DE32910C - Neuerung an einer Vorrichtung zum Anziehen für rollende Fahrzeuge - Google Patents

Neuerung an einer Vorrichtung zum Anziehen für rollende Fahrzeuge

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DE32910C
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Germany
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DENDAT32910D
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English (en)
Original Assignee
W. C. TRUSSELL in Boston, V. St. A. Grafsch. Suffolk, Staat Massachusetts
Publication of DE32910C publication Critical patent/DE32910C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C15/00Maintaining or augmenting the starting or braking power by auxiliary devices and measures; Preventing wheel slippage; Controlling distribution of tractive effort between driving wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
WILBURT CLARENCE TRUSSELL in BOSTON • (Grfsch. Suffolk, Staat Massach., V. S. A.).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. October 1884 ab.
Der nachbeschriebene Apparat ist speciell zur Anwendung an von Pferden zu ziehenden Strafsenbahnwagen bestimmt und bezweckt, die Pferde beim Anziehen von der vom todten Zuge des Fahrzeuges ausgeübten Beanspruchung zu befreien, sowie auch das' Bewegen des Fahrzeuges mit weniger Kraft, als wie bei den gebräuchlichen Anordnungen zu ermöglichen.
Die Einrichtung ist auf den beiliegenden Zeichnungen dargestellt. A, Fig. 1, ist ein Theil des Fahrzeugkörpers,' B die an diesem Ende befindliche Plattform und C eines der fest an der Achse D sitzenden Räder. Ebenfalls fest sitzt auf dieser Achse ein Sperrrad G innerhalb des lose auf D montirten, aus vier mittelst Bolzen an einander zu befestigenden Theilen bestehenden Rahmens E, Fig. 1, 2 und 3. Das vordere Ende F dieses Rahmens ist belastet; an dem hinteren desselben ist bei ρ drehbar der Hebel H befestigt, dessen vorderes Ende einen Zahn hl bildet und dessen hinteres Ende durch den drehbar daran befestigten Winkelhebel H1 und die über die Rolle Q. laufende Kette P mit der Zugstange O verbunden ist. Der Winkelhebel H1 ist belastet. Die eine Seite des Rahmens E ist bei E1 nach innen gebogen und verlängert, und zwar liegt diese Verlängerung in der Mittellinie des Rahmens unter dem Hebel H. An dem unteren Arm von H1 ist drehbar ein in am Hebel H festen Führungen h1 beweglicher Bolzen K befestigt, der bis unter die Verlängerung E1 des Rahmens E reicht und dazu dient, den Zahn h aufser Eingriff mit dem Rade G zu halten. (Diese Vorrichtung soll an der hinteren Achse zur Wirkung kommen, auf welcher der Arilafsapparat nicht in Function tritt.) Die Zugstange O fafst vorn an den im Gehäuse L beweglichen Block M. Das Gehäuse L ist an der Unterseite der Plattform etwas von vorn nach hinten geneigt angebracht und aus zwei Längstheilen zusammengesetzt, Fig. 7, welche in der Unterseite einen schmalen Schlitz lassen, durch welchen der Bügel η an den Block M. Fig. 8, fafst; das andere Ende von η ist mit dem am Block M befestigten Stück N verbunden.
Die beschriebene Vorrichtung functionirt wie folgt:
In Fig. ι steht der Wagen still. Wird jetzt Zug auf den Block M ausgeübt, so zieht entsprechend die Stange O an der Kette P den Hebel H durch H1 hoch; hierbei fällt der Zahn h in das Rad G und versetzt dieses und folglich auch die Achse D mit den Rädern C in Drehung. Sobald der Hebel seine höchste Lage erreicht, geräth h aufser Eingriff mit G. Gleichzeitig kommt auch das Gewicht F des Rahmens E auf dem Hebel H zur Geltung, der beim geringsten Nachlassen des Zuges wieder in die Stellung Fig. 1 zurückfällt. Wenn der Wagen auf ebener Bahn läuft, wird ihn seine lebendige Kraft eine gewisse Strecke ohne constanten Zug rollen lassen und werden, wenn die Geschwindigkeit nachläfst, der Hebel H und das Sperrrad G wieder zur Anwendung gebracht.

Claims (1)

  1. Die Hemmungsvorrichtung K soll nur an der jeweilig hinteren Achse in Function sein, um den Hebel H in der in Fig. 2 und 4 gezeigten Position festzustellen, so dafs ihn keinerlei Erschütterungen in das Rad G einfallen lassen. Wenn die Bewegungsrichtung des Wagens geändert wird, so wird auch der Bolzen K durch den auf den Hebel H ausgeübten Zug von E 1 abgezogen.
    In der Variante Fig. 9 ist an dem Zahn h noch' ein zweiter Zahn h" drehbar befestigt, um, wenn nöthig, eine verlorene Bewegung des Hebels H aufzunehmen.
    Pat en τ-An spruch:
    In einem Apparat zum Anziehen von Strafsenbahnwagen und ähnlichen Fahrzeugen die Combination der mit festem Zahnrad G versehenen Radachse D, des auf dieser beweglichen, mit Gewicht F und Verlängerung E versehenen Rahmens E und des an letzterem drehbar befestigten Hebels Hh mit dem am Winkelhebel H1 befestigten, in Führungen h1 des Hebels H beweglichen^Bolzen K zu dem dargelegten Zweck (Figy>i, 2, 4, 5 und 6).
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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