AT277943B - Reiniger von Gasen, insbesondere Luft - Google Patents

Reiniger von Gasen, insbesondere Luft

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AT277943B
AT277943B AT467168A AT467168A AT277943B AT 277943 B AT277943 B AT 277943B AT 467168 A AT467168 A AT 467168A AT 467168 A AT467168 A AT 467168A AT 277943 B AT277943 B AT 277943B
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Austria
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gas distributor
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Klaus Hackhofer
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Klaus Hackhofer
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Reiniger von Gasen, insbesondere Luft 
Die Erfindung betrifft einen Reiniger von Gasen, insbesondere Luft, von festen Beimengungen, der einen Behälter mit Flüssigkeit aufweist, in die zum Einleiten des verunreinigten Gases ein zentrales Rohr mündet und der oberhalb der Flüssigkeit für die Tropfenabscheidung aus dem gereinigten Gas Umleitbleche besitzt. 



   Die Erfindung verbessert und insbesondere vereinfacht die bisher bekannten Reiniger dieser Art, weil er keine mechanisch bewegten Teile aufweist. Erfindungsgemäss ist unterhalb des Flüssigkeitsspiegels und der Öffnung des Gaszuleitungsrohres im Behälter ein Gasverteiler angeordnet, dessen Wandung nach einem ringförmigen, das Gas umleitenden Hohlkörper mit einer zentralen, in die Mitte der Öffnung des Gaszuleitungsrohres weisenden Spitze geformt ist, wobei unterhalb des Gasverteilers ein Absetzbecken angeordnet ist, von dessen Oberseite zum Flüssigkeitsspiegel im Behälter eine Verbindungsleitung führt. 



   Durch diese Ausbildung des Reinigers wird das in die Flüssigkeit eintretende Gas nach allen Richtungen gleichmässig fein verteilt und gibt die unerwünschten Beimengungen, wie Staub, Schmutz, Russ, Fetteilchen u. dgl. an die Flüssigkeit ab. 



   Vorzugsweise ist die Wandung des Gasverteilers durch Rotation eines nach unten gerichteten Bogens, vorzugsweise eines Halbkreises, als Erzeugende mit im wesentlichen senkrecht zur Drehachse gerichteten Bogensehne bzw. Halbkreisbegrenzungsdurchmesser gebildet. 



   Um die Schmutzteile aus dem Gasverteiler ableiten zu können, mündet von dessen tiefster Stelle eine absperrbare Leitung in das Absetzbecken bzw. in die Verbindungsleitung. Das Absetzbecken weist einen schrägen Boden, im Bereich der tiefsten Stelle des Bodens eine absperrbare Schlammableitung und im Bereich der höchsten Stelle des schrägen Bodens einen Ablassstutzen für die geklärte Flüssigkeit auf. Im Absetzbecken findet bereits eine Trennung der festen Teilchen von der Flüssigkeit statt, so dass, falls keine schwimmenden Beimengungen vorhanden sind, schon die geklärte Flüssigkeit zur weiteren Reinigung des Gases wieder in den Behälter zurückgeleitet werden kann. 



   Das Gaszuleitungsrohr ist nach seiner in die Flüssigkeit tauchenden Öffnung nach einem Viertelkreis gebogen und radial aus dem Behälter geführt, wobei oberhalb des Gaszuleitungsrohres in bekannter Weise die den gereinigten Gasstrom umleitenden Prallbleche sowie oberhalb dieser ein Flüssigkeitsstutzen und der das gereinigte Gas ableitende Stutzen angeordnet sind. Durch den Flüssigkeitszuleitungsstutzen wird die im Behälter verbrauchte Flüssigkeit ergänzt, die vorzugsweise Wasser, Wasser mit Zusätzen, aber auch eine andere Flüssigkeit,   z. B. öl,   sein kann. 



   In der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel eines Reinigers nach der Erfindung im Vertikalschnitt dargestellt. 



     Mit--l--ist   der Behälter bezeichnet, in dem ein hohler Rotationskörper als Gasverteiler - eingebaut ist, der eine zentrale nach oben gerichtete   Spitze--2--aufweist.   Ober dem Gasverteiler befindet sich die   Reinigungsflüssigkeit--3--,   deren Spiegel   mit --4-- bezeichnet   ist, unterhalb welchem koaxial zum   Behälter-l--und   insbesondere zur Achse des Gasverteilers bzw. zu dessen   Spitze--2a-die Öffnung--5a--des Gaszuleitungsrohres--5--liegt,   das von seiner   Öffnung--5a--nach   einem Viertelkreis gebogen und radial durch die Wand des   Behälters--l--   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 aus diesem herausgeführt ist. 



