DE328087C - Auf dem Werkstueck nach Art einer Rasenschermaschine fortbewegbarer Laufwagen mit Werkzeug zur Bearbeitung von Holz, Metall, Leder o. dgl. - Google Patents

Auf dem Werkstueck nach Art einer Rasenschermaschine fortbewegbarer Laufwagen mit Werkzeug zur Bearbeitung von Holz, Metall, Leder o. dgl.

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DE328087C
DE328087C DE1918328087D DE328087DD DE328087C DE 328087 C DE328087 C DE 328087C DE 1918328087 D DE1918328087 D DE 1918328087D DE 328087D D DE328087D D DE 328087DD DE 328087 C DE328087 C DE 328087C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/22Feeding members carrying tools or work
    • B23Q5/34Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung bildet eine nach Art einer Rasenschermaschkie arbeitende Vorrichtung,, die aus einer Werkzeugscheibe und vor oder hinter, oder vor und hinter derselben angeordneten Laufrollen besteht und bestimmt ist, sowohl zum Schneiden von Tuch, Papier o. dgl., zum Sägen, Schneiden und Fräsen von Holz und Metall bzw. Blechen, als auch zum mechanischen Schaufeln
ίο von Furchen oder Gräben zu dienen und von Hand, oder gegebenenfalls unter Verwendung eines Kraftmotors zu betreiben- ist, wobei ein Nachstellen der Werkzeugscheibe, in bekannter Weise unter regelbarer, elastischer Belastung erfolgt.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in Fig. ι und 2, 3, 4 beispielsweise in zwei Ausführungsformen schematisch dargestellt.
Wie hieraus ersichtlich, besteht die Vorrichtung in der Hauptsache aus einem Werkwagen, in welchem eine durch ihn zu betätigende Werkzeugscheibe eingesetzt ist, die ein Messerblatt, ein Sägescheibenblatt, eine Scheibe mit an ihrem Umfang angeordneten Fräsköpfen, oder ein an seinem Umfange ' Schaufeln tragendes Rad sein kann.
Der Werkwagen besteht aus einer .oder mehreren, auf derselben Achse 1 sitzenden Rollen 2, oder aus hintereinanderlaufenden Rollen 2, 3, - oder aus zwei- hintereinanderlaufenden Rollen- oder Räderpaaren 2, 3 und dient als Führungsorgan für das Werkzeug 4. Die Rollen 2, 3 des Werkwagens können unmittelbar oder mittels Führungsschienen 5, durch' ein Lineal oder eine jeweils vormontierte Gleitschiene 6 eine schlittenartige ■ Führung erhalten.
Das Werkzeug 4 kann hinter den Rollen 2, oder, wie gezeichnet, vor denselben laufen. Die Bewegungsübertragung erfolgt von der Rollenachse 1 aus mittels Kettengetriebes J, 8, 9, wobei die Übersetzung dem jeweiligen Arbeitszweck angepaßt sein kann, zweckmäßig aber so gewählt wird, daß die Werkzeugscheibe eine höhere Drehzahl erhält, als jeweils die Rolle 2 besitzt. Die Drehachse 10 der Werkzeugscheibe ist hierbei durch ein Gestänge 11 beweglich mit der Achse 1 verbunden, und zwar so entsprechend, daß die Achse 10 sich in einem Schlitz 12 des Gestänges führt. Zwischen Achse" 10 und Gestänge 11 isf eine auf Druck zu beanspruchende Feder 13 angeordnet, so daß das Gestänge 11 elastisch auf der Achse 10 aufnäht,- ferner trägt das Gestänge 11 einen Teller 14, der zur Belastung durch ein Gewicht oder von Hand dient. Diese Belastung wirkt elastisch auf die Scheibe 4 und kann in bekannter Weise regelbar gebraucht werden.
Die Betätigung der Vorrichtung kann durch Ziehen oder Schieben des Laufwagens mittels Handgriff erfolgen.
