DE328023C - Verfahren zur Entstaubung von Kalkmahl- und Loeschanlagen - Google Patents

Verfahren zur Entstaubung von Kalkmahl- und Loeschanlagen

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DE328023C
DE328023C DE1918328023D DE328023DD DE328023C DE 328023 C DE328023 C DE 328023C DE 1918328023 D DE1918328023 D DE 1918328023D DE 328023D D DE328023D D DE 328023DD DE 328023 C DE328023 C DE 328023C
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DE1918328023D
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B2/00Lime, magnesia or dolomite
    • C04B2/02Lime
    • C04B2/04Slaking

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

  • Verfahren zur Entstaubung von Kalkmahl- und Löschanlagen. Es ist bekannt, daß die bei Kalkmühlen mit großem Aufwand an Kosten angebrachten-Entstaubungseinrichtungen, bei denen Filtertücher zur Verwendung gelangen, nach kurzer Zeit außer Betrieb gesetzt werden, weil der Verschleiß an Filtertüchern zu hoch ist, indem sie durch den Ätzkalk zerfressen und außerdem durch den gelöschten Kalk bzw. durch seine Feuchtigkeit verschmiert werden. Infolgedessen gehören Kalkbetriebe mit zu derr' gesundheitlich schädlichsten. Man hat auch verschiedentlich versucht, schädlichen Staub durch: Bespritzen und Niederschlagen in Wasser unschädlich zu machen. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dieses Verfahren bei einer Kalkmahlanlage, beider man bisher jede ,Anwendung von Wasser vermieden hat, in zweckmäßiger und wirtschaftlicher Weise anwendbar zu machen. Nash der Erfindung werden zum Sammeln des staubförmigen Ätzkalkes sowie des gelöschten Kalkes sämtliche Staubquellen durch Saugleitungen mit dem Saugende eines Gebläses verbunden. In dieser oder einer an das Gebläse anschließenden Vorrichtung wird die Staubluft gewaschen, und es endiweicht die gereinigte Luft ins Freie. Das mit dem Kalkstaub gesättigte Wasser hingegen wird einem Wasserbehälter zugeführt,der nach unten in einen Kegel ausläuft, so daß der niedergeschlagene Staub infolge seiner Schwere in die Kegelspitze hineinsinkt. Letztere erhält einen Auslauf in ein Mischgefäß, in das den Schlamm enthaltende Wasser von Zeit zu Zeit oder ständig abgelassen wird, um dort mit zugeführtem Kalk zu dessen Löschen verwendet zu werden. Die -durch die gereinigte Luft ins Freie gerissene Wassermenge und die zum Löschen des Kalkes verbrauchte wird durch Frischwasser im Wasservorratsbehälter wieder ergänzt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUcH: Verfahren zur Entstaubung von Kalkmahl- und Löschanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die abgesaugte, den Staub enthaltende Luft mit Wasser berieselt und der abgesetzte nasse Schlamm zum Löschen -des Kalks der Löschanlage verwendet wird.
DE1918328023D 1918-01-31 1918-01-31 Verfahren zur Entstaubung von Kalkmahl- und Loeschanlagen Expired DE328023C (de)

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