DE32869C - Dampfschmiervorrichtung mit abschliefsbarem Tropfrohre - Google Patents

Dampfschmiervorrichtung mit abschliefsbarem Tropfrohre

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DE32869C
DE32869C DENDAT32869D DE32869DA DE32869C DE 32869 C DE32869 C DE 32869C DE NDAT32869 D DENDAT32869 D DE NDAT32869D DE 32869D A DE32869D A DE 32869DA DE 32869 C DE32869 C DE 32869C
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DE
Germany
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oil
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT32869D
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E. DE LlMON in Düsseldorf
Publication of DE32869C publication Critical patent/DE32869C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N7/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
    • F16N7/30Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated the oil being fed or carried along by another fluid

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  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pipeline Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. December 1884 ab.
Die vorliegende Dampfschmiervorrichtung wirkt durch Dampfniederschlag und bezweckt, die in den sonst üblichen Dampfschmiervorrichtungen vorhandene starke Strömung des Dampfes und die mit derselben verbundenen Üebelstände zu beseitigen, welche hauptsächlich in einem unzweckmäßigen und die Sparsamkeit des Betriebes beeinträchtigenden Mitreifsen des Oeles bestehen.
Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung steht durch das Rohr B mit dem Kessel oder einem Dampfzuströmungsrohr in Verbindung. Der durch B zuströmende Dampf tritt durch den Raum D und das Rohr E in die bei A anzuschraubende eigentliche Schmiervorrichtung oder den Oelbehälter, schlägt sich darin, sowie auch in dem das Rohr E umgebenden Raum F nieder und verdrängt das OeI. aus dem Oelbehälter, welches sich in F oberhalb des dort befindlichen Wassers ansammelt. Hat der Stand des OeIs die Höhe des Abflusses aus der Kammer F erreicht, so tritt bei geöffneten Hähnen G und J OeI nach dem Trichter H und tropft oder fliefst durch das Glasrohr R, dem Auge sichtbar, durch den Hahn J nach dem Raum D und der mittleren Aussparung des unteren Absperrhahnes C, von wo dasselbe durch den immer weiter bei B zuströmenden Dampf mitgenommen und durch das dem Rohr B gegenüberliegende Rohr K an die zu schmierende Stelle gebracht wird.
Wenn die Vorrichtung ohne das Glasrohr R und den Trichter H wirken soll, bezw. bei einem eintretenden Bruche des Glases, werden die Hähne G und J geschlossen, das durch das Niederschlagwasser aus dem Oelbehälter bei A verdrängte OeI sammelt sich in der Kammer F, welche das Rohr E umgiebt, bis die Höhe desselben den oberen Rand des Rohres E erreicht, und fliefst dann durch letzteres nach dem Raum D und in den Hohlraum des Hahnes C, von wo dasselbe wie früher durch den bei B eintretenden Dampf in das Rohr if an die Schmierstelle geführt wird.
Die Höhe des oberen Randes des Röhrchens E ist so bemessen, dafs dieselbe den Abflufs aus der Kammer F nach dem Hahn G überragt, so dafs bei geöffneten Hähnen G und J die Vorrichtung durch das Glasrohr R hindurch wirkt und der unmittelbare Oelabflufs durch E nur bei geschlossenen Hähnen G und / stattfindet.
Soll statt der bei der Fig. 1 angewendeten gesonderten Wege für Dampf und OeI ein gemeinsamer Weg für beide benutzt werden, wie dieses bei Schmiervorrichtungen der Fall ist, welche unmittelbar auf den zu schmierenden Gegenstand (Dämpfcylinder, Dampfschieber u. s. w.) aufgeschraubt werden, so kann die in Fig. 2 dargestellte Abänderung benutzt werden, welche dieses unmittelbare Aufschrauben bei L gestattet. Bei der Einrichtung nach Fig. 2 tritt der Dampf bei L durch C in den Raum D und durch das Röhrchen E in den bei A aufzuschraubenden Oelbehälter, während das aus dem letzteren verdrängte OeI entweder durch den Hahn G und den Trichter H in das Rohr R und von da durch den Hahn / in den Raum D und durch den ursprünglichen Dampfweg L an die Schmierstelle, oder bei geschlossenen Hähnen G und / durch das Rohr E unmittelbar nach D und durch L an
die zu schmierende Stelle. Bei dieser Vorrichtung kann wegen des gemeinsamen Dampfund Oelweges nur so viel Dampf eintreten, als zum Verdrängen des Oeles erforderlich ist, so dafs auch hier eine irgendwie stärker zu nennende Dampf bewegung nicht eintritt, vielmehr ein langsames und gleichmäfsiges Ausströmen des OeIs gesichert ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Dampfschmiervornchtungen, bei welchen durch das aus dem Dampfe sich bildende Wasser das OeI verdrängt und letzteres durch eine Glasrohre getrieben wird, um von aufsen gesehen werden zu können, die Anordnung einer als zweiter Oelbehälter dienenden Kammer F in dem Gehäuse D, auf welchem bei A der eigentliche Oelbehälter angebracht wird, in Verbindung mit dem in dieser Kammer angebrachten, mit seinem oberen Ende die Höhe des Oelabflusses zu dem Glasrohre R überragenden Röhrchen E, um bei geöffneten Hähnen G und J das OeI durch das Glasrohr zu führen, bei geschlossenen Hähnen G und J (also bei einem Bruche des Glases) das OeI unmittelbar durch das Röhrchen E überströmen zu lassen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT32869D Dampfschmiervorrichtung mit abschliefsbarem Tropfrohre Expired - Lifetime DE32869C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5258160A (en) * 1991-08-21 1993-11-02 Mitsubishi Cable Industries, Ltd. Process and apparatus for producing elongated body of elastic modulus changing type

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