke das immer größer werdende Gewicht des Wickelgutes die Feder t zusammendrückt 'und den Hebel c selbsttätig senkt, wodurch der Anpressungsdruck der Reibrolle g vermindert und infolgedessen die Verlangsamung der Haspelgeschwindigkeit herbeigeführt wird.
  • Auf diese Weise ist .es ' möglich, mehrere auswechselbare, fahrbare Haspel in beliebiger Breite dicht nebeneinander anzuordnen und durch eine gemeinsame Welle in anzutreiben.
  • Vorliegende Erfindung ist für Haspeleinrichtungen zum Auf- oder Abrollen von endlosen Eisen oder Stahlbändern bestimmt und kommt hauptsächlich bei galvanischen Anlagen., Schleifereien und Polierereien in Frage, bei welchen mehrere Bänder gleichzeitig bearbeitet werden.
  • Die bisher im Betrieb befindlichen Bauarten solcher Haspel sind ortsfest stufenförmig über- und hintereinander angeordnet und schwer zu handhaben. Da ein Band das andere versperrt, ist es erschwert, die Bandcisenringe währenddes Betriebes vom Haspel abzuheben. Ferner müssen `die Bänder innen= halb der Anlage, mittels Hilfsführungen mehrmals geführt werden, wodurch sich meistens die Kanten verbiegen. Bei den bisherigen Bauarten ist es nicht möglich, mehrere Haspel so dicht nebeneinander anzuordnen, daß die Nutzbreite der Anlage fast voll ausgenutzt wird. Letztere Anordnung ist für den Mehrfachbetr,eb übersichtlicher, einfacher und billiger und hat den Vorteil, daß die zur Bearbeitung erforderliche Länge des Bandes bedeutend verkürzt wird, so daß die Hilfsführungen in Fortfall kommen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRUcH: Mittels Reibrollen angetriebener, fahrbarer Haspel, ! dessen Geschwindigkeit sich mit zunehmender Wicklungsdicke selbsttätig verringert, dadurch: gekennzeichnet, daß die Haspeltrommel (e) mittels ihres als Reibungsrolle dienenden Flansches (f) von der darüberliegenden, feststehend gelagerten anderen Reibungsrolle (g) Antrieb erhält und frei drehbar in ein=em -einarmigen Hebel (c) gelagert ist, der sich um die Achse (b) der Laufrollen (a) dreht und mit - seinem freien Ende (o) mittels einer einstellbaren, federnden .Stütze (u) aufruht, so daß das beim Aufwickeln zunehmende Gewicht des Haspels . die Verlangsamung der H.aspelgeschwindigkeit herbeiführt.
DE1919329174D 1919-03-06 1919-03-06 Mittels Reibrollen angetriebener, fahrbarer Haspel, dessen Geschwindigkeit sich mit zunehmender Wicklungsdicke selbsttaetig verringert Expired DE329174C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2535983A (en) * 1947-05-03 1950-12-26 Revere Copper & Brass Inc Strip annealing
DE1081854B (de) * 1955-09-19 1960-05-19 Josef Froehling Haspel mit im Sinne eines gleichbleibenden Bandzugs gesteuertem Antrieb
DE1106276B (de) * 1957-04-19 1961-05-10 Renault Einrichtung zum Abziehen von Stranggut, z. B. Draht
DE1136878B (de) * 1957-03-07 1962-09-20 Loewe Opta Ag Rutschkupplung fuer Magnetbandgeraete

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1136878B (de) * 1957-03-07 1962-09-20 Loewe Opta Ag Rutschkupplung fuer Magnetbandgeraete
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