Gemäß Fig. 2 und 3 kann das Werkzeug 4 auch, wenn dasselbe z. B zum Ausheben von Gräben dienen soll, zwischen zwei Räderpaaren 2, 3 angeordnet sein und beliebig, etwa in bekannter Weise durch einen Motor, der den Werkwagen lenkbar antreibt, betätigt
Werden, ίη diesem Falle verbindet das Gestänge Ii beide Achsen ι und 17 der Räderpaare 2, 3. Die Werkzeugachse ist hierbei ebenfalls vertikal und elastisch in - einem Schlitz 12 versenkbar. Der Belastungsteller 14 ist jedoch mittels eines besonderen Tragarmes 18 so beweglich in dem Gestänge 11 befestigt, daß er direkt auf die Feder 13 und dadurch auf die Achse 10 zur Wirkung gelangt. Die Bewegungsübertragung erfolgt ebenfalls durch Kettengetriebe 7, 8, 9, und zwar ist die Kette zwecks Ausgleich der veränderlichen Entfernung der Achsen 1 und 10 voneinander über ein Hilfsrad 23 geführt, das an dem äußeren Ende eines um die Achse 1 drehbar und auf der Achse 10 mittels Schlitz 19 verschiebbar ge-" lagerten Armes 20 befestigt ist,' so daß die Kette auch in tieferer Stellung der Werkzeugscheibe 4 auf dem Kettenrad gespannt bleibt. Selbstverständlich kann die veränderliche Achsen entfernung in bezug auf die Bewegungsübertragung auch auf jede geeignete andere Weise, z. B. durch entsprechende Kurvenform der Schlitze 12 und 19 ausgeglichen werden. Ebenso kann die Bewegungsübertragung auch auf j ede. andere Art erfolgen. ■ Ferner kann die elastische Belastung der Werkzeugscheibe teilweise oder ganz durch eine geeignete zwangläufige Nachstellvorrichtung ersetzt bzw. unterstützt werden. Auch kann das Tiefersteilen der Werkzeugscheibe periodisch bewirkt werden. Gemäß Fig. 3 und 4 kann die genaue Führung mittels Zeiger 21 auf einer vorgezeichneten Linie 24 erfolgen. Zwecks seitlicher Ableitung von der Scheibe 4 abfallenden Fördergutes ist ein nach den Seiten schräg abfallendes Podest 22 vorgesehen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Auf dem Werkstück nach Art einer Rasenschermaschine fortbewegbarer Laufwagen mit Werkzeug zur Bearbeitung von Holz, Metall, Leder o. dgl., gekennzeichnet durch Laufrollen (2, 3), deren Bewegung bei der Fahrt über das Werkstück auf eine vor, hinter oder zwischen den Laufrollen" angeordnete, ,in bekannter Weise -durch regelbare Belastung (14, 15) oder durch absetzend fortschreitendes Tieferstellen oder durch beide Mittel versenkbare Werkzeugscheibe (4) übertragen wird. .
2. Werkwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise elastisch erfolgende, regelbare Belastung der Werkze,ugscheibe (4) je :nach dem Verwendungszweck entweder von Hand oder durch Gewichte bewirkt wird.
'3. Werkwagen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,, daß zum Ausgleich der durch die Versenkung der Werkzeugscheibe (4) entstehenden Änderung der Achsenabstände zwischen dieser Scheibe und den Laufrollen besondere Vorrichtungen so angebracht sind, daß die Bewegungsübertragung von den Lauf-. rollen auf die Werkzeugscheibe trotz der Senkung dieser Scheibe gesichert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BERLlil GEbRUCKt IN DER
DE1918328087D 1918-06-09 1918-06-09 Auf dem Werkstueck nach Art einer Rasenschermaschine fortbewegbarer Laufwagen mit Werkzeug zur Bearbeitung von Holz, Metall, Leder o. dgl. Expired DE328087C (de)

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