   Oberhalb des Gaszuleitungsrohres sind   Prallbleche --6-- zum   Umleiten des gereinigten Gases zwecks Abgabe der mitgeführten Flüssigkeitsteilchen angeordnet. Oberhalb der   Prallbleche --6-- ist   
 EMI2.1 
    --7-- zumLeitung --11-- mündet   auch eine absperrbare   Leitung --12-- von   der tiefsten Stelle des   Gasverteilers --2-- zur   Ableitung eines sich eventuell bildenden Sumpfes. Die von dem Gas verunreinigte Flüssigkeit wird im wesentlichen durch die Leitung von der auch mehrere am Umfang verteilt angeordnet sein können, in das Absetzbecken abgeleitet, von dem eine den Sumpf ableitende, absperrbare   Leitung --13-- am   tiefsten Punkt des schrägen Bodens abführt.

   Mit einer 
 EMI2.2 
 Schmutzteilchen durch die   Leitung --11-- langsam   aber stetig in das Absetzbecken-9--, wobei frische Reinigungsflüssigkeit durch den Stutzen--7--zugeleitet wird, die über die Prallbleche - in den   Gasverteiler --2-- gelangt,   wobei gleichzeitig zum Teil die an den Prallblechen - haftenden Flüssigkeitsteilchen mitgenommen werden. Das   Absetzbecken --9-- wird   durch die   Leitung --13-- entleert,   was auch während des Gasreinigungsvorganges erfolgen kann. 



   Selbstverständlich können auch mehrere Aggregate von Reinigern in Serie oder parallelgeschaltet werden. Die Reinigung bezieht sich nach der Erfindung nicht bloss auf Gase mit Feststoffteilchen, sondern es kann auch eine Trennung von Gaskomponenten durch Absorption erfolgen, wenn das flüssige Reinigungsmedium statt aus Wasser aus einer Lösung oder andern Flüssigkeit besteht. Ferner können in dem Reiniger auch Reaktionen von Gasen in Flüssigkeit durchgeführt werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Reiniger von Gasen, insbesondere Luft, von festen Beimengungen, der einen Behälter mit Flüssigkeit aufweist, in die zum Einleiten des verunreinigten Gases ein zentrales Rohr mündet und der oberhalb der Flüssigkeit für die Tropfenabscheidung aus dem gereinigten Gas Prallbleche besitzt, 
 EMI2.3 
 einem ringförmigen, das Gas umleitenden Hohlkörper mit einer zentralen, in die Mitte der Öffnung (5a) des Gaszuleitungsrohres (5) weisenden Spitze (2a) geformt ist, wobei unterhalb des Gasverteilers (2) ein Absetzbecken (9) angeordnet ist, von dessen Oberseite zum Flüssigkeitsspiegel (4) eine Verbindungsleitung (11) vorgesehen ist. 
 EMI2.4 


Claims (1)

  1. Gasverteilers (2) durch Rotation eines nach unten gerichteten Bogens, vorzugsweise eines Halbkreises, als Erzeugende mit im wesentlichen senkrecht zur Drehachse gerichteten Bogensehne bzw.
    Halbkreisbegrenzungsdurchmesser gebildet ist. EMI2.5 des Gasverteilers (2) eine absperrbare Leitung (12) in das Absetzbecken (9) bzw. in dessen Verbindungsleitung (11) mündet. EMI2.6 Absetzbecken (9) einen schrägen Boden (10), im Bereich der tiefsten Stelle des schrägen Bodens eine absperrbare Schlammableitung (13) und im Bereich der höchsten Stelle des schrägen Bodens einen Ablassstutzen (14) für die geklärte Flüssigkeit aufweist. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 Gaszuleitungsrohr (5) nach seiner in die Flüssigkeit tauchenden Öffnung (5a) nach einem Viertelkreis gebogen und radial aus dem Behälter (1) geführt ist.
AT467168A 1968-05-15 1968-05-15 Reiniger von Gasen, insbesondere Luft AT277943B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4251485A (en) * 1978-03-28 1981-02-17 Schauer John M Apparatus for cleansing noxious constituents from gas streams
US4330510A (en) * 1978-03-28 1982-05-18 Schauer John M Method for cleansing noxious constituents from gas streams

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